Buchmesse Meinungsfreiheit

“Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen ‘Ich bin der Faschismus’. Nein, er wird sagen ‘Ich bin der Antifaschismus‘” – wie recht Ignazio Silone damit hatte, zeigte sich auf der Frankfurter Buchmesse, wo Linke, Antifa, Amadeu-Antonio-Stiftung usw. die weltgrößte Bücherschau für den freien Austausch von Meinungen im Namen von “Kampf gegen Rechts” demontierten:
Der Manuskriptum Verlag wird überfallen. Vandalismus beim Antoni-Verlag: Der Stand wird beschädigt. Der Kopp-Verlag mitsamt JungeFreiheit werden diskriminiert. Diese sogar vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels mitgetragenen Angriffe auf die Meinungsfreiheit der „krawalligen Antifa“ (Tagesspiegel) wird sogar der linken Presse zu viel. So fordert der taz-Literaturchef – im nachhinein freilich – den „Willen zur Differenzierung“ und „Fähigkeiten, Dissense gut auszutragen“.
17.10.2017

Buchmesse: Narrenhände beschmieren Tisch und Stände
Zur Buchmesse wird Frankfurt am Main zu einer einzigen „Fressgass“ mit hauptsächlich Kochbüchern aus aller Welt. Durch die Hallen schlendern Dichter und Denker, und vor allem solche, die sich dafür halten, von Catering zu Catering. Das Motto lautet dieses Jahr übrigens „Toll, Toller, Tolleranz“. Deshalb rief Alexander Skipis, Geschäftsführer des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu Protesten „für unsere Werte und gegen Rassismus“ auf. Mit Einschränkung der Vielfalt für Vielfalt, moderne Dialektik. Tagsüber stand Skipis mit einem Pappschild gegen Rechts herum, nachts setzten Tische-, Wände- und Ständebeschmierer die Protestarbeit fort und attackierten von Skipis zuvor als missliebig identifizierte Aussteller. Zudem bekamen die geistigen Bücherverbrenner von der Kahane-Stiftung einen eigenen (kostenfreien) Stand. Gesinnung kann so billig sein! ….
Alles vom 15.10.2017 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/blackbox/blackbox-kw-41-buchmesse-narrenhaende-beschmieren-tisch-und-staende/
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Es war einmal eine Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse gilt als Aushängeschild für das Land und als Schutzraum für den freien Austausch von Meinungen für Menschen aus der ganzen Welt. Das war einmal. Eines der wichtigsten kulturellen Veranstaltungen der Bundesrepublik wird zum Opfer eines engstirnigen und intoleranten Kampfes gegen „rechts“. Andersdenkende werden bedroht, bestohlen und tyrannisiert. Eine Blamage ohne gleichen für die beteiligten Veranstalter, Politiker und sogenannten Kulturschaffenden.
„Der gemeinsame Messestand des Manuscriptum Verlages und der TUMULT auf der Frankfurter Buchmesse wurde in der vergangenen Nacht überfallen. Alle (!) Bücher und Hefte sowie das gesamte (!) Werbematerial wurden entwendet“, heißt es auf der Facebook-Seite der Vierteljahreszeitschrift Tumult und weiter: „Wir gehen fest davon aus, dass linke Aktivisten dem indirekten Aufruf des Börsenvereins gefolgt sind und ihre Auffassung von Meinungsfreiheit nun in die Tat umgesetzt haben.“
… Alles vom 13.10.20167 von Peter Grimm bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/es_war_einmal_eine_buchmesse
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Börsenverein stigmatisiert drei Verlage mit Vorwurf des Rechtsextremismus
Manchmal liebt es die Geschichte, sich in einzelnen Menschen zu verdichten. Was Hegel in Anspielung an Napoleon pathetisch formuliert, gilt auch auf unterstem Bonsai Niveau. Alexander Skipis, der Geschäftsführer des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, hat sich in diesen Tagen mit einer Aktion verewigt, die als neuer Tiefpunkt in Intoleranz unvergessen bleiben wird.
Auf der Frankfurter Buchmesse, dem Welttreffpunkt des Austausches und des freien Wortes, hat er in einer offiziellen Verlautbarung drei konservative Verlage (Junge Freiheit, Manuscriptum, Antaoios) mit dem Vorwurf des Rechtsextremismus stigmatisiert und mit genauer Kennzeichnung ihrer Standorte auf dem Messeglände zum Abschuss frei gegeben. „Engagiert Sie sich“ lautete sein wohlfeiler Rat, von dem er genau wusste, dass ihn die gewalttätigen Linkschaoten folgen würden.
Die Stände von Antaios und Manuscriptum wurden in den letzten Nächten verwüstet, vor dem Stand der Jungen Freiheit fand am 13.11. eine Schlägerei statt.
Beschwerden von Seiten der betroffenen Verlege wurden von der Messeleitung ignoriert. Einer Aufforderung von Götz Kubische an Alexander Skipis sich wegen dieser ungeheuerlichen Vorgänge einer öffentlichen Diskussion zu stellen, entzieht sich Skipis, wohl wissend, dass es nichts Schlimmeres für einen Sykophanten geben kann, als wenn er sich denen öffentlich stellen muss, die er verleumdet hat.
Was wäre die Antwort freier Geister auf diesen Tiefpunkt der literarischen Kultur? Eine Solidaritätsadresse aller anderen Messeaussteller, der liberalen, der linken, der christlichen oder wo immer sie auch stehen sollten, zugunsten der drei stigmatisierten Verlage. Es zeigt das Ausmaß an freiwilliger Gleichschaltung in unserem Land, dass daran nicht zu denken ist.
14.10.2017, Ludwig Witzani , AO
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Ein konservativer Autor hat in Deutschland keine Chance
Das militante Vorgehen gegen rechtsgerichtete (oder politisch konservative) Verlage dürfte lediglich ein Zwischenschritt in einer fortschreitenden Entwicklung sein. Schon seit Jahren hat ein konservativer Autor in Deutschland keine Chance, im Feuilleton größerer Zeitungen rezensiert zu werden – schon gar nicht, wenn sich regierungs- oder kirchenkritische Töne im Text befinden. Das gilt gleichermaßen für Belletristik wie für das Sachbuch. Auf diesem Weg wird auch die Größe der Leserschaft gesteuert und jede Chance auf einen Literatur/Kulturpreis zunichte gemacht. Möglicherweise wird diese Entwicklung irgendwann wieder bei Bücherverbrennungen enden. (“Deine Bücher sollte man verbrennen”, habe ich schon zu hören bekommen. Solches Gedankengut ist noch nicht verschwunden und wird von Grünlinks sicher aktiviert werden.)
14.10.2017, Kari Köster-Lösche, AO
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Das Vernichten von Büchern …
Ich für meinen Teil finde es erschütternd und bezeichnend für den Zeitgeist, was dort gerade in Frankfurt auf der Buchmesse inszeniert wird: Schamlos bedienen sich all die moralisch aalglatten Überlegenen genau der Methoden, welche doch eigentlich gerade historisch denen zugeschrieben werden, gegen welche sie zum Einsatz kommen: Das Vernichten von Büchern – ob durch Verbrennen, Entwenden oder Vermutzen mit Zahnpaste und Kaffeesatz zeigt deutlich, welchen Geistes die Täter und die Anstifter sind. Das bekannte und Ignazio Silone zugeschriebene Zitat “Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›” beweist einmal mehr seine prophetische Weitsicht. All die widerlichen Repressionsinstrumente gegen Andersdenkende haben ihre neuen Entsprechungen gefunden: Amadeu-Antonio-Stifung, Antifa und Politiker wie Peter Feldmann oder Ralf Stegner, welche offen im Namen des ‘Kampfs gegen Rechts’ zur Gewalt aufrufen – und gehört werden! Die Geschichte in Deutschland wiederholt sich – nur diesmal mit veränderten Vorzeichen.
13.10.2017, Rene Gator, AO

Schmierentheater auf der Buchmesse – gegen Antaios Verlag
Nein, sagt Matthias Quent, für den Stand im Zentrum der Frankfurter Buchmesse, Halle 3, da, wo sich die deutschen Verlage tummeln, hätten sie keine Miete zahlen müssen. Sie hätten sich nicht einmal um die Teilnahme an der Bücherschau beworben. Wieso auch, hat doch die Amadeu Antonio Stiftung nichts anzubieten, womit der Buchhandel Geschäfte machen könnte. Der Verein ist kein Verlag, er gehört nicht zur Fachschaft. Aber natürlich wollte die Stiftung auch nicht kneifen, als sie von der Buchmesse und dem Börsenverein eingeladen wurde, auf der Welt größten Bücherschau kostenfrei in Stellung zu gehen. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Den Standort, auf dem sie die Stiftung sehen wollte, hatte die Messeleitung mit strategischem Kalkül gewählt: leicht diagonal versetzt gegenüber der Koje des Antaios Verlages. Ein idealer Horchposten. Über den schmalen Gang hinweg kann man leicht mitbekommen, was auf der anderen Seite vor sich geht, wer da Halt macht, womöglich für ein längeres Gespräch mit dem Verleger Götz Kubitschek, einem „rechtsradikalen Publizisten“, wie die FAZ schreibt. Sein Haus, das unter anderem Rolf Peter Sieferles Buch „Finis Germania“ über 20.000 Mal verkaufen konnte, gilt vielen als das Flaggschiff jener „rechten Verlage“, über deren Zulassung zur Messe die Gremien lange diskutierten. Dass sie schließlich das Selbstverständliche taten, in dem sie sich gegen die Ausgrenzung entschieden, ließe sich als ein Sieg der Vernunft verbuchen, wären Börsenverein und Messeleitung nicht die ersten gewesen, die gleich am Eröffnungstag mit Transparenten gegen Rassismus und Rechts vor dem Stand aufmarschierten, wohl gemerkt vor einem Messestand, den sie dem Antaios Verlag zuvor für gut 8.000 Euro vermietet hatten.
Weil davon zunächst niemand Notiz nehmen wollte, sei der Umzug noch ein zweites Mal durch die Halle zu seinem Stand gezogen, berichtet Götz Kubitschek. Dabei habe er im Vorfeld durchaus den Eindruck gehabt, „dass die Buchmesse einen aktiven Umgang mit uns plant“. Die Verhandlungen über die Anmietung der Ausstellungsfläche seien „völlig problemlos, korrekt und höflich“ verlaufen, „auf den unteren Ebenen“.
Dass das eher der Angst vor dem Skandal als dem Respekt vor der Meinungsfreiheit geschuldet war, sollte sich nachher zeigen. Oder weshalb sonst versuchte der Börsenverein, dessen Tochtergesellschaft die Buchmesse ist, sich mit einer Protestaktion von der eigenen Courage zu distanzieren, Nachahmer auf den Plan zu rufen, die schließlich die Auslagen des Verlages mit Kaffee übergossen und mit Farbe bekleckerten? …
Alles vom 14.10.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/schmierentheater_auf_der_buchmesse

ZDF strahlt Vahlefeld nicht aus
Am 11. Oktober warb das heute-journal auf seiner Internetpräsenz heute.de bereits mit dem Beitrag („Trend auf der Buchmesse – Bücher selbst verlegen“). Eine solche Beitrags-Ankündigung wird nur online gestellt, wenn der Beitrag bereits abgenommen wurde und das letzte, was ich weiß, ist: der Redakteur war mit dem Beitrag sehr zufrieden und fand ihn gelungen.
Zwar war es im Vorfeld zu Irritationen gekommen, weil mein Buch (Markus Vahlefeld: Eben mal kurz die Welt retten) unter anderem auch beim Buchversand des Kopp-Verlages erhältlich ist, aber meine Entgegnung, dass auch das neue Buch von Claus Kleber mit dem Titel „Rettet die Wahrheit“ beim Kopp-Buchversand erhältlich sei, wurde zumindest zur Kenntnis genommen. Ob auch der Umstand, dass Claus Kleber über Kopp zu beziehen ist, Irritationen beim ZDF ausgelöst hat, vermag ich nicht zu sagen.
Ich war also gespannt und freute mich wie ein Kind auf die Ausstrahlung. Das einzige, was jetzt noch passieren konnte, war ein unvorhergesehenes politisches Ereignis, das die Aussendung des Beitrags aus aktuellem Anlass noch vereiteln könnte.
Es gab jedoch kein aktuelles politisches Ereignis von überragender Bedeutung. Die Ausstrahlung fand trotzdem nicht statt. Die Begründung kenne ich nicht. Das einzige, das ich weiß: Auf dem Lerchenberg in Mainz haben sie ein Problem mit einem kleinen Buch im Eigenverlag, das sich gut verkauft hat. …
Alles von Markus Vahlefeld vom 13.10.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/rettet_die_wahrheit

Börsenverein gegen sog “rechte Verlage” – Meinungsfreiheit ade

Die diesjährige Frankfurter Buchmesse geriet zum Waterloo linker Diskursverweigerer. Seit 25 Jahren ist die JUNGE FREIHEIT auf der Messe präsent. Noch nie hatte es eine derart aufgeheizte Atmosphäre gegeben wie bei dieser Messe. Woher die Panik? Es hat mit einem sich drehenden politischen Wind zu tun. Trump, Brexit, AfD, das Scheitern der Merkelschen „Willkommens“-Politik. Der eigentlich zur Neutralität verpflichtete Börsenverein des Deutschen Buchhandels hatte in einer bislang nicht gekannten alarmistischen Erklärung dazu aufgerufen, „Haltung zu zeigen“ gegenüber „rechten“ Verlagen. Vorstandsvertreter von Messe und Börsenverein, sogar der Oberbürgermeister von Frankfurt, liefen mit Pappschildern „Gegen Rassismus“ durch die Gänge – erregten in ihrer Musterschülerhaftigkeit jedoch eher Mitleid als Zustimmung.
Anders „Haltung“ zeigten kurz darauf Fußtruppen der linksextremen Antifa, die nachts den Stand des Manuscriptum-Verlages verwüsteten und mit stupidem Gebrüll („Nazis raus!“) und Handgreiflichkeiten Lesungen des Antaios-Verlages zu verhindern suchten. Ritualisierte Angriffe, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen und Teil der Exekution linker Diskurshegemonie sind. Auf dem einen Blatt steht ja das theoretische Recht auf Meinungsfreiheit, auf dem anderen die Machtfrage, wer unter Umständen mit Terror verhindert, wer auf die Bühne und an eingeschaltete Mikrophone kommt. Doch diesmal endeten die linken Ächtungsversuche nicht in programmiertem Triumph, sondern in einem „kompletten Desaster“ (Tom Kraushaar, Klett-Geschäftsführer). …
Alles vom 20.10.2017 bitte lesen auf www.jungeFREIHEIT:DE  , Seite 16

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