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Blick vom Batzenberg nach Osten übers Schneckental und Bellenhöhe bis zum Belchen und Schauinsland (links) am 19.10.2008

  Buchhandel, Buchladen, Bücherstube, …


Natürlich können Sie im Internet Ihr Buch kaufen, bequem vom PC aus – zum Beispiel bei Amazon.de, Bol.de oder Buch24.de. Liegt ja auch voll im Trend und ist so chic. Aber bis das Buch dann da ist, da müssen Sie warten, auf den Paketzusteller, auf die Post, UPS, Arriva, …

Genauso preiswert und sogar schneller erhalten Sie Ihr Buch bei “Ihrem” Buchladen in Ihrer Nähe. Und wenn Ihnen der Weg zu weit ist, dann rufen Sie bei ihm einfach an: Das von Ihnen bestellte Buch ist schon am nächsten Tag da, so schnell sind die althergebrachten Buchhandlungen bei uns. Von wegen “althergebracht” – das Netz von Buchhandlungen in Deutschland gilt als das dichteste und fachkundigste weltweit. Sprechen sie mal mit Franzosen oder US-Amerikanern – diese beneiden Sie um die deutschen Buchhandlungen.

Auch im Schwarzwald finden Sie diese Buchläden, in denen Sie von ausgebildeten Buchhändlern kostenlos beraten und bedient werden. Testen Sie mal …

 

Buchladen sagt Lesung ab wegen Erklärung 2018-Unterstützung des Autors
Vertreter der Hypermoral weiten ihre Kampfzone gerade bis in die Buchläden aus. Ihre Hauptbeschäftigung besteht darin, quer durch das grenzenlose Land antifaschistische Schutzwälle zu errichten. …
Drei Wochen vor der Buchpremiere sagte die Buchhandlung am Montag den Termin ab, nicht direkt bei mir, sondern bei der Literaturagentur, und begründete die Absage erst auf Nachfrage. Man habe entdeckt, dass ich die „Charta 2017“ und die „Erklärung 2018“ unterschrieben habe. Also käme meine Lesung nicht mehr in Frage. Zur Erklärung, die „Charta 2017“ entstand, nachdem auf der Buchmesse 2017 Veranstaltungen an rechten Verlagen gestört, Bücher zerstört und entwendet wurden. Die Unterzeichner der Erklärung 2018 fordern, die grenzenlose Überdehnung des Asylrechts zu beenden.
Dass ich Unterzeichner dieser Erklärungen bin, steht in dem Wikipedia-Eintrag zu mir, jeder stößt also darauf, wenn er meinen Namen bei Google eingibt. Bald darauf kam auch eine Mail von dem Essener Correctiv-Buchladen.
… Alles vom 12.11.2018 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2018/11/rausch-und-reinheit/
13.11.2018: https://www.achgut.com/artikel/rausch_und_reinheit_
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Alexander Wendt: Kristall
Eine Reise in die Drogenwelt des 21. Jahrhunderts
Broschiert – 27. Oktober 2018, 17,95 Euro
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Kauf bei Verlag direkt oder Amazon, nicht im links sortierten Buchladen
Ein Autor muss m.E. heutzutage nicht mehr in Buchhandlungen lesen. Buchhandlungen sind für mich Horte der Indoktrination geworden. Freies Lesen ist ein Merkmal von Demokratien und Aussortieren von Büchern, dass eines totalitären Staates. Wenn ich Ihre Erfahrungen lese, die Sie machen mussten, fühle ich mich erinnert an das Aussortieren von Büchern, Zeitschriften u.ä. in der DDR. Da wurde selbst eine Burda-Zeitschrift für das Selbstnähen von Kleidung klassenfeindlich behandelt. Jedes Buch ist bei amazon erhältlich oder bei dem Verlag, der es verlegt. Bei Letzterem unterstützt man mit seinem Kauf noch besser den Verlag. Wenn Buchhandlungen nicht mehr frei sind, müssen Buchhandlungen eben damit leben, nicht mehr relevant zu sein. Sie werden sterben, wie die Zeitungen jetzt.
13.11.2018, Petra Wilhelmi, AO

 

 

 

Vorwurf an Amazon: Erpressung der Verlage
Der Dachverband des Deutschen Buchhandels hat dem Internethandelshaus Amazon Missbrauch der eigenen Marktstellung vorgeworfen, bei dem von “Erpressung der Verlage” gesprochen werden könne. Nach Medienberichten verzögert Amazon in den USA und Deutschland die Auslieferung von Büchern zweier großer Verlagsgruppen, um im Rahmen von Vertragsverhandlungen Druck auf sie auszuüben……
Alles vom 4.6.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kritik-an-amazons-verhandlungspraktiken-es-entsteht-eine-schieflage

Verlage arbeiten sehr intensiv mit Autoren, bevor diese veröffentlichen können. Um einen Autor aufzubauen braucht es viel Zeit und finanziellen Aufwand. Vom Verlag bezahlte Lektoren verdienen gutes Geld damit, aus halbgaren Schreiberlingen lesbare Autoren oder gar Literaten zu machen. Wenn es nach den naiven Vorstellungen von Frau Tietze ginge, hätten wir einen Ebookmarkt, auf welchem hauptsächlich Laien Vampirromane zweifelhafter Qualität anbieten würden – denn das läuft auf Amazons freiem Ebookmarkt mit am Besten. Gute Autoren würden nicht gefördert (und auch nicht mit aufwändigen Lesereisen und Pressearbeit beworben) und blieben unerkannt unter der Masse der veröffentlichenden Hobbyliteraten. Eine von Frau Tietze geforderte Abkehr von qualitätsvoller Verlagsarbeit bedeutet (schlechten) Mainstream pur und mancher Autor müßte einen neuen Hauptberuf annehmen um zu überleben. Im Interesse der vielen guten Buchhandlungen und Verlage und damit auch der Leser sollte die Politik Grenzen für Amazon und Co definieren, die ein Überleben der leider nicht zum Nulltarif leistbaren Qualität ermöglichen.
4.6.2014, Andreas Schmid,

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