Bioenergie St.Peter St.Maegen

Zu den beiden Bioenergiedörfern St. Peter (mit dem ersten Holzvergaser-Blockheizkraftwerk, 180 kW elektr.,  für Strom und Wärme) und St. Märgen (um Biomasse-Heizhaus sowie Fernwärmesystem in Bau) führt am Samstag, 19. Oktober 2013, die Lehrfahrt des Samstags-Forums Regio Freiburg von ECOtrinova e.V., u-asta Umweltreferat und Zentrum für Erneuerbare Energien an der Universität,

Klimabündnis und Agenda21 Büro Freiburg sowie weiteren Mitveranstaltern für Interessierte aus der Region Freiburg. In St. Peter, Beginn 10:00 beim Heizkraftwerk, erläutert Markus Bohnert vom Vorstand der Bürger Energie St. Peter eG, in St. Märgen, Beginn 12:15 im Rathaus, Adelbert Heitzmann vom Vorstand der Energiegenossenschaft St. Märgen eG. Die Termine und Rückfahrten sind mit ÖPNV wahrnehmbar, z.B. aus Freiburg mit Zug ab 9:10 Uhr mit Umstieg in Kirchzarten Bus 7216 ab 09:28, Rückkehr an Freiburg z.B. an 14:48 bei voller Teilnahme. Die Plätze sind begrenzt. Angemeldete erhalten nähere Information. Anmeldung ist erbeten an ecotrinova@web.de oder bis 18. Oktober 12 Uhr an Tel. 0761-2168730 an den Treffpunkt Freiburg e.V. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Samstags-Forums Regio Freiburg ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
Wegen des Anmeldeverfahrens zur Lehrfahrt, Eintritt frei, bitten wir um frühzeitige Ankündigung möglichst schon deutlich vor Freitag 18. Oktober.
   

Moderne Bioenergiedörfer nutzen Holzprodukte und vielfach Biogas für die dörfliche Strom- und Wärmeversorgung.
Oft kommen auch Windkraft und Solarenergienutzung sowie Wasserkraft hinzu. Mit Kraftwärmekopplung für Strom und dörfliche Fernwärme werden die Biomassebrennstoffe hocheffzient und für den Klimaschutz und die Energieressourceneinsparung bestens eingesetzt. Etliche Dörfer erreichen auf Jahresbasis wie in St. Peter einen hohen Jahresüberschuß an Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.
In St.Peter ist erstmals in Baden-Württemberg im Februar 2013 ein mittelgroßes Blockheizkraftwerk auf Basis
Holzpellet-Vergasung mit 180 kW el. und 250 kW Wärmeleistung in den Dauerbetrieb gegangen für die Grundlast des dortigen Wärmenetzes, betrieben von der örtlichen Bürgerenergiegenossenschaft.
In St. Märgen, wo ebenfalls eine  Bürgerenergiegenossenschaft aktiv ist, wird im Moment das Fernwärmenetz errichtet, was Einblicke auch in die Bauphase erlaubt. Auch in St. Märgen soll den Planungen zufolge künfting ein BHKW wie in St. Peter zum Einsatz kommen.
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