Prostitution

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Blick zum Brandenberg zwischen Todtnau (im Westen) und Fahl am Feldberg (im Osten) am 25.10.2010

 


Anzahl der Prostitutierten in Deutschland: Schätzungsweise 200.000 (BKA) und 400.000 (Hydra Berlin) – genaue Zahlen und Statistiken gibt es nicht!
Anzahl der Freier: 1,2 Millionen TÄGLICH.
Jahresumsatz der Branche: zwischen 6 und 15 Milliarden Euro. Steuereinnahmen 2 Mrd Euro

Im Stadtgebiet von Freiburg: 70 Etablissements (Clubs, Terminwohnungen, Kleinbordelle) mit ca 140 Prostituierten.
Entlang der Rheinschiene: 400 Prostituierte sind tätig, davon 85 Prozent aus Rumänien oder Bulgarien.

 

 

99,99 Prozent der Prostituierten arbeiten unter Zwang – Prozess gegen  DSK
Die Aussagen von Prostituierten bringen Dominique Strauss-Kahn im Zuhälterei-Prozess von Lille in Erklärungsnot. Zugleich befeuern die drastischen Berichte der Frauen die Debatte über käuflichen Sex.
…..
Redaktionsleiter des Magazins “L’Express”, Christophe Barbier: “99,99 Prozent der Prostituierten arbeiten unter Zwang.” Es sei “vorbei mit der romantischen Vorstellung der 40- bis 50-Jährigen, von der selbstständigen Prostituierten, die ihr Leben selbst bestimmt”, sagte der populäre Fernsehmoderator Yves Calvi. Heute seien “furchtbare, mafiöse Netzwerke am Werk”. “Menschenhandel, manchmal sogar mit Minderjährigen”, finde nachts auf französischen Straßen statt. ….
Alles vom 13.2.2015 bitte lesen auf
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/prozess-gegen-strauss-kahn-befeuert-debatte-ueber-prostitution-a-1018370.html

 

Starb Leo Wohleb im Frankfurter Rotlichtmilieu?
Wie starb der ehemalige badische Staatspräsident Leo Wohleb? Jahrzehntelang unter Verschluss gehaltene Dokumente, die die BZ in Stuttgart eingesehen hat, legen einen Herztod im Rotlichtmilieu nahe. …..
Alles vom 20.8.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/starb-leo-wohleb-im-frankfurter-rotlichtmilieu

 

Der manipulierte Staatsbürger – Welcher Politiker in welchem Puff?
Ist es eine Staatsaffäre, wenn jemand einen Puff besucht? Ehrlich gesagt: das ist mir scheißegal. Offensichtlich machen das viele Menschen, sonst gäbe es nicht so viele Puffs.
Interessant ist aber, dass auch hier wieder mit hoher Wahrscheinlichkeit staatliche Behörden und die Medien gemeinsam “die Wahrheit manipuliert haben”. Sollte die Polizei nicht einfach die wahren Sachverhalte ermitteln und darstellen? Hat hier die Polizei bewusst falsche Informationen geliefert? Kann man staatlichen Behörden noch glauben?
Oder bauschen Medien einfach ein unwahres Gerücht auf? Medien kann man sicher nicht mehr glauben, dass zeigte beispielsweise letzte Woche das unbewiesene aber überall verbreitete Gerücht über den “Einmarsch” und die Vernichtung russischer Truppenverbände in die Ukraine. Der manipulierte Staatsbürger ist eine neue, fast perfekte Entwicklungsstufe eines autoritären Staatssystems, das von den meisten wegen der Informationsmanipulationen nicht mehr als autoritär wahrgenommen wird.
20.8.2014, Bernd Engesser

Badnerlied – Version Wohleb
Zu Haslach gräbt man Silbererz,
Bei Freiburg wächst der Wein,
in Frankfurt schöne Mädchen,
ein Badner möcht’ ich sein.
20.8.2014, Dirk Schumacher

 

Jedes Verbot ist ein heimliches Gebot
Europa ist ein Flickenteppich, was den gesetzlichen Umgang mit dem ältesten Gewerbe der Welt angeht. Die rechtliche Stellung der Prostitution variiert von strafrechtlicher Verfolgung (u. a. Russland, Litauen, Rumänien, die ex-jugoslawischen Republiken) bis hin zu voller Legalität (Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Griechenland, die Türkei).  ….
Alles vom 6.4.2014 bitte lesen auf
http://www.deutschlandfunk.de/prostitution-jedes-verbot-ist-ein-heimliches-gebot.1184.de.html?dram:article_id=279118:

 

 

Prostitution-Plätze in Freiburg

Bordelle im Stadtgebiet Freiburg:
Tullastraße 79 und  Wiesentalstraße 15 mit insgesamt 47 Zimmern
Geplante  Freudenhäuser: Auf der Haid (Stadtteil Weingarten), der Bettackerstraße, Haslacher Straße, Schildackerweg, Robert-Bunsen-Straße im Industriegebiet Nord ,Todtnauer Straße sowie Wiesentalstraße (alle Stadtteil Haslach) .

Etablissements im Stadtgebiet, die geschlossen werden sollen:
26 Plätze. Rankackerweg, Werthmannstraße, Kronenstraße und südliches Schwabentor.

Geduldete Einrichtungen:
Die Stadt FR duldet Wohnungsprostitution (15 Plätze), so weit es dort keine Spannungen gibt: Damit sind Wohnungen gemeint, in denen ein bis zwei Prostituierte arbeiten und wohnen.
Zu unterscheiden sind  Terminwohnungen als rein gewerblich genutzte Räume, in denen Prostituierte zwar auch übernachten, aber nicht dauerhaft wohnen.

 

 

Freiburg will eine Sexsteuer erheben
Änderungen in Freiburgs Rotlichtgewerbe: Künftig soll es eine “Steuer für sexuelle Dienste” in Bordellen, bordellartigen Betrieben, Terminwohnungen, Bars, Sauna-, FKK- und Swingerclubs sowie in Wohnwagen und Wohnmobilen geben. ….
Alles vom 9.11.2012 bitte elsen auf http://www.badische-zeitung.de/freiburg-will-eine-sexsteuer-erheben

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 SPD in BW will Prostitution verbieten

Organisierte Menschenhändler aus Osteuropa sind das Problem
Welch ein kümmerlicher wenn Vorschlag! Der Hinweis auf Schweden, oder Frankreich ist genau so kümmerlich. Ein Jeder weiß, dass Prostitution und Menschenhandel zu 99% im gesamten Bundesgebiet in Händen von gut organisierten Banden aus osteuropäischen Ländern organisiert wird. Hier anzusetzen wäre der einzig richtige Weg. Gebt der Polizei und der Kripo bessere und härtere Mittel, um all die Schleuser und deren Hintermänner, sowie den Stadthaltern die nötige Unterstützung um diese Brut zu fassen und das Recht der sofortigen Ausweisung. Freiwillige Prostitution von Frauen wird nie zu verhindern sein und  Männer die Prostituierte besuchen sind kein Freiwild!
14.1.2014, Bert Pavel

 

Bei der Nachfrage anzufangen, scheint mir ein sinnvoller Weg
Was wäre, wenn deutsche Mädchen entführt und zur Zwangsprostitution gezwungen würden? Laut Schätzung der Vereinten Nationen (UN) werden jährlich 500 000 Mädchen aus Osteuropa entführt, um in Westeuropa als Zwangsprostituierte zu arbeiten. Ich sage Mädchen, weil in Bulgarien, der Slowakei, in Rumänien 15-, 16-jährige Papiere ausgestellt bekommen, die sie zu 18-Jährigen machen, damit sie hier in Bordellen für “ihre” Besitzer und Zuhälter häufig länger als zwölf Stunden am Tag anschaffen.
Wären es Mädchen aus Deutschland, die davon betroffen wären, das Prostitutionsgesetz wäre schon längst gekippt; aber ausländische Frauen und Mädchen sind hier Freiwild. Spätestens seit 2007 sind die Zustände des Menschen-/Frauenhandels in Osteuropa bekannt, während die Politik sich davor drückt, etwas dagegen zu unternehmen. Dabei sind die Ergebnisse in Schweden bekannt, die seit 2001 die Freier bestrafen oder Strafen androhen. Frankreich hat die Bestrafung der Freier eingeführt, aus Sorge, dass Zustände wie in der BRD herrschen könnten. Bei der Nachfrage anzufangen scheint mir ein sinnvoller Weg, weil man mit Maßnahmen auf der Angebotsseite die Zwangsprostitution und den Menschenhandel nicht mehr eindämmen kann – zu groß ist der finanzielle Anreiz. Ich kann die Arbeit von Pink nicht hoch genug einschätzen, eine der wenigen Organisationen, die sich um die ausländischen Mädchen kümmert. Auch hier in Freiburg werden Frauen dazu genötigt, ohne Kondom zu arbeiten, werden Prostituierte immer jünger, auch weil die Freier die Nachfrage bestimmen und keine Verantwortung dafür tragen, was sie damit bewirken. Eine Änderung des Prostitutionsgesetzes und das Prostitutionsverbot, so wie in Schweden und Frankreich, ist deshalb dringend notwendig.
29.1.2014, Karl-Heinz Hofmann, Freiburg

 

Kontrolle durch Berufsgenossenschaft fehlt
Also ersteinmal Grundsätzlich ist das ein Beruf wie jeder andere auch! Sie Zahlen Steuern und Sozialabgaben. Insgesamt hat der deutsche Staat nie schlecht an der Prostitution verdient! Aber!
Es ist richtig, dass da wo Geld ist, auch viel Schatten/ Dunkelheit vorhanden ist. Jeder Gewerbebetrieb wird in Deutschland kontrolliert. Außer eben diejenigen die der Prostitution nachgehen. So sind diese “Berufstätige” noch in keiner Berufsgenossenschaft Mitglieder. So dass es von Seiten der BG keine Kontrollen gibt. Auch die Gewerbeaufsichtsämter sehen sich nicht in der Pflicht zu kontrollieren.
Prostitution an sich gib es so lange es den Menschen gibt! Je nach Kultur und Zeitepoche eben mal angesehener mal nicht. Ich finde Deutschland hatte einen großen Schritt mit der liberalisierung der Prostitution gemacht. Und einige möchten jetzt lieber wieder ins finstere Mittelalter zurückkehren. Das Problem ist der Menschenhandel, doch die Gefahr liegt nicht in der Prostitution, sondern in der Öffnung der Grenzen innerhalb Europas ohne nahmhaften Kontrollen. Die Zwangsprostituierten kommen doch ausnahmslos aus den Ostblockländern bzw. darüber herrein. Da die Zollkontrollen hier mit etwas Geld umgangen werden können. Oder die Polizei/ Zoll ist mit von der Patie und verdient daran. So oder so ist das Problem nicht die Prostitution!
Ein weiters Problem das ich sehe, ist dass die Menschen die der Prostitution nachgehen dies aus Geldmangel tun. So können sie ihre Existenz nicht aus “normaler” Arbeit heraus finanzieren. Grund dafür der Arbeitsmarkt bzw die dazugehörige Politik!
14.1.2014, Janosch Pullmann

 

Geistige und körperliche Prostitution
(1) Menschenhandel, Freiheitsberaubung, Gewaltandrohung und Versklavung sind verboten und somit strafbar. Dies gilt natürlich auch für die Verschleppung junger Frauen in Bordelle.
(2) Im Gegensatz zur geistigen soll die körperliche Prostitution von Frau oder Mann verboten werden.
Geistige Prostitution wird nicht geächtet: Wenn ein humanistisch gebildeter Hedgefonds-Manager Anleihen verkauft, die ihre Rendite der Kinderarbeit in dioxin-verseuchten indischen Minen verdanken, dann ist das nicht irgendwie skandalös und soll auch nicht verboten werden. Die Fonds werden rege gekauft.
Körperliche Prostitution wird geächtet: Wenn eine Frau auf den Strich geht, dann ist das böse und soll – so u.a. Alice Schwarzer – verboten werden.

 

 

„Erotische Kultur“ in Harmonie und Zärtlichkeit  statt Prostitution
Es fehlt an Zärtlichkeit und Verständnis Mir fällt bei der ganzen Diskussion um das Thema „Prostitution“ auf, dass nirgendwo die Frage gestellt wird, warum Männer Dienste von Prostituierten in Anspruch nehmen und Bordelle aufsuchen. Ich glaube nicht, dass die viel diskutierte Problematik mit Verboten und/oder Strafen gelöst werden kann. Meiner Meinung nach müsste man (Mann und Frau!) sich unter sehr differenzierten Fragestellungen insgesamt mit Erotik und Sexualität beschäftigen. Ich habe seit über 30 Jahren eine Praxis für psychologische und pädagogische Beratung, die mir unzählige Beispiele liefert, in denen sowohl Männer als auch Frauen ein gestörtes Verhältnis zu sich selbst und ihrer Sexualität haben, was sich dann unweigerlich auf die Beziehung zum Partner, zur Partnerin auswirkt.
Unter Ihrem Artikel war sinnvollerweise eine Anzeige zu sehen mit dem schönen Titel „Zeit zum Kuscheln“. In meinen Sprechstunden habe ich oft gehört, dass die Zeit zum Kuscheln, die Zeit für Nähe, für gute Gespräche in den meisten Beziehungenviel zu kurz käme. Und (ehemals) Prostituierte haben mir erzählt, dass viele Männer, die zu innen kamen, keinen Sex wollten, sondern nur Gespräch, nur ein Ohr, in das man auch mal jammern darf – was sie  sich bei ihrer Partnerin zu Hause nicht trauten.
Es wundert mich immer wieder, wie wenig Frauen über Männer und Männer über Frauen wissen, wie wenig sie sich für ihre Wünsche und Bedürfnisse interessieren – und das Frauen ihre Männer gelegentlich sogar ins Bordell schicken… Ich bin überzeugt, dass der Bedarf an Prostituierten und  Brdellen erheblich niedriger wäre, wenn Frauen und Männer mehr Interesse aneinander hätten, den Wert der Zärtlichkeit mehr zu schätzen wüssten und offener über ihre Wünsche und Probleme sprechen würden. Ich würde es sehr begrüßen,wenn in allen einschlägigen Institutionen, Beratungsstellen und soweiter das Thema Erotik und Sexualität grundsätzlicher und prophylaktischer angegangen würde, damit wir in Zukunft eine wirkliche „Erotische Kultur“ in Harmonie und Zärtlichkeit erleben.
15.12.2013, Marianne Kawohl, Gundelfingen
http://www.badische-zeitung.de/gundelfingen/ein-ohrenschmaus–33471941.html

Dipl.-Päd. Marianne Kawohl, Psych. und päd. Beratung, Gewerbestraße 96, Gundelfingen
Tel 0761/58 51 85

 

 

Grosse Koalition gegen Zwangsprostitution und Flatrate-Sex
“Wir wollen Kinder und Frauen vor Menschenhandel und Zwangsprostitution besser beschützen”, so auf S. 11 der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD unter der Überschrift “Kriminalität bekämpfen und Sicherheit gewährleisten”. Dabei wird auf S. 104 angekündigt, dass die Täter “konsequenter bestraft werden sollen”. Wichtig dabei ist, dass Verurteilungen nicht mehr daran scheitern sollen, dass das die Zwangsprostituierte als das Opfer nicht aussagt. Im Gegenteil: Wenn sie zur Aufklärung beiträgt, will man ihr künftig in Fragen des Aufenthaltsrechts entgegenkommen und eine “intensive Unterstützung, Betreuung und Beratung gewährleisten”.  Weiter sind geplant: Verbot von “Flatrate-Sex”, mehr Kontrolle bei Bordellen, Freier von Zwangsprostituierten härter bestrafen.
9.12.2013, http://www.spd.de/linkableblob/112790/data/20131127_koalitionsvertrag.pdf

 

Alice Schwarzer: Pornografie begünstigt Menschenhandel sowie Prostitution

  • Zur Frage der Pornografisierung: “Medien sind bedeutend rückschrittlicher als die Menschen”
  • Pornografie begünstigt Menschenhandel sowie Prostitution.
  • Deutschland ist Drehscheibe des europäischen Menschen- bzw. Frauenhandels. 90% der Prostituierten sind Ausländeinnen.
  • Die Linken (grüne, SPD, Linke) haben mit “Prostitution ist Sexarbeit, also OK” dazu beigetragen, dass in Deutschland in Sachen Prostitution die Gesetzeslosigkeit herrscht. Die Rechten haben nichts dagegen gesagt, da “sie nicht als prüde gelten mochten”.
  • In Deutschland gibt es 6 mal soviele Prostituierte je Einwohner als in Schweden.
  • Bordellbesuch ist hoffähig in der Gesellschaft: In Köln wurde der Bruder des Betreibers des größten Laufhauses (Bordells) Pascha zum Karnevalspräsidenten gemacht. Er verkündete in der Presse, dass er nach Beendigung der diesjährigen Saison mit seiner Mannschaft ins Pascha gehen werde – unwidersprochen.
  • Drei Dinge liegen mir am Herzen: (1) Das weggeschlossene und anonyme weibliche Elend beenden. (2) “Frauen als Ware mit Geld bezahlen” geht nicht. (3) Prostitution muß wieder geächtet werden.

Alice Schwarzer, 70, hatte Anfang 2009 gleich zwei Lehraufträge an der Universität Wien angenommen. Hier fühlt sie sich als Feministin wohler als in Deutschland, weil sie nicht “von den hartnäckig andauernden guten alten Klischees über ‚die Feministin’ eingeengt” wird, sagt sie. 2012 kommentierte Schwarzer in einer Reihe für die “Bild” den Vergewaltigungs-Prozess gegen den bekannten Wetter-Moderator Jörg Kachelmann. Wegen eines Artikels in der Zeitschrift EMMA befindet sich Schwarzer derzeit in einem Rechtsstreit mit Kachelmann.

Alice Schwarzer am 20.1.2013 auf Phonix-TV:
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/alice_schwarzer_im_gespraech_mit_michaela_kolster_und_michael_hirz/554590?datum=2013-01-20

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