Der Streit um das Feiern – Feste sind Rituale

Früher war in den Augen der Empfindsamen alles besser. Da gab’s im Dorf das Weinfest, das Schützenfest und das Feuerwehrfest, und in der Stadt noch die Kirmes und ein paar mehr Hocks. Dann kam das Event und seither gibt’s oft kein Halten mehr. Seither bevölkern Tausende Teilzeitfußballfans Parks beim Public Viewing. Seither muss es für die Partylöwen die Mega-Abifeier zu Tausenden sein, wo früher Lambrusco am Lagerfeuer getrunken wurde. Das kann man ablehnen, das kann man geißeln, es passt zu unserer Höher-schneller-weiter-Gesellschaft. Einerseits. Andererseits zeigt die Begeisterung fürs Gemeinschaftserlebnis, dass wir Menschen, obwohl immer weniger verwurzelt in der Heimat, immer weniger verankert in der Großfamilie, noch nicht völlig degeneriert sind. Feste sind nichts anderes als Rituale, und die heißen neuerdings eben Halloween und nicht mehr Heuernte. … Alles vom 9.6.2012 bitte lesen auf http://www.badische-zeitung.de/der-streit-um-das-feiern 

Freizeitlärm wie Verkehrslärm behandeln
Es wird höchste Zeit, dass der Freizeitlärm mindestens ebenso kritisch gesehen wird wie der Verkehrslärm. Immerhin ließe er sich weit einfacher vermeiden, und durch seine Informations- und Impulshaltigkeit ist sein Belästigungsgrad besonders hoch.
Dr. Klaus Miehling

Der Mensch ist egozentrisch
Frau Phillips letzter Satz sagt alles! Der Mensch ist viel zu egozentrisch! Duisburg und andere Vorkommnisse die zur Massenpanik führten sind Ergebnisse dafür! Es ist immer einer, oder eine Gruppe in einer beengten Situation die glaubt mit Ellenbogen, unter dem Motto: Ich will da rein,oder raus zu diesen Panikattacken führt. Was die Feste, oder Public Viewings anbelangt ist es genau so. Immer  sind es ein paar “coole Typen” die besoffen an Lautstärke zunehmen und der Rest rennt, oder brüllt wie bei einer Rinderstampede mit. Der Einzelskandal, aber Beweis der egozentrikeit ist immer bei schönem Wetter am Draisamufer zu sehen! Vom Müll bis zu menschlichen Fäkalien ist im Abstand von wenigen Metern alles vorhanden und das sogar von unseren späteren Eliten die man Studenten nennt.
Herbert Pommerenke

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