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"Entwurzelung" - von Simone Weil

“Entwurzelung” – von Simone Weil

  • Deutsch erlernen: Vorschule (10.8.2019)
  • Carsten Linnemann: Reaktionen zur Forderung nach Vorschulpflicht (8.8.2019)
  • Vorschule zum Deutschlernen –  Vorbild Kanada (6.8.2019)

 

Zur Vorschulpflicht von Linnemann:
Die Political Correctness hat wieder mal eine sachliche Debatte verhindert.

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Carsten Linnemann: Reaktionen zur Forderung nach Vorschulpflicht
Meine Forderung nach einer Vorschulpflicht für Kinder, die kaum Deutsch können, löste eine Welle emotionaler Reaktionen aus, wie ich sie bisher selten erlebt habe. Diese reichten von Rassismusvorwürfen bis hin zu dankbarer Zustimmung. Viele Lehrer, Erzieher, Eltern, aber auch Bürger mit Zuwanderungsgeschichte haben mir ihre Erfahrungen geschildert. Viele Rückmeldungen haben mich nochmals aufgerüttelt. Zum einen, weil die Zustände an manchen Schulen noch dramatischer sind als befürchtet. Zum anderen, weil unsere Gesellschaft offenbar schon so sehr gespalten und auch polarisiert ist, dass wichtige Themen kaum noch sachlich und differenziert diskutiert werden können. …
Wie sollen diese Kinder in der Grundschule ordentlich lernen, wenn sie nicht einmal die Unterrichtssprache verstehen? Und von wem sollen diese Kinder die Unterrichtssprache lernen, wenn gleichzeitig der Anteil von Kindern mit wenigen bis gar keinen Deutschkenntnissen immer größer wird? Ein bis zwei nicht-deutschsprechende Schüler mag ein Klassenverbund noch auffangen können. Aber in zu vielen Klassen haben wir dieses machbare Verhältnis bereits überschritten. Lehrer können dann nicht mehr ausgleichen, was im Vorschulalter versäumt wurde. Sie werden genau wie die Kinder schlicht überfordert.
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Armutszeugnis für Debattenkultur: Ich würde mir wünschen, dass wir jetzt eine ernsthafte und sachliche Debatte darüber führen, wie die beschriebenen Probleme zu lösen sind. Die vergangenen Tage haben leider dazu nicht beigetragen. Anstatt sachlich zu argumentieren, wurde oftmals polemisiert. Anstatt um die besten Lösungen zu ringen, wurde moralisiert. Zudem habe ich den Eindruck, dass viele nur noch dort im Netz unterwegs sind, wo die eigene Meinung bestätigt wird. Es werden oft nur noch aus dem Zusammenhang gerissene Zitate gelesen und kommentiert, ohne den vollständigen Kontext zu kennen. Kurzum: Um unsere Debattenkultur ist es nicht gut bestellt. Wenn wir hier nicht schnell umsteuern, droht unsere Gesellschaft weiter gespalten und polarisiert zu werden.
… Alles vom 8.8.2019 con Carsten Linnemann bitte lesen auf
https://www.cicero.de/innenpolitik/carsten-linnemann-debattenkultur-schulverbot-vorschulfplicht-deutschkenntnisse
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“Demokratie braucht Streit” vom 21.2.2019 auf https://www.cicero.de/innenpolitik/debattenkultur-demokratie-streit-streitkultur-widerspruch-filterblasen/plus
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Einige Kommentare:
Debatten?
Mit Diskussionen über Pro und Kontra einer Vorschulpflicht für Migrantenkinder erreicht man nichts, da schon allein die Anzahl jetziger und zukünftiger Kinder aus Migrantenfamilien eine Überforderung unseres gesamten Staatswesens bedeutet. In den unteren Schulstufen – besonders in sogenannten “Brennpunktschulen” sind Lehrer/innen überwiegend nur mit Disziplinierungsversuchen beschäftigt. Hinzu kommt die unsägliche Belastung durch Inklusion. Ähnlich geht es der Polizei, den Behörden, eben allen, die mit der Völkerwanderung direkt oder indirekt konfrontiert sind. Vereinzelte “Erfolge” (Beispiel Kinder einer Arztfamilie) irgendetwas an Lehrinhalt – plus – deutsch/europäischer Kultur an jene vermitteln zu können, sind Tropfen auf heißem Stein. Es hat keinen Sinn, den Businsassen eines führerlos den Berg hinunterrasenden Busses die schönen Aussichten auf das Bergmassiv zu zeigen, anstatt die Bremse zu betätigen !
8.8.2019, H.W., CO
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Herr Linnemann sie haben recht, wird aber nichts nützen
Wenn es Debatten gibt, werden sie der Buhmann sein. Alles was logisch und vernüftig ist und sich um Migration dreht, wird mit rechts und Nazi tituliert. Sie haben es erlebt. Selbst Politiker ihrer Partei fallen ihnen in den Rücken. Wie wird das erst bei Wirtschaft und Mittelstand, wenn die Enteignungsbefürworter die Oberhand bekommen. Haben sie wirklich jetzt erst mitbekommen wo wir in Deutschland heute stehen?
8.8.2019, D.SCH, CO
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Wie sollen Kinder lernen, wenn Sie nicht einmal die Unterrichtssprache verstehen?
Eine zu 100% berechtigte und vernünftige Frage führt bei uns zu Rassismusvorwürfen. Was geht bloß in den Köpfen von Menschen vor, die in einer solchen Frage nichts als Rassismus sehen? Dabei haben diese Menschen sicherlich die besten Absichten, wollen eigentlich helfen und schaden aber nur den Migrantenkindern. Denn Migrantenkinder ohne Deutschkenntnisse werden in der Schule Schwierigkeiten haben. Es ist sehr wichtig, dass Migrantenkinder die Schule durchlaufen können auf demselben Niveau wie die deutschsprachigen Schulkameraden. Denn ohne Deutschkenntnisse erreichen sie womöglich keinen Abschluss und sind somit automatisch benachteiligt. Nur niedere und schlecht bezahlte Arbeit stehen ihnen dann offen. Wollen unsere Gutmenschen das wirklich?
8.8.2019, H.A.
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Gesunder Menschenverstand – Herr Linnemann wie kann man Ihnen nicht zustimmen?
Aber warum kommt die Erkenntnis in der Union so spät? D.h. wenn Sie keine Einzelmeinung darstellen. Warum wurde jahrelang das links-grüne Lied des Milti-Kluti gesungen, obwohl jeder der 1und 1 zusammenzählen kann, sieht wie das gewaltig in die Hose geht und das ist hinsichtlich der Folgen für unser Land noch schmeichelnd ausgedrück. Sie erleben jetzt einmal am eigenen Leibe wie sich mittlerweile eine linke Meinungsdiktatur, vor allem auch im zwangsfinanzierten ÖR, etabliert hat, die mit pawlowschen Reflexen auf alles mit öffentlicher Empörung reagiert, was ihr Weltbild stört. Frau Merkel macht das alles mit und biegt sich wie ein Rohr im Wind. Wann kommt endlich mal wieder gesunder Menschenverstand in der Union zum Vorschein?Dann kann ich auch wieder die Union wählen.
8.8.2019, J.O., CO
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Debattenkultur in und außerhalb des Parlaments
Ihre Forderungen, Herr Linnemann sind richtig. Aber weichen Sie nicht aus, indem Sie die Debattenkultur außerhalb des Parlamentes ansprechen. Die Diskussionen dort sind zwar in gewisser Hinsicht wichtig, aber nicht relevant. Es war Ihre ehem. Vorsitzende und Kanzlerin, welche durch eine naive, weltweit einmalige „Willkommenskultur“ in Teilen die Saat gesät hat, welche wir nun ernten. Natürlich sind nicht alle Grundschulkinder seit 2015 gekommen, aber viele, davon kann man wohl ausgehen. Und die Probleme aufgrund der Massenmigration hören nicht auf, sie wachsen täglich, Ihre Forderungen werden mangels Personal wohl gar nicht machbar sein. Vieles andere auch nicht. Wir schaffen das alles nicht. Sorgen Sie lieber für eine ordentliche Debattenkultur im deutschen Parlament! Die einzige Partei, die die von Ihnen in Teilen nun angesprochenen Missstände immer zum Thema machte, wird unsäglich gemobbt. Sorgen Sie dafür, dass endlich die richtige Politik gemacht wird!
9.8.2019, J.W.
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Rassismus-Hysteriker in den eigenen CDU-Reihen
Wenn der oft bemühte Satz nicht schon so abgetakelt wäre, müsste man auch Herrn Linnemann sagen: “Willkommen im Club!” Man merkt trotz seiner abgewogenen Formulierungen, wie genervt und verärgert er ist das er selbst in den eigenen Reihen den Taktierern mit Kurs Richtung grün und den sonst immer gleichen “Rassismus-Hysterikern” nun selbst zum Opfer gereichte. Vielleicht so meine Hoffnung, erinnert er sich in Zukunft daran, sollte er sich selbst dergleichen gegenüber dem rechten Gegner und seiner Wählern befleißigen.
Aber wahrscheinlich dämmert es ihm und dem vernünftigen Rest der Unionspolitiker so langsam, was diese Methodik der Verunglimpfung mit tätiger Beihilfe der Medien schon angerichtet hat. Was er im letzten Satz seiner Ausführungen sozusagen auch bestätigt. Um unsere Debattenkultur ist es nicht nur nicht gut bestellt, sie wurde systematisch entsorgt. Welch ein Schaden für die Demokratie und unsere Gesellschaft!
9-8.2019, H.H.
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Moralische Immunität
Das Problem ist und bleibt Frau Merkel samt ihrer „Höflinge“ in der CDU, im Parlament und in den Leitmedien. Sie hat die „moralische Immunität“ im Zuge der Migrationskrise 2015 in die Politik eingeführt und somit die Basis jeder Demokratie, Sachdiskussionen im Ringen um die richtige Lösung zu führen, verworfen. Tauber: „Wer hier nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen.“ Jedes Thema wird moralisiert. Auch das Demonstrationsrecht ist der Moralität unterworfen und wird durch positive oder negative Sanktionen zensiert. Wer sich aus der Opposition heraus trotzdem auf die Straße wagt, wird gefilmt und ins Netz gestellt. Das Demonstrationsrecht, das Grundrecht der Opposition par excellence, es existiert de facto nicht mehr. Politische Sachdiskussionen sind verdächtig, unmoralisch, rassistisch, …. und derjenige der sie führen will, wird persönlich demontiert. Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun.
9.8.2019, M.F., CO

 

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Vorschule zum Deutschlernen –  Vorbild Kanada
“(Carsten) Linnemann will eine intensive Förderung in einer verpflichtenden Vorschule, so dass die Kinder besser gerüstet am Regelschulunterricht teilnehmen können. Wer das für ausländerfeindlich hält, sollte sich anschauen, wie das Einwanderungsland Kanada seine hervorragenden Integrationsergebnisse erzielt. Dort kommen Kinder, die des Englischen beziehungsweise Französischen noch nicht mächtig sind, zunächst in spezielle Einrichtungen, in denen der Spracherwerb höchste Priorität hat. Spätestens nach einem Jahr geht es an eine Regelschule. Dass auch dort der Ausländeranteil oft hoch ist, spielt dann keine Rolle.”
6.8.2019, DIE WELT

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