DFG löscht Dieter Nuhr

„Wissen bedeutet nicht, dass man sich zu 100% sicher ist, sondern dass man über genügend Fakten verfügt, um eine begründete Meinung zu haben. Weil viele Menschen beleidigt sind, wenn Wissenschaftler ihre Meinung ändern: Nein, nein! Das ist normal! Wissenschaft ist gerade, dass sich die Meinung ändert, wenn sich die Faktenlage ändert. Wissenschaft ist nämlich keine Heilslehre, keine Religion, die absolute Wahrheiten verkündet. Und wer ständig ruft „Folgt der Wissenschaft!“, hat das offensichtlich nicht begriffen. Wissenschaft weiß nicht alles, ist aber die einzige vernünftige Wissensbasis, die wir haben. Deshalb ist sie so wichtig.“
Diesem Statement auf der Website der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) würden wohl alle politischen, medialen und wissenschaftlichen Communities zustimmen. Dem ist aber nicht so, da es vom Kabarettisten Dieter Nuhr stammt, der es im Auftrag der DFG für ihre Website produziert hat.
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Weshalb die plötzliche Meinungsänderung der DFG? Nach massiver linker Kritik ist der Text wieder von der DFG-Seite gelöscht worden mit dieser Begründung: „Liebe Community, wir nehmen die Kritik, die vielen Kommentare und Hinweise ernst und haben den Beitrag von Dieter #Nuhr von der Kampagnenwebsite http://dfg2020.de entfernt.“ Die Die DFG ist also vor den linken Twitterern sofort eingeknickt.
Die DFG soll den Wissenschaftsstandort Deutschland fördern und wird alljährlich mit 3,5 Mrd Euro finanziert (2/3 vom Bund und 1/3 von den Bundesländern). Zu ihren Mitgliedern zählen über 70 deutsche Universitäten, Forschungseinrichtungen und Akademien der Wissenschaften. Der Wissenschaftsförderer DFG hat dem Druck linker Ideologen nachgegeben – ein Desaster für die Deutschland als Wissenschaftsnation.
4.8.2020

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Wissenschaft Juli 2020, Stand Februar 1600
Ist Dieter Nuhr ein Paria, ein Aussätziger oder gar ein Busenfreund von AfD-Mann Bernd Höcke? Was hat Nuhr den anderes gesagt als das, was das Leitbild der DFG ist: die Förderung von Erkenntnissen. Dass solche Erkenntnisse nicht immer Ewigkeitswert haben, schrieb Sir Popper der Wissenschaft schon vor langem ins Stammbuch: Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen falsifizierbar sein. Ja, sei angefügt, sonst werden sie zu Ersatzreligionen. Wie derzeit große Teile der Klima- und die Gender-Ersatzreligionen, die übrigens von der DFG üppig gefördert werden.
Nein, es steht nicht gut um Wissenschaft, Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsförderung, wenn ein Dieter Nuhr Sätze wie die seinen nicht über Wissenschaft aussprechen darf. Dann sind wir zumindest symbolisch wieder nahe dran am Scheiterhaufen. Dann erinnert das an die Verbrennung von Ketzern, Hexen und Juden ab dem Jahr 1000 bis weit in das 18. Jahrhundert hinein. Damals hieß ein solcher öffentlicher Akt „Autodafé“. Oft ging es dabei auch um Opfer, die mit ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht in kirchliche oder quasireligiöse Lehrsätze passten. Siehe etwa Giordano Bruno, der im Jahr 1600 in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, weil er das Universum für unendlich und von ewiger Dauer erklärt hatte.
Arme DFG, könnte man schadenfroh spöttisch sagen. Von diesem Imageschaden magst Du Dich nicht so schnell erholen. Mindestens ebenso armseelig freilich wie die DFG benehmen sich Teile der deutschen „Qualitätspresse“. Ganz vorne dran die “Süddeutsche“. Sie lässt zu Dieter Nuhr schreiben: „Dass ausgerechnet jemand, der Klima- und Coronaverharmlosern ordentlich Munition liefert, als Botschafter für die DFG den Wert von Spitzenforschung betonen soll, wirkt grotesk.“ Wie bitte? Grotesk? Nein grotesk ist etwas anderes – der Weg der SZ vom „liberalen“ Blatt zum gutmenschlichen Erbauungsblättchen.
…. Alles vom 4.8.2020 von Josef Kraus bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/wissenschaft_juli_2020_stand_februar_1600
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E
inige Kommentare:
Wissenschaft ist,
was Linksextremisten von SPDGrünenCDU und großen Teilen der Linken dazu erklären, zum Beispiel der Marxismus/Leninismus, Gender, Klimawandel usw. Fakten sind Störfaktoren, die bestenfalls wegzudiskutieren sind. Wer für die Beachtung von Fakten eintritt, ist ein Leugner jeglicher Couleur (Klimaleugner, Genderleugner, Coronaleugner usw.) und wird – bestenfalls nur verbal, oft genug aber auch real zumindest in seiner wirtschaftlichen Existenz – vernichtet. Danach wird noch auf ihm rumgetrampelt. Das nennt sich dann Toleranz, Redefreiheit, Wissenschaftsfreiheit, Meinungsfreiheit usw. Wer dann ruft: und sie dreht sich doch …”, ist rechtsradikal und gehört auf den – zur noch nur – medialen Scheiterhaufen. Die Linksextremisten von SPDGrünenCDU und teilen der Linken stehen um diesen Scheiterhaufen herum und singen das hohe Lied auf “unsere” (wessen?) Demokratie. So gut geht es uns in Deutschland, dem Land, in dem wir (wer?) gut und gerne leben.
4.8.2020, M.F.

Armer Schopenhauer, armer Nietzsche, fliegen einfach bei der DFG raus … und keiner schämt sich da zu arbeiten …
4.8.2020, R.R.
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Wissenschaft lebt von dem Infragestellen bestehender Theorien
Auch wenn sich fast alle einig sind, egal ob nun 97 oder 99% der “Wissenschaftler”, das ist keine Wissenschaft, ganz im Gegenteil. Es reicht noch nicht einmal, wenn sich alle einig sind. Und warum ist das keine Wissenschaft? Weil in der Wissenschaft Mehrheiten irrelevant sind. In der Wissenschaft ist jeder Querulant willkommen. In der Wissenschaft wird etwas herausgefunden und als Gedankengebäude aufgestellt und jeder ist herzlich eingeladen, einen stichhaltigen Beweis für das Gegenteil zu liefern und damit existierendes Wissen von was auch immer über den Haufen zu werfen. Oder zu festigen.
Wissenschaft lebt von dem Infragestellen bestehender Theorien. Wissenschaft heißt kontrovers mit jedem zu diskutieren. Und nur die Theorien, die auch den unangenehmsten Kritiken standhalten, scheinen richtig zu sein, wenigsten bis zu dem Moment, wo neue Erkenntnisse auftauchen. Wissenschaft ist nicht der Versuch, Behauptungen aufzustellen und diese anderen einzutrichtern. Wissenschaft ist keine Demokratie, in der Wissenschaft gibt es auch keine Autoritäten. Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, dass sich auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnisse auch mal alle einig sind. Aber aus der Menge derer, die das gleiche behaupten, auf dessen Richtigkeit zu schließen, ist mehr als leichtsinnig.
Und völlig unwissenschaftlich. In der Wissenschaft folgt man nicht dem Herdentrieb. Wissenschaft heißt Wissen zu schaffen. Natürlich passieren Fehler in der Wissenschaft, und zwar mehr als genug. Aber gerade dadurch, dass sich die Wissenschaft immer wieder selbst kritisch betrachtet, werden diese Fehler aufgedeckt, analysiert und auch korrigiert. Sozusagen eine Evolution der Erkenntnisse. Ein Auszug aus “Von der Sucht, andere zu bevormunden”…
4.8.2020, R.N.
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Deutschland als Standort kritischer Denker…
Wissenschaft bedeutet Zahlenreihen zu verfolgen, Deutungen zu versuchen und Hypothesen auch wieder zu verwerfen. Nur niemals darf man dem eigenen Modell mehr vertrauen als der Realität; und dies tun gerade die Hofvirologen. – Alle Seiten bashen gerne Trump, doch in den USA läuft mit etwas zeitlichem Verzug die gleiche Vielfalt ab wie in Europa. In einigen Regionen hat das Virus seine Kraft verloren und in anderen ist es noch aktiv. Aber in kumulierten Zahlen hat die USA heute mit 450 Toten pro Million Einwohner genau die gleiche Opferzahl zu beklagen wie Frankreich, und niemand basht dafür Macron, geschweige denn Conte, Sánchez oder Löfven, die plusminus 600 pro Million betrauern. – Freilich ist es mühsamer, sich die Zahlen im Netz selber zusammenzusuchen als sich lediglich vom medialen Fast Food des Mainstreams zu ernähren. Soviel zu Deutschland als Standort kritischer Denker…
4.8.2020, W.K.
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Die Causa Nuhr liefert den Beweis für unsere Sorgen
Also ich finde das gut! Jetzt ist für alle klar, was nicht passt wird gelöscht. Ohne Nuhr wäre es nur eine Vermutung, Verschwörung, oder eine unbewiesene Unterstellung geblieben. Die Causa Nuhr liefert allen jetzt endlich einen BEWEIS für unsere Sorgen, Ängste und Befürchtungen. Man könnte fast sagen: “wissenschaftlich” erbracht.
4.8.2020, J.M.
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Anfrage an den Sender Jerewan:
Die absurdistanische DFG , Deutsche Forschungsgesellschaft, wehrt sich vehement dagegen, dass auch Wissenschaft relativ zu betrachten ist. Wird jetzt in Absurdistan die DFG oder die Wissenschaft abgeschafft ? Antwort des Senders Jerewan: Das kommt noch drauf an. Gerüchteweise haben wir erfahren, dass die DFG dem regierungsnahen RKI untergeordnet und dann die Wissenschaft neu definiert werden soll.
4.8.2020, D.N.
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Wir brauchen nicht bis ins Jahr 1600 zurückschauen, 1933 reicht vollkommen
Am 10. Mai 1933 gab es eine von der Deutschen Studentenschaft geplante und inszenierte Aktion, bei der Studenten, Professoren und Mitglieder nationalsozialistischer Parteiorgane die Werke von ihnen verfemter Autoren ins Feuer warfen. Es gibt nur den marginalen Unterschied, heute werden die Werke verfemter Autoren nicht ins Feuer geworfen. Heute zeigt man seine gesinnungstreue Haltung durch einen Shitstorm und der Twittermob mit Haltung ist erst dann zufrieden wenn der Beitrag sooooofort!!! gelöscht ist. Als Jugendlicher habe ich meine Großeltern oft gefragt, wie konnte das Grauen geschehen und empfand deren Antworten nicht befriedigend. Wenn ich den heutigen Umgang mit Andersdenkenden beobachte, so liefern sie mir täglich die Antwort und ich verstehe, durch welche Haltung die Bevölkerung es den Nazis so leicht gemacht hat.
4.8.2020, R.K.
Ende der Kommentare
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Es gibt zu wenige Dieter Nuhrs in diesem Land
Ich weiß nicht, wie dick Nuhrs Fell noch ist,
https://www.facebook.com/nuhr.de/posts/3299067643481838?__tn__=K-R
denn die öffentliche und teilweise auch veröffentlichte Prügel prasselt ja schon seit Jahren auf ihn nieder, und es ist wohl nur seiner Bekanntheit und der Tatsache, dass er Hallen füllt und gute Einschaltquoten hat, geschuldet, dass er überhaupt noch auf Sendung ist. Vielleicht zieht er irgendwann die Notbremse, steigt aus und sagt „Nuhr noch ohne mich!“
Der zentrale Vorwurf des Twittermobs ist ja, Nuhr habe sich unwissenschaftlich gegenüber der Wissenschaft geäußert, weil er gelegentlich Greta durch einen wohltemperierten Kakao zieht und mit der Wirkung kokettiert, die er dadurch auf Gretas Anhänger hat. Zur ihrer Verteidigung führen ihre Fans gern Gretas Jugend an und den Enthusiasmus, mit dem sie für unser aller Zukunft eintrete. Doch wenn Jugend und Enthusiasmus jede Kritik und jeden Widerspruch verunmöglichten, wäre Greta auch Weltmeisterin im Boxen, weil sie unangreifbar wäre. Ich scherze natürlich, aber selbst ganz ohne Spaß muss man feststellen: Greta führt ein weltweit agierendes Netzwerk postapokalyptischer Spinner an, da ist es völlig egal, wie alt sie ist.
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Nicht jede Wissenschaft wird so stark wie die Klimatologie von eifernden Laien überrollt, und Nuhrs Aussage in dem gelöschten 30-Sekunden-Clip war auch nicht speziell auf die Klimaforschung gemünzt – falsch, anstößig oder verletzend war sie ohnehin nicht. Dass sich die Jünger Gretas von Nuhrs Spot und Spott offenbar mehr angesprochen fühlten als sagen wir mal Astronomen, Ägyptologen oder Biochemiker, welche nicht über Legionen von Gefolgsleuten verfügen, die ihre teils deftigen Fachdispute wie heilige Messen begleiten, beweist meiner Meinung nach lediglich, dass es zu wenige Dieter Nuhrs gibt in diesem Land, die dem aktuellen puritanischen Wahnsinn und der jakobinistischen Hysterie noch mindestens ein Lachen abzupressen in der Lage sind.
…. Alles vom 1.8.2020 von Roger Letsch bitte lesen auf
https://unbesorgt.de/tausend-kieselsteine-dieter-nuhr-und-die-lawine-der-macht/
https://www.achgut.com/artikel/nuhr_loeschen_soooofort_/
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Kommentare:
Zum Thema Gesinnungsterror und journalistische Sorgfalt:
Ich erhielt vor einigen Tagen Post von der WELT: „Leider müssen wir Ihnen mitteilen, daß Ihr Beitrag gegen die Nutzungsregeln verstößt. Bitte beachten Sie, Beschimpfungen, nicht prüfbare Behauptungen, pauschale Verallgemeinerungen, anstößige Inhalte und das Versenden von Spam-Nachrichten sind nicht gestattet“. Soweit so gut. Um welchen Beitrag ging es? Um folgenden Kommentar zum Tod des Ex-SPD-Chefs Vogel: „Ich stimme in so gut wie keinem Punkt mit den Ansichten des Sozialdemokraten Jochen Vogel überein. Aber es nötigt mir Respekt ab, daß er als Oberbürgermeister die Olympischen Spiele 1972 nach München geholt hat. Viele Deutsche, nicht nur Münchner, sind ihm bis heute dafür dankbar.“ Punkt. Nichts weggelassen, nichts hinzugefügt. Noch Fragen ?
1.8.2020,Dr. Roland Mack
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“Ihr Kommentar wurde gelöscht”
Wir schreiben das Jahr 2019: eine gute Bekannte sieht sich auf der Website der Bundesregierung ein Kurzvideo an, in dem sich Frau Merkel über die drohende Klimakatastrophe auslässt, explizit über die viel zu trockenen Sommer. Meine Bekannte kommentiert wie folgt: bei ihr in Bayern wäre dieser Sommer (2019) genau betrachtet eigentlich ein Traumsommer; genug Regen (vornehmlich nachts), nicht zu heiß, nicht zu kalt und alles grünt und blüht. Im Schlusssatz wünscht sie Frau Merkel noch alles Gute und verabschiedet sich. So weit so gut, sollte man meinen. 20 Minuten später klickt sie sich zurück auf die Website, um nachzusehen, ob ihr Kommentar seinerseits von jemandem kommentiert wurde – möglicherweise sogar von Frau Merkel selbst. Doch als erstes erblickt sie die Meldung: “Ihr Kommentar wurde gelöscht”. Keine Begründung, keine Möglichkeit des Protestes! Noch Fragen? Wer dieses Land noch für eine Demokratie hält, der glaubt auch an das fliegende Spaghetti-Monster.
1.8.2020, Zdenek Wagner
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Sehr guter Artikel, der das Problem deutlich macht:
es wird auf unterschiedlichen intellktuellen Ebenen argumentiert! Was Roger Letsch schreibt und wie er argumentiert ist mehrer Stufen über dem Niveau der Klimakirche. Deren Verfechter sind nicht in der Lage, logisch schlüssig und vor allem ergebnisoffen zu denken, ihr Weltbild beruht nicht auf Erkenntnis sondern auf Glauben, viele ihrer Schüler folgen dabei egoistischen Zielen (CO2 Steuer), die meisten aber sind wissenschaftlich ungebildete follower wie di Caprio und F4F, die sich in geradezu grotesken Widersprüchen verhadern (Luisa N: wir haben nur noch 6 Jahre Zeit, Greta T. nein, haben wir nicht, nein, doch, oh), von Erderhitzung schwafeln, aber nicht erklären können, wie eine mittlere Temperatur über Jahrtausende weltweit ermittelt werden kann usw, da sie sich aber auf dem Niveau der Mehrheit der Bevölkerung bewegen, finden sie viel Zuspruch, die Politik weiß das genau und versucht, für sich das Beste draus zu machen, insgesamt: gegen diesen Brei kommen man intellektuell nicht an. Für die Urlauber an der Nordsee: lesen sie den Schimmelreiter, an der Stelle, wo ein Neugeborenes in den Deich verbuddelt werden soll, werden Sie meinen Argumenten folgen können.
1.8.2020, M.v.R.
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Wikipedia: “Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist ein eingetragener Verein,
der als Selbstverwaltungseinrichtung zur Förderung der Wissenschaft und Forschung in der Bundesrepublik Deutschland fungiert. 2018 hatte die DFG einen Förderungsetat von fast 3,4 Milliarden Euro” – Bei solchen “Fördergeldern” wäre es gemein zu verlangen, dass die GEMEINNÜTZIGE (!) Gesellschaft sich gegen den Mainstream stellt. Was für ein Haufen Dreck ist aus Deutschland geworden!
1.8.2020 , H.W.
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Meinungsäußerung nur noch, wenn man in Rente ist
Es ein Wahnsinn, dass man sich heute nur mehr dann kritische Fragen und eine eigene Meinung leisten kann, wenn man in Rente ist. Vorher ist die Wahrscheinlichkeit, geächtet zu werden und auch das berufliche Fortkommen auf das Spiel zu setzen, in der Zwischeinzeit zu hoch. Das trifft sogar für eine Persönlickeit wie Herrn Nuhr zu. Weit ist es gekommen mit unserer Toleranz und Meinungsfreiheit! Und Politik und Medien feiern die neuen Diktatoren.
1.8.2020, M.SCH
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Was bedeutet Popper heute noch gegenüber Greta ?
„Wissen bedeutet nicht, dass man sich zu 100% sicher ist, sondern dass man über genügend Fakten verfügt, um eine begründete Meinung zu haben.“ Karl Raimund Popper würde der Aussage gewiss zustimmen, könnte er es noch und gäbe es eine geringe Aussicht darauf, dass ihm wer aus der deutschen Forschungsgemeinschaft zustimmt. “Unser Wissen ist Vermutungswissen” – ein Kernsatz von ihm. Doch was bedeutet in Deutschland heute schon noch die Ansicht von Sir Karl Raimund Popper gegen die von Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg, Katrin Dagmar Göring-Eckardt et al.
1.8.2020, K.N.
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Die grün-rote Revolution setzt das Fressen ihrer Kinder fort
Symptomatisch. Nun trifft die Gesinnungskeule der Meinungsdiktatur sogar bereits Dieter Nuhr, der als Gründungsmitglied der Grünen per se vor dem Verdacht des Umweltfrevlers gefeit zu sein schien. Und es geht ja auch gar nicht um Umweltschutz, es geht um Durchsetzung faschistoider, totalitärer Ideologie. Die grün-rote Revolution setzt das Fressen ihrer Kinder fort. Beschämend und alarmierend. Herrn Nuhr kann ich nur meine stille Unterstützung (nicht als Ex-Grünem, sondern als Charakterkopf) versichern. Dieser Mann ist schlichtweg zu intelligent für dieses Land.
1.8.2020, R.M.
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“Man kann ein Volk nicht auf Dauer knechten und für dumm verkaufen,
selbst wenn es, wie in der DDR, 40 Jahre dauert.” In der DDR war nach 40 Jahren Zapfenstreich; im “Gesamtdeutschland” tobt die selbe Posse schon 70 Jahre und immer noch kein Ende in Sicht! Ich würde mich nicht so sehr auf die Bundesbürger verlassen, eine herbe Enttäuschung ist Ihnen sicher!
“Es gibt zu wenig Dieter Nuhrs in diesem Land”- und anscheinend werden es immer weniger, die es ihm gleichtun könnten. “Wissenschaft” verkommt immer mehr zu belanglosem Geplapper, ist derzeit mit Corona wieder mal deutlich zu sehen. Ein “wissenschaftliches” Paradepferd ersetzt mit seinem Gelaber die ganze Riege der Wissenschaftler, vor allem diejenigen mit anderen Meinungen. Und die Nutznießer des abzuschaffenden Systems, in dem auch die Klimahüpfer ein sehr sorglosen Dasein führen, begreifen in der Tat nicht, wem sie da auf den Leim kriechen. Herr Letsch hat in seinem Sonneberg noch wissenschaftliche Arbeitsweise kennen gelernt, wenn mitunter auch mit für ihn unangenehmen Ergebnissen. Aber genau das unterscheidet echte Wissenschaft von ideologischem Gelaber irgendwelcher Pseudowissenschaftler, die nur die von gewissen Kreisen gewünschte Ergebnisse liefern – bzw. liefern müssen, weil sonst die Staatsknete nicht mehr fließt.
1.8.2020, R.H.
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Ein schönes Beispiel die Berliner Demo am 1.8.2020
Sehen sie einmal was die MSM daraus gemacht haben! Man fasst es nicht mehr, was aus diesem Land geworden ist! 18 verletzte Polizisten werden reklamiert, dass aber linke Gruppen diese Demo benutzt haben (der gebundenen Polizeikräfte wegen), um ihrerseits eine Randaledemo zu starten, welche wohl einen Großteil der Verletzten ausgemacht haben, wird vertuscht!
Wenn inzwischen schon Leute wie Dieter Nuhr oder z.B. Reinhard Mey zu den “Bösen” gehören und an den medialen Pranger gestellt werden, dann verstehe ich die Welt nicht mehr! Und die mit 3,4 Milliarden € unserers(!) Steuergeldes finanzierte DFG lässt sich von dieser Tendenz vorführen und steuern! Ein wahrer Bärendienst für die Wissenschaft! Schämen sie sich, sollte hier jemand mitlesen!
1.8.2020, P.J.M.
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Kritik auf die Person gerichtet, nicht auf die Sachaussage
An dem nun gelöschten Statement von Dieter Nuhr ist aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Kritik ist eine auf die Person gerichtete, hat mit der Sachaussage nichts zu tun. Dieter Nuhr schreibt auf seiner Facebookseite, dass ihm von seiten der DFG mitgeteilt worden sei, dass das Statement aufgrund der “starken und sehr kritischen Resonanz” wieder aus dem Netz genommen sie, um “die DFG zu schützen” (Zitate wörtlich); und man müsse “der Kritik nachgeben”, um “Schaden von der DFG abzuwenden”. Glaubt man wirklich, dass man eine Institution vor Angriffen von wissenschaftsfernen Publikum schützt, wenn man das Statement löscht? In der Wissenschaft geht es darum, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu finden. Schadet das gelöschte Statement der Wissenschaft? Wäre es nicht deshalb im Zusammenhang mit der Ursache-Wirkungs-Beziehung richtig, gegen die unsachlichen, aber ad hominem Argumentierenden von seit der DFG aktiv vorzugehen? Sind abfällige Äußerungen über die DFG von wissenschaftsfernen Publikum wirklich ein Schaden für die DFG? Ist es wirklich die Gesinnung des Führungspersonals der DFG die Überzeugung zu besitzen, man müsse(!) einer unsachlichen, auf die Person gerichteten Kritik nachgeben? “Wer zahlt schafft an, so heißt es.” Die DFG finanziert sich aus Steuergeldern, gut zwei Drittel zahle der Bund, der Rest die Länder, heißt es in Wikipedia. Wie wahrscheinlich ist es, dass die DFG einen Anruf aus der Regierung erhalten haben könnte und ihr nahegelegt worden ist, den Beitrag von Dieter Nuhr zu löschen? Wie wahrscheinlich ist es, dass in einem potentiellen solchen Anruf der DFG mitgeteilt worden sein könnte, der DFG würden Nachteile entstehen, wenn der Beitrag von Dieter Nuhr nicht gelöscht wird? Wie wahrscheinlich ist es, dass in einem potentiellen solchen Anruf der DEG mitgeteilt worden sein könnte, dem Führungspersonal würden Nachteile entstehen, wenn der Beitrag von Dieter Nuhr nicht gelöscht wird?
1.8.2020, Th.M.
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Der Wahnsinn geht weiter, und es ist niemand in Sicht, der ihn aufhält
Die schweigende Mehrheit traut sich nicht, jeder der nur ansatzweise Kritik am Mainstream übt, wird entweder vom Hochsitz der Moral herunter bemitleidet oder ausgegrenzt, schöne neue Welt. Nun ist es Dieter Nuhr, der nicht mehr so funktioniert, wie er soll sondern sich stattdessen eine eigene Meinung leistet, das geht gar nicht! Die Deutsche Forschungsgemeinschaft scheint vor lauter politischer Korrektheit selbst vergessen zu haben, was Wissenschaft bedeutet, wie offensichtlich die Mehrheit von Politik und Gesellschaft.
1.8.2020m M-S.SCH
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Dabei wollte Nuhr doch nur ein wenig Demut, auch im Bereich der Wissenschaft, anmahnen.
An dieser Demut fehlt es den Hysterikern. Und an Demut fehlt es, schon immer, den Ideologen. Auf nichts anderes möchte er wohl hinweisen. Denn Ideologen kommen in verschiedensten Gewändern daher, gerne auch in dem Gewand der Wissenschaft. Nur wird dann die Wissenschaft missbraucht, sie hört auf, Wissenschaft zu sein. Deshalb sollte sich die Wissenschaft niemals vor einen Karren spannen lassen. Dem geht sie aus dem Weg, wenn sie sie selber bleibt und wissenschaftliches Vorgehen zum einzigen Maßstab macht. Die heutige Zeit ist wie gemalt für Kabarettisten. Ein guter Kabarettist erkennt dieses. Wenn einem so viel Gezwungenes, Künstliches, Gewolltes, Geheucheltes, Herbeigeredetes, Erfundenes mit so viel Ernsthaftigkeit und Inbrunst serviert wird, dann muss ein Kabarettist zugreifen. Dann muss er bloßstellen, dann muss er entlarven. Dieses ist geradezu seine Pflicht, wenn er seinen Beruf ernst nimmt und wenn er Humor besitzt. Und das ist doch das Mindeste, was wir uns von einem Kabarettisten erhoffen, In Deutschland bildet Nuhr unter den Fernseh-Kabarettisten wohl trotzdem nur eine einsame Ausnahme. Traurige Kabarettisten, die uns umgeben.
1.8.2020, W.A.

Geht es gar nicht ums Klima?
Sehr guter Artikel, Respekt. Ich werde bestätigt in meiner Annahme, das es den Klimarittern gar nicht ums Klima geht, ein neues Gesellschaftsmodell soll es werden, siehe offener Brief, das Klima wird allenfalls als Hilfskrücke missbraucht. Wenn man sieht wer diesen komplett irrationalen Brief mit unterzeichnet hat wird einem fast übel, zumeist Menschen vermutlich gefangen in einer linksgrünen Ideologie, des selbständigen Denkens beraubt, finanziell sorgenfrei, aber vom Klima nun gar keine Ahnung. Nun frage ich mich immer wieder, warum lassen sich Menschen mit Verstand auf der ganzen Welt von diesen Apokalyptikern, die auch noch daran bestens verdienen, willenlos vor sich hertreiben?
1.8.2020, K.B.
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Das Ökologische Glaubensbekenntnis (vor Corona):
Ich glaube an Al Gore, den Allmächtigen, den Schöpfer des Reichtums durch den Klimawandel, und an Hans Joachim Schellnhuber, seinen eingebildeten Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den linksgrünen Zeitgeist, als alternativlos erkannt von Angela Merkel, gelitten unter Stickoxyden, CO2, Feinstaub und dem Ozonloch, gekreuzigt, gestorben und begraben im vom sauren Regen getöteten Wald, hinabgestiegen in die Hölle aus Autofahrern und Vielfliegern, im dritten warmen Sommer auferstanden von den Toten, mit Tesla elektrisch aufgefahren in den Weltklimarat; er sitzet zur Rechten Al Gores, des allmächtigen Reichen; von dort wird er kommen, zu richten die Klimaleugner und Warmduscher. Ich glaube an den von Menschen verursachten Klimawandel, an Simulationen und Szenarien über den Weltuntergang, die Gemeinschaft der Grünen, Linken und sonstigen Heiligen, an die unbefleckte Greta und alle anderen Schulschwänzer, an die Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace und den Club of Rome, die Rettung des Planeten durch Windmühlen und Biogas, an energiespeichernde elektrische Netze, an die in Akkus wirkenden Kobolde, die kostenlose Sonnenenergie, das Perpetuum Mobile und das ewig sprudelnde Geld.
Amen
1.8.2020, V.v.T. AO
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Das Sachthema duerfte dabei wie ueblich keine Rolle spielen. 
So ist es. Man muss oder kann der Klimabewegung bzw. den hinter dieser Bewegung stehenden Personen und Organisationen zugestehen, dass sie mit Greta die “perfekte” Person ausgesucht haben. Sicher kein Zufall, denn man weiss, dass die Beisshemmung insbesondere der westlichen Herren immer noch ganz ordentlich funktioniert. Zudem loest jede Kritik unmittelbar den Verteidigungsreflex aus, wie er im Westen! (in anderen Teilen der Welt ist das zum Teil deutlich anders) bei bestimmten Merkmalen der “Angegriffenen” perfekt funktioniert. Die psychisch gehandicapte Dame! mit einem speziellen Auessseren und infantilem Auftreten ist nicht nur (deshalb) Auserwählte wie schon vor 2000 Jahren, sondern sakrosankt.
Auch Merkel mit ihren Besonderheiten kann dieses Art Reflex beanspruchen und tut dies auch, wie man schon mehrfach bewundern durfte. Interessanterweise beginnen die Merkmale immer noch mit der Zugehörigkeit zum konstruierten weiblichen Geschlecht, die vor persoenlichen Attacken durch die letzten Männer perfekt schützt. Weitere Schwächen machen den zugeschriebenen Status perfekt und Herr Nuhr verkörpert nun mal den klassischen Taeter. Er ist Mann, weiss, etwas aelter und soweit ersichtlich frei von psychisch/kognitiven Handicaps, damit potentiell stigmatisiert und angehalten, seine quasi natuerlich /biologische Überlegenheit nicht bei den – selbstverständlich weiblichen – vom “guten? Geist besessenen” Gesandten zu verbergen. Das Sachthema duerfte dabei wie ueblich keine Rolle spielen. Es geht im Kern um neurotische Verhalten, bei dem in diesem Fall Greta und Nuhr projektiv, heute sehr “beliebt” , und repräsentativ herhalten.
1.8.2020, R.N.
Ende der Kommentare
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Deutsche Forschungsgemeinschaft löscht Beitrag von Dieter Nuhr
Wir lernen: Das, was (nicht Popper, sondern) Karl Jaspers “Wissenschaftsaberglauben”nennt, ist de facto eben doch obligatorisch, wenn es der richtigen Sache dient. Und wir lernen vor allem: Es kommt nicht so sehr darauf an, ob das Gesagte wahr ist, sondern wer es gesagt hat.
… Alles vom 31.7.2020 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/deutsche-forschungsgemeinschaft-loescht-beitrag-von-dieter-nuhr/
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Einige Kommentare:
Die Religionisierung von Wissenschaft
Danke für diesen Beitrag. Dass die DFG vor allem an ihrer Spitze in Richtung eines zeitgeistbeherrschten Opportunistenstadls gegangen ist, ist nicht neu, siehe auch die sog. Genderforschung seit Jahren. Im Folgenden noch einige Anmerkungen zum Hintergrund. Die Religionisierung von Wissenschaft ist inzwischen an vielen Stellen greifbar. Sie resultiert in ihrer Zerstörung durch Rückverwandlung in Dogmatik, wie man sie im Mittelalter fand; dem entspricht sinnigerweise das Bestreben, möglichst viele Sinekuren für Politische Kommissare und Führungsoffiziere zu schaffen, die dem Wasserkopf an Geistlichen analog sind, den es im Mittealter gab und der dem Pöbel mitteilte, warum er für das Seelenheil zu zahlen und kuschen habe. Die Zerstörung besteht darin, dogmatische Annahmen zu treffen, aus ihnen zu deduzieren, was der Fall ist bzw. zu sein hat, diese durch quasi-religiöse Wertungen zu immunisieren und Entgegenstehendes zu ignorieren, wegzudefinieren oder zu dämonisieren. Es erübrigt sich fast, die weitgehende Religionisierung beispielsweise der Klimaforschung zu konstatieren, die sich in Ausdrücken wie „Klimaleugner“, „Klimasünder“, „Klimafasten“, „Klimabuße“ usw. manifestiert. Bezeichnenderweise hat die EKD dies alles in ein quasi-religiöses Dogmengebäude eingebaut, das jeden Vorbehalt, welche den Wissenschaftler auszeichnet, vermissen lässt und in diesem Sinne eine Widerspiegelung der auf Luther zurückgehenden Wissenschaftsfeindlichkeit des Protestantismus ist. In diesem Milieu „kann“ man offenbar nichts als Religion. Sich dann – paradoxerweise – als Statthalter der Wissenschaft aufzuführen, steht in kompletter Analogie beispielsweise zum „Wissenschaftlichen Marxismus-Leninismus“, zu Lyssenko & Mitschurin oder zur Rassenlehre des RSH, die auch beanspruchte, wissenschaftlich zu sein.
Man halte sich immer vor Augen, dass die Entwicklung der Wissenschaft in der westlichen Welt darauf zurückging, sachbezogenen Argumenten statt gruppen-oder personenbezogenen Wertungen den Vorzug zu geben. Solche Wertungen, die als Ersatz für Argumentation dienen, waren und sind typischerweise „Atheist“, „Ketzer“, „Klassenfeind“, „Bourgeois“, „Rassenfeind“, „Jude“ bzw. „Geistesjude“, „Volksfeind“, „Ungläubiger“ und nun halt „XYZ-Leugner“, „AfD“, „Rechtspopulist“ usw.
So ist es von besonderer Ironie, dass der von Ihnen zitierte sog. Wissenschaftsjournalist Sch., der vorgibt, die Wissenschaft hochzuhalten und den Ausdruck „Klimareligion“ nicht mag, sich vermittels „AfD-Argument“ selber genau des parareligiösen Schlagdraufmodus bedient. Er repräsentiert den Typus des modernen Wissenschaftsfeindes aufs Beste. Dass man dünnhäutig ist, ist verständlich. Wiederum mache man sich klar, dass eine 15- oder 16-Jährige, die schon aufgrund ihres Alters unmöglich die wissenschaftlichen Kenntnisse und vor allem Erfahrung besitzen kann, um irgendetwas kompetent zu beurteilen, nicht nur von Kirchenfunktionären mit biblischen Propheten und Jesus verglichen wurde, sondern dass es opportunistische oder gedankenlose, ungebildete Wissenschaftler gab (von den vielen Möchtegerns abgesehen), die dem noch hinterherliefen. Religionisierung ist genau das richtige Wort für das, was hier abläuft. Und diese Reise führt in einem Jahrhundert, das in Anbetracht der Probleme mehr denn je des Lichtes der Vernunft bedarf, in die Finsternis.
31.7.2020, R.J.
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….tut mir leid, Herr Nuhr, aber da steckt System dahinter
und das kennen wir aus der DDR und anderen „totalitären Demokratien“. Sie waren einer der Letzten, die sich noch getraut haben, nicht auf der staatlich vorgegebenen Mainstreamlinie lustzuwandeln – schade, aber noch ein Grund mehr, sich persönlich von den Staatsmedien (dazu rechne ich nicht nur die „Öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten“, sondern auch SZ, Welt, FAZ usw.) zu verabschieden… Wir entwickeln uns immer mehr zur Scheindemokratie, wenn die freie Meinungsäußerung zum Berufsverbot bzw. zur persönlichen Ächtung führt.
31.7.2020, KAB
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Ich kann die Aussagen von Dieter Nuhr unterstützen,
doch bei dem Satz „Und wer ständig ruft: Folgt der Wissenschaft!, der hat das offensichtlich nicht begriffen“ habe ich gestutzt.
Zum einen kommt es doch darauf an, in welcher Meinungsbildungsphase sich die Gesellschaft befindet, denn anfangen muss ich auf der Faktenebene und da sollten die Wissenschaftler gefragt werden. Nur sie können vertrauenswürdige fachliche Aussagen dazu treffen. In den weiteren Phasen sind dann die Ökonomen, die Politiker und der Papst gefragt: Können und wollen wir das?
Zum anderen muss man bei den Wissenschaftlern hinsichtlich ihrer Qualität und ihrer Unabhängigkeit unterscheiden: Es gibt diese “Brotwissenschaftler“
(https://books.google.de/books?id=AQ12DwAAQBAJ&pg=PA142&lpg=PA142&dq=„Brotwissenschaftler“) und andererseits die philosophisch orientierten Faktensucher, Übergänge fließend. Die Brotwissenschaftler sind oft für Ideologen die interessanteren, weil sie bereit sind, eine Vorgabe zu unterstützen, auch wenn die faktischen Grundlagen dazu nur dünn sind. Und wer will dann schon einem Professor widersprechen? (Die soziale Machtkomponente, der man sich bedient.)
Ergo meine ich, dass Dieter Nuhr für die Phase der Wissens- und Meinungsbildung Unrecht hat, also: Folgt der Wissenschaft! Für die politische Phase gilt das nicht unbedingt. Aber: Schaut Euch die Wissenschaftler genau an, denen ihr folgt! Sind sie unabhängig oder Werkzeuge einer politischen Organisation, wie z.B. des IPCC, des Weltklimarats der Vereinten Nationen, der gegründet worden ist, UM ZU BEWEISEN, DASS der Mensch für die Klimaerwärmung verantwortlich ist, wofür das Kohlendioxid der Hebel ist.
31.7.2020, TH.N.
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Lechts und rinks
Ich erinnere mich an Ernst Jandels Sprechgedicht, das ich hier aus dem Gedächtnis zitiere:
Manche meinen,
lechts und rinks könne man nicht velwechsern.
Werch ein Illtum!
Mir ist erst kürzlich aufgegangen, daß damit gemeint gewesen sein muß, daß Nationalsozialisten und Kommunisten in ihren Strukturen und organisatorischen Details sich wie Zwillinge gleichen und auf die Unterdrückung und Vernichtung all jener hinarbeiteten, die sich nicht bedingungslos an die ideologischen Vorgaben halten und jede Wendung mitmachen. Das Gedicht habe ich als Schüler kennengelernt, mein linker Deutschlehrer hat es nicht als politisch grundiert „verkauft“, nach seiner Überzeugung gab es nämlich die von Jandel bemerkte Ähnlichkeit nicht.
31.7.2020, A.P.

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