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Blick nach Nordosten über den Hochrhein zur Kraftwerkbaustelle bei Schwörstadt rechts am 14.8.2008

 

 

ESG-Kriterien für Nachhaltige Geldanlagen

Über 13.6 Billionen Dollar werden nach Angaben der US-amerikanischen Global Sustainable Investment Alliance nach ESG-Kriterien verwaltet, fließen also in Unternehmen, die bestimmten ethischen und ökologischen Standards entsprechen. ESG steht für Environment (Umwelt), Social und Good Governance (gute Unternehmensführung). ESG-Analysten erstellen Nachhaltigkeits-Ratings, die aber – anders als bei Finanzkennzahlen – noch keinem allgemein anerkannten Kriterienkatalog bzw. Beurteilungssystem unterliegen.

Wissenschaftler der Universität Harburg fanden heraus, dass Unternehmen, die Auflagen zu Umweltschutz,  Arbeitsschutz und Unternehmensführung beachten,  langfristig erfolgreicher an der Börse notieren. Die Steinbeis-Hochschule meldet in einer Studie, dass nachhaltige Geldanlagen eine bessere Perspektive bieten als herkömmliche. Deshalb haben Großanleger wie DWS, First State, ING Diba, Allianz, Pensionsfonds von Sparkassen und MetallRente in großem Maß nachhaltig investiert. 
Im Gegensatz zu institutionellen tun sich private Geldanleger hinsichtlich einer Öko-Anlage schwer. Denn nachdem viele Anlagen in Windkraft, Solar und Wasser floppten, sind solche Fonds vielen Leuten zu spekulativ. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit konnte man alles verkaufen. Deshalb arbeitet der Branchenverband „Forum Nachhaltige Geldanlage“ FNG daran, einen Gütesiegel zu erstellen, damit die Fonds einen bestimmten Mindestkriterien einhalten. Doch beim Definiere der Kriterien für das Öko-Label tut sich das FNG schwer.
13.9.2013

 

Bauminvest – Das Geld wächst aus der Wurzel

Aktien? Gold? Einige Investoren legen ihr Geld lieber in Edelholz an – zum Beispiel bei einem Freiburger Fonds namens Bauminvest. Der sorgt dafür, dass in Zentralamerika verödete Landstriche neu bepflanzt werden. Stefan Pröstler blickt auf Reihen von Schösslingen verschiedener Tropenhölzer und sagt: “Wir pflanzen keine Bäume. Wir konstruieren Wurzeln.” Er steht in der von ihm aufgebauten Baumschule auf der Finca San Rafael im Norden Costa Ricas. Hier soll ein Wald voller Edelhölzer aufwachsen, die man weltweit vermarkten kann. Zahltag wird in zwei Jahrzehnten sein. Investitionen in Holz erfordern Geduld. Pröstler forstet in San Rafael 140 Hektar Weideland mit Tropenholz auf. Das entspricht der Fläche von 190 Fußballfeldern. Das Land gehört dem Fonds “Bauminvest 1″. Hinter dem Projekt steht Stefans Vater Leo Pröstler – in Südbaden bekannt als ehemaliger Geschäftsführer des Ökoinstituts in Freiburg und Gründer des Waschbär-Versands für Ökoprodukte. Er hat seine Kontakte in der deutschen Szene der Ökounternehmer spielen lassen und Mitstreiter gefunden, die das Holzprojekt 2007 angeschoben haben. Keine Unbekannten allesamt, sondern Menschen, die ein Motto Erich Kästners verinnerlicht haben – “Tue Gutes und rede darüber” . Dazu gehören die Stromrebellen Ursula und Michael Sladek aus Schönau ebenso wie der verstorbene Gründer der Freiburger Solarfabrik Georg Salvamoser. Als der Fonds im Dezember 2009 geschlossen wurde, hatten 630 Menschen 7,8 Millionen Euro aufgebracht.
Der Boden auf der Finca San Rafael ist sauer. Er enthält viel Eisen und Aluminium. Um ihn zu verbessern, setzt Pröstler auf natürliche Methoden. Kompost, Würmer und Mykorrhizapilze sollen helfen, Mineraldünger überflüssig zu machen. Unkrautbekämpfungsmittel sind tabu. Den Einheimischen ist so etwas suspekt. Sie würden lieber nach dem regionaltypischen Motto düngen – “si no es de Bayer, no es bueno”. Wenn es also nicht von Bayer komme, tauge es nichts. Doch Pröstler geht den grünen Weg. Mit einem Labor in der Hauptstadt San José tüftelt er an der Mischung von Nährstoffen, die das Edelholz wachsen lassen sollen. Das ist gemeint, wenn er sagt: “Wir konstruieren Wurzeln.” Allmählich verfliegt die Skepsis der Einheimischen. Sie sehen, dass Pröstlers Bäume so gut wachsen wie die auf den umliegenden Pflanzungen. Die Finca San Rafael ist nicht der schlechteste Ort, um zu arbeiten. In klaren Nächten leuchtet manchmal die Glut der Lava des daueraktiven Vulkans Arenal 50 Kilometer weit herüber. Im Süden thront der Cerro Platanar, ebenfalls ein Vulkan in der Kette von mehr oder weniger aktiven Feuerbergen, die ganz Mittelamerika durchzieht. Die Vulkane begrenzen das heiß-feuchte Tiefland, in dem Costa Ricas Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten den bis heute erreichten Wohlstand des Landes erwirtschaftet hat. Hier wächst, was die Regale der Tropenfruchtabteilungen deutscher Supermärkte füllt. Zum Beispiel die Ananas von Dole, dem amerikanischen Frucht-Multi, außerdem Bananen, Papayas, Zuckerrohr. Und Yucca für die Pflanzenabteilungen. Seit einigen Jahren ist ein neues Produkt auf den Weltmarkt gekommen: aufgeforstetes Tropenholz, vor allem Teak, ein Einwanderer aus Südasien. Vor 40 Jahren dampfte auf den kleinen Hügeln, über die Pröstler in Gummistiefeln stapft, noch ein ursprünglicher Regenwald. Dann kamen die Holzfäller. Rinder brauchten den Platz, um sich rund zu fressen. Fleischproduktion für die burgerhungrigen Mägen in Costa Rica und seinen Nachbarländern, aber auch in den USA und in Europa. Jetzt beginnt ein neuer Zyklus. Der Fonds hat mit dem Geld der Anleger den Grund und Boden gekauft sowie die Setzlinge, um aus der Wiese wieder Wald zu machen. In 20 bis 25 Jahren wollen die Investoren, die je mindestens 5000 Euro eingesetzt haben, eine ordentliche Rendite erzielen. Zwischen 2 und 11 Prozent könnten es werden, steht im Prospekt des Fonds. 7 Prozent hält Initiator Leo Pröstler für realistisch. Wenn alles schief geht, kann das Geld aber auch komplett weg sein. Noch sieht das Gelände eher wie eine Streuobstwiese aus, nicht wie ein Wald. Kleinere Inseln bereits erwachsener Bäume des ursprünglichen Dschungels sind erhalten geblieben. Auf den freien Flächen dazwischen stehen die Setzlinge im kniehohen Gras. Die ältesten Teakpflanzen sind schon acht Meter groß, die jüngsten einheimischen Gehölze mannshoch. Auf der Finca haben Pröstler und seine einheimischen Mitarbeiter 100 000 Bäume gepflanzt. Die Hälfte davon sind Teakbäume, der Rest verteilt sich auf die einheimischen Arten Almendro, Roble Coral, Cebo und einige Caoba, wie Mahagoni hier heißt. Die benötigen einen größeren Abstand voneinander als die anderen Baumsorten, wegen der Schädlinge. Eine Motte greift den jungen Mahagoni an. Stehen die Bäume weit genug auseinander, sind sie vor massenhaftem Befall sicher. In der eigenen Baumschule zieht Pröstler die Setzlinge für die Bauminvest-Unternehmungen, aber auch für verschiedene Projekte in der Nachbarschaft. Zum Beispiel für die Dorfschule, der der Fonds ein Hektar Land geschenkt hat, damit die Kinder spielerisch etwas über ihren Lebensraum lernen und was darauf wächst. “Das hat nicht gut funktioniert”, bedauert Pröstler. Die Menschen zieht es in die Städte. Verglichen mit einem Job in der aufstrebenden Computer- und Dienstleistungsindustrie des Landes ist Landarbeit in Costa Rica nicht hoch angesehen. Auf Interesse bei den Einheimischen stoßen die Aktivitäten der Freiburger Fonds gleichwohl. Immerhin bietet Pröstler den Familien seiner Mitarbeiter die Möglichkeit, auf dem Gelände Waldfeldbau zu betreiben. Im Schutz der Baumkronen gedeihen Bananen, Ingwer und Yucca. Noch steht die Nebenerwerbslandwirtschaft auf der Finca erst am Anfang. Groß ist die Sorge, die Ernte könnte gestohlen werden. Die fest angestellten Forstarbeiter verdienen bei Bauminvest rund 1000 Colones am Tag. Das sind 1,31 Euro. Der gesetzliche Mindestlohn in Costa Rica beträgt 800 Colones.

Der 29-Jährige Pröstler ist ein Seiteneinsteiger im Forstgeschäft. Der gelernte Veranstaltungstechniker sorgte sieben Jahre lang in Südbaden für den richtigen Klang bei Konzerten. 2007 übernahm er die Aufgabe, die Pflanzungen von Bauminvest zu beaufsichtigen. Sein Wissen über Edelhölzer hat er sich selbst beigebracht. Die Natur sieht er als seine beste Lehrerin: “Auf ausgedehnten Spaziergängen durch die tropischen Wälder habe ich viel gelernt. Zum Beispiel, welche Baumarten sich in der Natur zusammenfinden.” Ganz ohne fachkundigen Beistand ist er nicht. Zu Beginn half ihm Jan van der Snee. Der Holländer forstet seit 14 Jahren Flächen in Costa Rica auf. Regelmäßigen Kontakt hält Pröstler auch zum in ganz Lateinamerika aktiven Tropenwaldinstitut Centro Agronómico Tropical y Enseñanza (Catie). Mit einem Mitarbeiter von Catie hat er sich im Norden des Landes eine Versuchsfinca angeschafft. Dort experimentieren die beiden.

Seit kurzem ist “Bauminvest 2″ am Start – als neue Chance für “langfristig orientierte Anleger mit ökologischem und sozialem Engagement”, wie es im dazugehörigen Prospekt heißt. Der neue Fonds, dem eine mehr als 500 Hektar große Finca in La Virgen, anderthalb Autostunden südöstlich von San Rafael, gehört, will 8,25 Millionen Euro einsammeln. Mindestens 350 Hektar sollen aufgeforstet werden. Stefan Pröstler schwärmt: “Der Mutterboden reicht bis zu vier Meter tief” – viel tiefer als hier in San Rafael. Aus seinen Studien hat Pröstler seine eigene Aufforstungsstrategie entwickelt. Wo die Konkurrenz bis zu 1100 Setzlinge auf einem Hektar unterbringt, müssen bei Pröstler 700 genügen. “Wenn man dichter pflanzt, muss man früher ausdünnen”, sagt der Autodidakt. “Das kostet, und das dünne Holz bringt nichts ein.” Wenn alles gut geht, werden auf San Rafael in 20 Jahren etwa 240 Bäume je Hektar übrig geblieben sein. Pröstler erwartet, dass die einheimischen Sorten vor allem auf den mittelamerikanischen Märkten abgesetzt werden. Das Teak dürfte nach Asien gehen, vor allem nach China und Indien. Dort könnte so mancher in Costa Rica oder Panama gezogene Stamm für die rituelle Verbrennung eines verstorbenen Hindus in Rauch aufgehen. Schon ist das mühsam über Jahre gespeicherte Kohlendioxid (CO2) wieder verpufft.
Auf solch anarchische Verirrungen der Märkte haben die guten Menschen aus Freiburg keinen Einfluss. Auch wenn sie, wie einige der Gründungsinvestoren von Bauminvest, eingestiegen sind, um ihr vom CO2-Ausstoß ihrer Unternehmen belastetes Gewissen zu entlasten. Und um mit dem positiven CO2-Effekt zu werben – wie die Reiseausrüster Vaude und Globetrotter oder die Teekampagne, die ihre Ökoware auch nicht gerade von um die Ecke bezieht. Die Finca San Rafael, die dann Regenwald, Viehweide und wieder Wald gewesen sein wird, wird teilweise wieder zur Brache. “Dann ist hier alles wieder kahl”, sagt Pröstler. Es sei denn, die Anleger entscheiden sich für eine zeitlich gestaffelte Holzernte und eine kontinuierliche Nachpflanzung, was auch eine Streckung der Auszahlungen bedeuten könnte. Dann könnte zwar nicht der Urwald zurückkehren, aber eine Art Wald, wie wir ihn aus dem Schwarzwald kennen. Der war vor 250 Jahren völlig am Ende, bevor die nachhaltige Bewirtschaftung begann. Seither wird nur soviel entnommen wie nachgepflanzt werden kann. Gelänge das auch in Costa Rica, hätte Stefan Pröstler etwas von Grund auf neu aufgebaut.

BAUMINVEST 2 – neuer Fonds
Es handelt sich um eine geschlossene Beteiligung in Form einer GmbH und Co. KG. Die Anleger sind Kommanditisten und haften mit ihrer Einlage. Die Mindestbeteiligung beträgt 5000 Euro. Die Laufzeit des Fonds ist auf 24 Jahre angesetzt. Wer 10 000 Euro investiert, soll laut Prognose 32 600 Euro herausbekommen. In diesem Betrag sind die eingezahlten 10 000 Euro enthalten. Wer 2010 beitritt, zahlt kein Aufgeld, ab 2011 fallen 7 Prozent an. Sie dienen als Ausgleich für den Wert, der bis dahin geschaffen wurde. Die Fondsinitiatorin, die Firma Querdenker GmbH, veranschlagt für “Bauminvest 2″ Vertriebskosten von 1,16 Millionen Euro. Hinzu kommen Verwaltungskosten und gegebenenfalls Erfolgsprovisionen. Die tatsächlichen Kosten und Erträge können von der Prognose abweichen. So rechnet Bauminvest damit, dass der Holzpreis jährlich um zwei Prozent zulegt. Die Anleger sollten beachten, dass die Investitionen in Costa Rica und die Erlöse aus dem Holzverkauf in Dollar abgerechnet werden. Somit ergibt sich ein Wechselkursrisiko gegenüber dem Euro. Risikomindernd wirkt sich aus, dass der Fonds ohne Fremdkapital auskommen will. Bei einer unternehmerischen Beteiligung handelt es sich um ein langfristiges Investment. Anleger, die ihr Geld zwischendurch benötigen, können ihre Anteile womöglich nicht oder nicht zu einem angemessenen Preis loswerden, gibt die Stiftung Warentest zu bedenken. Geeignet seien Beteiligungen an geschlossenen Fonds vor allem für Investoren mit bereits gut gestreutem Portfolio als Beimischung.
8.4.2010, BZ, Anno Fricke, www.annofricke.de

Gutes tun und daran verdienen
Geld in Wald anzulegen kann eine gute Sache sein. Aufforstungen haben positive Wirkungen auf den Naturhaushalt. Aufgeforstet wird meist in strukturschwachen Regionen. So entstehen dort Jobs, wo sie besonders notwendig sind. Das sind gewichtige Argumente, wie sie von Waldfonds vorgetragen werden. Neben den ethischen Vorzügen werden dem Anleger attraktive Renditen in Aussicht gestellt. Man tut also Gutes und verdient daran. Die Neuauflage des Freiburger Bauminvest-Fonds sieht vor, mit 8,25 Millionen Euro rund 350 Hektar aufzuforsten und zu bewirtschaften. Das ergibt die stolze Summe von mehr als 23 000 Euro je Hektar. Eine Menge Holz, die nur erwirtschaftet werden kann, wenn sich Baumwachstum und Holzmarkt sehr günstig entwickeln. Zweifel kommen dem Waldbauer bei der Strategie, mit sehr wenigen Bäumen die Bestände zu begründen. Trotz der Fragen wünsche ich dem Freiburger Unternehmen und seinen Investoren, dass sämtliche Annahmen eintreten und sich das Ökoinvestment mit den in Aussicht gestellten sieben Prozent rentiert. Weil es eben eine gute Sache sein kann, Geld in Wald anzulegen.  
Leserbrief vom 17.4.2010 von Dr. Markus Grulke (Dipl.-Forstwirt), Freiburg

 

  

Der Erneuerbare: Fonds investiert in Wind, Wasser und Sonne

Offener Investmentfonds bietet breite Risikostreuung und hohe Flexibilität – In Europa bisher einmalig

Freiburg (glü.) Menschen, die ihr Geld in der Nutzung erneuerbarer Energien anlegen, gibt es gerade in der Region Freiburg viele. Zahlreiche Wind-, Wasser- und Solaranlagen konnten in den letzten zwei Jahrzehnten in Südbaden nicht zuletzt durch die Aktivitäten der in Ebringen ansässigen „Ökostromgruppe Freiburg“ errichtet werden. Finanzierungsgrundlage war meistens ein geschlossener Investmentfonds, in den klar benannte Summen für einen festgelegten Zeitraum einbezahlt werden mussten. Jetzt ist die „Ökostromgruppe Freiburg“ nach über zwei Jahren Planungsarbeit mit dem europaweit ersten offenen Investmentfonds für Ökoprojekte auf den Markt gekommen, der gerade für Privatanleger interessant sei. Sein beziehungsreicher Name „Der Erneuerbare“ trifft den „Nagel des Ziels mitten auf den Kopf“. Ökostrom-Geschäftsführer Andreas Markowsky machte vor der Presse in Freiburg deutlich, dass die Umstellung der Energieversorgung zunehmend an Dynamik gewinne. Schließlich ergäben sich volkswirtschaftlich erhebliche Vorteile, denn die „Rohstoffe“ Wasser, Wind und Sonne ständen kostenlos zur Verfügung. Der Bau von weltweit sehr zahlreich notwendigen Anlagen erfordere Investitionen von mehreren hundert Milliarden Euro. Gut wäre deshalb, dass immer mehr Menschen bereit wären, ihr Geld in den Erhalt der Umwelt zu stecken. Da aber manchen die geschlossenen Fonds zu unflexibel seien, hätte die „Ökostromgruppe Freiburg“ jetzt mit „Der Erneuerbare“ eine erfolgversprechende Alternative aufgelegt, die mit hoher Flexibilität und breiter Risikostreuung gerade für Privatpersonen attraktiv sei. Beim „Der Erneuerbare“ könne jeder zu jeder Zeit beliebige Summen einzahlen, sich immer über den Stand z.B. der Rendite – bis zu vier Prozent erhofft Markowsky – kundig machen und auch jederzeit wieder aussteigen. Der vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser in Luxemburg verwaltete neue Fonds kann unter der Wertpapierkennnummer HAFX4Y, ISIN LU479516238 bei jeder Bank oder Sparkasse gezeichnet werden. Um immer für gewünschte Rückzahlungen bereit zu sein, hält der Fonds mindestens fünfzehn Prozent seiner Anlagen als liquide Mittel vor. Den Rest investiert „Der Erneuerbare“ nach Vorschlägen der „Ökostrom GmbH“ in Beteiligungen an Unternehmen, insbesondere Kommanditgesellschaften, die mit Wasserkraft-, Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen Strom erzeugen. „Ein Teil dieser Anlagen wird in Südbaden stehen“, erklärte Markowsky, „der Fonds investiert aber auch europaweit.“ Seiner Meinung nach ist „Der Erneuerbare“ auch bestens als Altersvorsorge geeignet. Zusammenfassend stellte der Geschäftsführer der Ökostromgruppe fest: „Die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien erfordert auch attraktive Geldanlagemöglichkeiten, die den Kundenwünschen entsprechen. Dass der nach unserer Kenntnis europaweit erste offene Fonds in diesem Segment von Freiburg aus auf den Weg gebracht wurde, stärkt die Green City.“ Mehr zur „Ökostromgruppe Freiburg“ ist in dem informativen Internetauftritt zu finden.
Gerhard Lück, 31.3.2010, www.dreisamtaeler.de

Fondsprospekt:
www.hauck-aufhaeuser.lu/haig
www.bloomberg.com

 

Grünes Geld Freiburg am 23.Oktober 2010 im Historischen Kaufhaus

Krisenfeste Kapitalanlagen „mit Sinn“ werden wieder am 23. Oktober 2010 bei der Messe ‘Grünes Geld Freiburg’ präsentiert (bisheriger Name der beliebten Veranstaltung: „Freiburger Tag für ethische und ökologische Geldanlage“). Ort dieser Messe mit Vortragsprogramm ist das Historische Kaufhaus am
Münsterplatz.
Grünes Geld Freiburg, Messe mit Vortragsprogramm
Samstag, 23. Oktober 2010; 9:30 – 18:30 Uhr in Freiburg/Brsg., Historisches Kaufhaus am Münsterplatz, Eintritt frei!

Bettina Stein, ECOeffekt GmbH, stein@ecoeffekt.de , www.gruenes-geld.de/freiburg
23.10.2010

 

Baum-Invest – Holz in Costa Rica

Leo Pröstler ist ein umtriebiger Zeitgenosse. Eigentlich hat er einmal Stahlwerke auf der ganzen Welt errichtet – dann beginnt er in den 70er Jahren den Umweltschutz für sich zu entdecken, wurde 1980 Chef des Freiburger Ökoinstitutes. Doch es wird nicht seine letzte berufliche Herausforderung bleiben. Mit „Waschbär“ gründet Leo Pröstler vor 20 Jahren in Freiburg den ersten deutschen Umwelt-Versand, heute forstet er mit seinem Sohn Stefan Pröstler mit seiner neuen Firma „Baum-Invest“ Wälder in Costa Rica auf.
13.1.2010, www.landesschau-bw.de

Drei-Säulen-Modell:
1. Forst (Aufforstung mit tropischen Edelhölzern als Mischforst),
2. Waldfeldbau (Ökologische Landwirtschaft im Forst)
3. Bioreserve (Naturreservate als Schutzzonen für seltene Tiere und Pflanzen)

Investoren profitieren von einer guten Rendite von 7 %.
Der erwartete Kapitalrückfluss über 22 Jahre beträgt im Normalfall 332 % nach Steuern.
www.bauminvest.de

Bauminvest – Das Geld wächst aus der Wurzel >Kapitalanlage (8.4.2010)

 

 

Black Forest Venture – Investorennetz in Freiburg

Der Black Forest Venture Day richtet sich zum einen an Venture Capital Fonds, Privatinvestoren und Business Angels die Interesse haben, in junge innovative Existenzgründer zu investieren.  Zum anderen an innovative  Start-ups und Vorgründungen mit tragfähiger Geschäftsidee, die nach Kapital für die erste Finanzierungsrunde suchen.

Black Forest Venture Day – Wir bringen Gründer und Investoren zusammen
Prof. Dr. Bernhard Arnolds, Leiter der Zentralstelle für Technologietransfer (ZFT)
Dr. Thomas Maier, Abteilungsleiter Gründerbüro, Zentralstelle für Technologietransfer (ZFT), Stefan-Meier-Str. 8, 79104 Freiburg

Tel 0761/2095212
www.blackforestventure.de.
Gründerbüro der Uni Freiburg veranstaltet Black Forest Venutre Day >Industrie3 (30.9.2010)

 

 

Grünes Geld: Freiburger Tag am 10.Okt. im Historischen Kaufhaus

Krisenfeste Kapitalanlagen „mit Sinn“ werden am 10. Oktober 30 Aussteller beim „Freiburger Tag für ethische und ökologische Geldanlage“ den Besuchern vorstellen. Ort dieser Messe mit Vortragsprogramm: das Historische Kaufhaus am Münsterplatz.

Freiburger Tag für ethische und ökologische Geldanlage, Messe mit Vortragsprogramm
Samstag, 10. Oktober 2009; 9:30 – 18:30 Uhr
in Freiburg/Brsg., Historisches Kaufhaus am Münsterplatz
www.gruenes-geld.de/freiburger-tag
8.10.2009

Aussteller 2009:
Baden-Württembergische Bank www.bw-bank.de
Bank Sarasin AG www.sarasin.de
BaumInvest GmbH & Co.KG www.bauminvest.de
Bayerische Landessiedlungsgesellschaft mbH Holding www.blsh.de
biosanica Naturprodukte GmbH www.biosanica.de
BISA S.A., Niederlassung Deutschland www.bankinvest-fonds.de
ECOeffekt GmbH www.ecoeffekt.de
ECOreporter.de AG www.ecoreporter.de
ecovision GmbH www.ecovision-gmbh.de
GLS Bank eG www.gls.de
GRE AG www.gre-ag.com
Green City Energy GmbH www.greencity-energy.de
Höng Wealth Management www.hoeng.de
Jüdischer Nationalfonds JNF – KKL www.jnf-kkl.de
KlimaGut Immobilien AG www.klimagut.ag
LBBW Asset Management GmbH www.lbbw-am.de
Murphy & Spitz Umwelt Consult GmbH www.murphyandspitz.de
Oekogeno eG www.oekogeno.de
Oikocredit – Förderkreis Baden-Württemberg e.V. www.oikocredit.org
Prime Energy Invest AG www.prime-energy-invest.de
ProClient Finanz- und Versicherungsmakler www.proclient-online.de
ProVita GmbH www.provita-gmbh.com RGE Energy AG
www.rgeenergy.de
S.A.G. Solarstrom AG www.solarstromag.com
solarcomplex AG www.solarcomplex.de 
Swisscanto Fondsleitung AG www.swisscanto.de
The Tree Partner Company GmbH & Co.KG www.tree-partner.com
Versiko AG www.versiko.de
Volksbank Freiburg eG www.volksbank-freiburg.de
Windwärts Energie GmbH www.windwaerts.de

 

Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg e.V.

“Oikocredit ist eine internationale Genossenschaft, die Menschen auf ihrem Weg aus der Armut unterstützt. Dafür stellen wir Kredite und Kapitalbeteiligungen für Mikrofinanzinstitutionen, Genossenschaften sowie kleine und mittlere Unternehmen in Entwicklungsländern bereit. „Hilfe zur Selbsthilfe“ – diese Idee verfolgt Oikocredit bereits seit 35 Jahren und zählt heute zu den weltweit führenden privaten Entwicklungsfinanziers. Unsere Projektpartner in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa können durch ihre genauen Kenntnisse der lokalen Bedingungen zielgerichtet Mikrokredite vergeben. So erreichen sie derzeit etwa 17 Millionen Menschen. Oikocredit ist offen für Privatinvestoren, die sich bereits ab einem Betrag von 200 EUR beteiligen können:” 

Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg e.V., Vereins-Registernummer VR 720361 Stuttgart.
c/o Dr. Günter Banzhaf, Sr. Rebecca Langer als Mitglied des Vorstandes. Vogelsangstraße 62, 70197 Stuttgart, Tel 0711-120005-0.
baden-wuerttemberg@oikocredit.org , www.oikocredit.org

Die 1975 gegründete Genossenschaft Oikocredit vergibt Darlehen an Mikrofinanzorganisationen in armen Ländern. In Deutschland hat Oikocredit acht Förderkreise. Der Förderkreis Baden-Württemberg zählt fast 5500 Mitglieder, die 61 Millionen Euro in Oikocredit investiert haben. Weltweit verwaltet Oikocredit Anlagen in Höhe von 456 Millionen Euro und arbeitet mit 600 Partnern in 71 Ländern zusammen, darunter Indien, Bolivien und Kambodscha. Die Genossenschaft zahlt ihren Mitgliedern eine Rendite von nur zwei Prozent und betont ihre nicht kommerzielle Ausrichtung. Oikocredit räumt ein, auch schlechte Erfahrungen mit Mikrofinanzinstituten gemacht zu haben. “Es gibt einige ursprünglich sehr soziale Institute, die auch dank uns stark gewachsen sind und dann Kapital von kommerziellen Investoren erhalten haben”, sagt Oikocredit-Sprecherin Ulrike Haug. Am Ende habe Oikocredit nur einen Bruchteil vom Gesamtkapital ausgemacht und wenig Einfluss auf die Ausrichtung der Institute und deren Zinspolitik gehabt.  
Seit dem Start des Mikrokreditfonds Deutschland Anfang 2010 wurden mehr als 5000 Mikrokredite in Höhe von 30 Millionen Euro vergeben. Der Zinssatz beträgt 7,5 Prozent, die Laufzeit maximal drei Jahre. Menschen mit Migrationshintergrund erhalten derzeit mehr als die Hälfte der Kredite. Schwerpunkte der finanzierten Branchen sind Dienstleistungen, gefolgt von Gastronomie und Einzelhandel. Die Ausfallquote bei der Rückzahlung lag laut Bundesregierung bei 2,9 Prozent.  

 

Bioenergie – Beteiligungsprojekte zur Öko-Kapitalanlage über fesa-GmbH

Das Kreislaufkonzept mit Biomasse, Contracting, KWK und Pellets und Pelleterzeugung in Buchenbach bei Freiburg mit Bürgerbeteiligung ist erfolgreich in Betrieb genommen worden. Ein neues Beteiligungs-Modell für Folgeprojekte der EC Bioenergie in Arbeit, Ihre Registrierung bei der Fesa GmbH in Freiburg ist jetzt möglich und wichtig, weil wiederum eine sehr rasche Überzeichnung erwartet wird.
Mehr auf www.bioenergie-sonnen-pellet.de/beteiligungsprojekt.htm (27.9.2005)

Bioenergie-Sonnen-Pellet.de, Beteiligung an erneuerbaren Energien >Pellets (13.11.2004)
BSP – Bioenergie-Sonnen-Pellet in Buchenbach >Pellets

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