Gymnasium

Home >Bildung >Schulen >Gymnasium

Blick nach Osten von der Dreisambrücke beim Ebneter Wasserwerk am 5.2.2013 – Winterspaziergang im Schnee

 

Kepler-Gymnasium Freiburg


(1) Kepler-Gymnasium um 1920

Das Kepler-Gymnasium befand sich früher in der Habsburgerstrasse, gegenüber des Herder-Verlages. Das Bild zeigt in Richtung Süden. Links oben die Mansarde – das war mein Klassenzimmer 1958-60.

—————————————

 

Gute Leistungen am Gymnasium müssen verschwiegen werden
Das Faust-Gymnasium in Staufen weiß seit Ende vergangenen Jahres, dass eine seiner neunten Klassen in Deutsch und Englisch bundesweit spitze ist. Doch nachdem die frohe Kunde mit detaillierten Ergebnissen in der Schulgemeinde die Runde gemacht hatte, herrscht jetzt Schweigen: Das Kultusministerium hat Schulen und Schulbehörden untersagt, über Einzelresultate des Vergleichstests zu reden, den das Berliner Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) angestellt hatte und der fürs ganze Land nicht gut ausgefallen ist. Begründung des Ministeriums für das Schweigegebot: Ein Ranking auf Ebene einzelner Schulen würde die “soziale Segregation an unseren Schulen befeuern … Keine Schule soll an den Pranger gestellt werden.” …
Alles vom 10.3.2017 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/gymnasium-ist-spitze-darf-es-aber-nicht-sagen–134390899.html

 

 

Sagen wir es ehrlich: Die Gymnasien sind die neue Hauptschule
Wen wundert es, dass die Gymnasien wieder einen Anmelderekord verzeichnen? Es ist scheinbar noch die einzige Schule, die bleibt, was sie bisher war. Kein Mensch blickt doch in dieser grün-roten Kultuspolitik durch, was mit den anderen Schulen geschieht. Hauptschule, Werkrealschule, Realschule… ein undefiniertes Wischi-Waschi. Angeblich will man “modernisieren” und allen Schülern gleiche Chancen geben. Wirklich? Glaubt irgendein vernünftiger Mensch, dass selbst der beste Lehrer in 45 Minuten, in denen er Mathematik oder Englisch oder Physik unterrichten soll, allen Schülern der Klasse gerecht werden kann, wenn er da – nach bisherigen Maßstäben – Sonderschüler, Hauptschüler, Realschüler und Gymnasten gleichzeitig erziehen und unterrichten will? Sagen wir es bitte ehrlich: Die Gymnasien, die nun über 60 Prozent der Fünftklässler aufsaugen, sind die neue Hauptschule. Die Lehrer klagen, dass das Niveau in den Gymnasien und Realschulen sinkt. Jeder Praktiker stellt diese traurige Tatsache fest – und wundert sich nicht.

Die Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung wurde wohl deshalb abgeschafft, weil bestimmte Bildungsideologen behaupten, alle Kinder sind gleich und können alles gleich. Nein! Alle Kinder haben die gleichen Rechte, sind aber – Gott sei Dank – nicht gleich. Es gibt viele verschiedene Begabungen. Jeder Schulabgang hatte in Baden-Württemberg einen Anschluss. Auch Werkrealschüler, Realschüler sowieso, konnten bei entsprechender Begabung und entsprechenden Noten, wenn sie wollten, das Abitur machen. Außerdem braucht nicht jeder Jugendliche das Abitur für eine gute und erfolgreiche Berufslaufbahn. Wir haben hervorragende Sonder- oder Förderschulen, die in kleinen Gruppen auf behinderte Schüler eingehen können mit allen technischen Sonderausstattungen. Das schafft eine “normale” Regelschule niemals. Wir hatten bisher zusammen mit Bayern in Deutschland die besten Leistungsergebnisse der Schüler, die wenigsten Schulabbrecher, die geringste Jugendarbeitslosigkeit. So schlecht sind also unser Schulsystem und die Bildungspläne nicht gewesen.
13.5.2015, Dieter Arnold, Realschullehrer a. D.Teningen

 

Andrang auf Gymnasien im Land hält an
Die Zahl der Schüler im Land sinkt kontinuierlich, nur nicht am Gymnasium. …
Alles vom 28.1.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/andrang-auf-gymnasien-im-land-haelt-an

Nachhilfe für Sechstklässler in fünf Fächern
Erst am Samstag in der Zypresse gelesen: “Suche Nachhilfe für 11-jähr., (Gymnasium) in D, M, F, Biologie, Erdkunde”. Nachhilfe für einen Sechstklässler in 5 Fächern….! Wie lange dauert es noch, bis Eltern und Politiker erkennen, dass manche Lerntypen am Gymnasium total überfordert sind und auf eine andere Schule gehören?
28.1.2014, Patrick Winter

 

Aufnahmetests an Gymnasien
Wenn ein Kind auf dem Gymnasium total überfordert ist, liegt dies nunmal an der falschen Schulwahl. Es gibt genug, die auf dem Gymnasium unterfordert sind. Es wäre falsch, das Niveau und Lerntempo nach unten anzugleichen. Ich habe einige gesehen, die auf der Realschule besser aufgehoben gewesen wären. Die meisten derer, sind dann auch nach der 10 Klasse abgegangen. Ein paar haben sich trotzdem mit Müh und Not durchs Abi (z.T. zweiter Anlauf) geschleppt, um nun doch Berufe auszuüben, die Sie auch mit Realschulabschluß hätten ergreifen können. Ein mehr an Bildung, würde ich auch nicht unbedingt attestieren wollen. Wenn man schon die Schulempfehlung nicht bindend macht, was unter Umständen sogar positiv ist (Subjektivität des Grundschullehrers), sollen die Schulen zumindest Aufnahmetests durchführen. Total überforderte Schüler nützen weder sich, noch dem Rest der Klasse. Für “Spätzünder” stehen (gerade) in BaWü trotzdem viele Möglichkeiten bis zur Universität offen, auch wenn der Weg dann nicht so geradlinig verläuft. PS: Aus dem früheren löblichen Ziel der SPD, Begabungen unabhängig der Herkunft zu fördern, wurde heute “Förderung” unabhängig der Begabung.
28.1.2014, Martin Rotzinger

Friedrich-Gymnasium Freiburg – Spannungen

Wachsende Unruhe am Freiburger Friedrich-Gymnasium
Insider berichten von Problemen und Verwerfungen an der Traditionsschule / Rektor weist die Kritik an ihm zurück. Der Schulleiter des traditionsreichen Friedrich-Gymnasiums in Herdern steht eineinhalb Jahre nach seinem Dienstantritt massiv unter Druck. Die Anmeldezahlen fürs nächste Schuljahr sind eingebrochen – es wird nur noch eine statt zwei fünfte Klassen geben…..
Alles vom 25.6.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wachsende-unruhe-am-freiburger-friedrich-gymnasium–73053695.html

Ein erhebliches Führungs- und Kommunikationsdefizit
Es gehört zum Schulalltag, dass Probleme und Konflikte auftreten. Somit sind sie auch am Friedrich-Gymnasium zunächst “normal”. Nicht “normal” ist die Art und Weise, wie damit seitens Dr. Jäger umgegangen wird. Dazu ein Vorgang dieser Woche: Drei unserer Kinder waren beziehungsweise sind FG-Schüler. In einer “unserer” Klassen gab es seit Beginn des letzten Schuljahres starke Spannungen. Eltern und Klassenlehrer waren seit Herbst gemeinsam und konstruktiv dabei, die Probleme wurden dennoch eher größer, es war für die Klasse so nicht mehr vertretbar. Im Juni lud die Elternvertretung zu einem weiteren Elternabend mit den Klassenlehrern; es stellte sich nach und nach heraus, dass Dr. Jäger schon seit mehreren Monaten informiert war und seither Maßnahmen, zumindest aber Auskünfte zum weiteren Vorgehen seinerseits ausstanden. Das hatte er auch im Einzelgespräch mit der Elternvertretung zwei Wochen zuvor nicht erwähnt. Ende Juni kam es dann auf massiven Druck der Eltern zu einem Elternabend mit Dr. Jäger. Hier berichtete er von einer Maßnahme, die praktisch am gleichen Tag erfolgt war, offenbarte dabei völlig unangebracht und unnötig persönliche Details zum betroffenen Kind (nein, nicht zu unserem). Tenor: Damit sei die Angelegenheit ja nun erledigt. Mehrfach stellte ich die Frage nicht zur “pädagogischen Maßnahme”, sondern zum erheblichen Verzug sowie dem Informationsdefizit seinen eigenen “Mitarbeitern” gegenüber: Bei aller Loyalität der Lehrer ihm gegenüber wurde sehr klar, dass sie über Monate nicht wussten, wie sie weiter vorgehen sollten, könnten oder dürften. Meinen nachdrücklichen Fragen dazu wich Dr. Jäger mit Nachdruck aus. Stattdessen die Unterstellung, ich als “Hardliner” wünschte schnelle Maßnahmen – nicht im Ansatz zutreffend. Es ist aber genau sein Ansatz: Am Tag des Elternabends wird quasi ad hoc gehandelt! Auch seine weiteren Argumente konnten sein Kommunikations- und Informationsdefizit nicht rechtfertigen. Nach langer Diskussion der Probleme dann seine Schlussfolgerung: Die Schule hat alles richtig, insbesondere er keinerlei Fehler gemacht. Das anschließende Schweigen im Raum: mehr als beredt. Festzustellen bleibt ein erhebliches Führungs- und Kommunikationsdefizit bei Dr. Jäger – gepaart mit fehlender Selbstkritik. Warum eine Elternvertreterin ihm offen nahegelegt hat, um seine Versetzung nachzusuchen, ist nachvollziehbar. Bis dahin ist – wie in unserer Klasse geschehen – mit weiteren Abgängen zu rechnen, leider auch mit einer weiteren Beschädigung aller Beteiligten, nicht zuletzt von Dr. Jäger selbst, sowie dem FG – die Frage ist, ob die verantwortlichen Stellen zulassen können oder wollen, dass hier ein Einzelner eine Einrichtung wie das FG vor die Wand fahren darf.
15.7.2013, Dr. Bernhard Luy, Freiburg

Viel klüger wäre es, Ross und Reiter zu nennen
G
ut, dass die Badische Zeitung endlich die Mauer des Schweigens durchbrochen hat, die um das Friedrich-Gymnasium errichtet worden ist. Seit Monaten ist eine der traditionsreichen Schulen der Stadt ins Gerede gekommen. Aber die Elternschaft agiert im Stillen. Das Kollegium schweigt. Was für Zustände! Die einen wollen keinen öffentlichen Lärm machen und heizen dadurch unabsichtlich die Gerüchteküche an – viel klüger wäre es, Ross und Reiter zu nennen! Die andern dürfen sich nicht äußern und halten sich an Dienstanweisungen, obwohl auch sie endlich Klartext sprechen sollten. Dabei könnten sie in der Geschichte der eigenen Schule nachlesen, dass Widerstand erfolgreich sein kann: Ihre Vorgänger entschlossen sich in den 80er-Jahren, gegen den Nato-Doppelbeschluss Flugblätter zu verteilen, außerhalb der Schule und außerhalb des Schulgeländes, als Privatleute, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahren wollten. Sie nahmen dafür den Eintrag in die Dienstakte und einen langjährigen Beförderungsstopp bewusst in Kauf. Das schien uns allen damals beamtenrechtlich riskant. Aber Karlsruhe gab ihnen in der zweiten Instanz Recht. Damals ging es allerdings um politische Rechte des Einzelnen, heute geht es um Schulinternes, um Erhalt und Wiederaufrichtung eines renommierten Gymnasiums, um das pädagogische Klima, um den gewohnt erfolgreichen Unterrichtsgang und darum, ein gravierendes “Problem mit dem Schulleiter” zu lösen. Sollte die Lehrerschaft des Friedrich nicht inzwischen berechtigt sein, an die Öffentlichkeit zu gehen, nachdem der Dienstweg doch wohl erfolglos beschritten wurde? Auch die Behörde muss endlich handeln und tut sich schwer damit, trotz der von ihr in Auftrag gegebenen Evaluation, die “die unguten Zustände bestätigt” hat. Schließlich gibt es selbst für Oberstudiendirektoren eine Probezeit. Stellt sich dann heraus, dass der Beförderte das Metier nicht beherrscht, darf das Regierungspräsidium als übergeordnete Behörde dieses Problem nicht länger aussitzen, immerhin ist der Dienstherr auch verpflichtet, ein zum Schweigen gebrachtes Kollegium zu schützen. Er muss handeln, so lange die Probezeit läuft.
15.7.2013, Martina Herrmann, OStRin i.R., FG-Mutter und Gewerkschaftsfrau

Friedrich-Gymnasium: Wunderbare Tradition auf ignorante Weise beendet

“Es ist immer die Leistung, die bestimmt, wer zur Elite zählt.” So urteilte der deutsch-amerikanische Philosoph Ludwig Marcuse, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch einige Jahre in Freiburg studierte. Als ehemalige Schülerin des Friedrich-Gymnasiums bin ich davon überzeugt, dass Herr Marcuse – hätte er noch vor wenigen Jahren die Schule besucht – diese als elitär bezeichnet hätte. Natürlich traten auch während meiner Schulzeit immer wieder Differenzen zwischen der Schülerschaft, den Lehrenden und der Direktion auf. Doch einerseits gewann das Schulleben durch derartige “Reibereien” an Aktivität und Abwechslung, andererseits wurden sie im Falle des Friedrich-Gymnasiums stets durch einen sehr guten Unterricht, ein breites Angebot an außerschulischen AGs sowie einem ausgeprägten Bewusstsein für die lange Tradition der Schule ausgeglichen. Rückblickend kann ich daher sagen, dass ich die Schulzeit sehr genossen habe, dass sie mich auf entscheidende Weise geprägt und gefördert hat und dass ich sie nicht missen möchte.
Manche ehemaligen Schülerinnen und Schüler mögen noch immer ein Problem mit der Bezeichnung “elitär” haben. In meinen Augen lässt sich das Friedrich-Gymnasium jedoch als eine solche Schule bezeichnen; war sie doch über viele Jahre hinweg “wertvoll” und “hervorragend”. Ob sie es auch in Zukunft sein wird, wage ich angesichts der aktuellen Entwicklungen zu bezweifeln. Es stimmt, denke ich, nicht nur mich sehr traurig, sehen zu müssen, wie offenbar nur zwei Jahre genügen, um die lange Tradition einer wunderbaren Schule auf so ignorante Weise zu beenden.
4.7.2013, Anna Leiber, Heuweiler

Alles zu “Wachsende Unruhe am Freiburger Friedrich-Gymnasium” vom 25.6.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wachsende-unruhe-am-freiburger-friedrich-gymnasium–73053695.html
.

 

Nach Wegfall der Grundschulempfehlung: Viele Fünftklässler am Gymnasium versetzungsgefährdet

Grün-Rot hat die Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung aufgehoben. Die Folgen an den Gymnasien sind aus Sicht des Philologenverbandes fatal. Denn viele Kinder seien überfordert. “Zehn Prozent der Schüler tun sich deutlich schwer und sind versetzungsgefährdet”, sagte der Landeschef des Philologenverbandes Bernd Saur in Stuttgart. ….
Alles vom 23.4.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/viele-fuenftklaessler-am-gymnasium-versetzungsgefaehrdet

Eltern überschätzen und überfordern ihre Kinder
Als Lehrer aus Niedersachsen wundert mich das nicht. Diese Erfahrung machen wir schon seit einigen Jahren. Sowohl das Leistungsniveau als auch das Arbeits- und Sozialverhalten fallen stetig. Viele Eltern überfordern ihre Kinder, indem sie die Fähigkeiten bzw. Komptenzen nicht richtig einschätzen. Das Fach Englisch ist zum Beisoiel besonders betroffen. Die Eigeneinschätzung weicht bei Schülern und Schülerinnen häufig von der Fremdeinschätzung ab. Dennoch gibt es aber auch Gegenbeispiele. Diese sind aber in der Regel die Ausnahme. Die Eltern tun ihren Kindern somit oft keinen Gefallen. Vernunft statt blinde Ideologie wäre angebracht.
23.4.2.13, Thomas Berndt

Unsere Schule auf Berlinniveau runter ziehen
Wie sagte mir ein Lehrer (gebürtig aus Stuttgart) vor 2 Wochen in Berlin: Grün Rot werden es im Ländle innerhalb kurzer Zeit schaffen die Schulrealität auf Berlinniveau runter zu ziehen. Für die “revolutionäre” Veränderung der Gesellschaft haben sich die Grünen die Schule ausgeguckt (die lieben Kleinen)
23.4.2013, Franz Kessler

 

G8 und G9

Alles was ihr wollt: Das G8 als Normalfall weltweit und das G9 über die beruflichen Schulen.

G 9 geht verschwenderisch mit der Lebensarbeitszeit junger Menschen um
G 9 ist ein klarer Rückschritt, weil er verschwenderisch mit der Lebensarbeitszeit junger Menschen umgeht und die Qualität des Abiturs nachweislich nicht besser wird. Unnötig werden Personalressourcen verschwendet, weil es flächendeckend die neunjährige Alternative über die beruflichen Gymnasien schon längst gibt. Außerdem wird durch G 9 die Bildungslandschaft noch weiter zersplittert. Wer bewahrt hier noch den Überblick? Acht Jahre Gymnasium sind genug!
6.2.2013, Rudolf Gwinner, Löffingen

Wann lernen unsere Jugendlichen Sozialkompetenz?
Zum Leserbrief von Rudolf Gwinner: Acht Jahre Gymnasium sind eben nicht genug. Wann lernen unsere Jugendlichen denn Sozialkompetenz, wenn sie von morgens bis abends in der Schule Stoff pauken? Wann haben sie noch Zeit für Sport, Musik, Kreativität, häusliche Arbeiten (da die Mutter ja auch arbeitet, um das Bruttosozial-produkt zu verbessern, um Steuern und Rentenbeiträge abzuführen und keine Zeit für das Kochen und Putzen hat) oder einfach um zu faulenzen? Haben Sie nicht! Deswegen wehren sich ja die Eltern – und mit Recht! Der Gedanke, die Lebensarbeitszeit eines Menschen sei wichtig, erscheint mir absurd. Für wen denn? Damit die Rentner eine Erhöhung kriegen, damit die Diäten steigen können, damit nicht so viel Geld für Bildung “vergeudet” wird? Vielmehr bin ich der Meinung, dass das Lebensgefühl wichtig ist: Zufriedenheit, Gesundheit und Lebensfreude jedes Einzelnen führen dauerhaft zu mehr Gewinn für die Gesellschaft, als die Anzahl der Jahre in denen ich gearbeitet habe, ein Burn-out und eine Depression entwickelt habe. 
11.2.2012, Wiltrud Buttenmüller, Au

Sozialkompetenz erwirbt man durch Teilhabe (Inklusion) am richtigen Leben
Wie fast überall auf der Welt ist das G8 normal. Gut so. Sozialkompetenz erwirbt man in der realen Welt, nicht in der virtuellen Welt der Online-Spiele, nicht in der ach so behüteten Schulwelt mit Lehreraufsicht. Es ist doch prima, wenn ein 17jähriger nach dem Abi ein Jahr soziales Lernen wählt, zum Beispiel: 6 Monate Südafrika Projektarbeit, 3 Monate Skandinavien Nixtun und 3 Monate Behindertenarbeit in Marburg. Da erwirbt man durch Teilhabe bzw. Inklusion am richtigen Leben Sozialkompetenz ganz von alleine – ohne Lehrer, ohne Eltern. Unsere Söhne hatten mit 17 die Schule zunehmend als Ghetto bzw. Glaskasten empfunden (vor 10 Jahren gabs leider noch kein G8) und sie waren frustriert, dass ihre Freunde in den USA und sonstwo ein Jahr eher den Schulabschluss zuerkannt bekamen.
12.2.2012, Ekke

Hinterlasse eine Antwort