Nachverdichtung

Home >Soziales >Dienste >Immobilien >Nachverdichtung

Blick nach Süden ins Eggenertal zu Niedereggenen am 19.4.2015

Blick nach Süden ins Eggenertal zu Niedereggenen am 19.4.2015

 

Zwei Häuserblocks in Haslach werden um eine Etage aufgestockt und saniert
Die dreigeschossigen Häuserblocks in der Belchenstraße 24-28 und 30-34 in Haslach-Südost sollen modernisiert und zudem um eine Etage aufgestockt werden. Die Baukosten liegen bei 7,2 Millionen Euro. …

aufstockung-haslach-belchenstrass21610
Die beiden unteren Gebäude-Querriegel in Haslach werden modernisiert und aufgestockt

Durch die neue Etage werden pro Gebäude sechs weitere Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen – ohne neue Fläche zu verbrauchen, sagt Staible. Das hält auch der Lokalverein Haslach für eine gute Sache. “Das ist eine sinnvolle und maßvolle Verdichtung”, meint Vorsitzender Markus Schupp. Neben der Aufstockung sollen die Häuserzeilen umfassend saniert werden. ….
Alles vom 29.10.2016 auf http://www.badische-zeitung.de/freiburg-suedwest/moderner-und-hoeher

 

Um die Wohnungsnot zu bekämpfen soll Freiburg in die Höhe wachsen
Freiburg wächst – und zwar in die Höhe. Bei Bauvorhaben in den Stadtteilen Ebnet und Mooswald wird bereits auf die dort übliche Gebäudehöhe draufgesattelt, und auch der neue Stadtteil Dietenbach wird wohl höher werden als ursprünglich geplant. ….
Beispiele, wo Freiburg in die Höhe geht, gibt es bereits. So wird das Baugebiet Hornbühl-Ost in Ebnet drei- bis viergeschossige Gebäude bekommen, “vor vier Jahren wären wir mit so einem Vorschlag noch davongejagt worden”, vermutet Jerusalem. Und der Bauverein Breisgau baut an der Elsässer Straße in Mooswald drei- und viergeschossig in einer bislang ein- bis zweigeschossigen Nachbarschaft. Auch die städtische Baugesellschaft Stadtbau setzt bei der Sanierung von Häusern in der Haslacher Belchenstraße ein zusätzliches drittes Obergeschoss auf. ….
Alles vom 28.1.2017 auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/um-die-wohnungsnot-zu-bekaempfen-soll-freiburg-in-die-hoehe-wachsen
Bau-Union will nachverdichten an Eschholzstrasse, Stadtverwaltung sagt Nein
Eine Immobilienfirma will an der Eschholzstraße massiv aufstocken und bietet der Stadt dafür Belegungsrechte. Doch das Baurechtsamt interveniert – aus stadtplanerischen Gründen. …. Alles vom 27.10.2015 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/bau-union-will-nachverdichten-stadtverwaltung-sagt-nein

Nur Mut: Höher und dichter bauen
Bei der derzeitigen Wohnungsnot muss man einfach auch wiedermal den Mut haben höher und dichter zu bauen bzw. aus Mangel an neuen bebaubaren Flächen gibt es hierzu auch keine anderen Alternativen, egal ob das nach Meinung weniger gerade städtebaulich passt oder nicht!
28.10.2015, Michael Wisser

Baubehörden leben in einer Scheinwelt ohne Wohnungsnot
Auf der einen Seite meldet die FAZ nicht nur angesichts der Flüchtlingswelle “Über 200.000 Wohnungen fehlen in den Ballungsgebieten”. Dabei können es auch 300.000 sein oder gar mehr. Und auf der anderen Seite lehnt die Freiburger Baubehörde eine zudem noch mit Belegungsrechten versehene Nachverdichtung “aus gestalterischen Gründen” ab. Nach dem Prinzip “Gestalten heißt NICHT bauen”. Warum nur sagt das Bauamt dem Baugesuch der Bau-Union nicht zu – unter der Voraussetzung bestimmter architektonischer Auflagen (keine Billigfassaden, Ästhetik). Unsere Baubehörden leben immer noch in einer Scheinwelt, in der die Realität eines massiven Mangels an sozial zugänglichem und bezahlbarem Wohnraum noch gar nicht angekommen ist. Es müssen erst noch weitere Hunderttausende an Flüchtlingen kommen, bis die Bau-Bürokratiebeamten dies endlich kapieren.
28.10.2015

 

Nachverdichtung in Freiburg – Forderung an die Stadt
Der Bau- und Wirtschaftsboom sowie einige neue gesetzliche Vorgaben haben die Preise in die Höhe getrieben. Dazu kommen die äußerst niedrigen Hypothekenzinsen, was vermehrt Menschen zur Kaufentscheidung bewegt und somit potenzielle Mietwohnungen vom Markt verschwinden.

Eine kurzfristige Lösung liegt in der Nachverdichtung:
» durch Nutzung entsprechender innerstädtischer Grundstücke wie zum Beispiel beim Finanzamt (die BZ berichtete). Und was ist eigentlich mit der Justizvollzugsanstalt? Muss diese in bester Wohnlage sein?
»Aufstockung von Flachdächern und Aufbauten mit leichten Holzkonstruktionen und/oder Speicherausbau bestehender städtischer und Genossenschaftsgebäude, aber auch bei privaten Eigentümergemeinschaften, unterstützt durch besondere Beratungs- und Genehmigungsverfahren
»Wettbewerbe ausschreiben, wo und wie weitere Flächen innerhalb der Stadt ökologisch UND ökonomisch nachverdichtet werden können
»innerstädtische Neubaugebiete wie der alte Güterbahnhof könnten auch mit Hochhäusern bebaut werden. Diese Bauform erfährt seit Jahren in Metropolen eine Renaissance.
»Mobile Wohnformen für temporäre Zwischennutzung von freien Grundstücken fördern und nicht verbieten, wie es bei den Wagenburgen oft geschieht. Es gibt schon preisgünstige Containergebäude, die solch einer Nutzung markttauglich gemacht haben.

Ebenso könnte eine moralische Überzeugung geschaffen werden, um Menschen davon abzubringen, mehr als 60 oder 70 Quadratmeter pro Kopf zu bewohnen. Der Landesdurchschnitt liegt bei circa 45, in Freiburg bei circa 35.

Außerdem müssen Leerstand oder Zweckentfremdung von Wohnraum zeitnah und streng bestraft werden. Gemeinschaftliche Wohnformen, die eine effektivere Flächennutzung schaffen würden, sind kaum bekannt oder scheitern oft an einer Umsetzung. Hier könnten neu zu schaffende städtische Stellen nachhelfen. Grundsätzlich braucht die Bauverwaltung mehr und motivierteres Personal, um an dieser wichtigen Schnittstelle schneller und besser zu unterstützen.
Ich bin gespannt, wie kreativ sich die Stadt in nächster Zeit zeigen wird, und wie sich die Marktlage in den nächsten zehn Jahren verändern wird. …

Alles von Thomas Hertle vom 15.6.2015 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/muss-das-gefaengnis-in-bester-wohnlage-sein–106208276.html

ThomasHertle, 48, ist seit 1988 Immobilienmakler und -berater in Freiburg, Geschäftsführer der Home-Company Hertle Immobilien GmbH.

Hinterlasse eine Antwort