BV Littenweiler: Bahnhof Verkehr

Seit vielen Jahren ist der Bürgerverein Littenweiler aktiv, um die bauliche Entwicklung um das Bahnhofsareal voran­zu­trei­ben. Im Oktober 2009 fand auf seine Initiative hin ein Bürger­gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt Frei­burg statt. Im April 2010 initiierte er gemeinsam mit der Stadtverwal­tung einen Workshop, zu dem alle gesellschaftlichen Gruppen des Stadtteils eingeladen waren, an einem Konzept zur baulichen Veränderung des Geländes mitzuarbeiten. Das Ergebnis dieses gruppendynamischen Prozesses aller Beteiligten kann sich auch heute noch sehen lassen, wurde von der Stadt im Wesentlichen akzeptiert und soll als Grundlage für weitere Planungen dienen. Zu dem Workshop waren sowohl Angehörige der PH-Leitung als auch Vertreter der Studierenden der PH eingeladen. Der Bürgerverein kann nicht akzeptieren, dass das von den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils entwickelte Konzept, das allgemein auf breite Zustimmung stieß, heute nicht mehr Bestand haben soll. Der Stadtrat Junges Freiburg, Sebastian Müller, hatte den Bürgerverein kurzfristig zu einer neuen Konzeptentwicklung im Rahmen der Aktionswoche des Arbeitskreises „KuCa bleibt“ eingeladen. Der BV sieht die Problematik der Studierenden und ihren berechtigten Wünschen nach Räumen für ihr „Kultur Cafe“, ist aber der Überzeugung, dass spontaner Aktionismus wenig hilfreich ist, die Probleme zu lösen. Mit Vertretern des Arbeitskreises „KuCa bleibt“ hat es inzwischen ein konstruktives Gespräch gegeben. Der Stadt ist es bis heute nicht ge­lun­gen, das Gelände von den Eigentümern zu erwerben, so­dass im Augenblick in Sachen Bahnhof immer noch Stillstand herrscht.

Bausanierung der Leo-Wohleb-Brücke
Die Leo-Wohleb-Brücke soll im Zeitraum vom 29. Juli bis 25. Oktober dieses Jahres saniert werden. Der BV hält die vom Tief­bauamt der Stadt Freiburg geplanten Maßnahmen der Ver­kehrsregelungen für unzureichend und hat in einem Schreiben an Baubürgermeister Dr. Haag protestiert und einige Verbesserungen vorgeschlagen. Der vorprogrammierte Ver­kehrsinfarkt betrifft zwar vor allem die wichtige Ost-West-Achse B 31, die bereits jetzt täglich unter Verkehrsstaus leidet, betroffen davon werden während der Sanierungsphase aber auch die Kapplerstraße, die Hansjakobstraße, die Schwarz­waldstraße und die Kartäuserstraße sein. Wir fordern in unserem Schreiben deshalb für diese Ausweichstraßen ein Nachtfahrverbot für LKWs und angemessene Tempolimits für alle Fahrzeuge.

Edeka-Markt Blatter
Die Stadt Freiburg hat dem Edeka-Markt Blatter die temporäre Überfahrung des Geh- und Radweges an der Einfahrt zu den zusätzlichen Parkplätzen an der Kapplerstraße gekündigt. Da der Markt von vielen Bewohnern des Freiburger Ostens fre­quentiert wird und es regelmäßig an Wochenenden zu Park- und Verkehrsproblemen in der Kapplerstraße kommt, hat der Bürgerverein die Stadt gebeten, die Parkplätze so lange zuzulassen, bis die dort geplanten Park- und Ride-Plätze ein­gerichtet sind oder die versprochenen Bahnübergänge in­stall­iert werden, um den Menschen aus Littenweiler den Weg zu Fuß zum Edeka-Markt zu erleichtern. Leider hat das Tief­bauamt mit dem Hinweis auf das Märkte- und Zentrenkonzept der Stadt Freiburg dies abgelehnt.

Jubiläumsjahr 2014
Im Jahre 2014 begeht der Stadtteil Littenweiler das Jubiläum seiner hundertjährigen Zugehörigkeit zur Stadt Freiburg. Der Bür­gerverein möchte dieses Jubiläum gemeinsam mit den Ver­einen und Institutionen des Stadtteils mit einer Reihe von viel­fältigen Veranstaltungen während des ganzen Jahres fei­ern. Ein erster Auftakt wird der Neujahrsempfang des Bürger­­vereins am 5. Januar sein, ein weiterer Höhepunkt soll das Stadtteilfest am 19. und 20. Juli werden. Alle Veranstaltungen werden rechtzeitig auf einem gemeinsamen Plakat veröffentlicht.
7.8.2013, Franz-Jürgen Zeiser, Vorsitzender Bürgerverein Littenweiler

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