Casa-dei-Bambini

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Casa dei Bambini – Freiburg Schwimbadstrasse

Die Villa des vormaligen Freiburger OBs Eugen Keidel hat 700 qm Wohnfläche, davon sind 650 qm für die Casa dei Bambini mit 90 Kindern geplant gewesen. Das Kindergartengesetz schreibt 6,5 qm fürs Kita-Kindergartenkind und 3,3 qm fürs Krabbelgruppenkind (unter 3 Jahre) vor. Nach dem Vergleich mit den Schwimmbadstrassennachbarn vom 10.5.2012 dürfen nur 60 Kinder aufgenommen werden – für sie werden 500 qm eingeplant.

Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder in der Casa dei Bambini orientieren sich an der Pädagogik von Maria Montessori.
Montessori Zentrum Angell Freiburg e.V.
Casa dei Bambini, Mattenstraße 1, 79100 Freiburg, Tel 0761 70 329-139
Organisation: Monika Kopfmann
Leiterin : Katharina Litzenberger
http://www.angell-montessori.de/casa-dei-bambini

 

ARD-Sendung “Wie Anwohner gegen Kitas kämpfen”
Ich empfehle allen, sich mal den Report Mainz Beitrag zum Thema anzuschauen. Da sinkt die Umgebungstemperatur noch ein paar Grad ab. Mich macht das sehr wütend. Bemerkenswert und beschämend ist, dass diese rücksichtslose Haltung offen und voller Stolz ausgesprochen wird.
20.4.2012, Carolin Leis,
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=9594520/pv=video/nid=233454/n4psgw/index.html

Aber bitte nicht vor der eigenen Haustür
Jaja, die Wiehremer, fordern 
– bessere Verkehrsanbindung
– mehr Parkmöglichkeiten
– bessere Kinderbetreuung
aber bitte nicht vor der eigenen Haustür! Es ist doch wirklich ein Witz. Da fällt den Anwohnern, die mit ihren eigenen Autos und denen ihrer Besucher die Straße zuparken, als Argument gegen die Kita nichts blöderes ein, als die Fahrbahnbreite… Wenn jeder auf seinem Riesengrundstück eine Parkmöglichkeit einrichten würde, gäbs schon weniger Probleme.  Und dann das Argument mit der “Käfighaltung” – wenn man selbst zu zweit auf 200 m² oder mehr lebt, hat man natürlich andere Vorstellungen. Da lebt eine 4-köpfige Familie auf 90 m² schon im Käfig. Diese Käfige sind aber bitte nicht in der Wiehre zu bauen, passt nämlich nicht in das dortige Wohnumfeld, oder? Ich bin überzeugt, dass einige Eltern froh wären, sie könnten ihre Kinder in dem geplanten “Käfig” versorgt wissen, damit sie beide arbeiten können, um sich den Käfig, in dem sie wohnen müssen, überhaupt noch leisten zu können.
Wieviele Leute vertritt der dortige Bürgerverein? Und welche Bürger sind das? Vielleicht sollte man sich in “Interessengruppe ungestörtes Wohnen” umbenennen.
18.4.2012, Ralf Rosen

Nur in “besseren” Wohngebieten?
Solche pervertierten Vorgänge sind aber offensichtlich nur in “besseren” Wohngebieten zu beobachten. Alleine Weingarten hat drei Kitas inmitten von Wohngebieten und eine davon sogar inmitten einer Senoirenwohnanlage. Und die Senioren freuts sogar wenn die Kleinen da herumwuseln.
Ich selbst hab zwei Kitas und jede Menge junger Familien in unmittelbarer Nachbarschaft und freu mich sogar sehr über das Geschrei spielender Kinder.
19.4.2012, MIchael Kühner

Zutate
” Kinder wie Federvieh” – eine Anwohnerin in der Schwimmbadstrasse Freiburg-Wiehre zur geplanten Kita in vornehmer Umgebung
“Käfighaltung für Kinder” – der Bürgervereinsvorsitzende Mittel- und Unterwiehre Eugen Reinwald im SWR-Report und in der BZ

 Autos und Hunde haben Vorrang vor Kindern
Stadt, Land und Bundesregierung tun alles, um die angespannte Lage bei den KITA PLätzen zu entspannen und zu unterstützen, und auch die Rechtsprechung paßt sich an. Der gesellschaftspolitische Diskurs hängt hingegen hinterher. Autos und Hunde haben Vorrang. Im ARD Report hat sich der Bürgervereinsvorsitzende Reinwald sowie Teile der Anwohner selbst entlarvt. Nun, nachdem ihm die Felle davonschwimmen,versucht er es wieder einmal mit Diffamierung und Unwahrheit. KITA PLätze werden nicht verschachert! Dass er überhaupt Enkel hat, wissen wir alle von ihm selbst.Wie lange will sich der Bürgerverein dies noch ansehen? Tatsache ist doch:
1. Die Darstellung des (vorgeschriebenen!) Raumprogramms der KITA ist falsch. Haus und Garten sind großzügig bemessen.
2. Die Verkehrssituation wurde monatelang mit den Anwohnern
abgearbeitet und ist Teil des Vergleichs.
3. 80% der Eltern kommt aus der unmittelbaren Wiehre und kommt zu Fuß
oder mit dem Fahrrad.
4. Zusätzlich stehen Parkplätze in der Hochgarage zur Verfügung.
Und das Wichtigste: Alle Anwohner könnten auf ihren großzügigen mehr als 1000qm großen Grundstücken mit Zufahrt Parkplätze einrichten und brauchen eigentlich gar keine Anwohnerbewilligungen…..
20.4.2012, Antoinette Klute-Wetterauer

Casa kommt!
Die Klagen von Herrn Reinwald, der die geplante KITA in der Schwimmbadstraße seit genau 17 Monaten bis aufs Messer bekämpft, müssen verwundern. Schon im ersten „Wiehre Journal“ stellte Herr Reinwald unseren gemeinnützigen Träger in die Nähe von verurteilten Betrügern. Die mit der Stadt Freiburg besprochene Zahl der Kinder auf vier Stockwerken einer mehr als 700 qm großen Villa mit 1400 qm Garten wird von ihm massiv bekämpft und mit immer wieder neuen falschen Zahlen unterlegt. Die Stadt steht hinter uns, weil in der Wiehre mit nur 22 Prozent der notwendigen KITA-Plätze diese dringend gebraucht werden. Niemand hat Herrn Reinwald gezwungen, sich freiwillig in einer ARD-Dokumentation einem Interview zu stellen und über „Käfighaltung von Kindern“ zu sprechen. Profilierungssucht? Er desavouiert in seinem Interview nicht nur Eltern und Kinder, sondern auch die Jugendämter, die genaue Richtlinien für Kindertagesstätten haben, die wir zu erfüllen haben. Unser Ziel war und ist es, bezahlbare Plätze für junge Familien aus der Wiehre zu schaffen: Dies versuchen Herr Reinwald und ein Teil der Anwohner der acht Villen im hinteren abgesperrten Teil der Schwimmbadstraße zu verhindern. Längst sind die Kosten durch Gutachten, zeitliche Verzögerungen und Auflagen auf das Doppelte (!) gestiegen. Dass sich nun die Mitbürger gegen diese antiquierten Vorstellungen wehren, halte ich nur für folgerichtig. Hoffentlich treten viele junge Familien dem Bürgerverein bei und zeigen ihm, wer es mit der Satzung ernst meint. Glauben Sie mir: Die „Casa Dei Bambini“ kommt – und zwar bald! Und die Kinder werden nicht die Verlierer sein!!!
11.5.12, www.stadtkurier.de, Antoinette Klute-Wetterauer, Geschäftsführung, Montessori Zentrum ANGELL Freiburg

Danke!
Zur Titelgeschichte „Giftmails und viele Verlierer“ (Stadtkurier vom 3. Mai) über den Streit um die geplante Kita in der Schwimmbadstraße:
Als mittelbar betroffener, in vielen Einzelpunkten sachkundiger Quasi-Anlieger habe ich Ihren Artikel mit Freude zur Kenntnis genommen. Ganz im Gegensatz zu anderen – größeren – Medien informiert der Stadtkurier sachlich, von den Fakten her richtig, unpolemisch. So sollte Berichterstattung sein und so werden die Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzt, sich selbst ein objektives Bild zu machen. Danke an den Stadtkurier – weiter so!
11.5.2012, Jürgen Miehe, Freiburg, www.stradtkurier.de

Gute Erfahrungen
Ich betreibe selbst drei Kindergruppen in der Wiehre: Im Vergleich zu anderen Stadtteilen ist unser Stadtteil überdurchschnittlich versorgt, es sind einige neue Kitas entstanden, einige vorhandene Kitas haben sich vergrößert. Angst vor der Konkurrenz habe ich nicht, ich frage mich aber, wie die Zukunft von kleineren Einrichtungen aussehen wird, die vor Jahren (ohne Zuschüsse der Stadt!) gegründet wurden. Offensichtlich geht der Trend in Richtung Großeinrichtungen, auch wenn dadurch die familiäre Atmosphäre verloren geht und zusätzlich mehr Ärger mit den Nachbarn und Verkehrschaos nicht zu vermeiden sind. Die Räumlichkeiten meiner zweiten Kindergruppe „Wilde Hummel“ in der Hummelstr. 9 habe ich übrigens auch dank Herrn Reinwald (Vorsitzender des Bürgervereins) bekommen. Bisher habe ich wirklich gute Erfahrungen mit Anwohnern rund um meine Kindergruppen gemacht. Zuletzt wurden mir sogar Räumlichkeiten für meine dritte Kindergruppe von Nachbarn vermittelt. Des Weiteren musste ich sogar zwei Räume in der Wiehre absagen, die mir von Vermietern, welche im Haus wohnen, angeboten wurden. Ob dies auch der Fall gewesen wäre, wenn ich 90 Kinder zu betreuen hätte, wage ich zu bezweifeln…
11.5.2012, Rosalba Hernández Bethencourt, Freiburg, www.stadtkurier.de

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