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Römische Philosophen aus Keramik in der Abendsonne am 2.8.2015

Römische Philosophen aus Keramik in der Abendsonne am 2.8.2015

 

Gesellschaft für kritische Philosophie
Die Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg (GKPN) ist ein gemeinnütziger freidenkerisch-humanistischer Verein mit über 400 Mitgliedern im ganzen deutschsprachigen Raum sowie vereinzelt auch in Ländern anderer Erdteile (z.B. USA, Kanada, Hong Kong). Sie sieht sich in der Tradition der antiken sokratischen Philosophie, der Philosophie der Aufklärung sowie der modernen Philosophien des Wiener Kreises und des kritischen Rationalismus.

http://www.gkpn.de/
Ufuk Özbe ist Mitglied der GKPN

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Peter Sloterdisjk 70 Jahre
Der Philosoph Peter Sloterdijk ist ein Hüne in jeder Hinsicht. Von ihm kann man sich einiges abschauen. Eine persönliche Würdigung zum 70. Geburtstag.
Der Mann, der sich selbst als unfrisierten Oger bezeichnet, ist ein Hüne. Auf Bühnen und in Debatten aller Art verströmt Peter Sloterdijk die Aura des soliden In-sich-Ruhens. Bis vor kurzum trainierte er die Spannung, der sich solche Gelassenheit verdankt, auf ausgedehnten Fahrradtouren, wobei jede Tagesstrecke, jede Extrasteigung, jeder Zwischensprint im Tagebuch vermerkt wurde. Auch in geistiger Hinsicht ist Sloterdijks Erscheinung bemerkenswert. Als Autor hat er in den letzten gut dreissig Jahren ein Werk geschaffen, hinter dem man eine philosophische Factory vermuten muss. Entweder schuften ein Dutzend ehemalige Studenten für den Philosophen von Karlsruhe oder er verfügt über einen Einflüsterer, der niemals ruht. Sloterdijk, das darf man neidlos anerkennen, ist ein Denkathlet, dessen philosophische Essenz sich in den einen, von ihm geprägten Satz fassen lässt: Dasein heisst In-Form-Sein.
René Scheu, 26.6.2017
https://www.nzz.ch/feuilleton/zum-70-geburtstag-von-peter-sloterdijk-so-kommst-du-in-form-ld.1302784
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Peter Sloterdijk – Der unruhige Philosoph aus Karlsruhe
Peter Sloterdijk ist Gegenwartsbeobachter und Geschichtsüberflieger in einem. Wenn er die Jetztzeit mit der ihm eigenen Schärfe deutet, dann schöpft er aus 2500 Jahren Geistestradition. Darunter macht er es nicht. Der Denker aus Karlsruhe hat in den letzten 35 Jahren 40 Bücher publiziert und damit ein Opus geschaffen, das vielen Kollegen die Röte – oder Blässe – des Neides ins Gesicht treibt. Längst hat sein Werk die Welt erobert, auch jenseits des Atlantiks. Der «New Yorker», der sonst nicht durch besondere Germanophilie auffällt, hat Sloterdijk eben ein umfangreiches Porträt gewidmet. Der Sportsgeist des Philosophen ist derweil ungebrochen. Im Herbst erscheint der zweite Band seines Tagebuches «Zeilen und Tage» – 600 Seiten geballte (und witzige) Denk-Prosa.

 

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