Privatschulen

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Blick am 12.12.2013 vom Lindenberg bei St.Peter nach Süden übers Dreisamtal im Nebel zum Schauinsland

 

Privatschulen in Freiburg Anfang 2018

– Carl-Mez-Schule
– Evangelisches Montessori-Schulhaus
– Freie Christliche Schule
– FT-Sportgrundschule
– Internationale Schule Römerhof
– Janusz-Korczak-Schule
– Kapriole, Schubs-Schule
– Kopernikus-Grundschule
– Kinderlernhaus Ebnet
– Maria-Montessori-Grundschule
– Michael-Schule: Haus Tobias
– Montessori-Zentrum Angell
– Oberlin-Grundschule
– Paula-Fürst-Schule: Hauptschule des Jugendhilfswerks
– Regenbogen-Grundschule
– St. Ursula Gymnasium
– St. Ursula-Schulen
– Vianova
– Freie Waldorfschule Wiehre
– Freie Waldorfschule St. Georgen
– Freie Waldorfschulen Rieselfeld

 

 

 

Privatschulen in Baden-Württemberg
Als Ersatzschulen vergeben Privatschulen unter Landesaufsicht anerkannte Abschlüsse und sind damit ein Ersatz für staatliche Schulen. Deshalb finanziert das Land BW die Privatschulen – ab 2014 zu 80%: 2013 fließen 744 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt, 2014 sollen es 782 Millionen werden.9% bzw. über 100000 Schüler besuchen allgemeinbildende Schulen in freier Trägerschaft. Damit liegen Baden-Württemberg, wie auch Bayern und Sachsen, über dem Bundesschnitt, norddeutsche Länder wie Schleswig-Holstein und Niedersachsen teils deutlich darunter.
Jeder dritte Privatschüler besucht ein Gymnasium.  24% gehen auf eine Waldorfschule und 15% auf eine private Sonderschule. Der Ausländeranteil ist mit knapp 5% weniger als halb so niedrig wie an den entsprechenden öffentlichen Schulen.
Das Schulgeld liegt zwischen 35 und mehr als 1000 Euro monatlich, wobei ein Sonderungsverbot gilt: Der Schulbetrieb wird nur genehmigt, wenn Lernziele und Ausbildung der Lehrer nicht hinter den öffentlichen Schulen zurückstehen und Schüler nicht wegen der Besitzverhältnisse der Eltern ausgesondert werden. Auch teure Schulen müssen also einen erkennbaren Prozentsatz mittelloser Kinder zulassen. Dies und der Status der Ersatzschule sind Voraussetzung für Zuschüsse.
Laut Privatschulgesetz von 1990 können sich Lehrer öffentlicher Schulen bis zu 15 Jahre an eine anerkannte private Ersatzschule bzw. Waldorfschule beurlauben lassen (Zeit ist verlängerbar). Diese beurlaubungszeit wird genaus auf die Pensionszeit angerechnet wie im Landesdienst. Somit trägt der Staat die Pensionspflicht, auch wenn der Lehrer an einer Privatschule unterrichtet – das sind 11000 Euro pro Jahr und Lehrer: Bei 5900 beamteten Lehrern in 2013 (in 2012 waren es 5800) sind das ca 65 Mio Euro Kosten alljährlich.
Die neue Pensionsabgabe, die Privatschulen ab 2014 an das Land leisten müssen, trifft diese alten Verträge nicht (Besitzstandswahrung), sondern gilt nur für Neuverträge ab 2014:

Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg

Größter Träger freier Schulen in Baden-Württemberg ist die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg – mit 28 Schulen in ganz Baden, 12 500 Schülerinnen und Schülern und etwa 1000 Lehrkräften. Stiftungsdirektor ist Dietfried Scherer .

Lehrer der Schulstiftung sind großenteils staatlich ausgebildete und auch verbeamtete Lehrer, für deren Altersersorgung das Land aufkommt.

Das Schulgeld beträgt 40 Euro pro Monat und Kind. Da dies nicht ausreicht, muß die Schulstiftung 11.5 Mio Euro pro Jahr hinzuschießen.

Ein Fünftel der Eltern erhalten aus sozialen Gründen Ermäßigung oder Erlaß des Schulgelds.

 

Waldorfschulen

Waldorfschulen haben nur wenige verbeamtete Lehrer, da sie ihre eigene Lehrerausbildung vornehmen. Deshalb kommen sie für die Altersversorgung ihrer Lehrer selbst auf.

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