Burka-Logik in Deutschland

Burka-Logik: Im wahabitischen Saudi-Arabien dürfen Burkträgerinnen kein Auto lenken, nur mitfahren, am besten hinten. Aber auch ausserhalb des Autos ist Vollverschleierung Pflicht. Logisch! Im aufgeklärten Deutschland ist – so die GroKoVollverschleierung in Ämtern und im Strassenverkehr (also hinterm Auto- Vespa- wie Fahrradlenker) zu verbieten. Per Pedes wie auch im Cafe und Kaufhaus ist Verschleierung mit Sehschlitz dagegen erlaubt. Logisch! Oder nicht, denn was ist beim Zahnarzt?
17.8.2016

Eine müßige Diskussion um Burka
Eine Ideologie, die Frauen, Andersdenkende und Minderheiten unterdrückt, diskriminiert, verfolgt und ermordet, passt weder zu Deutschland noch in das westliche, christlich geprägte Wertesystem. Nicht Burka oder Niqab gehören verboten, sondern die Ideologie, die solche Zwänge erst ermöglicht. Wir hatten schon einmal eine Ideologie, die Andersdenkende …
J.F.Liupus, AO

Tibi: Burka als “zivilisatorische Abgrenzung” verbieten
Islamwissenschaftler Bassam Tibi nannte in einem Gastbeitrag für die “Bild”-Zeitung ein Burka-Verbot “eine kluge politische Maßnahme gegen Abschottung in Parallelgesellschaften, für eine Integration im Sinne von Inklusion muslimischer Migranten und für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland”. Tibi betonte, die Burka diene als “zivilisatorische Abgrenzung”. Als “europäischer Muslim und Vertreter des offenen Islam” befürworte er ein Verbot mit dem Argument, dass diese Maßnahme nicht im Widerspruch zum Respekt für einen offenen, demokratischen Islam stehe. … Alles vom 13.8.2016 bitte lesen auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article157648083/Burka-Verbot-ist-eine-kluge-politische-Massnahme.html
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Als Anhänger der Frankfurter Schule und Bewunderer von Adorno und Horkheimer war Herr Tibi selbst Teil einer Bewegung, die diese gesellschaftlichen Zustände befördert hat. Aber auch ein spätes Erwachen ist zu beglückwünschen.
Burka und auch Kopftuch signalisieren, dass die Trägerin nur auf dem Heiratsmarkt von Muslimen verfügbar ist, niemals für Kuffar. Sie dient der Abgrenzung von allen anderen Glaubensrichtungen, die keineswegs als gleichwertig angesehen werden
13.8.2016

Keine Kopftuch- und Burkatoleranz bei Polizei und Gericht
Denn selbst wenn ein Richter in seiner Freizeit überzeugter Nudist ist, setzt er sich nicht nackt ins Verfahren. Und Richter, die nach Feierabend Frauenkleider mögen, ziehen sich bei der Arbeit ebenfalls kein Kopftuch über. Genau dieser Respekt vor der staatlichen Institution zeigt, dass Urteile einzig vom Gesetzbuch und nicht von privaten Vorlieben bestimmt werden. Und dieser Respekt gegenüber dem säkularen unabhängigen Staat fehlt eben bei religiös begründeter Folklore. Beim Bund Deutscher Verwaltungsrichter weist man bei der Forderung nach strengerem Bekleidungskodex genau darauf hin: Richterinnen mit Kopftuch untergraben das Vertrauen in eine unabhängige Justiz.
Ein demütigendes Gesellschaftsspiel: Es ist klar, dass überzeugte Muslimas unter ihren Kopftüchern, Schleiern oder sogar Burkas das genau andersherum sehen: Der säkulare Rechtsstaat muss allen Gläubigen das Recht gewähren, die religiösen Gebote in Alltag und Beruf zu befolgen. Muss er das tatsächlich? Und wäre in einer solchen Gesellschaft der Leidensdruck islamischer Fundamentalisten wirklich geringer? Nimmt man die Forderungen nach Kopftuchtoleranz bei Polizei und Gericht ernst, dann gäbe es auch keinerlei Beschränkung für eine Richterin oder Professorin in Burka mehr. Der direkte Verkehr über Mimik und Darstellung der eigenen Persönlichkeit wäre jederzeit durch rigide Vollverhüllung ersetzbar – eine fürchterliche Vorstellung. .. Alles vom 12.8.2016 auf

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157611815/Wir-duerfen-uns-niemals-dem-Islam-anpassen.html

Burkaverbot: Totalverschleierung ist totale gesellschaftsverweigerung
Wenn nun der CDU-Politiker Jens Spahn nach französischem Vorbild ein Verbot der Burka fordert, dann hat er die Vorbildwirkung dieser Geste im Sinn. Wer möchte schon, dass die Totalverschleierung und damit die totale Gesellschaftsverweigerung bei der rapide wachsenden muslimischen Bevölkerung Mode wird? ….
Alles vom 12.8.2016 auf
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157611815/Wir-duerfen-uns-niemals-dem-Islam-anpassen.html
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Burka-Botschaft “Du bis moralisch schlechter”
Die Verhüllung einer Frau ist keine Frage der Mode – es ist ein klar religiös-politisches Statement das so weit geht, die unverhüllten Frauen unserer Gesellschaft zu diskriminieren. Wäre die Verhüllung nur ein modischer Ausrutscher würde sich bei uns niemand darüber aufregen. Es ist die Botschaft: “Ich bin moralisch besser weil ich mich verhülle” die unerträglich ist. Auch ist das Argument, dass verhüllte Frauen nur Opfer einer übertriebenen patriarcharisch-religiösen Gesellschaftsform seien nicht ganz richtig. Wer z.B in einem öffentlichen Frauenfreibad(Basel) aufs agressivste belästigt wird, ja sogar angespuckt wird, weil sich traditionelle Muslimas in ihrer Ehre belästigt fühlen, kann diese Frauen nicht mehr als Opfer sehen sondern als aktive Täterinnen. Wir leben in einer freien Gesellschaft die lange – zu lange gehofft hat, dass unsere Freiheit auch von kulturfremden Menschen geschätzt oder wenigstens respektiert würde. Wir haben uns geirrt.
12.8.2016, Ginevra di Stefano
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Burkini-Verbot am Strand von Cannes
Cannes hat das Tragen des Burkini am Strand unter Verweis auf die jüngsten islamistischen Terroranschläge verboten. “Es geht nicht darum, das Tragen religiöser Symbole am Strand zu verbieten, sondern Kleidung, die auf demonstrative Weise eine Zugehörigkeit zu terroristischen Bewegungen hinweist, die gegen uns Krieg führen”, sagte der Generaldirektor der städtischen Dienste, Thierry Migoule, zu dem Verbot des Ganzkörperbadeanzugs….
http://www.welt.de/politik/ausland/article157633055/Cannes-verbietet-Frauen-im-Burkini-den-Strand.html

Kleiderzwang nicht überprüfbar
Wir befinden uns in Mitteleuropa, und da gehört die Burka nicht zur üblichen Bekleidung von Frauen. Als Gast in einem anderen Land hat man sich dessen Gepflogenheiten anzupassen.
Wer das- aus welchen Gründen auch immer- nicht akzeptieren kann, sollte deshalb seinen bevorzugten Aufenthaltsort dort wählen, wo dies uneingeschränkt möglich ist. …
“Allerdings fand ich den Vorschlag eines Kommentators gut, Männer unter Strafe zu stellen, die ihre Frauen z w i n g e n, eine Burka zu tragen.”
@Frau Birgin: Und wie wollen Sie das im echten Leben feststellen, ob Frauen dazu g e z w u n g e n werden, die Burka zu tragen? Meinen Sie, dass die gezwungenen Frauen wahrheitsgemäß antworten könnten, sofern sie denn befragt würden?
Bernd Vidugnelli, 18.8.2016

Burka/Niqab ist kein Menschenrecht
“Diejenigen “Linken” und “Liberalen”, die keinen Finger krumm machten, um muslimische Frauen vor Bevormundung, Zwangsverheiratung, Gewalt in der Familie und Ehrenmorde zu retten, wollen nun ihre freiheitlich-liberale Einstellung unter Beweis stellen indem sie das Tragen der Burka/ des Niqabs für ein Menschenrecht erklären. Nein, Frauenrechte sind Menschenrechte. Und Geschlechter-Apartheid ist ein Verstoß gegen Menschenrechte. Geschlechtertrennung ist die Einstellung aus der Zwangsverheiratung und Ehrenmorde ihre Legitimation beziehen. Es ist auch die gleiche Einstellung aus der Terrorismus entsteht. Denn einem, der den Lebensstil einer Gesellschaft ablehnt und verachtet, fällt es leichter, Gewalt gegen diese sündigen Gesellschaft auszuüben!” (Zitat: Hamed Abdel-Samad)
Besser kann man es nicht ausdrücken. Und für die Männer, die mit dem Anblick von Frauen nicht umgehen können und weder über Trieb- noch Impulskontrolle verfügen, lässt sich aus dem Stückchen Stoff, welches sonst bei der Burkaherstellung übrig bleibt, wunderbar eine Augenbinde herstellen. Ist auch viel ökonomischer.
Kal Schmidt, 18.8.2016, BO

Frauen selbst entscheiden lassen
Arundhati Roy, die indische Schriftstellerin (“Der Gott der kleinen Dinge”), politische Aktivistin und Globalisierungskritikerin, sieht es so: „Eine Frau zu zwingen, die Burka abzulegen, anstatt sie in die Lage zu versetzen, selbst wählen zu können, ist ein Akt der Gewalt, der Erniedrigung und des kulturellen Imperialismus. Es geht nicht um die Burka. Es geht um den Zwang. Eine Frau zum Ablegen der Burka zu zwingen ist genau so schlecht, wie sie zum Anlegen zu zwingen.”
Die Frau ist links, Feministin und hat vermutlich mehr für die Frauenrechte getan, als wir beide zusammen genommen… http://www.dw.com/de/geliebt-gehasst-gef%C3%BCrchtet-arundhati-roy/a-5330912
18.8.2016, Thomas Betz

Warum gibt es das Vermummungsverbot?
Dies gibt es aus gutem Grund, nämlich zur Feststellung der Identität! Somit muss das Vermummungsverbot nur entsprechend geändert und erweitert werden. Denn auch bei Nicht-Demos macht es Sinn grundsätzlich das Gesicht zu zeigen, denn die Überwachung mittels Kameras für die Polizei wird heutzutage immer wichtiger. Die Kamera-Überwachung verhindert zu einem eventuell die ein oder andere Straftat (Stühlinger sollte komplett kameraüberwacht werden) zum anderen kann es den ein oder anderen Straftäter nachträglich ausfindig machen. Leider sind wir inzwischen in einer Zeitära angekommen, wo es ohne dies nicht mehr geht. Das hat auch nichts mit Intoleranz zu tun sondern mit Sicherheit und dies sollte endlich wieder vorne anstehen.
Alissa Meier, 18.8.2016

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