Corona-Virus

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Sinnloser, gewalttätiger Vandalismus: Die Gerichtseiche am Castellberg bei Freiburg wurde am 1.1.2017 mutwillig abgebrannt

Sinnloser, gewalttätiger Vandalismus: Die Gerichtseiche am Castellberg bei Freiburg wurde am 1.1.2017 mutwillig abgebrannt

 

Sachliche Information zum Corona-Virus: über das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
oder
http://www.rki.de

Ausbreitung von Corona weltweit – Tabellen
https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries

 

Drei Polarisierungswellen: Migration, Klima und Corona
„Wir erleben derzeit die dritte Polarisierungswelle seit 2015. Zunächst die Debatte um Flüchtlinge, dann die Debatte ums Klima, jetzt so eine Art Corona-Polarisierung. Ich warne vor einem übertriebenen Pauschalismus, weil er genau das tut, was wir verhindern wollen: nämlich die Polarisierung noch einmal voranzutreiben. Die Demonstranten gibt es nicht. (…) Wir brauchen eine andere Dimension von Aufklärung. Das abwertende Pauschalurteil ist das Garantierezept, um einen Diskurs zu ruinieren.“
Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler, in der ARD-Sendung „Anne Will“ am 17. Mai 2020
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Dumme Sprüche zu Corona
1) “Niemand wird durch das Coronavirus seinen Arbeitsplatz verlieren (Peter Altmeier, CDU, Anfang März 2020)
2) “Das Corona-Virus passt nicht zu den Werten einer offenen Gesellschaft” (Lindner, FDP, am 25.3.2020 im Bundestag)

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Youtube zensiert Interview mit Prof Bhakdi
Mein Interview mit Prof. Dr. Bhakdi hatte auf Youtube binnen anderthalb Tagen rund 120.000 Abrufe. Gerade bekam ich folgende Nachricht von YouTube: “Dein Video Bhakdi: ,Es gibt seit Wochen keine neuen Covid-19-Kranken mehr in Deutschland’ wurde zur Überprüfung gemeldet. Bei der Überprüfung haben wir festgestellt, dass dein Video gegen unsere Richtlinien verstößt. Daher wurde dieses Video aus YouTube entfernt.”

In dem Interview habe ich mit Bhakdi darüber gesprochen, warum er in den großen Medien nicht zu Wort kommt. Dass er darüber hinaus jetzt auch noch im Internet zensiert wird, halte ich für schlicht schockierend. Ich finde, man muss hier rechtliche Schritte gegen YouTube prüfen.
… Alles vom 7.8.2020 bitte lesen auf
https://www.reitschuster.de/post/zensur-youtube-zensiert-mein-bhakdi-interview-%C3%BCber-corona
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Interview mit Prof Bhakdi:
https://video.wixstatic.com/video/0e29c1_3e1349cec79b4f4e996026bb9752c51f/480p/mp4/file.mp4
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Es gibt keine neue Corona-Erkrankung mehr in Deutschland?
https://youtu.be/fxg4XggP-Dg
Dieses Interview ist (wieder) bei YouTube verfügbar:
https://m.youtube.com/watch?v=fW3rT8iQ6oM
Auch dieses Interview mit Bhakdi ist inhaltlich sehr gut:
https://youtu.be/u0cIaQwAw2A
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Kommentare:
Danke für Ihren hervorragenden Beitrag. Ich bin Ihnen als Ärztin sehr dankbar,
dass Sie sich ernsthaft und sachlich mit allen von Prof. Bhakdi dargelegten Fakten auseinandergesetzt haben. Während des Interviews konnten Sie Ihre Zweifel und Ihr Erstaunen über Herrn Bhakdi’s Angaben kaum verbergen. Ich möchte Ihnen meine ehrliche Anerkennung dafür ausdrücken, mit welchem Ernst und Engagement Sie sich in die Materie eingearbeitet haben. Ich ziehe meinen Hut und werde Sie jeder Zeit als wirklich wertvolles Beispiel für aufgeweckten, hochwertigen und seriösen Journalismus weiterempfehlen. Danke Ihnen und weiter so. Genau dies brauchen wir jetzt
17.8.2020, Dr. Barbara Tilmann
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Liebe Frau Dr. Tilmann, vielen Dank für diesen Kommentar und das Lob, das hat mich sehr bewegt.

Ich sehe die wichtigste Aufgabe eines Journalisten in einer Grundneugier, in einem gesunden Hang zum Zweifel und in der Offenheit, seine Ansichten ständig zu hinterfragen und ggf. auch zu korrigieren. Dass dies heute schon selten geworden ist und man damit schon auffällt, spricht in meinen Augen weniger für mich als gegen viele Kollegen. Umso angenehmer ist mir Ihr Lob. Ich sehe es als Freude, Ansporn, aber auch Verpflichtung. Ganz herzlichen Dank! Ihr Boris Reitschuster.
17.8.2020, Boris Reitschuster
„Jetzt hat YouTube ein äußerst aufschlussreiches Interview mit Prof. Bhakdi, geführt vom Journalisten Boris Reitschuster, einfach gelöscht.“

Gedrucktes Wort ist wichtig, da sicher vor Zensur
Wir sind auf dem besten Wege in eine digitale Diktatur. Der größte Feind der digitalen Diktatur ist das gedruckte Wort. Deswegen werden Bücher und Papierprodukte unter dem Vorwand des Klimaschutzes auch von der digitalen Diktatur bekämpft. Man denke an George Orwells 1984. Der Protagonist hatte die Aufgabe, Zeitungsartikel umzuschreiben. Was aber wenig Sinn ergibt, solange der Kunde noch sein ursprüngliches, gedrucktes Exemplar zu Hause hat ubd die nachträgliche Fälschung bemerken kann. „Digitale“ Inhalte hingegen können problemlos rückwirkend verändert werden. Und Meinungen, die nicht passen, werden einfach gelöscht. Deswegen ist es wichtig, das gedruckte Werk zu stärken und dessen Abschaffung zu verhindern.
17.8.2020, BEN,
Ich vertrete zwar nicht die Meinung des Autors Bhakdi,
dass Corona ein Fehlalarm ist, aber ein Video einfach zu löschen, wie im Kindergarten, wo das Programm vorgegeben wird, das finde ich einfach unerhört.
So eine Bevormundung geht wirklich zu weit! Genau das ist es, was auch die Medien unglaubwürdig macht.
17.8.2020, Jea

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Gunter Frank: Gefangen im Tunnel – Der Teufelskreis der Corona-Politik
Epidemiologen, die etwas von Evidence Based Medicine verstehen, also von der korrekten Deutung von Studienzahlen, gibt es auf der ganzen Welt. In den USA etwa den herausragenden John Ioannidis von der Standford University, der von Anfang an vor dem Fiasko durch massive Schutzmaßnahmen auf ungenügender Datengrundlage warnte. Es gibt sie auch in Deutschland und Österreich, wie beispielsweise Andreas Sönnichsen
https://allgmed.meduniwien.ac.at/ueber-uns/vorstand/
(siehe auch hier). https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_S%C3%B6nnichsen
Doch speziell in Deutschland kommen diese Experten nicht zu Wort, dabei sind sie die Spezialisten genau des Fachgebietes, welches uns am besten sagen kann, welche Belege es für die Gefährlichkeit von Covid-19 gibt. Also wie wir die Lage einschätzen sollten und was die Konsequenzen der Schutzmaßnahmen, positiv wie negativ, sind. Andreas Sönnichsen wurde in die österreichische Talkshow Talk im Hangar (22.07.2020)
https://www.servustv.com/maskenpflicht-diskussion-talk/
zusammen mit einem Kollegen und einer Kollegin, einer Richterin und einem Regierungspolitiker eingeladen.
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Dort zeigte sich das ganze Elend der Politik. Andreas Sönnichsen argumentierte auf der Basis von soliden Belegen, während die zwei anderen Mediziner vor allem rein aus ihrer mehr emotional begründeten Sichtweise heraus argumentierten, sowohl pro und contra. Zusammengefasst lautet die Schlussfolgerung des Politikers aber in etwa so: Es zeigt sich gerade, dass drei Ärzte drei verschiedene Meinungen haben, und da sollen wir Politiker uns entscheiden. So treffen wir dann halt eine Entscheidung und halten daran dann auch fest.
Er behandelte die drei Meinungen also gewissermaßen gleichwertig.
Das ist nichts anderes als die Kapitulation des Willens,
sich um die fachlich beste Meinung zu bemühen
und zwar jeden Tag neu (und auf dem Boden eventuell neuer Erkenntnisse).

Um die am besten begründete Meinung herauszufinden, gibt es klare Regeln, wie zum Beispiel die der Evidenzbasierten Medizin. Und diese bestbegründete Meinung vertrat eindeutig und nachweisbar Andreas Sönnichsen. Wozu gibt es eigentlich solide Wissenschaft, wenn es die Entscheider in der Politik nicht interessiert oder sie zu träge sind, sich darum zu bemühen? Sehen Sie dazu Andreas Sönnichsen ab Min. 7:04 und darauf den grünen Bürgermeister von Innsbruck Georg Willi ab Min. 11:20
https://www.servustv.com/videos/aa-23wpn3t6h1w12/
und später im Verlauf des Talks.
… Alles vom 10.8.2020 von Dr. Gunter Frank bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/gefangen_im_tunnel_der-teufelskreis_der_corona_politik

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Corona-Tests: Wer profitiert davon, dass er nicht sagt, was er weiß?
Ich vermisse in der JF eine konsistente qualifizierte Behandlung der Corona-Krise, die man mit einiger Berechtigung auch als weltweites Wissenschaftsdesaster bezeichnen kann.
Es heißt bekanntlich: „Wer viel mißt, mißt viel Mist.“ Das wissen selbstkritische Experimentalwissenschaftler, zu denen auch Virologen zählen. Auch Herr Drosten weiß, daß der von ihm nach eigener Aussage am Computer komponierte PCR-Test nicht nur auf Bestandteile des neuen Coronavirus anspricht, sondern auch auf ähnliche andere, und daß daher ein positives Testergebnis keinesfalls als gleichbedeutend mit einer Infektion verstanden werden darf, wie dies trotzdem in der gesamten globalen Politik und Medienlandschaft ständig unterstellt wird, um die Einschränkung von Grundrechten ad infinitum zu rechtfertigen.
Wer hat ein Interesse daran, daß er nicht sagt, was er weiß? Und da nichts geschieht, ohne daß jemand daraus Vorteile ziehen kann: Wer profitiert von der pseudowissenschaftlichen Entrechtung von Milliarden Menschen?
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Althoff, St.Wendel
JF 33/20 vom 7.8.2020, Seite 2

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Fakten zu Covid-19 von Swiss Policy Research (SPR)
Von Fachleuten präsentierte, vollständig referenzierte Fakten zu Covid-19, die unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung ermöglichen sollen. (Updates siehe unten)
https://swprs.org/

“Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.” (Albert Camus, 1947)

Übersicht
Laut den neuesten immunologischen und serologischen Studien liegt die Letalität von Covid-19 (IFR) bei insgesamt circa 0.1% und damit im Bereich einer starken Influenza (Grippe).
Das Sterberisiko für die Allgemeinbevölkerung im Schul- und Arbeitsalter liegt selbst in den weltweiten “Hotspots” zumeist im Bereich einer täglichen Autofahrt zur Arbeit. Das Risiko wurde zunächst überschätzt, da Personen mit milden oder keinen Symptomen nicht erfasst wurden.

Swiss Policy Research (SPR) ist ein Forschungs- und Informations­­projekt zu geo­po­li­tischer Pro­pa­ganda in Schweizer und internationalen Medien. Sämtliche Studien und Beiträge wurden von einer politisch und publi­zistisch unab­hängigen Forschungs­gruppe ohne Beauftragung oder Fremdfinanzierung er­stellt.
https://swprs.org/

 

Prof Bhakdi bei MWGFD: Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie 
“Die Initiative „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) ist ein Zusammenschluss von Medizinern gemeinsam mit Angehörigen unterschiedlicher Heil- und Pflegeberufe sowie im Bereich der Medizin tätiger Menschen und Wissenschaftlern, die sich in Forschung und Lehre mit den Themen Gesundheit, Freiheit und Demokratie beschäftigen.”
http://www.mwgfd.de

Prof Sucharit Bhakdi als Mitglied von MWGFD ist Autor informativer Videos: 
3) Drittes Interview von Servus TV mit Prof Dr. Sucharit Bhakdi vom 29.4.2020:
https://www.servustv.com/videos/aa-23ud73pbh1w12/
Sucharit Bhakdi ist ein aus Thailand gebürtiger deutscher Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie. Er ist emeritierter Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und war von 1991 bis 2012 Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.
Dieses 60-minütige Interview mit Prof Scharit Bhakdi wurde von YouTube mit Verweis auf „Corona-Leugnung“ einfach gelöscht. So etwas nennt man im deutschen Sprachgebrauch Zensur. Warum dürfen Bürger hierzulande dieses Interview nicht anschauen? Sind sie als Deutsche denn unmündige Bürger?
Hören Sie sich dieses Interview an und bilden Sie sich dann selbst Ihre Meinunng darüber, was daran Leugnung, Hass, Hetze, Verschwörungstheorie, Fake New, Unwissenschaftlichkeit, Lüge usw. sein soll.
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2) In einem zweiten Videointerview äußert sich Prof Bhakdi erneut zur Coronakrise.
KenFM am Set: Gespräch mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi zu Covid-19 am 19.4.2020
https://youtu.be/Y6W-JIMCfmo.
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1) Ende März 2020 wandte sich Professor Bhakdi in einem offenen Brief mit fünf Fragen zur Coronakrise an die Bundeskanzlerin https://youtu.be/LsExPrHCHbw
Dieser Brief (siehe unten) blieb unbeantwortet. Hier mehr zu diesem Brief.
http://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/freiheit-bildung-ade-bhakdi/ (20.4.2020)
Ein Zeitdokument: Servus TV im Gespräch mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi
Ich fürchte, dieses Gespräch des österreicischen Servus TV mit dem Infektionsepiddemiologen Prof. Dr. Sucharit Bhakdi ist ein Zeitdokument, das man gut aufheben sollte. Falls irgendwann einmal Bilanz der Corona-Krise gezogen wird, hier wird bereits alles gesagt. Unbedingt hörens- und sehenswert.
https://www.servustv.com/videos/aa-23ud73pbh1w12/
…. Alles vom 30.4.2020 von Dirk Maxeiner bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/fundstueck_ein_zeitdokument_servus_tv_im_gespraech_mit_prof._dr._sucharit_b

 

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Wer hat Angst vor Professor Prof Ioannidis/Stanford?
Die Corona-Politik muss sich auch in Deutschland zunehmend die Frage nach ihrer Legitimation gefallen lassen. Der Stanford-Epidemiologe Professor John Ioannidis, eine internationale Koryphäe seines Faches, fordert eine ehrliche Bilanz: Die Schäden des Lockdowns könnten viel schlimmer sein als das, was das Corona-Virus anrichten kann. Dokumentation eines bemerkenswerten Interviews.
Professor John Ioannidis, Epidemiologe und Statistiker, lehrt und arbeitet an der Stanford University. Er ist einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt und gilt als Koryphäe seines Faches. In einem Interview schildert er die Ergebnisse von drei epidemiologischen Studien zum Thema Covid-19, von denen die letzte erst kürzlich abgeschlossen wurde.
Seine Aussagen bestätigen die zahlreichen Wissenschaftler, die auch in Deutschland immer häufiger und lauter Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Corona-Politik äußern. Die Verantwortlichen werden solch hochkarätige Kritik nicht auf Dauer ignorieren können und müssen sich dem Vorwurf stellen, völlig überzogen gehandelt zu haben.
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Kristina Kanders hat die in einem umfassenden Interview geäußerte Einschätzung von Professor John Ioannidis zusammengefasst. (Link zum Interview und Transkript siehe unten).
… Alles vom 12.5.2020 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/wer_hat_angst_vor_Professor_Ioannidis
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Das komplette Transkript dieses wichtigen Interviews finden Sie auf deutsch und englisch hier.
https://www.achgut.com/images/uploads/m43qvwh6s7ze5qed/prof_Ioannidis_uebersetzung_u_original_transcript.pdf
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Kristina Kanders ist Künstlerin aus Köln und hat fast 20 Jahre in New York gelebt.
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Weltärztepräsident Montgomery kritisiert Maskenpflicht
„Wer eine Maske trägt, wähnt sich sicher, er vergisst den allein entscheidenden Mindestabstand“, mahnt Frank Montgomery.
Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery kritisiert die in der Corona-Krise geplante bundesweite Maskenpflicht. „Wer eine Maske trägt, wähnt sich sicher, er vergisst den allein entscheidenden Mindestabstand“, sagte Montgomery der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Bei unsachgemäßem Gebrauch könnten Masken gefährlich werden. Im Stoff konzentriere sich ein Virus, beim Abnehmen berühre man die Gesichtshaut, schneller könne man sich kaum infizieren, sagte Montgomery. Eine gesetzliche Maskenpflicht könne es nur für echte Schutzmasken geben, eine Pflicht für Schals oder Tücher sei „lächerlich“. Zugleich verwies er darauf, dass man derzeit noch alle „echt wirksamen Masken“ für das medizinische Personal, Pflegende und Gefährdete brauche. … Alles vom 23.4.2020 bitte lesen auf
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-weltaerztepraesident-montgomery-kritisiert-maskenpflicht-16737878.html
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Johan Giesecke/Schweden: Lockdowns sind sinnlos
Johan Giesecke ist einer der renommiertesten schwedischen Epidemiologen. Er berät die schwedische Regierung und die Weltgesundheitsorganisation. Lockdowns hält er für sinnlos, die Ausbreitung des Coronavirus einzuschränken für hoffnungslos. Politiker wollen die Pandemie ihm zufolge nützen, um sich zu profilieren und setzen Maßnahmen um, die wissenschaftlich kaum belegt sind.

Professor Giesecke, Österreich erwacht gerade aus einem mehrwöchigen Lockdown. Was halten Sie davon, dass Österreich und viele andere Länder auf der Welt Lockdowns vollzogen haben? Warum hat Schweden einen anderen Weg eingeschlagen?
Wir haben früh entschieden, dass wir nur evidenzbasierte Maßnahmen anwenden sollten. Es gibt nur zwei Maßnahmen, die wirklich eine wissenschaftliche Grundlage haben. Eine ist, sich die Hände zu waschen. Dass das nützlich ist, wissen wir seit der Arbeit von Ignaz Semmelweis vor 150 Jahren. Das andere ist Social Distancing, da ist auch bewiesen, dass es wirkt. Diese beiden Dinge wissen wir, das war die Grundlage der Politik der schwedischen Regierung. Viele Maßnahmen, die von den Regierungen in Europa ergriffen wurden, haben keine wissenschaftliche Grundlage. Grenzen zu schließen ist zum Beispiel sinnlos und hilft nicht. Menschen kommen durch jede Grenze, mit Grenzschließungen können Sie den Ausbruch nur um zwei oder drei Tage verschieben. Auch die Schließung von Schulen hat sich nie als wirksam erwiesen. Außerdem wird den Leuten gesagt, sie sollen drinnen bleiben. Das ist dumm, weil das Infektionsrisiko sehr viel geringer ist, wenn Sie draußen sind. Es gibt nur sehr mangelhafte Beweise dafür, dass Gesichtsmasken helfen.
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Die Zahl der Corona-Toten ist in Schweden pro 100.000 Menschen mehr als dreimal so hoch wie in Österreich. Und sie ist fast fünfmal so groß wie in Norwegen. Zeigt dies nicht, dass Schweden den falschen Weg eingeschlagen hat?
Nein, denn in Österreich werden jetzt wieder mehr Menschen sterben, wenn der Lockdown zu Ende geht. Mit dem Lockdown haben Sie die Toten nur in die Zukunft verschoben. Wir sollten in einem Jahr über die Zahl der Toten sprechen und Österreich und Schweden vergleichen. Dann wird die Zahl in etwa gleich hoch sein. Mit dem Unterschied, dass Schwedens Wirtschaft verhältnismäßig besser dastehen wird.
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Heißt das für Sie, dass der Lockdown der Wirtschaft in Österreich sinnlos war?
Ja, und er wird der Wirtschaft sehr lange wehtun. Die Menschen verstehen nicht, dass sich diese Krankheit hauptsächlich symptomlos von Mensch zu Mensch ausbreitet. Zwischen 75 und 90 Prozent der Ausbreitung sehen wir nicht, weil die Betroffenen keine Symptome haben. Was wir sehen, ist die Spitze der Pyramide. Wir sehen einige Fälle, die krank sind, und noch weniger Fälle, die schwer krank sind. Aber die wahre Epidemie bleibt uns verborgen
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Wenn das Virus Ihrer Einschätzung nach harmlos ist, wie erklären Sie sich dann die hohe Anzahl an Toten in Italien und den USA?
Italien und die USA waren sehr schlecht auf das Virus vorbereitet und sie haben ihre Risikogruppen nicht geschützt.
In der Debatte wurde zuletzt viel über den „Hammer und den Tanz“ gesprochen – die Gesellschaft wird in einen Lockdown versetzt, dann geöffnet, und wenn es mehr Infektionen gibt, wieder heruntergefahren.
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Geht Schweden hier einen Zwischenweg?
Eine Hauptstütze der schwedischen Politik war immer, dass die Leute nicht dumm sind. Wenn Sie den Leuten sagen, was für sie gut ist und wie sie sich selbst schützen können, wie sie andere schützen können, dann tun sie das normalerweise auch. Wir haben keine Polizei auf der Straße, die Ihnen sagt, dass Sie nach Hause gehen müssen. Wenn Sie draußen jemanden treffen, müssen Sie sich hier nicht vor hohen Geldstrafen fürchten, das ist doch lächerlich. Aber wenn Sie an einem Samstagabend um 21 Uhr nach Stockholm kommen, sind die Straßen fast leer. Nicht weil es eine Ausgangssperre gibt, sondern weil die Leute drinnen bleiben. Sie bleiben bei ihrer Familie, sie isolieren sich selbst bis zu einem gewissen Grad. Viele Restaurants im Zentrum von Stockholm sind geöffnet, einige sind geschlossen. Aber nicht wegen eines Gesetzes, sondern weil sie keine Kunden haben. In Wirklichkeit ist der Unterschied zwischen den Ländern also nicht so groß.
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Sie sagen, das Virus wird von den Regierungen in Europa gefährlicher eingeschätzt, als es ist. Warum tun dann die Regierungschefs, was sie tun?
Es geht um Politik. Politiker wollen Handlungsfähigkeit, Entscheidungskraft und vor allem Stärke demonstrieren. Mein bestes Beispiel dafür ist, dass in asiatischen Ländern Gehsteige mit Chlorin besprüht werden. Das ist völlig nutzlos, aber es zeigt, dass die Behörden und der Staat etwas tun, und das ist für Politiker sehr wichtig.
Was ist das Gesamtziel der schwedischen Strategie? Viele Experten sagen: Eine Herdenimmunität zu erreichen kostet zu viele Tote, deshalb müsse man die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich eindämmen, bis es eine Impfung gibt.
Herdenimmunität zu erreichen, wird in Schweden eine indirekte Konsequenz unserer ersten Priorität sein, die lautet: die Risikogruppen zu schützen. Wir wissen nicht, wann eine Impfung kommt und wie verlässlich sie sein wird. Wir wissen auch noch nicht, ob und wie lange Immunität gegen das Virus nach einer Infektion besteht. Normalerweise ist die natürlich gewonnene Immunität besser als eine Impfung. Aber wenn sich herausstellt, dass es keine natürliche Immunität gegen das Virus gibt, wer sagt, dass diese eine Impfung gewähren kann?
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Wollen Sie damit sagen, dass der Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hoffnungslos verloren ist?
Ja. Dieses Virus wird sich ausbreiten. Es spielt kaum eine Rolle, was die Länder tun. Ich meine, Sie können Österreich zwei Jahre lang zusperren, wenn Sie wollen, aber ich glaube nicht, dass Sie das in einem demokratischen Staat tun können. In China könnten Sie das tun, aber in einer westlichen Demokratie würden die Menschen ausflippen.
… Alles vom 26.4.2020 bitte lesen auf
https://www.theeuropean.de/original-quelle/lockdown-verschiebt-tote-in-die-zukunft/
https://www.addendum.org/coronavirus/interview-johan-giesecke/

 

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Dr. Gunter Frank: Shutdown stoppen – Risikogruppen schützen
Bericht zur Coronalage vom 22.04.2020 – worauf wartet die Politik?
Ansteckungsgefahr. Nun ist es offiziell, der Reproduktionsfaktor R sank schon vor dem Shutdown unter 1. Das ist der Zeitpunkt, ab dem ein an Corona-Covid-19 Erkrankter durchschnittlich weniger als eine andere Person ansteckt. Laut einer Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts vom 15.4.2020 sank der R-Höchstwert bereits ab dem 11.3.2020 und liegt unter 1 seit dem 20.3.2020. Ab diesem Zeitpunkt, also drei Tage vor dem Shutdown, ist Covid-19 bereits im Abklingen. Damit hat der Shutdown keinen messbaren Einfluss auf die Infektionseindämmung. In diesem Beitrag werden jedoch jedoch noch weitere, brisante Erkenntnisse thematisiert.
Noch nicht offiziell ist die Zahl der Opfer des Shutdowns infolge des massiven Absinkens der Wirtschaftsleistung, des Anstieges der Arbeitslosenzahl, von häuslicher Gewalt, der eingeschränkten medizinischen Versorgung, der Belastung für die internationalen Beziehungen sowie der Beschädigung des Rechtsstaates. Sie werden jedoch – die Prognose sei erlaubt – gewaltig sein. Niemand wird die Zahl messen an Opfern des Shutdowns in den Entwicklungsländern, die aufgrund ausbleibenden Tourismus und Wirtschaftsaufträge buchstäblich vor dem Nichts stehen, nichts zu essen haben und die kein Sozialnetz auffängt.
Doch der Reihe nach. Heute geht es um die Entwicklung und die Versäumnisse bezüglich des epidemiologischen Wissens seit Beginn der Coronakrise. In einem Folgebeitrag erkläre ich Ihnen etwas später, warum wir jetzt, da es genügend Erfahrung in Deutschland mit der Krankheit selbst gibt, auf erfahrene Praktiker hören sollten. In komplexen Situationen ist deren reflektierte Gefühlseinschätzung reiner Statistik oft sogar überlegen. Deshalb kommen in einem Folgebeitrag vor allem führende Lungenärzte und Pathologen zu Wort. Erst beides zusammen, Daten und Erfahrung, ergeben ein belastbares Gesamtbild.

Professor Stefan Homburg, ein Finanzwissenschaftler von der Leibniz Universität Hannover, hat schon vor diesem RKI Artikel sehr plausibel errechnet, dass der Shutdown keinen Sinn macht. Hier der wissenschaftliche Artikel und hier der dazu passende Coronabeitrag in Die Welt. Stefan Hombacher findet in diesem Video deutliche Worte.
https://www.youtube.com/watch?v=Vy-VuSRoNPQ&t=
Zu sehen ist auch Angela Merkel, wie sie dennoch das Festhalten am Shutdown begründet. Sagen wir es so: Wenn eine promovierte Physikerin als Bundeskanzlerin in einer so dramatischen Lage im Stile eines Erstsemesters Zahlen derart oberflächlich interpretiert und wieder kopflos Panik schürt, dann ist dies sicher nicht hilfreich.
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Studie aus Israel. Professor Yitzhak Ben-Israel ist Mathematiker und Physiker von der Universität Tel Aviv und kennt sich gut aus mit sicherheitspolitischen Studien. Er hat sich den Verlauf der gemeldeten Covid-19-Fälle in verschiedenen Ländern vorgenommen (USA, Grossbritannien, Schweden, Italien, Israel, Schweiz, Frankreich, Deutschland und Spanien) und eine erstaunliche Parallele festgestellt. Die Erkrankungszahl steigt in jedem Land exponentiell bis zum 40. Tag an, um dann steil abzufallen. Nach 8 Wochen ist sie dann am Abklingen. Und zwar völlig unabhängig ohne, während oder, wie in Deutschland, vor einem Shutdown. Ob Shutdown oder nicht, oder wie konsequent die Quarantäne – all dies hatte keinen Einfluss auf den Ausbreitungsverlauf und dessen Abklingen. Eine Erklärung dafür hat er nicht, es könnte beispielsweise an der Jahreszeit liegen oder in der Natur des Virus selbst.
…..
Auf was warten die Verantwortlichen des Shutdowns eigentlich, um ihn zu beenden? Die Absolution durch die Göttin der totalen Wahrheit. Die gibt es nicht. Es gibt nur eine verantwortungsethische Risikoabwägung, und die besagt epidemiologisch schon längst, dass die Aufhebung mit weniger Risiken verbunden ist, als es das Fortführen in der Gesamtbetrachtung ist. Ganz davon abgesehen, dass der Shutdown das Risiko einer zweiten Welle erhöht, weil sich beispielsweise die Schulkinder nicht immunisieren können. Jedoch ist die unzweifelhafte Basis aller guten Strategien der professionelle Schutz der Risikogruppen, der immer noch im Argen liegt.
… Alles vom 22.4.2020 von Dr. Gunter Frank bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_vom_22.04.2020_worauf_wartet_die_politik
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Dr. med. Gunter Frank, geb. 1963 in Buchen im Odenwald, ist niedergelassener Allgemeinarzt in Heidelberg und Dozent an der Business School St. Gallen. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Bücher wie: Unternehmensressource Gesundheit, Lizenz zum Essen, Die Mañana-Kompetenz, Schlechte Medizin oder zuletzt Karotten lieben Butter. Er engagiert sich in Fachgesellschaften und publizistisch für eine Medizin, die abseits von Ideologien und Wissenschaftsmissbrauch das Wesentliche nicht aus den Augen verliert, den relevanten Nutzen für den Patienten. Weiterführender Link:
http://www.gunterfrank.de/

 

Mailab – Kanal der Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim zu Corona
Ihr Video wurde schon fast 4 Millionen mal aufgerufen. Zu Recht! Die promovierte Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim hat nicht nur einen messerscharfen Verstand und eine fundierte naturwissenschaftliche Ausbildung, sie hat auch das Talent, Wissenschaft äußerst verständlich und ansprechend erklären zu können. Der YouTube-Kanal der Chemikerin, Wissenschaftsjournalistin, TV-Moderatorin und Autorin maiLab https://www.youtube.com/channel/UCyHDQ5C6z1NDmJ4g6SerW8g
hat schon beinahe eine dreiviertel Million Abonnenten. Und niemand erklärt die Problematik der Corona-Pandemie offener, ehrlicher, kompetenter und verständlicher als Mai. Und das in nur 22 Minuten.
https://youtu.be/3z0gnXgK8Do
5.4.2020

 

 

Corona-Krise: Offener Brief von Prof. Sucharit Bhakdi an die Kanzlerin
Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, leitete 22 Jahre lang das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz. Er hat einen offenen Brief (PDF) an die Bundeskanzlerin geschrieben mit 5 Fragen, die nach sofortigen Antworten verlangen, um festzustellen, wie begründet die derzeitigen massiven Einschränkungen unserer Grundrechte sind.
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Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Als Emeritus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und langjähriger Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene fühle ich mich verpflichtet, die weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die wir derzeit auf uns nehmen, um die Ausbreitung des COVID-19 Virus zu reduzieren, kritisch zu hinterfragen. Es ist ausdrücklich nicht mein Anliegen, die Gefahren der Viruserkrankung herunterzuspielen oder eine politische Botschaft zu kolportieren. Jedoch empfinde ich es als meine Pflicht, einen wissenschaftlichen Beitrag dazu zu leisten, die derzeitige Datenlage richtig einzuordnen, die Fakten, die wir bislang kennen, in Perspektive zu setzen – und darüber hinaus auch Fragen zu stellen, die in der hitzigen Diskussion unterzugehen drohen.
Der Grund meiner Besorgnis liegt vor allem in den wirklich unabsehbaren sozio-ökonomischen Folgen der drastischen Eindämmungsmaßnahmen, die derzeit in weiten Teilen Europas Anwendungen finden und auch in Deutschland bereits in großem Maße praktiziert werden. Mein Wunsch ist es, kritisch – und mit der gebotenen Weitsicht – über die Vor- und Nachteile einer Einschränkung des öffentlichen Lebens und die daraus resultierenden Langzeiteffekte zu diskutieren. Dazu stellen sich mir fünf Fragen, die bislang nur unzureichend beantwortet wurden, aber für eine ausgewogene Analyse unentbehrlich sind. Ich bitte Sie hiermit um rasche Stellungnahme und appelliere gleichsam an die Bundesregierung, Strategien zu erarbeiten, die Risikogruppen effektiv schützen, ohne das öffentliche Leben flächendeckend zu beschneiden und die Saat für eine noch intensivere Polarisierung der Gesellschaft säen, als sie ohnehin schon stattfindet.
Mit vorzüglicher Hochachtung,
Prof. em. Dr. med. Sucharit Bhakdi
Aus Platzgründen hier nur das Anschreiben. Der ganze Brief im Wortlaut mit den Fragen und Hintergründen kann unter anderem hier eingesehen werden:
https://swprs.org/offener-brief-von-professor-sucharit-bhakdi-an-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel/
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Link zum Video von Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi: “Fünf Fragen an kanzlerin Angela Merkel”
https://youtu.be/LsExPrHCHbw
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Weitere Links zu Virologie-Profesoren:
Professor John Ioannidis, Stanford University, zu Covid19
https://youtu.be/d6MZy-2fcBw
 .
Professor Carsten Scheller, Universität Würzburg, zu Covid19
https://youtu.be/w-uub0urNfw
 .
Professor Stefan Hockertz zu Covid 19
https://soundcloud.com/radiomuenchen/wir-kultivieren-mit-dieser-masnahme-den-corona-erreger

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Corona kann man nicht einsperren
Wir wissen, dass stets 5 bis15 Prozent aller untersuchten Grippeviren Coronaviren sind. Nun haben wir einen PCR-Test gegen SARS-Cov2, mit dem wir einen sehr kleinen Teil der Infizierten (wahrscheinlich deutlich weniger als 1 Prozent) untersuchen. Doch wissen wir nicht, wie tödlich das Virus ist, da wir sein Letalität nur berechnen können, wenn wir erstens wissen, wie hoch der Anteil der Verstorbenen unter den Infizierten ist und wenn wir zweitens außerdem sicher sind, dass die Toten nicht an einem anderen Erreger gestorben sind – oft findet man mehrere in einer Person. Doch wir wissen gar nicht, wie viele Menschen sich bereits mit dem Virus infiziert haben.
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In Italien sterben monatlich 50.000 Menschen (0,08 Prozent pro Monat, pro Jahr 1 Prozent der Bevölkerung), davon – wie in allen Industrieländern – mindestens etwa 1–2 Prozent an Pneumonie, also in 6 Wochen etwa 750 bis 1.500 Menschen. Dieser Anteil steigt durch die fortschreitende Überalterung der Bevölkerung in Italien stetig – an einer Virusgrippe zu sterben ist für alte Menschen neben Herzversagen eine der Hauptformen des natürlichen Sterbens aus Altersschwäche.
Doch nun werden nach 6 bis 7 Wochen Corona-Verlauf mehr als 5.000 Tote gemeldet (Stand Sonntag 22.03.2020), bei denen Corona nachgewiesen wurde, zuletzt 800 Tote an einem Tag. Zunächst einmal muss angemerkt werden, dass ein RNA-Nachweis von Coronaviren nicht bedeutet, dass diese Infektion auch die Todesursache war. Abgesehen davon sind 800 Tote am Tag zwischen 0 und 50 Prozent mehr, als sonst an einem Tag sterben – je nachdem wie groß die Schnittmenge dieser Gestorbenen mit den 1.600 erwarteten Toten pro Tag ist. Diese Zahlen schienen die große Angst, die viele Menschen vor dem Virus haben, zu bestätigen – doch wie schlimm ist die Lage wirklich? Wenn wir davon ausgehen, dass die Letalität des Virus in Norditalien drei- bis fünfmal höher als bei Influenza ist und 70 Prozent der Bevölkerung durchseucht werden, hätte Italien statt der üblichen 30 Tausend Grippeopfer pro Jahr 90 bis 120 Tausend zu erwarten. Wir müssen uns also auf noch höhere Zahlen einstellen – auf dem Höhepunkt der Neuinfektionen, wenn in Italien gleichzeitig 3 bis 4 Millionen Menschen infiziert sein werden, kann es zu bis zu 1.200 Toten am Tag kommen.

Wie lässt sich die Überlastung der Krankenhäuser erklären?
Doch hätten wir es mit einem extrem gefährlichen Virus zu tun, müsste es signifikant mehr Pneumonie-Tote geben – läge die Letalität nicht, wie bei einer Grippe erwartet, bei 1 bis 5 Promille, sondern beispielsweise bei 5 Prozent wie bei einer verheerenden Pandemie, gäbe es in Italien auf dem Höhepunkt bis zu 12.000 Tote pro Tag. Die Toten müssten dann im Durchschnitt nicht 79,5 Jahre alt, sondern viel jünger sein. Und sie hätten nicht massive Vorerkrankungen wie die Menschen, die jetzt sterben, sondern wären deutlich gesünder. SARS-Cov2 ist – bis auf seltene Ausnahmen, die es immer gibt – vor allem für sehr kranke alte Menschen tödlich.
Dass die Mortalität in Norditalien höher sein könnte als in anderen Gegenden, könnte unter anderem auch, wie der emeritierte Professor Dr. Sucharit Bhakdi, langjähriger Chef der Mikrobiologie der Uniklinik Mainz, in diesem Video erläutert, eine Folge der massiven Luftverschmutzung im Großraum Mailand sein, weil die Lungen alter Menschen dadurch deutlich mehr vorgeschädigt sind als in anderen Gegenden.
Wie lässt sich nun die berichtete Überlastung der Krankenhäuser erklären? Einerseits durch die etwas erhöhte Letalität, die in Italien zu mehr schweren Verläufen führt als Influenza. Aber wohl auch durch die Hospitalisierungspraxis. Aufgrund der allgemeinen Corona-Panik scheinen die Ärzte einfach mehr Patienten in die Krankenhäuser zu schicken, anstatt sie wie sonst in Ruhe im Altersheim oder zu Hause auf das Ende vorzubereiten. Deswegen kommen dort viele Patienten an, die man sonst nicht im Krankenhaus findet – dies führt zur der beschriebenen Bettenverknappung.
Andererseits sind in den letzten Wochen zwei sehr wichtige Untersuchungen erschienen, die zeigen, dass sämtliche Maßnahmen, die zur Eindämmung des Virus ergriffen werden, möglicherweise sinnlos sind.

Der Kampf war verloren, bevor er begonnen hatte
Kenji Mizumoto und Kollegen haben den Verlauf von COVID-19 auf dem unter Quarantäne gesetzten Schiff Diamond Princess untersucht. Ein besseres spontanes Experiment zur Erforschung der Eigenschaften des Virus in menschlichen Populationen kann man sich kaum ausdenken, da man alle Passagiere klinisch untersuchen und labordiagnostisch testen konnte, Einflüsse von außen ausgeschlossen sind und man daher auf natürliche Weise sehr gut kontrollierte Daten erhalten hat. Die Autoren haben anhand dieser Daten errechnet, dass das Virus eine Basisreproduktionszahl R von etwa 5 bis 7, auf engem Raum sogar bis zu 11, hat. Vor allen aber, dass etwa 50 Prozent der Infizierten asymptomatisch sind.
Das bedeutet, dass jeder zweite Infizierte nie wissen wird, dass er mit dem Virus infiziert war, aber im Verlauf seiner Infektion 5 bis 7 Menschen ansteckt, von denen wieder nur jeder zweite überhaupt merkt, dass er krank ist. Des Weiteren scheint nun klar zu sein, dass Viruspartikel auf Flächen bis zu 72 Stunden lang virulent bleiben können. Dass ein Virus mit solchen Eigenschaften durch Quarantäne und Fallverfolgung der Infektionskette nicht kontrollierbar ist, haben Joel Hellewell und Kollegen gezeigt: Wenn das Virus stark ansteckend ist (hoher R-Wert) und viele Patienten keine Symptome zeigen, hilft Einzelquarantäne der bekannten Fälle nichts. Wir wissen nun also, dass wir nur einen sehr kleinen Teil der Infizierten erfassen, weil die meisten keine oder kaum Symptome haben – wie bei jedem Grippevirus. Wir wissen auch, dass wir es nicht eindämmen können, weil es sich unbemerkt verbreitet.
Was bedeutet das für den “Kampf gegen das Virus”? Im Wesentlichen, dass der Kampf bereits „verloren“ war, bevor er überhaupt begonnen hatte. Aufgrund seiner biologischen Eigenschaften verbreitet sich das Virus so lange in der Population, bis es 50 bis 70 Prozent aller Menschen durchseucht hat, dann entsteht Herdenimmunität, weil die R-Rate unter 1 sinkt – ein Infizierter steckt dann im Schnitt weniger als einen anderen Menschen an, weil sich nur noch selten Infizierte und nicht immune Menschen begegnen. Das Virus verschwindet, bis es mutiert ist und der Zyklus von neuem beginnt. Ohne die derzeit durchgeführten Maßnahmen wäre die Herdenimmunität in Deutschland höchstwahrscheinlich nach einigen Monaten erreicht, die Zahl der Neuerkrankungen würde spontan zurückgehen.

Kein Staat kann garantieren, dass sich niemand mehr trifft
Dass sich 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung infizieren müssen, bis zur Herdenimmunität, wurde den Politikern erklärt. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit durch Unterbindung von Begegnungen sollen das auch nicht verhindern, sondern die Ausbreitung des Virus derart verlangsamen, dass jederzeit genug Krankenhausbetten zur Behandlung der wenigen schweren Fälle vorhanden sind. Doch ist das überhaupt möglich? Auf dem Höhepunkt der Virusverbreitung würden wir in Deutschland schätzungsweise etwa 6 bis 8 Millionen gleichzeitig Infizierter haben.
Geht man davon aus, dass 1 Prozent der Infizierten „beatmungspflichtig“ werden und deswegen auch hospitalisiert werden (was in normalen Zeiten gar nicht gemacht wird, siehe oben), hätten wir dann 60 bis 80 Tausend beatmungspflichtige Patienten bei etwa 40 Tausend Beatmungsplätzen, von denen aber nur ein Teil (schätzungsweise maximal 50 Prozent) frei sind, da es ja auch zahlreiche andere Gründe als COVID-19 gibt, um eine Beatmung zu brauchen. Um Kapazitäten und Bedarf in Übereinstimmung zu bringen, müssten wir den Erkrankungsgipfel also mindestens um den Faktor 3 bis 4 drücken. Das ist angesichts der oben geschilderten biologischen Eigenschaften des Virus jedoch nicht möglich.
Auch bei Ausgangssperre wird sich das Virus verbreiten, denn Menschen begegnen sich bei der Arbeit, beim Einkaufen und privat weiterhin. Kein Staat kann garantieren, dass sich niemand mehr trifft. Dafür gibt es einfach nicht genug Ordnungskräfte. Außerdem werden weiterhin Gegenstände ausgetauscht, an denen Viruspartikel haften können. Auch lässt sich eine generelle Quarantäne nicht allzu lange durchhalten, sonst kommt es in allen Güterkategorien zu massiven Versorgungsengpässen. Wenn die Quarantäne gelockert wird und dabei die Zieldurchseuchung noch nicht erreicht ist, steigen die Infektionszahlen wieder.
Des Weiteren muss man sich fragen, was eine Krankenhausbehandlung eigentlich bringt. Was geschieht in einem Patienten, der durch das Virus so schwer erkrankt, dass er Atemnot bekommt? Betrachten wir erst einmal den normalen Verlauf. Wenn man sich infiziert, beginnt sich das Virus im Nasen-Rachen-Raum zu vermehren, indem es Epithelzellen infiziert. Diese Zellen “drucken” dann zahlreiche neue Viren. Bei immunkompetenen Personen beginnt das Immunsystem schon bald, Zellen zu zerstören, die Viren produzieren. Dadurch wird der Vermehrungszyklus des Virus unterbunden; wenn es keine virusproduzierenden Zellen mehr gibt, ist die Krankheit ausgestanden, es bleibt Immunität gegen den Stamm des Virus bestehen, mit dem man sich infiziert hat. Bei Patienten hingegen, die an Viruspneumonie erkranken, ist das Immunsystem zu langsam, um das Virus schnell genug zu eliminieren, so dass es die Lunge befallen kann. Dort vermehrt es sich und führt durch Sekundärreaktionen in den Aveolen (Schleimbildung, Entzündungsreaktion) zu Störungen des Gasaustauschs in der Lunge. So kommt es zum Abfall der Sauerstoffkonzentration im Blut und zur Atemnot.

Überschätzte Krankenhaus-Behandlung
Bei vielen Patienten bildet sich noch eine Sekundärinfektion mit Bakterien, von denen wir schon besiedelt sind, die uns aber im gesunden Zustand nicht schaden. Zusätzlich stecken sich Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden, oftmals mit dort vorhandenen multiresistenten Keimen an, die mit Antibiotika nicht behandelbar sind. Dies geschieht besonders leicht bei einer Behandlung auf der Intensivstation mit Beatmung, weil es dort besonders viele multiresistente Keime gibt und Materialien wie der Beatmungstubus oder Venenkatheter in den Körper eingeführt werden müssen, was Infektionen nach sich ziehen kann.
Es ist als alter oder immuninkompetener Mensch unter solchen Umständen gar nicht so leicht, eine Intensivstationsbehandlung zu überleben: Zwar lassen sich immerhin antibiotikasensible Bakterien, die außerhalb des Krankenhauses erworben wurden, behandeln, doch sterben Patienten, deren Immunsystem es nicht schafft, das Virus zu eliminieren, trotzdem an der viralen Lungenentzündung oder an der bakteriellen Superinfektion mit multiresistenten Keimen. Diesen Patienten hilft auch keine Beatmung, diese kann die Immunreaktion nicht ersetzen.
Viele der Patienten, die jetzt auf Intensivstationen landen, warten in normalen Zeiten einfach im Altersheim auf das Ende. Insgesamt wird der therapeutische Nutzen einer Krankenhausbehandlung bei Viruspneumonie wahrscheinlich stark überschätzt: Der Nutzen dürfte bei jungen Patienten mit wenig Vorerkrankungen am größten sein, bei alten Patienten mit massiven Vorerkrankungen hingegen sehr gering bis nicht vorhanden.

Die wesentliche symptomatische Therapie, die Behandlung mit Antibiotika, bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Inhalationsmedikamenten, kann auch außerhalb des Krankenhauses gegeben werden – denn ein wirksames Virostatikum gegen SARS-Cov2 gibt es nicht. Zu Hause gibt es auch keine multi-resistenten Keime. Dass ein Krankenhausaufenthalt bei Viruspneumonie mit Atemnot bei stark vorgeschädigten Patienten (das sind 99 Prozent der Toten) wirklich die Überlebenschancen steigert, wurde bei COVID-19 noch gar nicht belegt. Mit Sicherheit ist die Überlastung des Krankenhaussystems eine Folge irrationaler Nachfrage – Patienten drängen panisch in das Krankenhaus, obwohl ihnen dort gar nicht besser geholfen werden kann. Ich würde die Therapie zu Hause für mich immer dem Krankenhaus vorziehen.
Wenn wir den Kampf also nicht gewinnen können, was können wir dann tun? Erstens können wir die Krankenhausbetten für die bedürftigsten Patienten freihalten. Wir müssen dann auf dem Gipfel der Infektionshäufigkeit, wenn auf ein Bett mehrere echte Anwärter kommen, die Patienten nach Überlebenschancen triagieren, also die Patienten zur Behandlung zulassen, die die besten Chancen haben. Zweitens sollten wir Ärzten Anreize geben oder sie sogar gesetzlich verpflichten, Patienten zu Hause zu behandeln – dort, wo sie die besten Heilungschancen haben.
Inwiefern das geschehen wird, ist nicht abzusehen. Bis dahin geben wir nun erst einmal unserer Wirtschaft durch Quarantänemaßnahmen, die sich aufgrund der biologischen Eigenschaften von SARS-Cov2 medizinisch nicht auszahlen können, den Rest. Kollektives rationales Handeln in Krisen ist eben die Ausnahme.
Immerhin ist eins sicher: Die allermeisten von uns wird COVID-19 nicht umbringen, fast alle Infizierten werden nie wissen, dass sie es einmal waren.
… Alles vom 24.3.2020 von Johannes Eisleben bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/corona_kann_man_nicht_einsperren
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Johannes Eisleben ist Arzt und Mathematiker und arbeitet als Systeminformatiker.
Er lebt mit seiner Familie bei München.

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Immunologe Stefan Hockertz: Das Corona-Virus ist gefährlich – für fünf Prozent der Bevölkerung!
Das sagt der Immunologe und Toxikologe Prof. Dr. Stefan Hockertz. Aber warum wird dann so eine Panik gemacht? Warum solche drastischen Maßnahmen? Und was hat es dann mit den zahlreichen Todesfällen in Italien und Spanien in Wahrheit auf sich? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Experte den Morningshow-Moderatoren Gerlinde Jänicke und Frank in diesem sehr beruhigendem rs2-Interview. 24-3-2020
https://corona.rs2.de/blog/interview/das-virus-macht-uns-nicht-krank/
„Das wird noch viele, viele Jahre für Unfrieden und für Sorge in der Bevölkerung sorgen, viel mehr, als das Virus selbst. (…) Nicht das Virus macht uns krank, die Angst davor macht uns krank.“ (Prof Hockertz, 23.3.2020)
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Virologe Alexander Kekulé: Unauffällige Immunisierung
Professor Hockertz ist nicht der einzige, der von einer hohen Dunkelziffer von Menschen ausgeht, die COVID-19 relativ unbemerkt überstanden haben. In einem Interview mit mdr AKTUELL (ab Minute 10:00) teilt auch der Virologe Alexander Kekulé diese Meinung. Zudem geht er von einer unauffälligen Immunisierung der Bevölkerung aus. Das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen, lehnt Kekulé ab.
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/kekule-dunkelziffer-symptome-immunisierung-audio-100.html

 

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Merkel-Deutschland schließt nun doch die Grenzen
Trotz der Pandemie hielten Merkel und ihre Getreuen in Politik und Medien an der Entgrenzung fest – obwohl weitere Ansteckung nur durch klare Begrenzungen eingedämmt werden kann. Die europäischen Nachbarländer schließen ihre Grenzen. So wurde Deutschland isoliert – und handelt wieder verspätet.

Man könnte auf den Gedanken kommen: Wenn einem auf der Autobahn zu viele Fahrzeuge entgegenkommen – dann hat man die Gegenspur gewählt. Deutschland ist derzeit der globale Geisterfahrer. Bis Sonntag hat man uns erklärt, dass Grenzen keinen Virus abhalten. Erst durch die erwiesene Lächerlichkeit, wie sie immer wieder neu von ARD und ZDF wiederholt wurde, ist jetzt endlich der Druck groß genug geworden.
Zu lange wurde eine neue Ideologie an die Stelle allgemein anerkannter Notwendigkeiten gesetzt – offene Grenzen könnten kein Virus aufhalten. Nein, Grenzen halten kein Virus auf, aber Träger und Überträger. Und nur darum geht es – um „Social Distancing“, der Abgrenzung von Infizierten und noch nicht Infizierten. Uns liegen Fälle vor, etwa die des letzten noch erlaubten Fluges aus Pisa: In getrennten Bussen werden dort die Passagiere zum Flugzeug gebracht und getrennt gesetzt – aber in Berlin in einen Bus gedrängt und ohne Kontrolle ins Land gelassen. In Süddeutschland wiederum werden bereits als infiziert Erkannte mit Verdachtsfällen in ein Zimmer gesperrt. Es ist ja alles grenzenlos. Leider weiß das Virus davon nichts.
Merkels Ideologie der Entgrenzung wurde längst zum Gesundheitsrisiko. Ferdinand Knauss hat herausgearbeitet: „Die Bundeskanzlerin selbst verhindert die Einführung von Grenzkontrollen. Das ist verantwortungslos, aber konsequent: Ihr geht es nicht um den Schutz der Bürger, sondern um ihre Macht. Und die hängt am Dogma der offenen Grenzen.“ Statt diese erkennbar für die Bevölkerung in Deutschland lebensgefährliche Haltung zu überprüfen, werden Scheingefechte geführt. Das schrecklichste Beispiel gibt ihr Vizekanzler Finanzminister Olaf Scholz, der auf Donald Trump herumprügelt, der bekanntlich zügig die Grenzen zuerst nach China, dann nach Taiwan, Korea und schließlich Europa geschlossen hat: Trumps Auftritt sei „grotesk“, ein Virus hänge nicht an der Staatsbürgerschaft.
Das hat nur nie jemand behauptet – es geht darum die Verbreitung eines Virus zu verlangsamen und zu verhindern, wer auch immer der Träger ist. Und dass US-Bürger geschützt werden, ist nur für einen SPD-Politiker „grotesk“, der seine Verpflichtung nicht mehr der deutschen Bevölkerung gegenüber sieht, sondern der eigenen Entgrenzungsideoloige, „America First“ rettet Leben, nicht das deutsche Bestreben, das auf Entgrenzung setzt. Entgrenzung mag gut sein für Merkels Marke „Flüchtlingspolitik”, für immer neue Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem, aber mörderisch für Menschen im Zeitalter des Virus. Und zwar für Einheimische wie Zugewanderte.
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Und gerade deshalb: das isolierte Deutschland
Nun ist es ja mit Grenzen so eine Sache – die haben bekanntlich zwei Seiten. Und wenn Österreich, Tschechien, Dänemark und indirekt die USA ihre virtuelle Grenze schließen – dann sind die Grenzen auch geschlossen. Genau dieses passiert nicht nur im Fall von Corona. Die USA sind unerreichbar; Österreich ist plötzlich ein ferner Kontinent. Nicht nur wegen Corona. Praktisch alle europäischen Staaten wollen, dass die Grenzen der EU zur Türkei geschlossen bleiben – es geht um die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland. Sie hören einfach nicht mehr auf Berlin und seine Phantasterei von offenen Grenzen als Allheilmittel für den Planeten. Sie setzen Grenzen, die Berlin ständig auflösen will. Deshalb wurde es von den anderen eingegrenzt und zunehmend isoliert – wie ein Infizierter. In letzter Sekunde zieht Merkel jetzt nach – wie immer. Abwarten ist aber keine angesagte Methode.
Merkel bleibt jede Antwort schuldig, worauf ihre Politik abzielt.
Warum fliegen wir Kranke aus den griechischen Inseln ein – aber nicht aus Südtirol, aus der Lombardei, wo Menschen jämmerlich an den Folgen der Infektion sterben, langsam ersticken?
Wem gilt die Verantwortung eines deutschen Bundeskanzlers: Den eigenen Bürgern oder allen Weltbürgern?
Haben wir wirklich unbegrenzte Zahlen von Betten in Intensivstationen – oder doch begrenzte?
Merkels Antwort ist klar.
Die ganz andere Antwort der anderen europäischen Regierungen auch. Und deshalb ist Deutschland eingegrenzt in Europa: Unsere Nachbarn handeln, schließen ihre Grenzen – und Deutschland bleibt allein zu Hause, gemeinsam mit seiner entgrenzten Ideologie, die andere wieder einmal eindämmen mußten. Bis auch Deutschland sich zuletzt bequemte.
… Alles vom 15.3.2020 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/merkel-deutschland-schliesst-nun-doch-die-grenzen/

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Das Corona-Virus zeigt, wie klein der Mensch doch ist.
Das Virus zwingt uns zu Besinnung, Bescheidenheit und Häuslichkeit.
All die so wichtigen Aufreger von Gender-Sternchen über “Kritiker sind Nazi” bis Wellness-Aperitiv
werden unwichtig.
Angesagt sind Kinderhüten – und falls man keine hat, dann die Kinder in der Nachbarschaft.
7.3.2020

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Politiker und Wissenschaftler zum Coronavirus: Ist die AfD auch daran schuld?
… Es gibt derzeit keinen Grund, anzunehmen, dass Deutschland in irgendeiner Weise besser davonkommen wird als Italien. Deshalb muss man die Frage stellen, wie man mit einem Konjunkturprogramm den Folgen einer Epidemie im eigenen Land, die Teil einer Pandemie ist, begegnen kann? Scholz denkt vielleicht, man könne SARS-CoV-2 in irgendeiner Weise dafür bezahlen, dass es dem Sankt-Florians-Prinzip folgt: Lieber SARS-CoV-2, verschon‘ Deutschland, leb‘ dich in Italien aus. Wer denkt, das sei übertrieben, dem möchte ich die Frage in Erinnerung rufen, die ein Leser wohl eher halb im Ernst gestellt hat: „Ich bin ja gespannt, mit welcher ‚Begründung‘ der AfD das Coronavirus angelastet wird (um gegen die AfD zu hetzen, ist schließlich kein ‚Argument‘ absurd genug).“
Lieber Leser, die Frage ist beantwortet. Name: Kordula Schulz-Asche; Fraktion: Bündnis90/Die Grünen; Tatort: Aktuelle Stunde im Bundestag, 12.Februar 2020. Im Originalton: „Sachgerechte Informationen sind bei Infektionskrankheiten zentral; denn mit ihnen sind immer Verunsicherung und Angst verbunden. Die Kompetenzen sind hier in Deutschland im Robert-Koch-Institut gebündelt, und ich kann nur immer wieder empfehlen, wenn es zu Infektionskrankheiten Fragen gibt: Informieren Sie sich auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts! Hier ist die wissenschaftliche Kompetenz gebündelt. Machen Sie das bitte, bevor Sie allen möglichen Leuten glauben – die mir nämlich auch Sorgen machen –‍, die Fake News und Verschwörungstheorien verbreiten und mit Rassismus vorgehen. Auch hier die Empfehlung, meine Damen und Herren: Halten Sie sich an das, was das Robert-Koch-Institut empfiehlt, und glauben Sie nicht irgendwelchen falschen Botschaften! Viren machen nicht vor vernagelten Türen oder Grenzen halt. Verschwörungstheorien und Rassismus fördern die Verbreitung von Viren, und zwar nicht nur in China, sondern auch hier bei uns. Der WHO-Chef rief dieser Tage zur globalen Solidarität auf. Genau das ist die richtige Antwort zur Vermeidung einer Pandemie und nicht, meine Damen und Herren von der AfD, Hass und Hetze; die sind genau das Gegenteil von einer vernünftigen Antwort.“ Was soll man zu derartigem Bullshit sagen? Bullshit!
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Die gesammelte Kompetenz eines Studiums der Kommunikationswissenschaften, Geschichte und Politologie an der FU Berlin spricht aus diesen Worten. Die FU Berlin scheint so etwas wie Ground Zero einer antirationalen Epidemie zu sein, in deren Gefolge Behauptungen wie die obigen getroffen werden. Solidarität ist natürlich kein Mittel, eine Pandemie zu verhindern. Wenn Solidarität, wie dies bei Linken häufig der Fall ist, mit Bruderkuss und übertriebener körperlicher Nähe einhergeht, ist sie vielmehr ein Mittel, eine Pandemie zu befördern. Dass man durch Verschwörungstheorien und Rassismus die Verbreitung von Viren fördert, ist eine Aussage, die man nicht mehr in den Korpus intelligenter oder gar geistig klarer Aussagen einordnen kann. Sie gehört in das Reich des Wahnsinns. Und Viren machen natürlich an vernagelten Türen und geschlossenen Grenzen halt. Denn Viren benötigen einen Träger, einen Wirt, der sie dorthin transportiert, wo sie von allein nie hingekommen wären. Kordula Schulz-Asche repräsentiert Wähler im hessischen Main-Taunus-Kreis. Peinlich – für den Main-Taunus-Kreis.
… Alles vom 2.3.2020 von Michael Klein bitte lesen au
https://ef-magazin.de/2020/03/02/16579-polit-schwaetzperten-und-wissenschaftler-zum-coronavirus-die-afd-ist-schuld
Dieser Artikel erschien am 1.3.2020 auf
https://sciencefiles.org/2020/03/01/sars-cov-2-afd-ist-schuld-sterberate-hoher-als-gedacht-und-pandemie-wird-monate-dauern/
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Michael Klein studierte Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und Wissenschaftslehre an der Universität Mannheim, arbeitete als Journalist (spezialisiert als Gerichtsreporter), dann ab 2002 als wissenschaftlicher Berater (scientific consultant). Im Jahr 2007 ist er nach England ausgewandert. Er betreibt den Blog „Sciencefiles“.

 

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts haben sich in Deutschland 196 Menschen mit dem Coronavirus Typ Sars-CoV-2 infiziert. Einen tödlichen Verlauf der Krankheit gab es hierzulande bislang nicht. In Europa sind bisher rund 80 Menschen gestorben. Zum Vergleich: 98.500 Deutsche haben sich in der aktuellen Saison mit der „normalen“ Influenza-Grippe infiziert, davon sind 161 Erkrankte an den Folgen der Infektion gestorben. In heftigen Influenza-Jahren – zuletzt 2017/2018 – brachte das Virus dem Robert-Koch-Institut zufolge mehr als 25.000 unserer Landsleute unter die Erde.
4.3.2020

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Zwei Krisen auf einmal: Corona und Zuwanderung
Die Gleichzeitigkeit der Corona-Pandemie und einer neuen Zuwanderungswelle könnte das ganze Land und vielleicht auch den Rest von Europa tiefgreifend erschüttern. Die Handlungsunfähigkeit der Bundesregierung droht offenbar zu werden.

Das Coronavirus und die wohl im Entstehen begriffene neue Migrationswelle über die Türkei und den Balkan treffen in Europa und insbesondere in Deutschland auf Gesellschaften, die mit existentiellen Bedrohungen und Krisen keine Erfahrungen mehr haben. Und sie treffen auf Regierungen und politisch Verantwortliche, die den ursprünglichen Daseinszweck des Staates (und damit ihrer selbst) nicht nur vernachlässigt, sondern auch diskreditiert haben: den Schutz der eigenen Bürger vor inneren und äußeren Bedrohungen.

Realistisch betrachtet sollte die innerdeutsche Entwicklung seit 2015 eigentlich keinen Zweifel daran aufkommen lassen, welch großes Konfliktpotenzial eine erneute Migrationswelle des Ausmaßes von 2015 mit sich brächte, die den Nachrichten aus Syrien, der Türkei, Griechenland und Bulgarien zufolge, offenbar gerade entsteht. Und diese kommt nun gleichzeitig mit der Coronavirus-Pandemie. Zwei Entwicklungen, deren ohnehin schon schwer einzuschätzenden Dynamiken durch ihr Ineinandergreifen noch potenziert werden könnten.

Und was wird die Bundesregierung eigentlich tun, wenn beide Krisen sich verzahnt haben, wenn also wieder Hunderttausende neue Zuwanderer über die deutschen Grenzen kommen, von denen möglicherweise eine nicht feststellbare Zahl mit dem neuen Coronavirus infiziert ist? Bislang scheinen die Bundesregierung und Merkel selbst einfach zu hoffen, dass die beiden Krisen auf magische Weise doch nicht so schlimm werden und sie mit dem üblichen „Management“ und Anti-Panik-Appellen durchkommen. Sie könnten sich irren. Eine Pandemie in Zeiten der Massenzuwanderung in einem von einem tiefen Graben gespaltenen, von politischer Aufhetzung und moralinsaurer Hysterie geprägten Land mit einer sichtlich überforderten politischen Klasse, deren Parteiensystem im Zerfall begriffen ist – eine brisante Kombination!
…. Alles vom 29.2.2020 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/knauss-kontert/zwei-krisen-auf-einmal/
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Einige Kommentare:
Merkelsche Moralpolitik geht zu Ende
„Der Glaube an die Selbstverständlichkeit einer Welt ohne Feinde und des Rechts aller Menschen auf ein Leben mit Wohlfahrtsgarantie ist die Geschäftsgrundlage merkelscher Moralpolitik. Eine historische Ausnahmesituation, die nun zu Ende geht.“
Dieses Zitat fasst das Problem der Deutschen sehr gut zusammen. 2015 war nur ein erstes Aufflackern der existenziellen Probleme. Wir sind nicht wehrhaft. Einige haben das spätestens 2015 verstanden, andere wollen es nicht wahrhaben. Letztlich setzt das Überleben Einzelner und das Überleben von Gesellschaften einen Überlebenswillen voraus. Eine Gesellschaft muss den Existenzkampf annehmen. Das haben die Deutschen noch nicht verinnerlicht. Es geht um die Wurst, nicht mehr darum, ob ich mir ein Zweit- oder Drittwagen oder regelmäßig ein fair-gehandeltes Bio-Dinkel-Brot leisten kann.
29.2.2020, P.A.

Interessante Beiträge sowohl Corona als auch Migrationsdruck.
https://mobile.twitter.com/bkalnoky?lang=de
Herr Kalnoky lebt in Budapest, spricht das landessprache.ich nehme an ,er hat als ex Türkei Korrespondent gute Kenntnisse auch dort.
29.2.2020, A-M
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Die erste Handlung wäre jetzt das sofortige Beenden
der großzügigen finanziellen Zuwendungen an Immigranten als Pullfaktor. Kombiniert damit müssen die Grenzen geschlossen werden, wobei Österreich vermutlich mitmachen würde. Ich kann keine Verantwortlichkeit für die Menschen empfinden, die unterwegs sind, wir Bürger haben dies mehrheitlich nicht gewollt. Verantwortlich sind wir Bürger nur für Deutschland, und das würde ein schleunigstes Absetzen der Regierung bedingen, d.h., landesweit von den Abgeordneten endlich ein Misstrauensvotum zu verlangen.
29.2.2020, K.K-L
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Anders als 2015 nun in 2020 keine Boomphase!
Sie übersehen einen entscheidenden dritten Faktor, die negative wirtschaftliche Entwicklung. 2015 waren wir in einer Boomphase, also die Einnahmen stiegen rasant und es gab einfache Jobs in Dienstleitungsgewerbe – schauen Sie in die Küchen unserer Großstadtgaststätten Auch die Türkei kann in den Bergen Kurdistans eine Ausbreitung der Krankheit nicht kontrollieren – die Schmuggelwege in den Irak und verseuchten Iran sind gewollt offen. unter seinen frommen Kriegern sind viele chinesische Uiguren. Da kann man nichts mehr kontrollieren als die Grenzen dicht zu machen. Eine Reisewarnung in die Türkei wir es aus politischen Gründen nicht geben.
29.2.2020, Edu

 

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