Tafel

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Tele-Blick vom Türlehof St.Peter-Rohr nach Süden übers Glottertal zu Lindlehöh und Lindlehof (rechts) am 23.8.2006

 

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(1) Tafel Freiburg am 6.3.2014                (2) Tafel Freiburg am 19.4.2014

Die 940 Tafelläden in Deutschland versorgen 1,5 Mio Menschen mit preiswerten Lebensmitteln
Die über 900 Tafeln mit ihren ehrenamtlichen Helfern sind Ausdruck eines großen privaten Engagements. Statt Essen wegzuwerfen, verteilt man es an die, die wenig Geld haben. Diese Zwecksetzung der Tafelläden hat nichts damit zu tun, ob die staatlichen Sozialleistungen ausreichend sind. Auch nach éiner Verdoppelung der Hartz IV-Sätze blieben die Tafeln sinnvoll.
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Tafeln-Zweck: Nahrungsmittel nicht vernichten
Die Tafeln sind weder Beweis für Armut in Deutschland noch verlagern sie Armutsbekämpfung auf freie Träger. Sie sind eine sinnvolle Einrichtung, deren Zweck es ist, Nahrungsmittel nicht zu vernichten.
Armut bekämpft der Staat mit Regel- und Bedarfssätzen nach SGB II, beziehungsweise SGB XII, die eine menschenwürdige Existenz sichern. Der darin enthaltene Anteil für Ernährung von 4,90 Euro pro Tag ist ausreichend, um ein schmackhaftes und gesundes Essen bereiten zu können.
Prof. em. Peter-Christian Kunkel, 10.3.2018, BZO

Zynisch ist es, einen Armutsfuror zu entfesseln
Dass ein Leben mit Hartz IV unbeschwert möglich sei, behauptet niemand. Falsch ist aber die Behauptung, die Armut nehme zu, weil Menschen auf die Tafel angewiesen seien, um ihre tägliche Ernährung zu sichern. Der dafür im Regelsatz vorgesehene Betrag von täglich 4,90 pro Person ermöglicht es nämlich, sich gesund und schmackhaft zu ernähren.
Die Fragen der Leserbriefschreiberinnen (Kuhar, Trenkle) wie das gehen solle, kann ich lebenspraktisch beantworten, da ich täglich für meine Frau und mich koche (ihr schmeckt’s) und dabei unter zehn Euro bleibe. Hans-Albert Stechl hat in seinen hervorragenden Rezepten in der BZ auf das Rezeptbuch der Tafel aufmerksam gemacht, die das ermöglicht. Beim Discounter gibt es zum Beispiel Wirsing, Kohlrabi, Rote Bete, Karotten, Salat, Sellerie, Spinat täglich frisch. Auch tiefgefrorenen Fisch und sogar Skrei als Delikatesse (heute zu 1,29 Euro) oder (Freitag, Samstag besonders günstig) Hähnchenschlegel, Kotelett oder Hackfleisch gibt es zu kaufen. Zum Trinken Mineralwasser, die 1,5-Liter-Flasche zu 19 Cent oder Leitungswasser. Zum Frühstück Haferflocken mit Tee, Saft oder Milch, zum Abendessen Brot, Quark, Käse, Wurst, ein Glas Wein.
Was also ist “zynisch” (Nagel), “eine Ohrfeige” (Küchle), zweifelhafte Professur (Ganter) an der Feststellung dieser einfachen Wahrheiten? Zynisch oder zumindest populistisch finde ich dagegen, dass die Linke und zum Teil auch die Grünen und die SPD, Armutsforscher, Bertelsmann-Stiftung und Presse einen Armutsfuror entfesseln.
Eine Erhöhung der Regelsätze würde dazu führen, dass der gesetzlich geforderte Abstand zu den unteren Lohngruppen weiter abnimmt, sich Arbeit also nicht mehr lohnt.
26.3.2018, Prof. em. Peter-Christian Kunkel, Offenburg

Zu: “Wie zynisch ist es, gut zu finden, dass sich Menschen nicht zu schade für die Resteverwertung sein dürfen?”, Zuschrift von Dieter Nagel und andere (Forum, 19. März)

 

Drei Sozial-Aspekte der Tafeln
1) Die Existenz von Tafeln macht dem noch freien Teil der Gesellschaft alle Ehre. Ihre ehrenamtlichen Aktivisten kümmern sich um jene, die der Sozialstaat vergessen hat.
2) Die Existenz von Tafeln stellt das Versagen der Sozialpolitik des Parteienstaats unter Beweis.
3) Mehr Migranten als Einheimische Kunden:  Keine andere soziale Gruppe in Deutschland ist materiell so gut versorgt wie die irreführend pauschal Flüchtlinge genannten Einwanderer. Sie suchen Tafeln nicht auf, weil sie Hunger haben, sondern weil sie ihr Geld nicht für Dinge ausgeben wollen, die sie ohne Geld kriegen können. Fußnote: Die vielen jungen Männer aus Afrika sind von ihren Familien, die zum kleinen bis mittleren Mittelstand gehören, ausgeschickt worden, um möglichst viel Geld nachhause zu schicken. Diesem großen sozialen Druck folgen sie auch, wenn sie Tafeln aufsuchen.
… Alles vom 24.2.2018 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/tafeln-drei-informationen-fuer-die-politische-klasse/

4) Migranten haben keine Warteschlangen-Kultur
Kein Politiker kann sich einfühlen, was es bedeutet, an einer „Tafel“ anzustehen, wenn sich kräftige junge und mittelalte Männer der „Hochkultur“ die Pole-Position für sich und ihre Glaubensgenossen („Bruder“) gesichert haben und man als Deutscher als letzter dasteht und das abbekommt, was die Herrenmenschen übrig gelassen haben. Würde so mit Angehörigen der „Hochkultur“ umgegangen, wären die GrünInnen längst außer Rand und Band und Cem würde hysterisch.
28.2.2018, Sabbel, TO
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Mir würde noch ein Punkt 4 einfallen. Die guten gemeinnützigen (also an der Steuer des Geschäftslebens vorbei) agierenden Tafeln fungieren als staatlich geförderter Müllentsorger für Aldi, Edika und co. Die tapferen freiwilligen Helfer, die wirklich so dumm sind, ohne Bezahlung zu arbeiten, vernichten die Arbeitsplätze, die sonst gezahlt werden müssten, um den Schund zu entsorgen. Aber die Tafeln sollen nur an Harz4 Empfänger abgeben, damit Harz 4 um den Lebensmittel Anteil gekürzt werden kann? Fieser gehts ja gar nicht mehr
Charlotte

Migranten: Tafel-erspartes per Post nach Hause schicken
Was man bei jedem Postamt sehen konnte, wenn man Augen im Kopf hatte, bevor der Kontozwang den Banken auferlegt wurde und der online Versand der Auslandstransaktionen möglich wurde. Davor sah man sie in langen Schlangen mit den gelben Western Union Formularen vor den Schaltern. Ob das so gut für eine Volkswirtschaft ist, wenn Sozialleistungen in diesen Zahlen für Auslandstransfers genutzt werden und somit für Kapitalabfluss sorgen, wäre auch mal eine Untersuchung wert. Die wird es aber wohl nicht geben.
Mike

Migranten verschicken 23 Mrd in die Heimat
Laut Weltbank, verschickten Migranten in Deutschland 2015 insgesamt mehr als 23 Milliarden Euro ins Ausland. FOCUS/SPIEGEL/WELT/und alle Mainstream Medien berichteten unisono von nur „Migranten überweisen 4,2 Milliarden Euro in Heimatländer“ Einwanderer in Deutschland schicken also mehr als „vier Milliarden Euro“ nach Hause,wobei ich der Weltbank da eher Glauben schenken möchte, die von 23 Milliarden spricht. Man wird belogen und betrogen, so weit das Auge reicht.
28.2.2018, Augias, TO

Zur Fussnote gehört noch, dass vom Verpflegungsgeld bzw. Hartz4 die Schlepper bezahlt werden,
1.) die die „Flüchtlinge“ nach Deutschland geschleust haben
2.) um weitere Verwandte und Cousins der „Flüchtlinge“ nach Germoney zu schleusen
Damit schliesst sich auch der Kreis, am Schluss wird die milliardenschwere Schlepper- und Flüchtlings-Industrie vom deutschen Steuerzahler finanziert.
28.2.2018, Seidler, TO

EhrenamtlerInnen sollten Arbeit in den Tafeln beenden
Die Ehrenamtler/ innen sollten die Arbeit niederlegen, Essen ist kein Einzelfall. Die Tafeln “ verbiegen“ sich um es den pauschal Flüchtlingen recht zu machen. Manche Tafeln öffnen eine Stunde früher, für die Zugewanderten, damit sie allein sich die besten Happen aussuchen können und die „Alten“ und armen Deutschen noch die Reste der übriggelassenem Reste , Wahl zur haben. Schubsen, verdrängen, begrabschen in der Schlange? Die Tafeln werden zum Teil schon von der Polizei bewacht, zumindest stehen die schon mal dabei, ob sie einschreiten würde n, ist fraglich
28.2.2018, TC, TO

EhrenamtlerInnen halten “System Merkel” am laufen
Ich finde, dass gerade die „Ehrenamtlichen“ es sind, die dieses System Merkel aufrecht erhalten. Und ich bin dafür, dass alle Menschen, die arbeiten, dafür einen gerechten Lohn erhalten.. Einschließlich sozialer Abgaben. Gerade bei so vielen Zahl Arbeitslosen im Land kann es nicht sein, dass Ehrenamtler in so hoher Zahl Stellen am Arbeitsmarkt vorbei arbeiten.
28.2.2018, Kassandra, TO

Die Tafel in Essen zeigt nur Kollateralschäden durch illegale Migranten, aber auch, dass man nicht machtlos is.t wenn man vernünftig handelt und handeln will! Noch wichtiger ist, die Politik verursacht eine Spaltung der Gesellschaft in Deutschland und so etwas wird rasch sichtbar. Und dann sind wir schon bei dem Hauptproblen: Offenen Grenzen und Gesetzesverletzungen in Deutschland auf allen Staatsebenen – Staatsversagen!.
Ich bezweifle, dass illegale Migranten zufrieden sind mit dem Geld, was sie einsparen durch Besuche bei Tafeln! Drogenkriminalität, Raub, Einbrüche sind für illegale, anonyme Migranten viel lukrativer, und fast ohne Risiko, in einem so pervertiertem Land !
28.2.2018, Ivan, TO

Der Islam kennt keine Ehrenamtshilfe
Essener Tafel erntet heftige Kritik nach Aufnahmestopp für Migranten – Statement vom Vorstand: https://www.youtube.com/watch?v=cdDjwcFogtc&t=9s
Das Deutsche System der letzten Jahrzehnte könnte nur so funktionieren, weil man sich von Seiten der Politik massiv auf das „Ehrenamt“ verlassen konnt. Ob Tafeln, Freiwillige Feuerwehr, Wahlhelfer, Sanitäter, Obdachlosenhilfe, Sozialhelfer, ja sogar teilweise kommunale Politiker, etc. Ohne Ehrenamt wäre Deutschland schon lange vor die Hunde gegangen.
Da aber das nachfolgende „Volk“, derer, die noch nicht so lange hier leben (Migranten), dieses weder kennt (Ungläubigen darf man nicht helfen) noch laut islamischer Religion auch gar nicht ausführen möchte (Strafen), geht eh bald alles den Bach runter.
28.2.2018, Sven, TO

Es geht weder um Tafeln noch um Migranten, sondern um Deutungshoheit der Multikultis
Wir alle wissen, daß es bei dem Schlagabtausch um die Essener Tafel nicht um die „Tafeln“ geht. Noch nicht mal um Syrer, egal ob jung und alleinstehend oder mit drei Frauen und elf Kindern. Denjenigen, die den Essener Tafelchef wegen seiner Entscheidung angreifen, geht es nicht darum, ob Syrer, Albaner, Zigeuner oder Sudanesen Olivenöl oder Reis umsonst bekommen oder nur alleinerziehende biodeutsche Frauen. … Hier geht es, wie immer, nur um die Deutungshoheit. Links-linksliberal kann und darf nicht einen Millimeter nachgeben in Sachen Multikulti, Zuwanderung, Globalisierung des deutschen Sozialstaates. Dafür sind sie längst viel zu weit gegangen, zuviel steht auf dem Spiel.
Wir – und sie – wissen aus der Geschichte, daß ein System, das erstarrt und keine Veränderungen mehr zuläßt, irgendwann den Punkt erreicht und überschreitet, an dem j e d e Änderung nicht nur sinnlos verpufft, sondern der Tropfen ist, der den Riß im Staudamm zu Bersten bringt. Denken wir einmal 28 Jahre zurück – wie hätten Honecker oder die SED die DDR denn noch „reformieren“ (geschweige denn retten) können, 1989, in dem Sinne, daß sie den Staat und ihre Macht hätten erhalten können? Der Zug war lange abgefahren. Historiker mögen besser entscheiden können, ob die DDR je eine Chance gehabt hat, oder wann es gelaufen war, aber aus dem, was ich gesehen war, war das so Mitte der 1970er Jahre schon der Fall. Wenn die DDR je eine Chance gehabt haben sollte, als eigener Staat aus sich heraus zu bestehen, dann haben sie das verspielt, als sie nach Ulbrichts Abgang keine echten Reformen zuließen und eine schäbige Diktatur blieben. Ein Staat nur für eine Partei oder Besatzungsarmee, das braucht niemand. Hätte Honecker an der Macht bleiben wollen, hätte er Mielke in Leipzig die Montagsdemo zusammenschießen lassen müssen, der gierte ja danach. Gorbatschow und der Westen hätten gar nichts gemacht, Lafontaine und Kohl insgeheim aber erleichtert aufgeatmet, daß der Kelch der Wiedervereinigung an ihnen vorbeigegangen wäre und ansonsten nur ihre Fensterreden von 17. Juni aufgesagt. Aber die Folge wäre ein beginnender Bürgerkrieg in der DDR gewesen, der die SED bald weggefegt hätte. Doch auch die Maueröffnung, die umgekehrte Lösung, half nicht mehr, sie entfernte sozusagen nur den Korken von der gärenden, unter Hochdruck stehenden Rotkäppchen-Sektflache und vorbei war’s mit der DDR. So oder so.
So ist das auch für das Regime der globalistischen linksliberalen Demokratie. Sie ist nicht reformierbar. Sie kann und sie wird nur so sein, wie sie ist, so bleibt sie, und so geht sie unter. Ich denke, das kommt irgendwann, und die Linksliberalen wissen das auch. Aber was sie wollen, händeringend und verzweifelt, ist Zeit. Mehr Zeit. Damit alles so bleibt wie es ist – bitte ein bißchen länger. Und da können sie keinen Millimeter nachgeben. Im Gegenteil – die Kämpfe werden noch härter werden. Man schaue sich nur die Aufzeichnungen der Bundestagsdebatte über Deniz Yücel an. Angst essen Seele auf.
28.2.2018, Thomas Hellerberger , TO
EU als Ablenkung zur innerdeutschen Migrationskatastrophe
Absolut richtige Analyse. Unsere Politiker versuchen, im Angesicht des Unheils, das sie angerichtet haben, verzweifelt die EU ins Spiel zu bringen. Wenn es ihnen gelingt, weitere wichtige Kompetenzen nach Brüssel abzutreten, hätten sie die Zeit, sich noch vor der Sintflut ohne Konsequenzen tragen zu müssen aus dem Staub zu machen.
28.2.2018, Urich Salloch, TO

 

 

Spendenrückgang der Lahrer Tafel durch computergestützen Einkauf der Lebensmittelgeschäfte
“Es gibt Zeiten, da haben wir 40 oder 50 Joghurts für 150 Personen, die zu versorgen sind. Das ist dann ein furchtbarer Kampf.” Das Volumen der Spenden sei im Grunde bei sämtlichen großen Lieferanten rückläufig, sagt die ehrenamtliche Tafel-Mitarbeiterin Tonia Thieme. Durch computergestützte Programme, die von Kundendaten bis zur Wetterprognose ganz unterschiedliche Faktoren in ihre Berechnungen einbeziehen, können Lebensmittelmärkte Wareneinkauf und -lagerung inzwischen so präzise steuern, dass ihr Angebot relativ genau dem tatsächlichen Kaufverhalten der Kunden entspricht. …..
Alles vom 27.3.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/spenden-an-die-lahrer-tafel-gehen-zurueck
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Lahrer Tafel
Die Einrichtung sammelt überschüssige Lebensmittel und verkauft diese für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises an bedürftige Menschen. Die Waren sind qualitativ einwandfrei. Es werden ausschließlich Lebensmittel vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums abgegeben. Die Tafel darf keine Lebensmittel selbst einkaufen, sondern nur Spenden annehmen. Zusätzliche Geldspenden sollen helfen, die Betriebskosten zu decken. Die Mitarbeiter der Tafel sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Träger der Lahrer Einrichtung ist das Diakonische Werk im Ortenaukreis.
Lahrer Tafel, Schwarzwaldstraße 6,  Tel 07821/921055 oder 0176/23881065
tafel.lahr@diakonie-ortenau.de
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Lebensmittelretten.de 
Die Lebensmittelretter sammeln alles ein, was nicht mehr verkauft werden kann und verteilen es kostenlos. Die Organisation der Lebensretter läuft seit 2012 über Städtegruppen, die Lebensgeschäfte absuchen nach Händlern, die bereit sind, Lebensmittel kostenlos abzugeben. Das Konzept stammt vom Verein Foodsharing, der in größeren Städten schon länger aktiv ist.
http://www.lebensmittelretten.de    – 
www.foodsharing.de

Lebensmittelretter in Freiburg – keine Konkurrenz zu Tafel?
Seit Oktober 2013 sind die Lebensmittelretter in Freiburg unterwegs, inzwischen mit etwa 15 aktiven Mitgliedern. Sie ziehen immer samstags los, denn samstags ist die Freiburger Tafel nicht unterwegs – “wir sehen uns da auch keinesfalls als Konkurrenz zur Tafel”, erklärt Sowade….
Alles vom 23.1.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/essen-auf-den-teller-statt-in-die-tonne–79935942.html

 

Armut als Ware in der Goodwill-Industrie
Ob mit oder ohne “Spendensiegel”, der umfassende Zukauf von Lebensmitteln durch Spenden oder die Akquise nicht-überflüssiger Lebensmittel durch Aktionen wie “Eins Mehr!” zeigen, dass sich die Tafeln nach 20 Jahren ihrer Existenz an einer doppelten Bruchlinie befinden. Erstens verändern sie sich immer mehr in Richtung eines Unternehmens, das mit anderen Unternehmen korrespondiert. So weisen etwa Supermärkte, die die Eins-Mehr-Aktionen unterstützen, gerne darauf hin, dass man ja Produkte der jeweilige “Hausmarke” kaufen können. Innerhalb einer Armutsökonomie profitieren Dritte also direkt ökonomisch vom Image der Tafeln. Zweitens entwickeln die Tafeln sich trotz anderslautender Ansichtsbekundungen zu drittklassigen Vollversorgern….
Alles voin Stefan selke vom 29.12.2013 bitte lesen auf http://www.heise.de/tp/artikel/40/40649/2.html

Prof. Dr. phil Stefan Selke, Soziologe an der Hochschule Furtwangen, lehrt und forscht zum Themenfeld “Gesellschaftlicher Wandel”.

 

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