Corona-Angst

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Donautal bei Beuron im Mai 2020 - Holzbeugen am Fluss

Donautal bei Beuron im Mai 2020 – Holzbeugen am Fluss

 

 

Corona: Mehr Schweden wagen
Monatelang wurden die Schweden für ihren Umgang mit der Corona-Pandemie gerügt und gescholten. Das Nordlicht-Land hatte es gewagt, keinen harten Lockdown anzuordnen. Und damit zum Ärger aller anderen Regierungen gezeigt: Es GIBT eine Alternative zu Ausgangssperren und Kontaktverboten. Jetzt ist klar: Die Zahl der schweren Verläufe und Todesfälle ist seit Wochen auf niedrigem Niveau. Von einer zweiten Welle ist nichts zu spüren. Die schwedische Wirtschaft erholt sich schneller, steht besser da als viele andere in Europa.
Und was macht die Regierung in Stockholm? Sie stellt sich der Kritik! Eine Kommission soll die Fehler der Verantwortlichen aufklären, etwa den schlechten Schutz der Pflegeheime zu Beginn der Seuche. Erst die Alternative zur Lockdown-Politik, dann die Bereitschaft zur Selbstkritik. Wenn die Infektionszahlen bei uns weiter steigen sollten, muss für die Bundesregierung gelten: Mehr Schweden wagen!
… Alles vom 26.7.2020 bitte lesen auf
https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-mehr-schweden-wagen-72077984.bild.html

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Corona: Zur Psychodynamik einer Pandemie
Laut Worldometer, wo alle Daten zu Corona global gesammelt werden, haben wir in Deutschland aktuell (Stand 30. Mai) folgende Infiziertenzahlen:
Active Cases: 9.525, davon in mild conditions: 8.796 (92 Prozent), in serios conditions: 729 (8 Prozent). Das heißt, in Prozentzahlen, bezogen auf eine Gesamtbevölkerung von 80 Millionen: 0,012 Prozent aktive Fälle, davon schwere Fälle: 0,0009 Prozent, das entspricht einem Fall auf 109.739 Einwohner.
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Vielleicht liegt es daran, dass ich in ein mathematisches Gymnasium gegangen bin, aber eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung sagt mir, das Risiko sich gegenwärtig anzustecken ist sehr überschaubar. Die täglichen Zahlen müssen einfach in Relation zu anderen Risiken oder anderen Zahlen gesetzt werden, damit eine realistische Einschätzung möglich ist. Ich frage mich seit Beginn der Krise, warum hierzulande die Zahl der Infektionen ständig in ansteigender Kurve kumulativ gezeigt wird, was den Eindruck einer unheilvollen Dynamik erzeugt? Das wäre so, als wenn man bei der Anzahl der Krebserkrankten die Geheilten mit dazu zählt. Warum wird nicht die reale Abnahme der aktiven Fälle seit Anfang März in einer Kurve täglich deutlich gezeigt? Man hat den Eindruck, es geht hier nur noch um Angstmache und die Legitimation der eigenen Politik und Agenda.
Aber Angst ist nicht rational, und über Angst lässt sich bekanntlich weder streiten noch debattieren. Die menschliche Urangst vor Ansteckung führt wohl bei vielen, begleitet von medialen Schreckensszenarien, zu vollkommen irrationalen Gefahreneinschätzungen. Angst vor etwas Unbekanntem hat zur Folge, dass man sich nach Führung sehnt, nach jemandem, der einem sagt, wo es langgeht. Man erkennt das etwa daran, dass lange Zeit diejenigen Politiker, die eine besonders harte Linie vertraten, die höchsten Zustimmungswerte hatten. Auch das ist mit ein Grund, nervös zu bleiben: Die guten Umfragewerte, vor allem die der CDU, hängen mit der Rhetorik der Härte zusammen und könnten einen unnötigen Aufschub für Lockerungen bedeuten. Fatal ist gegenwärtig aber vor allem ein einfacher psychologischer Mechanismus: Je größer der Einsatz, je gewaltiger die Entscheidung, desto rechthaberischer machen diejenigen, die sie getroffen haben, weiter. Denn aufhören und umkehren würde das Eingeständnis eines möglichen Irrtums beinhalten. So wird weiter Angst erzeugt.

„Auch der gebotene Schutz menschlichen Lebens gilt nicht absolut“
Warum in Deutschland so viele die massiven Einschränkungen ihrer Grundrechte auf der Grundlage so schmaler Evidenz der Daten und stark rückgängiger Neuinfektionen einfach hinnehmen, ja, sogar begrüßen, bleibt aus psychologischer Sicht eine offene Frage. Natürlich können die Verantwortlichen in Politik und Medien nun schwer zurück. Der ökonomische und gesellschaftliche Kahlschlag muss ja legitimiert werden. Außerdem kann man immer, es gibt keine Möglichkeit der Gegenprüfung, sagen: Wir haben mit unseren Maßnahmen Schlimmeres verhindert, egal wie das Ganze ausgehen wird. Die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Folgen dieser Politik sind in einer größeren Perspektive, in meinen Augen jedenfalls, gefährlicher als das Virus selbst.
Zudem haben wir es im Kontext von Corona mit einem essentialistischen Begriff von „Leben“ zu tun, der jede weitere Diskussion unterbindet. Erstaunlicherweise hat der Deutsche Ethikrat in einer Stellungnahme auf diese Absolutsetzung Bezug genommen und klargestellt: „Auch der gebotene Schutz menschlichen Lebens gilt nicht absolut. Ihm dürfen nicht alle anderen Freiheits- und Partizipationsrechte sowie Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrechte bedingungslos nach- bzw. untergeordnet werden. Ein allgemeines Lebensrisiko ist von jedem zu akzeptieren.“
Natürlich muss man Politikern zugutehalten, dass sie Entscheidungen treffen und handeln müssen. Bei einer neuartigen und unsicheren Situation muss psychologisch eine besondere Entschlossenheit gezeigt werden, da die betroffenen Menschen nach Sicherheit verlangen. Jeder halbwegs intelligente Politiker weiß auch, dass Nichthandeln im Nachhinein wesentlich schwerere Konsequenzen für die eigene Position bedeutet als Falschhandeln. Wahrscheinlich konnte kein einziger der Verantwortlichen in Deutschland dem Handlungsdruck, verstärkt durch die Schließung der Grenzen der Nachbarstaaten, wie auch der medialen Panikagenda, widerstehen. Dass Schweden hier einen anderen Weg gegangen ist, zeigt – unabhängig von den Ergebnissen – vor allem ein ungeheures Selbstbewusstsein, denn die abweichende Entscheidung wurde sofort weltweit kritisiert und in den meisten deutschen Medien als Irrweg mit tödlichen Folgen bewertet.

Flüchtlingskrise, Klimawandel und Corona
Das Problem ist nun, dass die propagierten „rettenden Maßnahmen“ recht behalten müssen. Jeder Zweifel daran ist in gewisser Weise eine narzisstische Kränkung, nachdem man sich als Akteur in einer Ausnahmesituation als souverän und anerkannt erlebte. Diese psychische Disposition ist, wie der Psychotherapeut Hans-Joachim Maaz anmerkt:
„in typischer Weise empathielos für die von den Maßnahmen Betroffenen und auf das eigene bedeutungsschwere Machthandeln zentriert, so dass alle wirtschaftlichen, psychologischen, sozialen und finanziellen Folgen verblassen.“
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In der Tat werden die Konsequenzen des zu diesem Zeitpunkt bereits wohl nicht mehr notwendigen Lockdowns – die Reproduktionsquote war schon zuvor unter den kritischen Wert von 1,0 gefallen – erst langsam sichtbar. Eine breite Diskussion über die politischen Entscheidungen, die die ökonomischen, gesellschaftlichen und auch psychologischen Folgen berücksichtigt hätten, wurde praktisch nicht zugelassen. Kritiker der Regierungsmaßnahmen, auch wenn sie bis dato anerkannte Wissenschaftler waren, wurden in die Ecke von Scharlatanen oder Verschwörungstheoretikern gestellt. Maßgeblich dafür waren, wie bereits in der sogenannten Flüchtlingskrise im September 2015, der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die allermeisten Medien, die sich mehr oder weniger als Verlautbarungsorgane der Regierung verhalten.
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Was 2015 die „Menschlichkeit“, in der Klimadebatte das „Überleben“ als absolutes Argument, ist in der Corona-Krise nun der „Gesundheitsschutz“ geworden. Eine nicht mehr hinterfragbare Kategorie, die jedem, der es wagt, hier vorsichtig Fragen zu stellen oder Kritik anzubringen, als eiskalten Menschenfeind deklariert.
Flüchtlingskrise, Klimawandel und Corona sind zu einer trinitarischen Formel zur Spaltung der deutschen Gesellschaft in Hell und Dunkel geworden.
Eine Kritik an der Masseneinwanderung und der Vorwurf lautet: „Du willst Frauen und Kinder im Mittelmeer ertrinken lassen!” Einwände gegen die Klimahysterie: „Das Ende der Menschheit naht und Du leugnest das Problem!” Ein Hinterfragen der Regierungsmaßnahmen bezüglich Corona: „Du willst die Alten zugunsten der Wirtschaft sterben lassen und egoistisch weiter Party machen!”

Alle anderen drängenden Probleme in den Hintergrund schieben
In allen drei Fällen die vollkommene Unmöglichkeit, Argumente vorzubringen, auszutauschen, abzuwägen, zuzuhören. Das Ganze orchestriert von den regierungsfreundlichen Medien, deren – in Bezug auf die Themen Klima und Corona – tägliche apokalyptische Meldungen Angst erzeugen sollen. Nach Corona, sozusagen das „neue CO2“, wird „das Klima“ wieder an die Stelle des Virus treten, mit dem man die Möglichkeit einer neuen Weltordnung zur Rettung der Menschheit propagieren kann. Die Erzeugung von Unsicherheit und Panik im Kontext einer globalen Infektionsgefahr durch ein Virus gibt psychodynamisch die Möglichkeit, alle Ängste und Unsicherheiten auf eine Bedrohung zu projizieren, die „besiegt“ werden kann. Nicht nur der französische Präsident Macron spricht von einem Krieg, in dem wir uns befinden. Diese rhetorische Fixierung auf das Virus hat den Vorteil, alle anderen drängenden Probleme in den Hintergrund zu schieben, wie auch Hans-Joachim Maaz aus der Sicht eines Psychologen konstatiert:
Die Pandemiepsychose eröffnet die Möglichkeit für die Herstellung einer neuen totalitären Weltordnung zur Rettung der Menschheit. Die Virusangst muss nur längere Zeit geschürt werden, zum Beispiel durch Virusmutation oder „neue“ Viren, sodass praktisch alle Notstandsgesetze fortdauern müssen. Mit der Infektions- und Todesangst werden jeder Protest und auch alle Gegenbeweise im Keime erstickt und alle schwerwiegenden Folgen, wie Arbeitslosigkeit, Insolvenz, Verarmung, soziale Not, schwere psychische und psychosoziale Erkrankungen, Gewalt, werden den Viren angelastet. Die politischen und ökonomischen Verhältnisse und Ursachen bleiben unangetastet. Die Politik ist praktisch exkulpiert – das mag jeden Verantwortlichen zur Leugnung latenter Zweifel am eigenen Fehlverhalten beflügeln.

Nebeneffekte produzierten ebenso menschliches Leid und Tote
Corona hat sich verselbstständigt, aber nicht als Pandemie, sondern als Instrument zur vollkommenen Verunsicherung ganzer Bevölkerungen und der Aussetzung elementarer Grundrechte. Das heißt nicht, dass zu Beginn der Pandemie bestimmte Regeln (keine Massenveranstaltungen in geschlossenen Räumen, Schutz besonders gefährdeter Personen, etwa alter Menschen, medizinischen Personals, Vorerkrankter) nicht sinnvoll waren. Eine neue und unbekannte Situation legitimiert besondere Handlungen und Eingriffe, aber es muss klar kommuniziert werden, wie lange der Ausnahmezustand gelten soll. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert: Zuerst sollte die Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden.
Dieses Ziel wurde mittlerweile übererfüllt. In einigen Krankenhäusern wurde sogar Kurzarbeit beantragt, dringende OPs wurden verschoben, Kranke trauen sich nicht mehr zum Arzt oder in die Klinik zu gehen, Betten stehen leer. All das produziert ebenso menschliches Leid und Tote, die aber kaum jemanden interessieren. Danach kam die Ansage, die Geschwindigkeit der Verdoppelung der Infektionszahlen müsse auf mehr als zehn Tage, noch besser auf 14 Tage reduziert werden. Bereits Mitte Mai waren wir bei über 50 Tagen angelangt.
Danach war die ominöse Reproduktionsquote die offizielle Bezugsgröße. Diese Quote war schon, wie bereits oben angemerkt, vor dem kompletten Lockdown unter dem kritischen Wert 1,0 und blieb seitdem weitgehend darunter, derzeit ist sie etwa bei 0,7. Als das klar wurde, verkündete das Robert-Koch-Institut, erst, wenn die Zahl der Neuinfektionen auf „wenige Hundert“ gedrückt werde, seien weitere Lockerungen möglich. Danach kam noch das Argument der „zweiten Welle“, an die inzwischen aber sogar der wichtigste Berater der Regierung, der Virologe Christian Drosten, nicht mehr glaubt.

Ganz ohne Widerstand wird das aber nicht bleiben
Das Nichtkommunizieren über die wechselnden Bezugsgrößen verunsichert viele Menschen. Jeder etwa durch die Corona-Maßnahmen von Arbeitslosigkeit Betroffene braucht eine Perspektive, ein klares Ziel, Hoffnung. Genau das wird aber systematisch zerstört. Eine polit-mediale Elite hat sich nicht nur beim Thema Corona weit von der Lebensrealität der meisten Menschen entfernt. Sonst müsste sie auch mal ganz kurz an diejenigen denken, die nicht wie alle im Staatsdienst Tätigen ihre Bezüge regelmäßig bekommen, sondern die etwa als Niedrigqualifizierte buchstäblich vor dem Nichts stehen und für die es auch eine totale Überforderung ist, ihre Kinder selber beschulen zu sollen.
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Wenn ich etwas Positives in der Situation sehen kann, dann, dass die Corona-Pandemie das Klimathema zumindest eine Zeitlang in den Hintergrund gedrängt hat. Aber vor allem hat sie das besonders in der Flüchtlingskrise etablierte Narrativ der Weltoffenheit ins Wanken gebracht.
Plötzlich sind Themen wie Eindämmung, Begrenzung oder Abschottung wieder rehabilitiert. Auch die Nationalstaaten haben sich als die einzig handlungsfähigen Akteure gezeigt, was den Globalismus und die „One-World-Vertreter“ zumindest zeitweise in die Defensive gedrängt hat.
Allerdings ist zu befürchten, dass mit dem Virus die Neigung, den Ausnahmezustand zu einem permanenten Instrument der politischen Steuerung zu machen, medial begleitet von apokalyptischen Tönen (etwa in Bezug auf die „Klimarettung“), Oberhand gewinnen wird. Schon bald werden wir sehen, welche Industrien, Produkte oder Unternehmen nun in welchem Umfang Mittel erhalten werden und welche nicht.

Corona könnte so die Möglichkeit bieten, eine Transformation durchzusetzen, die mit der Klimadebatte bereits begonnen hat. Im Namen des Überlebens werden wir wohl eine Therapie im globalen Maßstab verordnet bekommen, die unsere Freiheitsrechte mit dem Argument des Notstandes aushebeln könnte. Ganz ohne Widerstand wird das aber nicht bleiben.
… Alles vom 2.6.2020 von Alexander Meschnig bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/zur_psychodynamik_einer_pandemie

 

Einige Kommentare:

Ihrer Zusammenfassung, verehrter Alexander Meschnig,
kann ich voll und ganz zustimmen: Merkel setzt ihren Machtwillen durch, indem sie das als “alternativlos” deklariert. Die Rechtfertigung wird umgehend nachgereicht. Mal arbeiten ihre Institutionen ihr zu, dass es keine Obergrenze gäbe, mal erklärt sie die Staatsgrenze als obsolet, mal wird das Menschenrecht der Asylbewerber über Verfassung und EU-ropäische Verträge gestellt, mal ein Tsunami in Japan zum Anlass genommen, den Ausstieg aus der Kernkraftnutzung zu erklären. Inzwischen sind wir so auf antidemokratisches Greta-Panik-Niveau getrimmt, dass es kaum noch auffällt, dass das notorische Staatsversagen nur noch ein Hangeln von “Notstand” zu “Notstand” ist. Eigentlich müsste das Parlament aufstehen, wenn es entweder nicht gefragt oder mit Gesetzgebungsorgien überlastet/überfordert wird und die Stimmen einer vernünftigen Opposition überschrien und ignoriert werden. Die Psychodynamik der “Pandemie” ist klar wie kurz: Sie hängt von der Qualität der Staatspropaganda und der eingesetzten Massenmanipulation ab. Aber hier gibt es sehr wohl eine Obergrenze, was im Corona-Untersuchungsausschuss herauszuarbeiten srin wird. Demokratiesimulation gehört zu den aufwendigsten Strategien. Merkel lässt sich das einiges Kosten und wird von den Superoligarchen dafür gelobt. Sie möchte eine NWO-Vorreiterin sein, obwohl ich sie mir auf einem Pferd sitzend oder reitend nicht wirklich vorstellen kann.
2.6.2020, A.R., AO

Das Virus ist da, es wird auch nicht mehr “Lebewohl” sagen,
da helfen keine Masken, keine Impfungen und keine Pillen, es wird trotz dieser ganzen “Segnungen” auch zukünftig noch “Coviopfer” geben. Wer das nicht glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen, “danach” ist jetzt und in Zukunft. Off-topic: Ich hätte allerdings niemals geglaubt, daß die Welt eine so hohe Anzahl an Hasenfüßen ertragen muß.
2.6.2020, H.S., AO

Was ist denn an einer „Durchseuchung“ der Bevölkerung schlecht,
wenn man von der Vokabel einmal absieht? Durchseuchung bedeutet lediglich, daß Sie nachweislich Kontakt mit dem Virus hatten. Das ist begrüßenswert, denn so entsteht die menschliche Immunisierung. Eine Gefahr besteht nur, so zum tausendsten Male, für Risikogruppen. Die Virulenz ist abgeflaut, Krankenhäuser stehen leer. Wer jetzt den Kontakt zwischen den Menschen mit GEWALT unterbindet, zum Beispiel mit gesetzlichen MASSNAHMEN, verhindert eine natürliche Grundimmunisierung der Bürger, schafft Raum für Impfungen, die letztendlich an UNS getestet werden. Über 90% der Träger weisen keine oder nur geringfügige Symptome auf. WO IST IHR PROBLEM???
2.6.2020, S.SCH

Selber denken?
Seit mehr oder weniger 30 Jahren sind die meisten ja total blödgehämmert durch Medien, TV vor allem. Selber denken? Selber mal das Hinterteil heben? Schwierig zumal in der medialen Weichklopferei ja Methode steckt. Paart sich all das dann noch mit dem typisch sehr deutsche Harmoniebedarf wird es schwierig. Das was Demokratie ausmacht – der gute Streit ! – ist in D verpönt. Zu anstrengend? Man möchte nicht auffallen. Wenn die, die ich mir so ansehe, lesen, es geht um eine Schicksalswahl – oder, wenn es etwa 2 oder mehr Bewerber für ein politisches Amt gibt, von Kampf sprechen und sich nicht entblöden die Tatsache, dass es nur einen Bewerber gibt, für eine “Wahl” zu halten – was muss man denn da mehr in puncto Oberstübchen wissen? Sechs oder 7 ? Parteien spielen ein wenig Demokratie, dann gibts noch 1-2 zusätzliche, da ist ja schon der Verfassungsschutz dran – über 30 000 Tote, die in Krankenhäusern alle Jahr über den InfektionsJordan wuppen – und zwar ohne allseitigen Aufschrei! – ja was will man denn da noch sagen? Seit bald 20 Jahren kann man Warnungen lesen, wonach Antibiotka-Therapien kippen und alsbald nicht mehr funktionieren. Aufschrei? Man heult um Eisbären herum und schaut der Massentierhaltung zu? Kein Aufschrei? Die Mehrheit der Leute ist völlig besoffengeschrieben und -bebildert worden. Mit Moralinpillen vergiftet, denn die Moral ist alles andere als ethisch, die da verkauft wird. Nein nein, es geht um Geschlossenheit. Das ist des Deutschen wichtigstes Anliegen. Geschlossen verdummt werden? Geht doch.
2.6.2020, S.ST, AO

Mit der Klimahysterie hat es nicht geklappt, mit Corona läuft das prima.
Der ehemalige Leiter des Potsdam Institut hat bereits vor 2010 gesagt, dass es bei der Klimadiskussion weder um Umwelt noch um Klima gehe, sondern um das Umverteilen des Weltvermögens. Frau Merkel kündigt die große Transformation an und zeitgleich ruft die WHO eine Pandemie aus. Die Umverteilung des Weltvermögens läuft bereits.Wer hat für dieses “neuartige” Virus eigentlich so schnell “TESTS” entwickelt, die sogar in der hintersten Ecke von Peru zum Einsatz kommen? Jede, ausnahmslos jede Regierung profitiert in der einen oder anderen Weise vom Virus und wirft mit Zahlen um sich, um Geld zum Wiederaufbau (von was, bitte ??) zu erhalten. Unsere Regierung hält die Zahlen schön unterhalb des Siedepunktes, nach dem Motto “die Sache ist sehr ernst, aber wir sind die einzige Regierung, die eine solche Krise meistern kann (im Gegensatz zu den beiden Blonden). Die Zahlen-Bazooka erinnert dabei an Kriegspropaganda. Und immer schon den Maulkorb tragen und anderen Leuten aus dem Weg gehen bzw. zu Hause bleiben (Isolationshaft). Versteht sich von selbst, dass Meinungen im Internet verhindert werden müssen (NetzDG).
2.6.2020, B.J., AO

„Ganz ohne Widerstand wird das nicht bleiben.“
Deswegen wird von Staats wegen versucht, mit völlig unangemessenen drakonischen Ordnungs- und Polizeimaßnahmen, diesen Widerstand im Keim zu ersticken: Jeder kleine Wicht vom Ordnungsamt verhängt überzogene Geldstrafen für nichts, auf der Theresienwiese Machtdemonstration mittels Reiterstaffel mit bereitgehaltenen Schlagstöcken, weiträumige Sperrzone, Schikanen gegen friedliche Zaungäste, massive Absperrmaßnahmen, massive körperliche Polizeigewalt gegen harmlose Bürger in Berlin, im Hinter- teilweise im Vordergrund Hundestaffeln, willkürliche Festsetzungen, willkürliche Begründungen (Grundgesetz auf Schildern und Hemden) für Platzverweise. Einzig Stuttgart, Darmstadt, Pegida Dresden verliefen wieder weitgehend friedlich und kooperativ auch mit der Polizei. Ich bin optimistisch, wie 89 wird sich der Volkswille nicht auf Dauer unterdrücken und einsperren lassen.
2.6.2020, H.K.

Der grösste Teil der Bevölkerung erreicht den Selbsterhalt durch staatliche Umverteilung
40 Millionen, die nicht mehr (Rentner) oder noch nicht (Kinder) als erwerbsfähig gelten, 15 Millionen in ALG 1, Hartz oder Sozialhilfe, 12 Millionen direkt oder indirekt als Beamte oder Angestellte durch den Staat ernährt.

Die Beisshemmung gegenüber der Hand, die füttert, ist offensichtlich und jede Form politischen und gesellschaftlichen Ausdrucks orientiert sich irgendwann an den Ansprüchen und der Mentalität der Versorgungssuchenden, die das eigentliche Geschäftsmodell der Bundesrepublik geworden sind: Sozialfälle, mittellose Einwanderer, alte Weiber.
2.6.2020, A.S.

Crystal-Meth als viel größeres Problem
Ich bin als Notfallmediziner seit Jahren mit den akuten und chronischen Folgen einer Seuche konfrontiert, welche -insbesondere junge- Menschen zerstört. Und zwar definitiv, körperlich und seelisch. Ich bin immer wieder fassungslos, wie wenig Druck der Staat aufwendet- angeblich aufzuwenden in der Lage ist- um dieser Seuche beizukommen. Jawohl, der Konsum und die Verbreitung von Crystal-Meth folgt den Mechanismen von Ansteckung im sozialen Umfeld. Der Erreger ist bekannt, die Quellen könnten mit relativ wenig Aufwand gefunden werden. Aber es passiert nichts durchgreifendes. Jetzt vergleiche ich die Härte des Vorgehens damit, was im Zusammenhang mit Corona möglich war- und bin einfach nur entsetzt!
2.6.2020, W.M.
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Danke Herr Meschnig für diesen, etwas anderen Bericht zur Politkaste.
Vielen Ihrer Ausführungen kann ich zustimmen. Die Frage, warum die Zustimmung nach wie vor und trotz aller Zahlen die heute oder schon länger zugänglich sind immer noch in diesem Ausmass die Selbstkasteiung unterstützt, liegt zum grossen Teil wohl auch an der Menge an Pensionisten oder solchen die kurz davor stehen. Diese, zusammen mit all den üppig versorgten Staatsdienern, Professoren, Lehrer, Studenten Künstlern, alleine Lobbyisten NGO’s , und das in Kombination mit den überbezahlten und ungebildeten Politikern, ergibt alleine schon eine Mehrheit. Durch die Rundumkoalition ist die Machterhaltung garantiert und der Laden zum Selbstbedienungsgeschäft mutiert. Da muss nun zuerst die nächste staatliche Plünderungs- und Enteignungswelle durchlaufen, bis nichts mehr zu retten ist. Dann erst werden die Leute wach, auch jene, die sich bisher nur bedient haben. EUtschland mit v.dL und Lagarde, mit Muddi und Macron werden das Ding schon unter Wasser bringen.
2.6.2020, b.schaller

“Warum in Deutschland so viele die massiven Einschränkungen ihrer Grundrechte (…) einfach hinnehmen,
ja, sogar begrüßen, bleibt aus psychologischer Sicht eine offene Frage.” Weil die Panikstufe hochgehalten wird. Man muss nur mal in die Lokalpresse schauen. Irgendwo macht jemand eine (illegale) Party oder öffnet abends sein Restaurant länger als erlaubt, schon werden unter den Gästen gleich fünf bis zehn neue Corona-Fälle getestet. Da denkt sich Ließchen Müller gleich, dass man lieber auf Merkel hören sollte. Besonders spektakuläre Fälle schaffen es dann in überregionale Medien. Wer täglich seine Lokalzeitung liest, Radio hört, Tagesschau und Talkshow schaut, der ist im Sinne der Groko und der grünen Scheinopposition vollkommen “durchgeframed”. Kritiker können sich gleich in die unanständige Ecke zu Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretikern stellen. Man darf nicht vergessen, dass die meisten Menschen einfach nur politische Mitläufer ohne wirkliche Überzeugungen sind, die durch geschickte Dauerpropaganda auf die gewünschte Kursrichtung eingestellt werden. War schon immer so, wird auch immer so sein. Dabei überwiegen emotional-moralische Faktoren von Gut und Böse. Die haben den Vorteil, dass sie Rationalität ausschalten und man sich nicht mehr Argumenten auseinandersetzen muss.
2.6.2020, J-H.SCH

“… die vollkommene Unmöglichkeit, Argumente vorzubringen, auszutauschen, abzuwägen, zuzuhören.”
So ist Deutschland. Von meinen Bekannten stört das niemanden. Unter ihren Augen wird die Demokratie abgeschafft, und sie sehen nicht hin. Wenn ich es im privaten Gespräch anspreche, bin ich ein Außenseiter, wenn nicht ein “Nazi”. Das Land wird zur Diktatur.
2.6.2020, M.S.

Lockdown als “neue Normalität”?
“Wir haben mit unseren Maßnahmen Schlimmeres verhindert, egal wie das Ganze ausgehen wird.” Es ist die Argumentation von Priestern, die damit ihre Existenz berechtigen. Die Opfergaben keltischer Druiden dafür, dass der Himmel nicht herunterstürzt, haben doch auch ihren Sinn gehabt. Oder ist etwa der Himmel damals vor 2000 Jahren herabgestürzt? Heute mag man über den Glauben der damaligen Menschen lächeln, bei der aktuell propagierten Heiligen Einfalt, genannt “neue Normalität” läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Anweisungen, die bei genauer Betrachtung halbgare Ausflüsse von mit Allmachtsphantasien beseelten Behörden sind, müssen bei Strafe befolgt werden.
Warum war vor einigen Wochen das Picknick einer Frau mit ihren Kindern auf einer Wiese strafbewehrt, weil die Speisen aus der mitgebrachten Tupperdose kamen und nicht aus der 20m entfernten Döner-Bude? Lässt sich die Anordnung, bayrische Biergärten nur bis 20 Uhr zu öffnen, auf das nachtaktive Wesen von SARS-CoV2 zurückführen? Verhält sich dasselbe Virus bei einem Grenzübertritt Schweiz-Deutschland zui einem erlaubten Verwandtenbesuch (u.U. aus der Hochrisikogruppe) anders als beim illegalen Einkauf im grenznahen EDEKA? Fragen über Fragen und als einzige Erklärung bleibt der berühmte Gessler-Hut.
2.6.2020, U.J. AO

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