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Fridays for Future-Demo in Freiburg am 20.9.2019

Fridays for Future-Demo in Freiburg am 20.9.2019

 

 

Religiöses Mobbing gegen nicht-muslimische Kinder
Vertreter der drei vorgestellten muslimischen Dachverbände sowie anderer Gruppierungen des politischen Islam versuchen zurzeit, islamische Normen in der deutschen Gesellschaft zu implementieren. Das Ergebnis kann man beispielsweise in Schulen beobachten. Dort untersagen muslimische Eltern ihren Kindern die Teilnahme am koedukativen Schwimm- und Sportunterricht sowie an Klassenfahrten. Schon jetzt weigern sich Mädchen in Grundschulen, neben Jungen zu sitzen und tragen ein Kopftuch, weil ihnen beigebracht wurde, dass sie andernfalls nach dem Tod in der Hölle enden würden.
Religiöses Mobbing nimmt zu. Es trifft nichtmuslimische Kinder, die als Ungläubige beschimpft werden, aber auch muslimische Kinder, die sich den Spielregeln nicht unterwerfen, die in den Moscheen verkündet werden. Der Druck während des Ramadans zu fasten, am Freitag in die Moschee zu gehen und keine Freundschaft mit nichtmuslimischen Mitschülern einzugehen wächst stetig.
Lehrerinnen klagen über Beleidigungen und Respektverweigerung, fürchten Beschwerden, wenn bei Ausflügen Kirchen besichtigt werden oder christliche Feiern stattfinden. In vielen Kantinen gibt es kein Schweinefleisch mehr und in einigen Schulen haben muslimische Eltern durchgesetzt, dass Fleisch nur noch aus islamkonformen Metzgereien von geschächteten Tieren bezogen wird. Diese Entwicklung führt ebenso zu Dauerkonflikten wie die permanenten Versuche, das staatliche Neutralitätsgebot auszuhebeln. Kopftuchtragende Frauen, die sich häufig als muslimische Verbandsfunktionärinnen entpuppten, klagten wiederholt ihr vermeintliches Recht ein, mit einem sichtbaren Zeichen ihres religiösen Bekenntnisses staatliche Repräsentationsaufgaben zu übernehmen. Mittlerweile haben wir sogar vermehrte Fälle von Frauen, die mit Gesichtsschleier an universitären Seminaren teilnehmen oder sogar Prüfungen ablegen wollten.

Immer dann, wenn die zielgerichtete Durchsetzung islamischer Normen auf Widerstand stößt, versuchen die Vertreter des politischen Islam ihr Gegenüber mit dem Vorwurf der „Islamophobie“ oder des „antimuslimischen Rassismus“ mundtot zu machen. Kritik am Islamismus wird dabei wahlweise als Krankheit oder als Menschenfeindlichkeit denunziert. Umso bedauerlicher ist es, dass die „Deutsche Islamkonferenz“ jüngst eine Tagung in diesem Sinne durchführte und ausgerechnet einem Funktionär der DITIB eine Bühne bot.
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… Alles vom 17.11.2019 von Susanne Schröter bitte lesen auf
https://www.bayernkurier.de/inland/39434-der-druck-nimmt-zu/

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Prof. Susanne Schröter ist Direktorin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Ihr aktuelles Buch „Politischer Islam“ ist in diesem Sommer erschienen.

 

 

Eine Schülerin: Die Politik und das Ende einer Freundschaft
Ich erinnere mich kaum noch an den Anfang der politischen Diskussionen in unserer Schule. Durch den Politikunterricht wurden wir jedenfalls erstmals an die Parteien, ihre Geschichte und ihre Inhalte herangeführt. Zudem füllten sich die Schulstunden schleichend mit grausamen Fakten des schmelzenden Eises und des daraus resultierenden Eisbärensterbens.
Die meisten meiner Mitschüler waren selbstverständlich und vollkommen moralisch geschockt. Ein weiteres großes Thema von Beginn des Politikunterrichts an war die AfD. Sie war das natürliche Feindbild unserer Lehrer und sollte auch unseres werden. Sie wurden wie Mensch gewordene Dämonen dargestellt, die uns unschuldige Engelchen zerfleischen wollten. Es war sogar ausdrücklich verboten, die AfD für ein Schulreferat zu googeln. Das wurde mit der Gefahr begründet, andernfalls vom Verfassungsschutz verfolgt zu werden. Nach und nach war eines klar: Die Welt muss gerettet werden, sei es vor dem Klimawandel, der AfD, dem Fleischverzehr, dem Kapitalismus und den Plastikbechern.
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Ich kann oder möchte es kaum wahrhaben, wie mit Menschen umgegangen wird, die anders denken. Oder besser gesagt, überhaupt denken. Menschen die dem Mainstream nicht blind und nur mit dem unbedingten Willen zur Anpassung folgen. Immer wieder höre ich nun Geschichten von bedrohten und ausgegrenzten Menschen, die sich offen zum Konservatismus bekennen. Soweit war ich aber damals noch gar nicht, ich habe lediglich die Meinungen und vermeintlichen Fakten hinterfragt. Im Grunde genommen sollte es doch selbstverständlich sein, etwas so weit zu hinterfragen und zu überprüfen, bis man diese Meinung zweifelsohne vertreten kann. Zu dem damaligen Zeitpunkt hegte ich gar keine grundsätzlichen Zweifel an der herrschenden Meinung und Ideologie. Ich wollte mir nur sicher sein, dass das alles so stimmte, wie es berichtet wurde. Doch allein das wurde als Verrat empfunden. Genau jene Gruppen, die anscheinend für Gleichheit und Gerechtigkeit einstehen, vertreiben Andersdenkende.
… Alles vom 30.10.2019 von Carlotta Sakaras bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/die_politik_und_das_ende_einer_freundschaft
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Carlotta Sakaras ist 19 Jahre alt und kommt aus Berlin.
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Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts „Achgut U25: Heute schreibt hier die Jugend“ https://www.achgut.com/artikel/jugend_workshop_mit_achgut.com_zwischen_semikolon_und_nudelholz
in Zusammenarbeit mit der Friedrich A. von Hayek Gesellschaft https://hayek.de/
und dem Schülerblog „Apollo-News“ http://apollo-news.net/ entstanden.
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Einige Kommentare:

Carlotta, bleiben Sie positiv
„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen : Nein .“ Dies lässt Sie Kurt Tucholsky wissen . Meinen allergrößten Respekt für Sie , Carlotta Sakaras . Bleiben Sie kritisch aber achten Sie darauf , dass Ihre Seele dabei geschmeidig bleibt . Und vor allem – bleiben Sie positiv . So positiv, dass negative Menschen Ihre Gegenwart unerträglich finden . Meine bestgemeinten Wünsche mögen Sie begleiten.
30.10.2019, K-H.B.,AO
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Meinungsfreiheit – nur im persönlichen Umfeld?
Carlotta: “In meinem jetzigen sozialen Umfeld kann ich ich sein. Ich bin in der Lage, meine Meinung und meine politische Ausrichtung frei zu äußern, ohne mich zurückhalten zu müssen.” Freie Meinungsäußerung in einem begrenzten, persönlichen, sozialen Umfeld, das man sich selbst eingerichtet hat und das nur Gleichgesinnte beinhaltet … So müssen sich seinerzeit Menschen in der DDR oder im 3.Reich ihre kritische Haltung gegenüber dem System bewahrt haben. Wäre es nicht schön, wenn man seine Meinung auch AUßERHALB eines begrenzten, persönlichen “Umfeldes” ohne Zurückhaltung äußern könnte?
30.10.2019, MRW.P.
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Prof Sinn
Frau Sakaras, eine schnelle google-Suche lehrt mich, dass Sie an der “Rudolf-Steiner-Schule Berlin” Abitur gemacht haben. Als Mutter würde ich meine Kinder nicht an eine solche Schule schicken; ihr Bericht bestätigt meine Ablehnung. Um den Lesern ein wenig Mut zu machen: Ich weiss von einem Fall an einem bayrischen Gymnasium, wo ein Referat zum Thema Kohleauststieg, in dem ausführlich auf die Argumente von Prof. Sinn eingegangen wurde, mit Bestnote bewertet wurde. Noch ist also Polen nicht ganz verloren.
30.10.2019, R.R., AO
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Die Pflicht, sich zu informieren
Ich lese den Artikel 5 GG nicht so sehr als Erlaubnis, sondern eher als Pflicht, sich wenigstens aus allgemein zugänglichen Quellen zu informieren. Das ist eine Holschuld. Als alter Politsäläfist sage ich daher: LIES! Ein Geständnis: Irgendwo habe ich gelesen, im Augenwinkel wahr genommen im Zusammenhang mit der Wahl in Thüringen: Die etablierten Parteien sind bei den Ü 60 gut dabei, während die Jüngeren sich um ihre Zukunft Sorgen machen mit erstaunlichem Wahlverhalten – näher will ich mich jetzt nicht äußern. Indiz: Die Grünen, DIE Jugendpartei an sich ist nur knapp über der 5%-Hürde gelandet – also FDP-Niveau. Wie ist da Ihre Beobachtung, Frau Sakaras? Der Clou bei all dem ist: Man sieht nur, was mein weiß – alter Heuristenspruch. Vielleicht ist ein zweiter Blick angebracht? Ob man damit besser sieht? Bin gespannt, wie die ARD/ZDF etc. da demnächst rumeiern werden. Die Zahlen sind ja da, öffentlich zugänglich. Mehr demnächst in diesem Theater – bolschoi theatr, janz jroß.
30.10.2019, G.G.
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Soziale Tabus schränken Meinungsfreiheit ein
Die Meinungsfreiheit ist heute im Wesentlichen nicht von Gesetz wegen oder durch staatliche Organe eingeschränkt, sondern durch soziale Tabus. Wer Verpöntes äußert, läuft Gefahr, im Beruf oder im privaten Leben (Familie, Vereine, Freundschaften etc.) teilweise erhebliche Schwierigkeiten zu bekommen. Manche fühlen sich an die DDR erinnert. Dies ist natürlich abwegig, denn in der DDR ging der Konformitätsdruck eindeutig vom Staat aus. Auch ein Vergleich mit der Nazi-Zeit ist nicht zutreffend, denn auch in diesem wurde die Meinungsfreiheit direkt vom Naziapparat eingeschränkt. Doch wenn man eines der beiden Regime zur Charakterisierung der gegenwärtigen Situation heranziehen müsste, so wären die frühen Nazi-Tage wohl mit der heutigen Situation kompatibler. Damals machte sich eine große Zahl von Führer-Begeisterten freiwillig zu Hilfssheriffs der Meinungsdiktatur. Dies ist heute nicht viel anders. In der frühen Hitler-Zeit waren viele besoffen von der Kuhlstallwärme der “Volksgemeinschaft” und Miesmachern wollte man möglichst schnell das Maul stopfen. Heute tritt die imaginäre Mehrheit der wohlwollenden Menschheitsbeglücker und -retter an die Stelle der damaligen, wollüstig herbeifantasierten “Volksgemeinschaft”, ebenfalls mit üblen Folgen für alle jene, die nicht ins allgemeine Hosianna einstimmen wollen.
30.10.2019, H-G.G., AO

Sehr geehrte Frau Sakaras,
auch bei mir sind Freundschaften zerbrochen und das sogar nach 50-60 Jahren und das nur weil ich mir erlaubt habe zu sagen, dass man auch ausser Spiegel und SZ andere Meinungen und Berichte in zB. bei Achse oder Tichys lesen sollte, man will mit diesen “schrecklichen, rechten “Kommentaren nicht zu tun haben, haben sie gesagt, es waren sogar jüdische Freunde dabei. Ich muss sagen, ich war sprachloss und wenn ich mir die Entwicklung ansehe verstehe ich es nicht. Viele Juden sagen, wie damalls, es wird nicht so schlimm werden und lesen weiter Spiegel un SZ und wollen es nicht merken, wie gerade die linken Medien gegen Israel und Juden hetztzen und den Iraner in Hintern kriechen.
30.10.2019, S.A.
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Aufklärung
“Zu dem damaligen Zeitpunkt hegte ich gar keine grundsätzlichen Zweifel an der herrschenden Meinung und Ideologie. Ich wollte mir nur sicher sein, dass das alles so stimmte, wie es berichtet wurde.” Das nennt man Aufklärung, liebe Carlotta. Du gehörst zu den Wenigen, die das selbstständige Denken mit 19 Jahren schon praktizieren. Das ist gut und die Voraussetzung von Freiheit. Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung in Deutschland, der Heimat von Kant, Leibniz und Hegel, hat das mit 40 noch nicht begriffen und begreift es wohl auch nie. Die alten Muster “links gegen rechts” haben ausgedient, meine ich. Es geht nicht darum, Recht zu haben, es geht darum, immer kritisch zu bleiben. Wer das nur im Ansatz begriffen hat, mit dem kann man auch diskutieren. Ist Diskussion nicht mehr möglich, dann stimmt etwas nicht mehr. Schön, dass Du Leute gefunden hast, mit denen Du noch diskutieren kannst. Nur solche Leute kann man Freunde nennen.
30.10.2019, Th.SCH
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Das Schöne an den Natur-Wissenschaften …
Was sind das für Lehrer (Leerer?) , die den Vortrag von Prof. SINN, ehemals IfO München, mit dem Titel ” Energiewende ins Nichts” nicht kennen? Oder die klasse Vorträge des EIKE.com? Oder den mehrteiligen Vortrag für Abi-Schüler des Physiklehrers Simeon PREUSS auf Achgut.com ?
Das Schöne an den Natur-wissenschaften ist, dass man die Alternative hat: Hinnehmen oder Widerspruch! Dazwischen steckt das nackte Nichts. Kein Heraus-Schwatzen-Können. Damit kommen viele mit mäßigem Talent nie klar, sie wollen lieber ihren Glauben. Und so kommen Sie, CARLOTTA, zu ihren Sorgen um die Freundschaften.
30.10.2019, A.D.
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Der Konformitätsdruck ist nicht nur bei den Jungen groß.
Bei den Alten ist es auf eine andere Art genauso schlimm. Denn wir haben es schwerer, neue Freunde zu finden, Freunde, die die Verschiebung des Koordinatensystems nach hirnlos links und ökostalinistisch nicht mitgemacht haben. – Die eine jahrzehntelange „Freundin“ sagte, als ich meine Bedenken zur Massenimmigration von Islam-Anhängern (2015) formulierte, „Pegida“, „Ausländerfeind“ und als ich immer noch wissen wollte, was denn dafür spräche, kreischte sie in bester Antifa-Manier am Telefon los und legte auf. – Die andere jahrzehntelange „Freundin“ engagierte sich schon 2014 in der Flüchtlingshilfe – und stellte die millionenfache Vertreibung Deutscher aus bis dahin deutschen Gebieten gleich mit der Einwanderung der „Flüchtlinge“, war Anhängerin von „Islam ist Frieden“ geworden, Hinweise auf die Schattenseiten des Islams abgelehnt (Stammtischparolen) und Diskurs war für sie zwecklos. – Orwell und Huxley haben sie beide nicht gelesen – und mindestens letztere würde es wohl auch noch als Anleitung empfinden, wie man die totale Herrschaft und den neuen Menschen erschafft.
30.10.2019, E.P.
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Immerhin habt ihr das ja im Voraus bezahlt, also könnt ihr doch was “Niveauvolles” erwarten! Danke, dass es junge Menschen wie Sie Fr. Sakaras gibt, die nicht leicht geduckt durch`s Leben gehen! Getreu dem Spruch: „Was immer auch geschieht: Nie sollt Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken!“ (Erich Kästner)
30.10.2019, M.S., AO
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Auch mit 80 – niemals verbiegen lassen
Ich wurde vor der letzten Bundestagwahl von einer über 80-jährigen Frau gefragt, ob sie denn jetzt nur noch AFD wählen könne, die anderen sind ihrer Ansicht und Lebenserfahrung nach nicht mehr wählbar. Eine Frau, die das Trauma der Vertreibung als Kind erlitten hat, die DDR-Diktatur und die Wende. Sich niemals hat verbiegen lassen und loyal ihren Weg gegangen ist. Die Frage offenbarte ihre komplette Ratlosigkeit, was ist von der freiheitlichen Bundesrepublik von 1990 geblieben? Sie muss im Prinzip ihre Angst und Unsicherheit überwinden, dass eventuell eine umstrittene Partei an die Macht kommt, deren zukünftige Entwicklung nicht absehbar ist. So weit sind wir schon, dass Opfer von 2 Diktaturen quasi dazu gedrängt werden, keine wirkliche Alternative zu haben und politisch in eine Richtung gedrängt werden, um nicht ihre Aufrichtigkeit zu verlieren. In einer der letzten Diktaturen habe ich 1984 nach der Lektüre des gleichnamigen Buches, das konnte nicht offen weiter gegeben werden, mal ein Wandplakat ausgehängt. Auf dem ein stilisierter Wetterhahn zu sehen war und folgender Spruch: “Wenn überhaupt keine Winde wehen, hat sogar der Wetterhahn auf dem Turm Charakter.“ (Stanislaw Jerzy Lec) Heute aktueller den je, einige haben ihn nicht verstanden, viele habe mir zugestimmt, aber verhalten und nur unter 4 Augen, was haben wir von damals gelernt? Ich habe gestern zufällig in das ZDF-Comedy Programm „Geht doch“ gezappt, es ging auffallend deutlich um politisch linkslastige Parolen, möglicht humoristisch verpackt, mir tut schon lange die heute-Show weh, so dass ich die mir nicht mehr anschaue. Wenn dann Freunde begeistert davon berichten, dass das ihre Lieblingssendung ist, halte ich mich lieber zurück, denn politisch indoktrinierte Sendungen haben nichts mehr mit Humor zu tun. Das ist komplette Verarsche, getreu dem Motto: Wenn wir euch schon nicht gepflegte Comedy anbieten können, da wir komplett auf Agit-Prop-Linie sind, lasst euch wenigstens schön politisch einlullen!
30.10.2019, M.S.
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Carlotta, Sie haben das “Recht”, sich beneiden zu lassen
Hallo, liebe Carlotta (bitte erlauben Sie mir diese Anredeform, obwohl Frau Sakaras korrekt wäre), Sie haben einen großen Reifeschritt vollzogen. Ihr letzter Absatz, der mich in besonderer Weise berührt hat, bringt das zum Ausdruck. Natürlich wird der Schmerz in Ihnen noch eine Weile mit den neuen und positiven Erfahrungen im Clinch liegen. Aber zu erkennen, daß “Freundschaften” nur “Nenn-” bzw. “sogenannte” Beziehungsformen, d.h. ohne eigentliche Substanz gewesen sind, ist eine ganz spezifisch schöne Art der Beglückung. Sie haben das “Recht”, sich dafür beneiden zu lassen.
30.10.2019, H.B., AO
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Liebe Carlotta, Ihr Artikel ist so sehr echt, authentisch und ehrlich,
dass er einen im positiven Sinn erschüttert. Auch die Kommentare, die ich bisher las, zeigen fast repräsentativ, was in diesem einst wunderbaren Land geschehen ist. Andersdenkende und Leute, die es wagen ihre Meinungen zu sagen, werden von der Gemeinschaft ausgeschlossen, wenn ihr Denken nicht dem Mainstream entspricht. Die Gesellschaft, die Bevölkerung, ist massiv gespalten in Rechts und Links. Und diese Spaltung, und das ist das Brutale, nimmt Einfluss auf Familie, Freundes- und Bekanntenkreis. So erlebe ich es als jemand, der 30 Jahre Mitglied der CDU war und meine Mitgliedschaft kündigen musste, als der Bundespräsident Wulff 2012 öffentlich machte, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Und als ich dann bekannte, dass ich aktuell nur der AfD meine Stimme geben könne, flippten Ehegatte und Sohn total aus. Aber auch mein bester Freund hat eine Zeitlang nicht mehr mit mir gesprochen. Imzwischen hat sich die Situation etwas normalisiert.Wenigstens in der Familie. Allerdings gab es auch unter befreundeten Akademikern (Naturwissenschaftler) viele, die meine Sichtweise vertreten. Niemals habe ich es für möglich gehalten, eine solch dramatische, politische Entwicklung in meinem Leben noch erleben zu müssen. Respekt gilt Carlotta und alle, die mit ihr auf dem Weg sind. Wir lassen uns nicht von diesem rechten Weg abbringen.
30.10.2019, W.K., AO
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Und doch gibts Hoffnung:
In Thüringen ist die AfD in allen Altersklassen außer Ü 60 stärkste Partei geworden, trotz Höcke. Die denken selbst, die Thüringer! Wenn das Schule macht, auweia… Werte Frau Sakaras, geniessen Sie Ihre jetzige unbeschwerte Situation, irgendwann wird sie enden. Denn wenn Sie ins Berufsleben eintreten, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit wieder dem gleichen Konformitätsdruck ausgesetzt sein den Sie schon kennengelernt haben. Da müssen Sie dann Ihren Weg finden, einerseits sich nicht Ihre Zukunft nehmen lassen, andererseits sich nicht selbst verraten. In 20-30 Jahren werden Sie dann eine charakterstarke weise Frau sein und vielleicht politisch tätig sein um den Mist aufzuräumen den die Traumtänzer*innen um Sie herum angerichtet haben. Viel Glück und viel Erfog für Sie.
30.10.2019, C.V.
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Sehr geehrte Frau Carlotta Sakaras,
viele wissen inzwischen, dass sich Berlin in weiten Teilen zu einem sozialistischen “failed state” entwickelt, dessen wirtschaftliche, politisch und moralische Pleite nur noch durch den Finanzausgleich verhindert wird. Ich spekuliere mal: Ihre Erlebnisse stammen aus dem Westteil von Berlin und ihr neues soziales Umfeld aus dem Osten (?). Wenn nicht, kommen sie nach Sachsen. Dort werden sie selten solche Verhältnisse antreffen.
30.10.2019, R.W.
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Liebe Carlotta, Danke,
dass Du Deine Verletzungen hier gezeigt hast. Es tut mir leid für Dich, dass Du Deine Schulfreunde verloren hast. Es wundert mich aber nicht. Schuld ist das deutsche Schulsystem! Die politische Indoktrination der Jugend wurde 1938 mit dem Reichsschulgesetz von Hitler in Stein gegossen. Das Gesetz hat heute einen anderen Namen und die Indoktrinierer gehören heute einer anderen sozialististischen Partei an. Ihre Mittel sind die selben geblieben. Der dauernden Einimpfung politischer Positionen durch die mächtige Lehrerschaft, begleitet von Drohungen (Verfemung, durchs Abitur fallen lassen, bis hin zu körperlicher Gewalt durch die aufgehetzten Mitschüler) sind viele junge Menschen nicht gewachsen. Das war in den Nazi Schulen so, das war in den DDR Schulen so und das ist in den heutigen linken Schulknästen so. Unsere Schulen haben keine Gitter, Gefängnisse sind sie trotzdem. Wer sich verweigert, wandert in eines MIT Gittern. Auch die Eltern. Alternativ kann ein sich verweigernder Schüler psychiatrisiert werden. Dieser Hintergrund des deutschen Schulsystems wird tabuisiert. Die Drohung braucht gar nicht mehr ausgesprochen werden, ein stummes winken damit aus dem Hintergrund wirkt. Deine schwächlichen Ex-Freunde sind Deiner Tränen nicht wert! Es freut mich, dass Du, die Du Stärke bewiesen hast, nun bessere, charakterfeste Freunde gefunden hast.
30.10.2019, K.SCH, AO
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Mir blutet das Herz, bei solchen Schilderungen!
Shame on the Lehrkörper! Sie sollten unsere Jugend informieren, ihnen Wissen (nicht den modernen Glauben) näher bringen und sie zu offenen, verantwortungsbewussten starken Menschen machen! Statt dessen verlassen Duckmäuser, Kriecher und schlecht ausgebildete rückradlose Gestalten unsere “Leeranstalten” Ich drücke Ihnen Frau Sakaras die Daumen für Ihren weiteren Lebensweg! Und aus meiner Lebenserfahrung gebe ich Ihnen Folgendes mit auf den Weg! Bleiben Sie, wie Sie sind! Hinterfragen Sie Sich und diese Ihre Umwelt immer wieder kritisch und lassen sich nicht erpressen! Sie werden in zwanzig oder dreißig Jahren, wenn Sie ein Klassentreffen besuchen, an meine Worte denken! Alles Gute für Ihr weiteres Leben!
30.10.2019, B.R., AO
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Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Einblick.
Es ist erschütternd, dass es das auch in der jungen Generation in dieser Schärfe gibt. Ich habe auch zwei Freunde verloren, aber weniger wegen der aktuellen Politik, als vielmehr wegen der Einschätzung der DDR, die wir alle drei in voller Länge, aber offenbar sehr unterschiedlich, erlebt haben. Der Konformitätsdruck ist wohl tatsächlich in der jungen Generation am höchsten, das war zu meiner Jugendzeit auch so. Allerdings spielte die Politik nicht eine so große Rolle in den Freundschaften. Die Ablehnung der allgegenwärtigen DDR-Verhältnisse, denen man sich aber doch irgendwie „konstruktiv“ anpassen musste, war Konsens. Aber das wurde nicht ständig nach außen getragen, wir hatten andere Sorgen. Die paar 150-prozentigen Überzeugten ließ man in Ruhe, aktive Dissidenten dagegen gab es nicht. Ideologie spielte auch in der Schule weniger eine Rolle als Wissensvermittlung. Sie war selbst im Staatsbürgerkunde-Unterricht eher oberflächlich. Der Sozialismus war sozusagen eine lästige Pflicht, die man abhandelte wo erforderlich, und dann war aber auch gut. Privat hörte und sah man Westmedien. Aber in meinen Dreißigern habe ich dann doch noch einmal einem Freund sozusagen gekündigt, der plötzlich aus Karrieregründen seine Liebe zum Sozialismus entdeckt hatte. Es gab aber auch eine Freundschaft zu einem Parteimitglied, da gab es heftige Diskussionen, aber keinen Bruch. Denn allgemeiner Konsens war, das Beste aus den Verhältnissen, wie sie nun mal waren, zu machen. Selbst Funktionäre dachten oft nicht anders. Ideologen dagegen blieben in ihren eigenen Kreisen.
30.10.2019, H-H.ST.,
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Ich sage immer: Ich habe die AntiFa gewählt
Dann sind sie zunächst mal beruhigt. Dann wollen sie wissen: Welche Partei von AntiFa? Und icke: Diejenige, die etwas gegen den islamischen Faschismus, deren Raubmord-Ideologie haben, die Grauen Wölfe, die Moslembruderschaften, demographische Eroberung, Kinderehen etc. Dann beginnt das große Rätselraten, was meint er denn nu’ schon wieder, der alte Schwurbler. Ich hole mir inzwischen was vom Grill und einen Rotwein – pardon, einen AntiFa-Wein. Bin doch kein Anhänger der Weißen, der Menschewiki, immer nur die Mehrheitler, also die Bolschewiki. Erkläre dann bisschen russisch, “bolsche” heißt groß, mehr (bolschoi theatr – ganz großes Theater), “mensche” heißt wenig, die Wenigen. Und flugs bin ich bei der Überbevölkerung, den 650 Millionen Kinderehen/Schwangerschaften von 13/14/15-jährigen Mädchen weltweit und laut unicef (suchen unter “unicef Kinderehen” im ww-net) – und schon lauschen sie alle ergriffen, wollen wissen, woher weiß du denn das alles? Dann icke: Das pfeifen die Spatzen von allen Dächern – weltweit. Wenn es unicef schon weiß … . Die Damen blühen auf, ich schreibe denen ein paar web-Adressen von Frauenrechtler*Innen auf, “emma”, “sabatina-ev.de”, “frauenrechte.de” usw. Der Tag ist gerettet, taghell ist die Nacht gelichtet – sprach’s und schlich besoffen dann nach Haus. Singend: So troll’n wir uns ganz leis und sacht, von Weingelag und Freudenschmaus – wenn dir der Tod sagt gute Nacht, dein Stundenglas rinnt aus. Und scheint dir tief dein Grab und dumpf sein Druck, hollawot so nimm noch einen Schluck – und noch einen hinterher, und noch zweie, dreie mehr: Dann stirbst du nicht so schwer. Jegliche Panik ist berechtigt. Die Jungen spüren das, wissen aber (noch) nicht, wie damit umgehen. Bei den Alten isses egal.
30.10.2019, Dr.G.G.
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Als alter Sack (1972 geboren)
kann ich Ihnen, sehr geehrte Autorin, nur sagen: Zumindest koennen Sie so erkennen, wer ein wahrer Freund ist, und wer ein Schaf im Wolfspelz. Ich diskutiere mit einem mir sehr nahe stehenden Menschen nicht mehr ueber Politik; er ist arg links, ich bin konservativ (und lehne jegliche Extreme ab). Er ist ueberzeugt, dass Sozialismus funktionieren kann, ich weiss, dass das Wunschdenken ist. Der Grund: Er hat von Geschichte sehr wenig Ahnung, ich habe es studiert. Das ist keine Arroganz, es ist ein Fakt: Linke haben von Geschichte meist wenig bis gar keine Ahnung, sie WOLLEN es nicht, weil es ihrer Sache schadet, denn dann muessten sie zur Kenntnis nehmen, dass bisher jeder Versuch, Sozialismus umzusetzen, krachend gescheitert ist, und dabei zig Millionen Menschen ums Leben kamen. Wer also weiterhin an diesem Traum festhaelt, ist entweder ein Traumtaenzer oder ein boesartiger Totalitarist. Tertium non datur, was Drittes gibt es nicht. Mittlerweile halte ich meine grosse Klappe. Ich habe eine Familie zu ernaehren, und kann mir keine Konsequenzen leisten. Da bin ich nicht der einzige, mir wurde schon des oefteren unter der Hand versichert, man wolle nichts mehr sagen. Schoene neue Welt!
30.10.2019, S.L., AO
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Tolle Sache! Carlotta Sakaras!
Ein toller Artikel, toll geschrieben. Und von meiner Seite aus kann ich Ihnen nur zu Ihrem Mut und Ihrem Durchhaltevermögen gratulieren. Und hoffe, dass Ihnen Ihr gesundes Selbstvertrauen erhalten bleibt!
30.10.2019, U.D.
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Das weiß wohl jeder, daß es total ungehörig ist, jemanden zu fragen, was er gewählt hat. Wenn doch jemand fragt, wird er kurz und entschieden zurückgewiesen: “Das geht niemanden etwas an.” Ich von mir aus halte es aber so, daß ich es manchmal sage, wen ich gewählt habe und warum. Das mache ich dann so, wenn ich Chancen sehe, den Gesprächspartner von meiner Wahl zu überzeugen. Allerdings bin ich in keiner Gemeinschaft, in der ein Gruppendruck besteht. Aber auch da sollte man möglichst Rückrat beweisen. Es ist allerdings klar, wer jung ist und Karriere machen will, dem darf nicht der Ruf anhaften, daß er AfD wählt. Dann muß man das schon für sich behalten. So steht es eben um die Demokratie in Deutschland.
30.10.2019, G.M.
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Willkommen im Leben, Frau Sakaras
Bleiben Sie Sich treu und schauen Sie ganz genau hin. Die wichtigen Entscheide im Leben, die Trifft jeder Mensch immer alleine. Auch Entscheide die er nicht selber trifft, die hat er getroffen, indem er eben andere für sich entscheiden lässt. Sie Sind auf dem richtigen Weg! Im Übrigen haben Sie bereits den Tipp bekommen, das hervorragende Büchlein Die Möve Jonatahn zu lesen. Das kann ich Ihnen wärmstens empfehlen. Einfach und wohl darum so beflügelnd. Wenn man mit sich unterwegs ist, dann ist man zu Hause, dann ist man frei. Einfach locker bleiben! Das kommt gut und meine Wünsche sollen Sie begleiten. b.schaller
30.10.2019, B.SCH
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Ich war während des SED-Regimes oppositioneller Schüler.
Die Vergleiche zur DDR 2.0 hinken ziemlich. Damals war es anders. Damals kam die Repression zwar sehr heftig vom Staat, aber es gab so gut wie keine Repression seitens des Umfeldes. Im Gegenteil, man wurde heimlich von Freunden und Bekannten geschulterklopft. Heute grätscht zwar der Staat vglw. nur relativ moderat rein, dafür übernimmt die “Zivilgesellschaft” die Position des Henkers. Und Henker ist keine Übertreibung, denn es scheint darum zu gehen, den Delinquenten den gesellschaftlichen Kältetod sterben zu lassen. So oder so, braucht es zeimlich Rückgrat um sich dagegen zu positionieren. Und dieses hast du leibe Carlotta, Respekt. ### Ein wunderbares Lehrstück, wohin es führt, wenn erstmal die “Guten” die volle Macht haben, läuft zurzeit in der Arte-Mediathek: “Die letzen Tage von Marie Antonette” oder so. Im Prinzip ist die französiche Revolution die Blaupause für jede Revolution der “Guten”. Sitzen die Apparatschiks erstmal fest im Sattel, werden sie Terror walten lassen. Auch und insbesondere in ihre eigenen Reihen hinein. Ganz gleich ob die nun Robesspiere, Stalin, Mao, Polopot…. heissen, es ist ein wiederkehrendes Muster. Und selbst im Vorfeld erleben wir mittlerweile schon erstaunliche Parallelen, vom PC Sprachdiktat über Denunziation in den eigenen Reihen, bspw. Alt-Feminsitinnen wie Alice Schwartzer vs. Neo-Feministinnen…. Unbedingt empfehlenswert. Sehr, sehr selten kann man sich mal im GEZ was anschauen, diese Doku gehört eindeutig dazu!
30.10.- M.ST
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Hannah Arendt
Alle Fragen, die Sie beschäftigen , werden von Hannah Arendt in ihrem Werk ” Ursprünge und Elemente totaler Herrschaft ” ausführlich durchdacht. Viele blättern dieses Buch durch oder lesen es bei der Fußpflege mit dem Hühnerauge womöglich( Huhuhhh, Frau Eden ! ) . Deshalb meine Empfehlung : Lesen Sie es GENAU! Die ” andere Seite ” tut es und benutzt ? es auch. – Ihr Bericht hat mir gefallen, mehr davon.
30.10.2019, Th.T.
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Die Welle
Ich empfehle allen, die die Gefahr die aktuell droht einmal die Lektüre von “Die Welle”. Und das Buch basiert auf einem Versuch, der real statt gefunden hat (“The third Wave”). Zwar fehlt der aktuellen Bewegung noch eine autokratische Führung, aber das kann sich auch ganz schnell ändern. Ein Führer ist womöglich auch garnicht notwendig, da die Anhänger sich ja selber schon immer weiter fanatisieren. Bislang werden “Abweichler” eben nur ausgegrenzt. Bald womöglich bedroht, dann angegriffen. Die Psychologie dahinter ist im Grunde die gleich wie bei den Nazis (oder auch in Sekten), auch wenn es politisch die entgegen gesetzte Richtung ist. Man erfährt durch Gruppenkonformes Handeln Anerkennung, also muss man für mehr Anerkennung aktiver (aggressiver) im Sinne der Gruppe handeln. Gerade auf Jugendliche wirkt “Anerkennung durch die Gruppe” wie eine Droge. Wie ein Junkie ist man dann dazu bereit immer mehr für diese Anerkennung zu tun. Die Gruppendisziplin führt dazu, dass intern gegen die Handlungen kein Widerspruch aufkommt, bzw. sogar ganz im Gegenteil, alles Handeln für gut geheißen wird (umso grausamer Abweichler behandelt werden, umso stärker ist der Druck nicht unter den Verdacht zu geraten, selbst nicht voll hinter der Gruppe zu stehen). Gleichzeitig ist natürlich das “höhere Ziel” welches jungen Menschen gegeben wird, die selber noch keine eigenen Ziele im Leben haben, auch Legitimation für jede noch so grausame Tat. In allen militanten Bewegungen sind deshalb die Jugendlichen immer die Fanatischsten, welche am grausamsten gewütet haben. Hitler-Jugend, die roten Garden, gibt genug Beispiele.
30.10.2019, F.L.
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Zeitgeist
Frau Sakaras, Sie beschreiben, wie Sie exemplarisch erlebt haben, welcher Zeitgeist das geistige Klima in unserem Lande beherrscht. Die Unduldsamkeit gegen anders Denkende steigert sich zunehmend ins Totalitäre. Heute müssen Menschen erleben, dass sie ausgegrenzt, verurteilt, bepöbelt und in ihrer Existenz bedroht werden, weil sie anders denken, es wagen populäre Meinungen zu hinterfragen. Das sind Verhaltensweisen, womit die Gesellschaft polarisiert wird. Wer nun auf der schwächeren Position steht, wird erbarmungslos niedergemacht. Wer schon auf dem Boden liegt, auf dem wird mit Füssen getreten, sinnbildlich und real. In diesem Milieu kann der Faschismus prächtig sich entfalten. Dieser neue Faschismus ist nicht mehr nur im Nazitum zu finden. Jede politische Färbung kann faschistisch werden, wenn sie totalitäre Züge annimmt. Wer dem flotten Spruch anhängt, “bunt statt braun” sollte wissen, dass Bunt in einem Topf verrührt, eine braune Sosse wird.
30.10.2019, B.H.
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Meine Mutter ist 80 Jahre alt
Alle ihre Freundinnen sind entsetzt über Angela Merkels Flüchtlingspolitik. Aber als sie sagte, dass sie AfD wählte, setzte deren Verstand völlig aus. Auch ein Hinweis meiner Mutter, sie mögen sich doch mal die Bundestagsreden der bekennenden Lesbe Alice Weidel oder von anderen AfD Politikern bei youtube ansehen, wurde allen Ernstes mit der Bemerkung gekontert, “auch Hitler hätte ja gut reden können”. Das Risiko war den Damen zu hoch vom Faschismus eingefangen zu werden. Eine in der Runde hat Doktortitel und ist über 90 Jahre alt. Aus diesem Teufelskreis gibt es kein Entkommen. Wer nicht mal bereit ist, sich die andere Seite anzuhören, dem ist nicht mehr zu helfen. Dafür muss man nur jeden Abend die Tagesthemen sehen, mehr ist nicht notwendig. Dort bekommt man so viele Lücken und Halbwahrheiten bis hin zu offenen Fälschungen präsentiert, dass man bald weder Ross noch Reiter unterscheiden kann.
Ein Beispiel: https://www.focus.de/politik/experten/kelle/gastkommentar-von-klaus-kelle-wie-die-tagesschau-ueber-chemnitz-berichtet-hat-mit-oeffentlich-rechtlichem-journalismus-nichts-mehr-zu-tun_id_9522001.html Es ist politisch gewollt dass wir uns nicht mehr unterhalten. Es soll kein Dialog mehr zustande kommen. Wer nicht mitläuft, soll mit sozialer Ächtung bestraft werden. Aber das war schon immer so, es ist kein neues Phänomen. Es ist ein Erkennungsmerkmal aller autoritären Zeiten. Es ist bewundernswert, wenn man dem standhält. Meine Hochachtung an die Autorin.
30.10.2019, ST.F.
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Nachdenken
Es ist gut zu wissen, dass es doch einige junge Leute geben, die ihren Kopf zum Denken benutzen und nicht blind der Meute hinterherlaufen. Die Radikalität der “Rechtschaffenden” ist zunehmend beunruhigend. Die Aufwiegelung der Schüler erinnert an dunkle Zeiten. In der Tat haben diese Leute wirklich absolut nichts aus der Geschichte gelernt und wären wohl damals begeistert einem Herrn H hinterhergelaufen…
30.10.2019, A.M.
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Gruppenmanipulation
Sehr verehrte Carlotta Sakaras, Sie beschreiben die klassischen Vorgehensweisen einer Gruppenmanipulation, wie diese auch im 3. Reich üblich war und praktiziert wurde. Es fängt an mit einem Mentizid (Brainwashing) hier durch die Lehrer, (Grundsatz: Einer ständigen Wiederholung kann sich niemand entziehen), geht über die erdrückende Masse (Klassenverband) unter Ausnutzung der Hackordnung innerhalb der Gruppe, der Übernahme von Rollen einzelner Mitglieder in der Gruppe (Machtkorruption) bis hin zur Kontrolle und Folter Abtrünniger. Sehr gut auch im Film “Das Experiment” von Oliver Hirschbiegel dargestellt, welcher das Stanfort-Prision-Experiment von 1971 nachzeichnet. Ich rechne Ihnen hoch an, dass Sie sich nicht haben “gleichschalten” und manipulieren lassen. Durch solche Erlebnisse lernen Sie die wahren Charaktereigenschaften ihrer “Mitmenschen” kennen! Wir können uns nur wehren, wenn wir diese Manipulationen aufdecken, ihre perfiden menschen verachtenden Techniken offenlegen und die Manipulateure anprangern! Deshalb danke ich Ihnen aus tiefsten Herzen für Ihren Mut und Ihren Artikel!
30.10.2019, H.G.SCH
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Im Grunde die Beschreibung einer tiefreligiösen Sekte
Erinnert stark an Scientology. Allein durch das Hinterfragen von Glaubensgrundsätzen wird man zum Paria. Eine gefährliche Entwicklung, die mit dem NetzDG schon weit fortgeschritten ist und erkennbar weiter fortschreitet.
30.10.2019, M.ST
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Diese Form des Gruppendrucks
erleben wir heute auf unseren Arbeitsplätzen. Das hält tatsächlich keiner jahrelang aus. Menschen mit anderer Meinung müssen sich verstellen, um ihre Existenz nicht zu verlieren. Ausgrenzung und tägliches Mobbing – kann man vielleicht noch ertragen – wenn man hart im Nehmen ist – aber die Verfolgung findet im Berufsleben durch das Blockieren der Karrierechancen statt, oder sie tauchen – selbstverständlich mit Genehmigung der Gewerkschaft und des Betriebsrates – auf einer Entlassungsliste auf. Es ist ein Orwell-Gefühl zu beobachten, wie die jungen grün-roten Kollegen um den Kaffeekapsel-Automaten herumgackern mit ihrem Alleinvertretungsanspruch auf Weisheiten dieser Welt. Unter deren Radar bleiben reicht nicht – wenn die merken, dass man nicht zustimmt – gehen sie direkt zur Rudelhatz über. Militant. Ektelhaft. Noch ein paar Jahre überstehen – bis zur Rente? Ich glaube, der Widerspruch bleibt deshalb so stumm, weil die Menschen mit anderer Meinung von ihrem Gehalt leben müssen.
30.10.2019, A.N.
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Würde man die Anhänger des Einheitsmeinungskartells fragen,
was denn genau an der AfD so schlimm sei, würde man mit großer Wahrscheinlichkeit zur Antwort bekommen: Höcke. Darauf kommt noch so gut wie jeder von denen, genauso wie fast alle Migranten an den Grenzen das Wort Asyl herausbekommen. Würde man dann weiter fragen, was denn an Höcke so schlimm sei, was er denn verwerfliches gesagt oder getan habe, würden sich die Befragten in Phrasen flüchten wie “Das ist doch bekannt” oder “Tut nichts zur Sache” oder “Der ist ein Rassist, ein Hetzer, das reicht” oder “Da war mal irgendwas mit dem Mahnmal” usw. Am besten, man versucht die Uninformierten mit Fragen, gerne auch über Konkretes in den Parteiprogrammen, vor sich her zu treiben und ergötzt sich heimlich daran, wie schnell die Themen gewechselt werden.
30.10.2019, L.H.
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Frau Sakaras, ein wenig Trost vom alten Mann
Als ich 1987 Abitur machte, hatte ich zwei Freunde und eine Freundin. Die Freundin und ich sind seit 28 Jahren verheiratet, einer der beiden Freunde ist heute ein zu Unrecht gefeierter Schriftsteller und ich sein todfeind. Der eine Freund ist mit geblieben, wir sehen uns 1 mal im Jahr und stellen fest, dass wir politisch konträre Ansichten haben. Mit den Rest der mischpoke hatte ich nichts zu tun, fuer meine Mitschüler hatte ich nicht mal Verachtung übrig. Das blieb im Wesentlichen bis heute. Obwohl ich auch ein harmoniesuechtiger bin. Es muss ihnen eines ganz klar werden. Es gibt Menschen, die koennen nur Gruppe. Gruppen entstehen in erzwungenen Gemeinschaften, wie der schule, nur durch Ausgrenzung und Abgrenzung. Wichtiger als der eigene Glaube ist die Abneigung gegen die, die das Falsche glauben. Die seltenen Exemplare, die das nicht noetig haben, werden ihnen irgendwann auch begegnen, vielleicht 5 oder 10, wenn sie Glück haben. Sehen sie es dem Menschen, diesem ulkigen Tier, wie es Goethe nennt, nach. Und entpolitisieren sie sich. Auf die Dauer ist das der geistigen Gesundheit abträglich und Propheten wurden gerne und oft und zumeist sogar aus guten gründen erschlagen und verbrannt.
30.10.2019, A.R.
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Es ist immer schwer ein Individuum zu sein
Leichter ist es, der Gruppe zu folgen. Der Masse, dem Mainstream, der Mehrheit, der „öffentlichen Meinung“, den Moderatoren aus dem Fernsehen, den Lehrern und Mitschülern, dem Pastor aus der Kirche, der Partei, dem Freundeskreis. Wer dieses nicht tut, macht sich nicht selten unbeliebt. Er verwirrt die Anderen. „Was ist mit der? Wie komisch die ist. Wer hat sie beeinflusst? Wer ist ihr geistiger Brandstifter?“. Eigenständig denkende Menschen, die sich nicht beirren lassen, verwirren. Man stößt sie mitunter aus. Man meidet sie. Hält sie gar für verrückt. Oder für böse. Je wahrer es ist, was du zu sagen hast, desto mehr mag man dich sogar dafür hassen. Das ist das Schicksal aller „Propheten“. Schön, wenn du Menschen findest, die tolerant sind, die intelligent sind. Die sich ebensowenig das eigenständige Denken verbieten lassen. Die andere Meinungen zulassen. Die in keine Denkschablone passen. Es gibt diese Menschen. Doch sie werden stets in der Minderheit sein. Man könnte sie vielleicht als Lichter in der Dunkelheit bezeichnen. Liebe Carlotta, du bist auf dem richtigen Weg. Auch wenn er manchmal steinig sein könnte.
30.10.2019, W.A.
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Ein großes Kompliment an alle, die selber sich die Mühe machen, selbst zu denken.
Es wurde ja zu allen Zeiten mit Ablehnung und Schlimmerem bestraft. Wahrscheinlich ist es evolutionär vorteilhafter, mit dem aktuellen Alfa-Wolf zu heulen um sein Stückchen vom Kuchen des Lebens zu bekommen. Hinterher wechselt man dann schnell die Seiten, war schon immer dagegen und profitiert wieder. Die negativen Folgen kann man einfach durch Schuldzuweisungen ausblenden und wird dabei von den vielen unterstützt, die ja auch diesen einfachen Weg gehen. Als junge Frau durfte ich den Systemwechsel im Osten und die Anpassungsfähigkeit der Leute live erleben. Was fällt mir um so positiver auf? Wenn sich jemand kritisch äußert, wird es gehört. Die Leute merken, dass sie nicht allein sind, athmen auf und überlegen, wie sie auch ein kleines bisschen zum Nachdenken anregen können. Einzelne 6-Klässler stellen sich gegen den Mainstream und verweigern die Zwangsunterschrift unter die Liste eines linken Vereins. Und die undemokratische Truppe zieht sich zurück. Das FFF-Plakat hängt, ich darf es wegen meines Angestellten-Status nicht einfach abreißen- aber am nächsten Tag ist es beschädigt und kaum ein Schüler von unseren 1000 geht zur Demo. Das Minenfeld Politik ist gefährlich in der Familie. Und gerade, wenn man es nicht mehr erwartet, gelingen doch wieder ganz kurze Meinungsäußerungen. Zur Wahlentscheidung behalte ich mir das Recht der Lüge vor. Nicht ohne Grund sind Wahlen geheim. Die Alternative, vielleicht meine Enkel nicht mehr zu sehen, ist mir zu riskant. Der Politik gegenüber zu lügen, hat man aus Selbstschutz in der DDR beizeiten gelernt. Ich schätze deshalb Meinungsfreiheit außerordentlich und bin traurig, dass sie wieder eingeschränkt wird. Meinungsführerschaft ermöglicht es, egoistische Konzepte durchzusetzen. Schwer durchschaubar für den Einzelnen, der einfach gut sein will. Gemeinsamkeiten ansprechen um langsam wieder zusammenzufinden scheint was zu bringen.
30.10.2019, Hannah M., AO
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Sie geben sich tolerant, weltoffen und verständig, wenn ihnen zugenickt wird
Sie schauen sich den Film „Die Welle“ an und bestreiten jemals Teil einer solchen Bewegung zu werden oder zu sein. Im Herzen tragen sie ein nebulöses Bild von Che Guevara und sie beten zu Karl Marx, dessen Schriften die Erlösung bringen sollen. Marx sagte: „ Kein Mensch bekämpft die Freiheit; er bekämpft höchstens die Freiheit der anderen.“ Ich bestreite dass jeder Mensch so handelt, erkenne aber dass sich Altruismus und linke Weltbeglückung– Marx belegt es – ausschließen. „Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!“ prangt am Ministerium für Wahrheit (Orwell „1984“) dessen „Neusprech“ nun als „Framing“ in die Köpfe schleicht. Fein gewählt, klingt es phonetisch doch ein wenig nach Ruhm und Ansehen. Bestimmt das Framing schon das Denken? Orwell ging weiter und in „Animal Farm“ wird der Weg gezeigt. Der Stalinismus als Fabel oder doch als Realbild? Schulen als Experimentierfeld obskurer Ideen? Thomas Morus schreibt in „Utopia“ […]Eure Justiz blendet wohl durch den Schein. Aber gerecht oder nützlich ist sie nicht. Wenn Ihr den Menschen eine klägliche Erziehung zuteil werden und ihren Charakter von zarter Jugend an verderben lasst, um sie offenbar erst dann zu bestrafen, wenn sie als Erwachsene die Schandtaten begehen, die man von Kindheit an bei ihnen dauernd erwartet – was tut ihr da anderes, als dass Ihr sie erst zu Dieben macht und dann bestraft?[…] Und das bereits 1516.——Ach, da ende ich doch mit einem Satz, den man Mark Twain zuschreibt : „Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.” … Und ich habe den Eindruck, es wird derzeit viel entfaltet…
30.10.2019, W.v.F.
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Sie dürfen sich gratulieren:
Der Verlust falscher Freunde ist immer ein Gewinn. Auch haben Sie in der Praxis gelernt, was Demokratie bedeutet – nämlich die Anerkennung einer legitimen Opposition. Dass Sie dafür einen Preis gezahlt haben, ehrt Sie. In einem seiner klugen Essays zitiert George Orwell ein altes Kirchenlied: “Dare to be a Daniel / dare to stand alone / dare to have a purpose firm / dare to make it known.” Sie können sich auch auf Hesse berufen: “Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe.” Oder auf Lord Nelson: “Engage the enemy more closely”.
30.10.2019, B.B.
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“Ich wurde gefragt, wen ich denn gewählt habe.
Das war durchaus knifflig. Ich wollte zwar keinen Konflikt mit meinen Freunden provozieren, zu lügen erschien mir jedoch auch nicht der rechte Weg zu sein.” Frau Sakaras, überhaupt nicht kniffig. Ich kenne diese Situation mit Arbeitskollegen. Meine Antwort ist ziemlich einfach und wirksam. Ich sage: “Warst Du überhaupt schon mal wählen, oder warum fragst Du? Vielleicht hast Du ja schon mal was von dem Begriff Wahlgeheimnis gehört? Oder das Wort Wahlkabine? Von frei, gleich und geheim? Bei mir zuhause nennen wir so was übrigens die Demokratie. Und in der lebe ich sehr gerne.” Dann kommt vielleicht noch: “Ach komm schon, uns kannst Du es doch ruhig sagen!” Darauf kann man dann antworten: “Jetzt hör mal! Bei uns wissen weder die Eltern, der Ehepartner, noch die Kinder, welchem Kandidaten die anderen jeweils ihr Vertrauen geschenkt haben. Aber Du bist jetzt was ganz Besonderes, oder wie?” Kann man noch steigern: “oder geht dich vielleicht mein Bankkonto/Sex, solange ich nichts mit deiner Frau habe/persönlicher Glaube was an …?” Wirkt gegen solche penetranten “Wahlforscher” ohne Manieren. Demokratie eben!
30.10.2019, H-P.D.
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Jugendstrafrecht harmonisieren
Starker Artikel. Und zeigt wieder einmal die Dringlichkeit, das Jugendstrafrecht und (wenigstens das aktive) Wahlrecht in Deutschland bei der Beurteilung des Reifezustands zu harmonisieren. Die Gefahr von Manipulation durch Schule/Medien/Umfeld und naivem Verhalten bei Heranwachsenden (18- bis 20-Jährige) ist mittlerweile mehr als offensichtlich und kann einer Demokratie schweren Schaden zufügen. Die Altersgrenze für die Ausübung des aktiven Wahlrechts sollte mindestens 21 betragen.
30.10.2019, F.R.
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Wie schön, liebe Carlotta, dass Sie sich jetzt in Ihrem neuen sozialen Umfeld wohlfühlen (können).
Die schlimmen Erfahrungen, die Sie machen mussten, teilen Sie mit vielen anderen, wie Sie ja auch schon erkennen mussten. Ich kann ebenso ein Lied davon singen. Ich wurde auch von einer nun ehemaligen (!) “Freundin” auf’s Übelste beschimpft und mit Lügen und Verleumdungen überzogen, weil ich mich (ich geb’s zu) lustig gemacht habe über ihre Aktion, im Namen der Weltoffenheit und Demokratie eine demokratisch gewählte Partei an einem Auftritt in unserem Städtchen zu hindern. Sie hat in ihrem Wahn gar nicht gemerkt, wie unlogisch und widersprüchlich ihr Verhalten war: Im Namen der Demokratie andere Meinungen niederbrüllen! Aber solche “Denkkaliber” sollten uns, liebe Carlotta, nicht irre machen! Wir packen sie an ihrer Schwachstelle: mangelndes Denkvermögen! Bleiben Sie auf Ihrem Weg! Alles Gute!
30.10.2019, Gertraude W., AO
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Werde ich von meiner überwiegend grünen Verwandtschaft gefragt,
was ich gewählt habe, so sage ich: Ich bin für Rechtsstaatlichkeit, für Demokratie, für Freiheit, für Toleranz, gegen Antisemitismus und gegen sonstige Ausgrenzungen und habe entsprechend gewählt. Verliere ich dadurch Freunde, so ist das gut so.
30.10.2019, H.ST.

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