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Blaue Brücke bzw. Wiwili-Brücke in Freiburg a 6.11.2012: Die Jugend hält Balance

            

Träge, technologiefeindliche, verbürokratisierte Strukturen unserer Ellenbogengesellschaft
“Mit tollen Gesprächen über Erfinderei, trägen und verbürokratisierten Strukturen in Deutschland und einem koreanischen Aufbruchsland. Nun auch noch neuerer hoch aktueller Blog im Internet, schneller kann man fast gar nicht agieren. Bin fasziniert, dass es doch noch andere Zeitgenossen gibt, die sich ueber verkrustete Strukturen hinwegsetzen! So bin auch ich gestrickt!….

Ich glaube, dass der große Erfolg unserer HAG-Tüftlerschmiede und das internationale positive Feedback in der von mir angestrebten Intention eines Brückenschlages zwischen High-Tech und gelebter Mitmenschlichkeit zu suchen ist. Denn soziale Kompetenz-Förderung bei Jugendlichen, verbunden mit Kreativität, Innovationsdenken und Technologieverständnis, kommt in einer immer weiter um sich greifenden Ellenbogen-Gesellschaft, geprägt auch durch Maßlosigkeit, Egoismus und Brutalität, eine große Bedeutung zu.” ….

Winfried Sturm von der High-Tech-Tüftlerschmiede (HAG – Hardware-AG) aus Staufen in einer Mail aus Seoul am 10.12.2009.

 

 

Deutschlands Ungebildete sollen – so Merkel – die Welt retten
Die allzeit stärkste Generation chinesischer Macher (25 bis 29 Jahre) geht mit 130 Millionen Köpfen ins Rennen. Rund 30 Prozent der Universitätsabsolventen haben MINT-Fächer studiert (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gegen nur 17 Prozent im Westen, wo Theaterwissenschaftler und Kommunikationsberater immer stärker nach vorne kommen.
In Deutschland stemmen sich fünf Millionen Studenten dagegen, von denen ein Drittel nicht rechnen kann. Geht es nach der Kanzlerin, sollen sie zudem die “Lebensbedingungen” in einem Raum von jetzt zwei Milliarden und bald 3,5 Milliarden Einwohnern zwischen Marokko und Indonesien so weit “verbessern”, dass deren Verzweifelte nicht mehr ans Auswandern denken.
….
Alles zu “Deutschland muß Arbeitgeber sein, nicht Sozialamt” von Prof Gunnar Heinsohn vom 1.3.2016 bitte lesen auf
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article152777753/Deutschland-muss-Arbeitgeber-sein-nicht-Sozialamt.html

Berufsschule für die meisten Flüchtlinge intellektuell nicht erreichbar
“Selbst die Fittesten schaffen es nicht”, sagt Johannes Fischer, der Leiter des Kreisjugendamts Rosenheim. Oberbayern, in der Faz am 27.2.2016. … Sie hatten es mit engagierten, höflichen, dankbaren jungen Menschen zu tun, die da kamen. Am Abend habe man sie aus dem Deutschunterricht regelrecht herausholen müssen. „Aber in den vergangenen Monaten sind uns jeden Tag die Augen aufgegangen”, sagt Astrid Langenegger, Ko-Geschäftsführerin der Initiative.
„Bei rund 80 Prozent der Jugendlichen fehlen fast komplett neun Jahre Schulbildung. Eine Ausbildung ist eigentlich nicht realistisch”, sagt sie. „Motivation ist toll, ersetzt aber keine Schulbildung”, sagt Ko-Geschäftsführer Hans Mitterer. “Die komplexe deutsche Welt können wir denen nicht beibringen” Fischers Angaben zufolge ist eine Berufsschule für die allermeisten ausgeschlossen. Das Sprachkursniveau B2 (etwa das Verständnis für Hauptinhalte von Texten auch zu abstrakten Themen) sei für viele der jungen Leute „intellektuell nicht erreichbar”.
1.3.2016. G.Hartmann

 

KIT-Initiative (Kreativität, Innovation und Technik)
Die KIT-Initiative wurde aus dem Netz innovativer Bürgerinnen und Bürger (NiBB) geboren. NiBB ist kein Verein sondern nur eine Plattform engagierter, kompetenter und innovativer Menschen.
Seit 2000 wird der Medienpreis verliehen.
www.kit-initiative.de

 

Science-Days – Verein Science und Technologie
Joachim Lerch, Vorsitzender des Fördervereins Science und Technologie
http://www.science-days.de/ , j.lerch@t-online.de

Science House am Europapark schließt November >Science (16.2.2010)

 

Science Slam – Projektvorstellung in 10 min
Beim Science Slam treten junge ForscherInnen gegeneinander an und stellen ihre Abschlussarbeiten, Dissertationsthemen oder andere Projekte vor – und das alles in gerade mal 10 Minuten! Unterhaltsam muss es auch sein, denn am Ende kürt das Publikum den Master of Slam! Sei dabei, im Publikum oder auf der Bühne!
Sclence Slam – organisiert von Manuel Lorenz
manuel.lorenz ät gmail.com
http://scienceslamfreiburg.blogspot.com/ bzw. www.scienceslamfreiburg.de

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Humankapital in Deutschland nimmt ab
Das Humankapital läßt sich im internationalen Vergleich messen in den Abschlussquoten vergleichbarer Studiengänge wie den MINT-Fächern ((Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Hier liegt Deutschland immer weiter zurück:
1) “In der Hochschulbildung hat Deutschland – jedenfalls bei den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) – seinen Vorsprung beim Humankapital verloren.”, so der statistisch-wissenschaftliche Nachweis von Thilo Sarrazin, Deutschland schafft sich ab, S. 68.
2) Nur MINT trägt zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, und wenn’s in Zukunft mit dem BIP bergab gehen wird, dann haben auch die Frauen ihren guten Anteil an diesem Niedergang. “All die Juristen, Germanisten, Politologen, Soziologen, und Philosophen, die unsere Universitäten verlassen, tragen durchaus zum allgemeinen Bildungsniveau bei, ihr Beitrag zum wissenschaftlich-technischen Fortschritt (und damit zum BIP) geht gegen Null. Es gibt in den Kultur- und Sozialwissenschaftenebene keinen systematischen Fortschritt, ebenso wenig wie es einen solchen bei der Dichtkunst oder der bildenden Künsten gibt. Die Werke von Andy Warhol sind nicht besser als die von Breughel, sie sind anders, James Joyce hat nicht besser geschrieben als Goethe, sondern anders, und Henry Moore nicht besser gestaltet als Schadow, nur eben anders.” (Sarrazin, S. 57)
3) In den MINT-Fächern  geht der Frauenanteil immer weiter zurück. Am Humankapital beteiligen sich Frauen immer weniger. Diese gender-mäßig bedenkliche Teilung in m und w darf nicht hingenommen werden.

 

 

Technologiefeindlichkeit ist zwar “in”, aber gefährlich
Im Vortechnologiezeitalter lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 35 Jahren. Mit unserer Technologie sterben wir heute durchschnittlich mit fast 80. Technologie hat unsere Lebenszeit verdoppelt. Dass auch Technologie nicht ohne Risiken ist, zeigt der Autoverkehr. Dafür nehmen wir jedes Jahr mehrere Tausend Tote in Kauf, und keiner regt sich auf. Was ist schlimmer? Die Risse in Staufens Altstadt oder die tausende Kinder, die im selben Zeitraum durch Autounfälle um’s Leben kamen?

 

Wie werden wir leben? – Frage von Physikprofessor Michio Kaku

Diese Frage hat der Physikprofessor Michio Kaku den 300 klügsten Köpfen aus Wissenschaft und Forschung gestellt. Die atemberaubenden Antworten hat Frank Schmiechen zusammengefasst
……
Was meinen Sie? Glauben Sie, dass aus den Szenarien des Michio Kaku irgendwann Wirklichkeit wird? Wird alles genau so eintreffen, wie er es in seinen Büchern entworfen hat? Vielleicht ist das im Detail gar nicht so entscheidend. Der Autor und Wissenschaftler zeigt uns verschiedene Wege in die Zukunft auf, die die Menschheit zur Abwechslung mal nicht unwillkürlich in die Katastrophe führen müssen. Damit trifft er allerdings auf eine Gesellschaft, in der es in vielen Milieus zum guten Ton gehört, sich eher technik- und fortschrittskritisch zu geben. Wenn in Deutschland drei Minuten über das Internet diskutiert wird, ist man leider häufig schon beim Datenschutz oder Facebook-Mobbing angelangt. Eine sachliche Gesprächsrunde über Vorteile der Gentechnik bei der Produktion von Lebensmitteln scheint in Deutschland ausgeschlossen. Kürzlich vermeldete die saarländische Landesregierung den Beitritt des Landes zum “Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen”. Die Landesregierung will gemeinsam mit anderen “eine Strategie entwickeln, damit das Saarland auch in Zukunft eine gentechnikfreie Anbauregion bleibt”. Auch die Länder Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg haben sich dem Netzwerk angeschlossen. Ist das noch begründete Vorsicht oder schon Technologiefeindlichkeit? Eine Entscheidung gegen Gentechnik bedeutet auch, dass man unausgesprochen die Verknappung von Lebensmitteln hinnimmt. Das wird in dieser sehr emotional geführten Diskussion gern verschwiegen. Nahrung gibt es offenbar genug – zumindest in Deutschland. Aber viele deutsche Wissenschaftsinstitutionen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder die Fraunhofer-Gesellschaft haben sich mehrfach und nachdrücklich für die Nutzung von Gentechnik ausgesprochen. Bisher gibt es keine bessere Lösung, um die Erde mit ihren vielen Menschen zu ernähren. ….
Alles vom 6.1.2013 bitte lesen auf
http://www.welt.de/print/wams/article112422245/Wie-werden-wir-leben.html

Die Physik der Zukunft – Buch von Michio Kaku
Michio Kaku arbeitet und lehrt als Professor für theoretische Physik an der City University of New York.  Wie seine Vorbilder Albert Einstein und Stephen Hawking ist er auf der Suche nach der “Theorie von allem”, um endlich die elementaren Kräfte der Natur erklären zu können. Kakus Haltung als Wissenschaftsautor wird in vielen Rezensionen als “naiver Optimismus” beschrieben. Besonders in Deutschland, wo man ja eher zum “naiven Pessimismus” neigt.
Michio Kaku: Die Physik der Zukunft. Rowohlt-Verlag, 608 S., 24,95 Euro

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