Kinderkrippe

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Dreisamtal: Blick über gelben Löwenzahn nach Südwesten am 1.Mai 2009 auf Fischbach, Kamelberg (Mitte), Erzwäscherei (oben rechts)

 
Kids aktuell: Eine stille Revolution in den Kitas
Die stille Revolution: Vielleicht fragen Sie sich, warum ich Ihnen die Empfehlungen des Fachorgans für korrekte Aufzucht so ausführlich schildere. Nun, zum einen, weil „KiDs aktuell“ keine x-beliebige, unbedeutende Privatveranstaltung ist, sondern eine amtliche Angelegenheit. Und zwar von ganz oben. Als Herausgeber zeichnet verantwortlich „KiDs – Kinder vor Diskriminierung schützen! an der Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung©, Institut für den Situationsansatz (ISTA), Internationale Akademie INA Berlin gGmbH“. Das klingt wie eine panamaische Schachtelkonstruktion zur Steueroptimierung. Ist es in gewisser Weise auch, allerdings optimiert fürs Steuern-Ausgeben, nicht fürs Steuern-Sparen. „Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des ,Bundesprogramms Demokratie leben!’“ lauten die Zauberworte. Es handelt sich also um Ihre und meine Steuergelder, die hier unermüdlich bei der Arbeit sind. Zum anderen glaube ich, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, welch grundlegender Umbruch sich derzeit in deutschen Erziehungsanstalten vollzieht. Speziell cis-männlich verortete, positiv von Herrschaftsstrukturen und WeißSein Betroffene haben da häufig nicht den unmittelbaren Kontakt.
Es ist eine stille Revolution, die in unseren Kitas stattfindet. Weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wächst gerade die beste Menschenskinder-Generation aller Zeiten heran – tolerant, sensibel, geduldig, verständnisvoll, vorurteilsfrei und ausschließlich auf das Wohl des Mitmenschen bedacht. Allen, die beständig meckern, mit Deutschland gehe es nur noch bergab, sei deshalb gesagt: Seien Sie unbesorgt. Ich jedenfalls bin es. Und ich hoffe, dass ich noch zwanzig bis dreißig Jahre durchhalte, um die Früchte dieser Revolution zu ernten. Ich will sie unbedingt noch genießen, die paradiesische Partyrepublik Deutschland, in der die Allehierlebenden in bunter Vielfalt ums CO2-neutrale und feinstaubfreie LED-Feuer tanzen (und rollen), in Dauerfreizeit die täglichen Feste feiernd, wie sie gerade nach Countdown-Kalender fallen, in generations- und grenzenloser Einigkeit, durch Grundeinkommen und Respektrente von jeglichen Sorgen und Nöten befreit, weiße Hand in Schwarzer Hand und singend „Lieber Bruder, liebe Schwester …“ Bim, bam, bom.
… Alles vom 21.3.2019 von Robert von Loewenstern bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/kitas_im_parallel_universum
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“Kids aktuell”: Kinder vor Diskriminierung Schützen – KIDS
„KiDs – Kinder vor Diskriminierung schützen!“ setzt sich zusammen aus…
– dem bundesweiten Kampagnenbereich,
– dem berlinweiten Beratungsangebot zu Diskriminierungsfällen, die junge Kinder betreffen,
– der Prozessbegleitung zu diskriminierungssensiblen Beschwerdeverfahren in Kitas.
In unserem Team arbeiten sexismus- und rassismuserfahrene Personen sowie Menschen, die Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Heteronormativität machen.
https://kids.kinderwelten.net/de
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Einfach den ganzen Käse nicht mitmachen
und die Kinder nur noch im kleinen. privaten Kreis unterbringen. .Z. B. fünf Eltern erziehen je eine Woche lang alle Kinder und nach fünf Wochen wird von vorne angefangen. So was geht zu organisieren. Es muß nicht komfortabel sein. Kleine Kinder wollen in erster Linie spielen. Ein schöner Garten oder ein Park in der Nähe, es braucht oft gar nich mehr. Hauptsache liebevolle Zuwendung und das spielerische beibringen von WERTEN. Kinder anregen zum SELBER denken und ihnen , wenn nicht breits von zu Hause geschehen, ihr Selbstwertgefühl stärken ! Dazu braucht man nicht mal eine Ausbildung, nur einen gesunden Menschen verstand !
21.3.2019, K.K., AO
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Wäre es nicht wahr, man würde das, was Sie schreiben, lieber Herr von Loewenstern, für einen Aprilscherz halten, und zwar für einen schlechten! Was die Menschen sich alles ausdenken, wenn sie nichts Gescheites zu tun und weiter keine Sorgen haben! Das riecht in der Tat nach Umerziehung alter sozialistischer Manier zum endlich besseren Menschen. Deshalb auch Früherfassung möglichst schon Einjähriger in den Kindertagesstätten. Man gebe mir ein Kind, und ich mache einen Jesuiten aus ihm! Eltern, Großeltern, ihr seid jetzt gefragt, leistet renitenten Widerstand! Übrigens hätte ich große Lust, nächstes Jahr in folgender Viererformation zum Fasching zu gehen: Mein Mann als Scheich, mein Schwiegersohn als ballernder Cowboy, meine Tochter als Indianerin und ich als Negerlein im Baströckchen!
21.3.2019, G.W., AO
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Wie in DDR-Kinderkrippen
Die Überlegungen unserer linken ‘Stammesbrüder’ in Berlin sind so einfach, wie genial. Warum sich ewig mit den ‘falsch’ sozialisierten Andersdenkern rumärgern, wenn Sie es selbst in der Hand haben, die aufwachsende Generation ganz nach ihrem Gutdünken auszuformen. Diese Maßnahme ist so alt, wie der Faschismus selbst und wurde bereits in DDR-Kinderkrippen gestartet. Dieses ganze Diskriminierungsgewäsch wird kein gesellschaftliches Problem lösen, nur neue schaffen.
Muslime werden diese Kitas nicht besuchen, erziehen ihre Kinder traditionell nach eigenen Glaubensvorstellungen, während unseren Süßen, ‘eingeframt’ in eine infantile Gutmenschwelt, Biß, Härtegrade und Durchsetzungsvermögen, Individualität und eigene Meinungsbildung bewußt verwehrt werden. Für das nächste Jahr schlage ich für unsere lieben Kleinen das Kostüm des ‘Politikers’ vor. Die werden sich, ob der guten Akzeptanz dieser Verkleidung, ganz dolle freuen und preiswert ist es auch noch.
Die dicken Kinder gehen ( natürlich unabhängig vom Geschlecht, gender, gender!!) als ‘Gabriel’ oder ‘Altmaier’, die etwas retardierten (heute fälschlicherweise Autisten genannt) , die mit 2 Händen noch eine Raute hinbekommen, als ‘Kanzlerin’. Fällt das flach, bleibt immer noch ‘Claudia Roth’. Einfach den alten, bunten Bademantel von der Nachbarin drüber, rote Perücke auf und abwechselnd betroffen glotzen oder hysterisch lachen, fertig! Kleine eitle Fatzkes gehen als ‘Lindner’ und malen sich dazu, dieses gilt jetzt nur für Jungs, die Nägel rot an. Freut sich Frau Kahane!….oder einfach als Bundestagsabgeordneter, dette geht immer!
21.3.2019, S.SCH, AO
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Wenn man das so liest, könnte man glatt auf die Idee kommen, die Geister des DDR-Sozialismus wären wieder auferstanden. Oder besser: Das ist die Weiterentwicklung des Sozialismus während seiner Abwesenheit. Nur man nennt es natürlich heute nicht mehr Sozialismus. Das läuft heute ja nicht nur auf den neuen sozial konstruierten Menschen hinaus, das menschliche Neutrum im Spektrum seiner Diversität, sondern geht gezielt in den genderverklausulierten Rassismus gegen Weiße durch Weiße über.
Der Trick dabei, man leitet Diskriminierung von Rassismus ab.
Und das diskriminierende Subjekt ist dabei der weiße Mensch, im Speziellen der weiße Mann, der Rassist. Alles , was also als diskrimierend determiniert wird, muss quasi rassistisch motiviert sein und lässt sich auf den historisch belasteten Verursacher zurückführen, den weißen Mann. In besonderer Ausprägung als alter weißer Mann diffamiert. Als Ankläger durchweg gendergestählte und multientzückte weiße Frauen.
Und natürlich wie zu guten alten DDR-Zeiten versucht man es heute bei den Pimpfen und Jugendlichen, sie auf den rechten Multi-Gender-Weg zu leiten. Indoktrination als Erziehungsinstrument für einen geschlechtslosen , farblosen und selbstlosen Menschen, der sich als soziales Konstrukt begreift, das weder geschlossene Grenzen noch Solidargemeinschaften kennen soll. Gut ist, wenn alle gleich sind, gleich denken, gleich arm sind. Denn eines ist klar, Wohlstand schafft man so nie, Freiheit auch nicht. Es wird Zeit, dass man diesem Irrsinn stoppt.
21.3.201, M.MU

 

 

 

Elterliche Bindung statt frühe Bildung

Auf den Hinweis, dass alleinerziehende Mütter von Armut bedroht seien und nicht von der brummenden Wirtschaft profitierten, kontert Herr Cremer, die Chancen für Beschäftigung hätten sich verbessert, es gebe vermehrt Teilzeitstellen und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder.Einmal mehr stelle ich fest, dass die Lebensperspektiven für alleinstehende Frauen mit Kindern – aber auch für geringverdienende Elternpaare – immer wieder auf das Mantra „Gebt eure Kinder in Betreuung, um euch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen“ eingeengt werden. Dem möchte ich Betrachtungen des Psychoanalytikers Hans-Joachim Maaz gegenüberstellen:
Wie pervertiert ist unsere Hochkultur inzwischen, wenn die wünschenswerte Entwicklung zu demokratischen, friedvollen und sozial gerechten Verhältnissen durch die vorherrschende kinder- und familienfeindliche Politik mit Sicherheit verletzt wird. Wie kann eine Position vertreten werden, dass eine Krippe dem Kind mehr bieten könne als die Eltern? Stattdessen werden mit ideologisierter Phrasenhaftigkeit familiäre Betreuung für antiquiert, früheste Fremdbetreuung für fortschrittlich und frühkindliche Bildung für notwendig erklärt.
Sicher, es gibt auch schlechte Eltern, aber eine optimale Frühbetreuung basiert auf Bindung und nicht auf frühkindlicher Bildung – und nur Eltern haben die persönlichen Bindungsfähigkeiten. Wie kann ein Streit geführt werden, um nur dem elterlichen Konflikt zwischen Familie und Beruf gerecht werden zu wollen, ohne auf die Bedürfnisse des Kindes zu achten? In welche soziale Bedrängnis werden Eltern moralisch, ideologisch und ökonomisch gebracht, um gegen ihre Überzeugung ihre Kinder zu früh in eine Krippe zu geben?
Initiativen, die die Familienarbeit aufwerten und zumindest in Richtung Gleichbehandlung bezüglich der Erwerbsarbeit weisen, werden bekämpft und als „Herdprämie“ diffamiert.
Sind wir als doch arm, so arm, dass wir uns die drei Z – Zeit, Zuneigung und Zärtlichkeit – nicht mehr leisten können oder wollen?
21.10.2018, Maren Moormann, Freiburg, Der Sonntag

 

Ganztagesbetreuung nicht als Norm

Die Überschrift (“13 Milliarden für die Bildung”, Beitrag von Bärbel Krauß und Alex Habermehl, 3.2.2018) hat mich sehr irritiert. Suggeriert sie doch, dass mit sehr viel Geld Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung und ihrem Lernen gefördert werden. Für mich als Grundschullehrerin an einer Ganztagsschule stellt sich die Situation völlig anders da. Das Geld wird dazu verwendet, der Wirtschaft viele erwerbstätige Konjunkturankurbler, Steuer- und Rentenzahler zu liefern.

Den Eltern wird weisgemacht, ihre Kinder würden in der kostenlosen schulischen Ganztagsbetreuung besser gefördert als zu Hause. Fremdbetreuung zum Zwecke der Berufstätigkeit beider Elternteile wird unkritisch zur Norm erhoben. Wo bleibt der Aufschrei der Eltern, die wissen und spüren, dass sie selbst die besten, liebevollen Erzieher und Förderer ihrer Kinder sind? Eltern, die wissen, dass sie ihr Kind am besten kennen, am besten ermutigen, trösten, unterstützen oder auch zurechtweisen können? Und dass ihr Kind diese Zuwendung und Anteilnahme, auch eine aktive Erziehung besonders in den ersten Lebensjahren braucht und diese zeitliche Investition, diese Wertschätzung verdient?
Wer gibt den Kindern eine Stimme und formuliert, was sie sich wünschen würden, wenn sie wählen könnten? Die allermeisten Entscheidungsträger, die heute eine flächendeckende Fremdbetreuung fordern, haben doch als Kind selbst die Förderung und Betreuung im Elternhaus und die Zuwendung ihrer Eltern genossen. Wurden sie deshalb weniger gebildet? Hätten sie sich gewünscht, ganztags außer Haus betreut zu werden?
Ja, für manche Kinder gibt es zu Hause aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeit einer liebevollen Unterstützung. Sie sollen und müssen nachmittags bestmöglich in einer überschaubaren Gruppe betreut werden. Und ja, es gibt Eltern, die sich nur im Beruf als wertvoll erleben oder die der Karriere wegen keine Pause einlegen wollen. Oder Eltern, denen die Sicherheit fehlt, nach einer Kinderpause wieder eine entsprechende Beschäftigung zu bekommen. Und ja, manche gehen aus finanziellen Gründen arbeiten, weil der Staat nur die Außer-Haus-Betreuung von Kindern großzügig subventioniert, nicht aber die Erziehungsleistung von Eltern. Und ja, es gibt Kinder, die mit dem ganztägigen Trubel und Nachmittagsunterricht zu Recht kommen und gerne die verschiedenen AGs besuchen.
Schließlich erbringen die Betreuungspersonen einen unglaublichem Einsatz, trotz oft bescheidender Entlohnung. Aber nur dieses System als Norm für alle zu erheben, ist unverantwortlich.
22.2.2018, Sieglinde Koch, Lörrach, BZO

 

Kita-Platz-Sharing

Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Christian Schramm, brachte die Idee des Kita-Platz-Sharing als Lösung des Kitaplatzmangels auf: .Zwei Kinder teilen sich einen Ganz- oder Halbtagesplatz in einer Betreuungseinrichtung. Auch einige Freiburger Einrichtungen bieten Kita-Platz-Sharing an, allerdings maximal 20 Prozent der Plätze. Dafür sorgt seit 2009 eine Richtlinie des Kommunalverbands für Jugend und Soziales (KVJS). Nur wer die befolgt, bekommt Zuschüsse der Stadt.  Ab August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf den Betreuungsplatz für Kinder unter drei. Noch fehlen im Land 150 000 Plätze. 1200 Plätze will Freiburg bis 2014 schaffen.

Krippenplätze in Freiburg

In Freiburg gibt es derzeit rund 2450 Betreuungsplätze für Unter-Dreijährige (U 3). Ein großer Teil wird in rund 130 Kindertageseinrichtungen verschiedener gemeinnütziger und privater Träger zur Verfügung gestellt. Etliche dieser Einrichtungen davon betreuen auch ältere Kinder.
Daneben existieren noch weitere Angebote, zumeist von Tagesmüttern. Momentan beträgt die Betreuungsquote bei den Ein- bis Dreijährigen stadtweit 38 Prozent, wobei sie je nach Stadtgebiet zwischen 16 Prozent (Haslach-Egerten) und 73 Prozent (Vauban) schwankt. Bis Jahresende soll sie auf 44 Prozent ausgebaut sein.
Für 2013 hat die Stadt Freiburg in ihrem Haushalt 20,4 Millionen Euro für die U 3-Betreuung eingestellt. Abzüglich der Landesförderung (für 2013 rund 83 Prozent der Kosten) verbleibt ihr ein Gesamtaufwand aus eigenen Mitteln von rund 4 Millionen Euro.
Weitere Infos gibt es bei der Informations-, Beratungs- und Vermittlungsstelle “IBV Kinderbetreuung” am Fahnenbergplatz 4,  Tel 0761/201-8408 oder unter http://www.freiburg.de/kita 

 

 

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