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Buggi 50 am 13.11.2010 in Weingarten: Tele-Blick nach Osten über Freiburg zu Roßkopf-Windrädern und Kandel (links)

 

                                   
(1)  Uni-Bibliothek 28.9.2012                   (2) Promotion 13.9.2012                         (3) Mensa 6.11.2012

                   
(4) Mensa am 6.11.2012                         (5) Herbst an der Alten Universität         (6) Neubau Uni-Bibliothek

         
(7) Uni-Bíbliothek 6.11.2012                   (8) 20.12.2012

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Studiengebühren: Was man sich erarbeiten muss, ist immer kostbarer
Nachhaltigkeit ist in der Bildung und Ausbildung sehr wichtig. Kinder sind ein kostbares Geschenk, deshalb haben die Eltern die Aufgabe, ihre Kinder als künftige Leistungsträger der Gesellschaft zu erziehen. Den jungen Leuten muss von den Eltern bewusst gemacht werden, dass ein Studium eine kostbare Ressource ist, die vom Staat bereitgestellt wird, und dass damit verantwortlich umgegangen werden muss. Meiner Meinung nach sollten für jedes Semester Studiengebühren anfallen und für Prüfungen, die wiederholt werden, muss eine Gebühr erhoben werden. Was ausländische Studenten betrifft, ist es berechtigt, ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass der deutsche Staat kein Selbstbedienungsladen ist. Bei vielen Studenten bezweifle ich, dass die Qualifikation für ein gewähltes Studium vorhanden ist. Eltern haben die Pflicht, herauszufinden, was ihre Kinder können. Ein Studium/eine Ausbildung soll zielorientiert durchgeführt werden, um Nachhaltigkeit zu erlangen. Wenn ein Mensch sich etwas erarbeiten muss, ist es für ihn kostbarer, als wenn er es nachgeschmissen bekommt.
19.1.2017, Horst Schmiedlin, Herbolzheim

 

KAS-Studie: Studier- und Ausbildungsfähigkeit nehmen ab
Dorothea Siems bringt es in der „Welt“ auf eine einfache Formel: „Die politisch gewollte Inflation der Abschlüsse wurde mit einer dramatischen Absenkung der Anforderungen erkauft.“ Es existiere, so die KAS-Studie, eine wachsende Gruppe von Studierenden, die den Anforderungen des gewählten Studiengangs intellektuell und von seinen fachlichen Voraussetzungen her nicht gewachsen seien. Das bezieht sich nicht nur auf die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik): „Große Schwächen bestünden selbst bei Germanistikstudenten in der Rechtschreibung und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit.“ ….
Alles von Rainer Grell vom 18.4.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/bildung._alles_was_man_nicht_wissen_muss_in_deutschland
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Freiburgs Uni-Rektor schlecht? – nur 65 von 6100 Wissenschaftler bewerten
Glaubt man dem vermeintlich so renommierten Deutschen Hochschulverband (DHV), gehört der Rektor der Universität Freiburg zu den schlechtesten Rektoren Deutschlands. Denn er landete ja bei der “Auszeichnung” des DHV zum “Rektor des Jahres” im untersten Drittel. Abstimmen durften die knapp 30 000 Wissenschaftler, die Mitglied im DHV sind.
Wer genauer hinschaut, reibt sich allerdings die Augen. Die Freiburger Universität beschäftigt einschließlich der Ärzte am Uni-Klinikum über 6100 Wissenschaftler. Von denen haben aber gerade einmal 65 eine Bewertung über den Freiburger Rektor abgegeben. Bei diesem Verhältnis würde jeder Statistiker die Auswertung sofort in den Reißwolf stecken. Zumal ja allgemein bekannt ist, dass sich vor allem jene zu Wort melden, die unzufrieden sind, während die Zufriedenen sich nicht die Mühe machen mitzuwirken. Und jeder weiß ebenfalls: Wo Veränderungen angestoßen werden, herrscht Unzufriedenheit bei den Bequemen. Die Reputation etwa, die sich die Freiburger Universität in den vergangenen Jahren nicht zuletzt auch international erarbeitet hat und weiter erarbeitet, wurde offenbar komplett ausgeblendet.
Was treibt den DHV überhaupt dazu, mit derart unwissenschaftlichen – und perfiden – Methoden Menschen an den Pranger zu stellen? Geltungsdrang? Wegbrechende Mitgliederzahlen?
22.2.2016, Lüder Gerken, Bötzingen
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http://www.badische-zeitung.de/freiburg/im-rektoren-ranking-landet-hans-jochen-schiewer-im-letzten-drittel–117595343.html

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Exzellenzinitiative an Universitäten – Drei Säulen

Im Rahmen der Exzellenzinitiative konkurrieren die Universitäten um Fördermilionen. Dabei werden drei Säulen gefördert:

Graduiertenschule: In Graduiertenschulen wird aus der Promotion ein strukturiertes Ausbildungsprogramm, in dem mehrere Disziplinen gemeinsam mit enger Betreuung und Fortbildungskursen ausgewählte Nachwuchskräfte schulen und zu ersten wissenschaftlichen Erfolgen führen. Jede Graduiertenschule soll pro Jahr mit 1 bis 2,5 Millionen Euro gefördert werden. Geplante Fördersumme insgesamt: 300 Millionen Euro. Seit der ersten Exzellenzrunde werden 39 Schulen gefördert.

Forschungscluster: In einem Forschungscluster, übersetzt Forschungsnetzwerk, schließen sich mehrere Uni-Institute mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Max-Planck- oder Fraunhofer-Instituten zusammen, um gemeinsam über die Disziplinen hinweg ein Thema zu erforschen. So will der Freiburger Clusterkandidat Brain-Links / Brain-Tools beispielsweise Techniken entwickeln, um gelähmte Patienten mit Gedanken Roboterprothesen steuern zu lassen. Mit im Boot sind die Freiburger Mikrosystemtechniker, die den Medizinern im Cluster bessere Sensoren für die notwendigen Hirnstrommessungen liefern sollen. Ebenfalls beteiligt: die Informatiker der Freiburger Universität, die im Projekt die Robotertechnik beisteuern. Exzellenzcluster sollen pro Jahr mit 3 bis 8 Millionen Euro gefördert werden. Geplante Fördersumme insgesamt: Etwa 1,4 Milliarden Euro. Bisher gibt es 37.

Zukunftskonzepte: Wer den Status Elite-Universität erhalten möchte, muss ein Konzept vorlegen, wie er sich “als Institution im internationalen Wettbewerb in der Spitzengruppe etablieren” will, so die offizielle Anforderung. So überzeugten die Freiburger 2007 die Juroren unter anderem mit ihrem Plan für ein Nachwuchsforschergruppen-Programm und ein Institute for Advanced Studies, dem Frias: Dies sollte Wissenschaftlern die Gelegenheit geben, sich jenseits lästiger Lehrverpflichtungen zum Forschen zurückzuziehen. In diesem Finale wollen die Gutachter auch besonders darauf achten, was die Kandidaten in Sachen Lehre und Frauenförderung zu bieten haben. Grundvoraussetzung für den Titel Eliteuni ist allerdings der gleichzeitige Sieg in den Disziplinen Graduiertenschule und Exzellenzcluster. Geplante Fördersumme insgesamt: Etwa eine Milliarde Euro, die auf bis zu zwölf Universitäten verteilt werden wird. Bisher gibt es neun.

 

 

Studieren ohne Abitur

Seit 2010 ist Meister und gleichwertige Absolventen in Baden-Württemberg der allgemeine Hochschulzugang offen. Voraussetzung zu einem beliebigen Studium ist ein Beratungsgespräch an der Hochschule. Anders beruflich Qualifizierte können ein ihrer Berufstätigkeit entsprechendes Studium nach einer Eignungsprüfung an einer Hochschule starten.
Das Studium ohne Abitur wird kaum genutzt, im Wintersemester 2012/13 gab es 2185 Studierende ohne Abitur.
http://www.studieren-ohne-abitur.de

 

 

 Überintellektualisierung – das größte Risiko Deutschland

“Das größte Risiko Deutschlands ist, dass immer mehr junge Leute die Universität besuchen.”
“Wen man intelligente Menschen bis zum Alter von 25 Jahren in einer Ausbildung gefangen hält, sind die besten Jahre verpufft. Wenn Bill Gates das Studium nicht abgebrochen hätte, gäbe es kein Microsoft. Wenn Steve Jobs die Schule nicht ebgebrochen hättem, gäbe es keine Firma Apple. Wir überschätzen die Rolle der Hochschulen und Uniersitäten.”
“Die Überintellektualisierung führt zum Stillstand der Gesellschaf. Genau darin sehe ich heute die Gefahr für Deutschland. Silicon Valley funktioniert genau deshalb, weil intelligente Menschen ihre Zeit nicht an Hochschulen verschwenden, sondern Firmen gründen. Versuch und Irrtum bringen mehr als Plappern und Theoretisieren. Hochschulen – mit Ausnahme der wenigen Spitzenuniversitäten – bringen einer Gesellschaft verdammt wenig. Hochschulen sind ein betrug. Sie sind Meister im Selbstmarketing.”

Obige Zitate stammen von dem Zufallsforscher und Ökonomen Nassim Taleb, Professor für Risk-Engineering an der New York Uiversity, in:
“Wir brauchen mehr Chaos, Nassim Taleb im Gespräch mit dem Schweizer Schriftsteller Rolf Doeblli,
Die Zeit vom 18.4.2013, Seite 58

 

Anglistik und Amerikanistik vom Wissenschatsrat Forschungsrating ausgezeichnet

Die Universität Freiburg hat hervorragende Ergebnisse beim ersten Forschungsrating des Wissenschaftsrates für Anglistik und Amerikanistik erreicht. Der Wissenschaftsrat ist eine Institution, die die Bundesregierung und die Regierungen der Länder bei der Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung berät. In seinem neuesten Rating hat er die anglistische und amerikanistische Forschungslandschaft in Deutschland bewertet. Insgesamt haben sich 60 Hochschulen beteiligt, knapp 90 Prozent der in diesem Fach forschenden Einrichtungen. Die Albert-Ludwigs-Universität hat dabei nach der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität das zweitbeste Ergebnis eingefahren. Sie erhielt vier Mal die Note “herausragend” für Qualität, Reputation und Forschungsermöglichung im Fachgebiet Englische Sprachwissenschaft sowie in der Forschungsqualität der Literatur- und Kulturwissenschaft. Weitere Gebiete erhielten Bewertungen von “herausragend/sehr gut” bis “sehr gut/gut”. “Die Ergebnisse des Wissenschaftsratings bestätigen, warum die Freiburger Anglistik und Amerikanistik in der Forschung und vor allem auch in der Lehre konstant Spitzenplätze belegt”, erklärte in einer Pressemeldung Bernd Kortmann vom Englischen Seminar der Uni Freiburg.
10.12.2012

 

Neubauten 11. Fakultät der Universität am Flugplatz

                    
(1) 7.5.2013                                                (2) Uni-Radio am Flugplatz                      (3) Studentenwohnheim 7.5.2013

                   
(4) Blick zum Flugplatz 7.5.2013            (5) 11.Fakultät der Uni                              (6) IMTEK am 7.5.2013

          
(7) Blick nach Westen

(5) Tele-Blick vom Wolfsbuck nach Osten über die 11.Fakultät der Universität auf Freiburg am 7.5.2013

 

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