Hochschulen-Freiheit

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Hamed Abdel-Samad, Seyran Ates und Ahmad Mansour (rechts) auf der 4. Islam-Konferenz am 28.11.2018

Hamed Abdel-Samad, Seyran Ates und Ahmad Mansour (rechts) auf der 4. Islam-Konferenz am 28.11.2018

 

Lucke an Uni Hamburg – Intoleranz im Hörsaal
Der Aufruhr wegen Bernd Lucke ist einer Universität besonders unwürdig
Hier geht es vielleicht nicht gleich um die Freiheit der Wissenschaft, aber doch um das Recht der freien Rede, zumindest um das von Bernd Lucke. Am Mittwoch konnte er nicht frei reden, der Professor der Ökonomie. Daran hatten ihn Studenten und Aktivisten in einem Hörsaal der Hamburger Uni gehindert, angestachelt von der tiefroten Studentenvertretung Asta.
Ausgebuht und mundtot gemacht wurde Lucke, angerempelt, Polizisten mussten ihn aus der Uni begleiten. So einer, der Mitbegründer der AfD, sollte nicht reden, nicht Professor sein, meinten die gut organisierten Störer
Der Aufruhr ist einer Universität besonders unwürdig.
Wo, wenn nicht dort, sollte man sich besonders in ideologisch aufgeheizten Zeiten zuhören, gerade wenn man nicht einer Ansicht ist? Vorurteilsfrei streiten? Sich fragen, ob nicht der andere Recht haben könnte? Dort, an der Uni, ist und bleibt der im Recht, der die besseren Argumente hat, die überzeugendere Theorie, die nachprüfbaren Fakten. Nicht der Schreihals sollte das Wort haben, sondern der Leise, der scheinbar Bewiesenes in Frage stellt, dem Meinungsmoden egal sind, und der so dem freien Diskurs einen Dienst erweist – auch wenn einem seine Meinung nicht passt “Die AfD von damals hat mit der von heute nicht mehr viel gemein.”Befremdlich ist auch das Ziel der Anfeindungen. Wie viele Volkswirte ist Lucke überzeugt, dass die Eurozone falsch konzipiert ist, nicht lebensfähig, unterm Strich nicht gut für die Menschen – in Deutschland nicht und auch nicht im Süden der Währungsunion. Diese Ansicht muss man nicht teilen, aber sie darf selbstverständlich Teil einer offenen Debatte sein, nicht nur im Hörsaal
Lucke gründete die AfD als Ein-Themen-Partei gegen die Eurorettungspolitik, die Kanzlerin Angela Merkel als alternativlos bezeichnet hatte. Die AfD von damals hat mit der von heute nicht mehr viel gemein. Wer sich die Mühe machte, Lucke als AfD-Chef zuzuhören, hörte keine Demagogie, sondern Technisches über “optimale Währungsräume”. Er mag konservativ sein, aber nichts an dem, was er sagt, rechtfertigt es, an seiner demokratischen Gesinnung zu zweifeln.
Lucke trat aus der AfD aus, als sie ihm zu rechts wurde, heute warnt er vor ihrer Gefährlichkeit. Ihn dafür verantwortlich zu machen, was nach ihm aus der AfD wurde, und ihm deshalb die Eignung als Professor abzusprechen, beweist entweder fehlende Fähigkeit zur Differenzierung oder einen Hang zum Totalitären.

Übrigens: Wäre Lucke heute noch Mitglied der nicht verbotenen AfD, wäre auch das allein kein Grund, ihn aus der Uni vertreiben zu wollen, statt sich mit Argumenten und kritischen Fragen mit ihm auseinanderzusetzen – wie mit anderen Professoren auch.

Nicht Bernd Lucke hat ein Toleranzproblem, sondern der Hamburger Asta. Die Feinde des freien Diskurses sitzen eben auch in Kreisen, die sich gern als Verteidiger der liberalen Gesellschaftsordnung inszenieren und sich moralisch immer auf der richtigen Seite wähnen. Wenn diese Haltung eines Teils der designierten intellektuellen Elite dieses Landes Schule machte: Welcher Professor ist der nächste, dessen Lehre, dessen Forschung, dessen außeruniversitäre Wortmeldungen unerwünscht sind? Wer meint, hier gehe es nur um Lucke, und nicht um Grundsätzliches in einer Demokratie, der stelle sich mal vor, was passierte, wenn rechtsradikale Studenten verbal Vorlesungen von Professoren sprengten, die ihnen zu links sind.
An der Uni Hamburg sollten sie mal Joachim Gauck als Gastredner einladen. Der Bundespräsident a.D. hatte zu “Toleranz in Richtung rechts” aufgerufen, ohne die Ablehnung rechtsextremer Positionen aufzugeben. Wo die Grenze zwischen rechts und rechtsextrem verläuft, könnte man bei der Gelegenheit nicht nur mit dem Asta diskutieren – auch, was Toleranz heißt. Ob sie Gauck herzlich willkommen heißen würden?
… Alles vom 18.10.2019 von Ronny Gert Bürckholdt bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/der-aufruhr-wegen-bernd-lucke-ist-einer-universitaet-besonders-unwuerdig

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Kommentare:
Reaktion der Uni-Leitung und der Grünen Wissenschaftssenatorin genauso skandalös
Respekt, Herr Bürckholdt. Ein bemerkenswerter Kommentar, den ich von der BZ in dieser deutlichen Form nicht erwartet hätte. Ergänzen möchten ich noch, dass die Reaktion der Uni-Leitung und der Grünen Wissenschaftssenatorin genauso skandalös war wie der als Protestaktion getarnte Angriff auf die Meinungsfreiheit durch die linke Studentenvereinigung und die Antifa. Wer als Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht schützt und verteidigt und wer als verantwortliche Politikerin den Eindruck erweckt, diese Vorkommnisse klammheimlich zu unterstützen, der ist in seiner Position untragbar. Die Rücktritte oder die Entlassung von Professor Lenzen und Senatorin Fegebank sind eigentlich unvermeidlich.
18.10.2019, A.B., BZO
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Von Studenten erwartet man eigentlich ein gewisses Maß an Grundintelligenz.
Schließlich hat man i.d.R. das Abi gemacht. Allem Anschein nach scheint aber die politische Bildung und der Geschichtsunterricht in der Schule auf der Strecke geblieben zu sein. Nur so kann man sich dieses kindische Verhalten erklären. Es wird nicht mehr diskutiert und debattiert, sondern von moralisch überhöhter Position aus niedergeschrien. Das totalitäre Prinzip eben. Nichts gelernt aus der Geschichte.
18.10.2019, M.D.
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Das Diskussionsniveau begann schon 1968 und hat sich bis heute in den Universitäten nicht geändert. Außerdem sollte man die Antifa mal in Lifa umtaufen Linksfaschisten.
18.0.2091, M.M.
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Bei der “tiefroten AStA” scheint jedes Denken aus- und ein Schnappreflex gegen rechts einzusetzen, wie auch bei Herrn W. Welche Probleme Hamburg hat, kann man anhand jener Ereignisse ins Gedächtnis rufen, die sich unter einem Ersten Bürgermeister Scholz ereignet haben. Die Krawallmacher von 2017 kamen mitnichten – wie vielfach kolportiert wurde – aus dem Ausland, sondern aus Hamburg und umgebenden Bundesländern. Wenn also im Osten vor einer rechten Parallelgesellschaft gewarnt wird, darf man mit Fug und Recht das Gegenextrem in Hamburg vermuten.
18.10.2019, D.S.
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… auch von der Humboldt-Universität in Berlin
Ähnliche Vorfälle sind auch von der Humboldt-Universität in Berlin zu vermelden, wo die trotzkistisch geprägte Studentenvertretung eine Forschungseinrichtung des Osteuropa-Kenners Barberowski blockiert hat, weil dieser nicht links genug politisiert. Kein Wort dazu von der Bundeswissenschaftsministerin, von der so rechtsstaaterpichten FDP. Artikel 5 GG scheint bei diesen relativierbar zu sein, genauso wie unserem allseits bekannten Herrn Wirth.
18.10.2019, E.S.

 

Prof Jörg Baberowski, Humboldt-Universität Berlin
29.1.2019
https://www.cicero.de/kultur/500-wichtigste-deutschsprachige-intellektuelle-liste/plus
27.5.2019
https://www.cicero.de/kultur/political-correctness-linke-rechte-universitaet-diskussion
29.5.2019
https://www.cicero.de/kultur/universitaet-political-correctnes-meinungsfreiheit-joerg-baberowski-herfried-muenkler
20.6.2019
https://www.cicero.de/kultur/political-correctness-wissenschaft-journalisten-moralismus

 

Comfort College: An der Wohlfühluniversität sind unbequeme Gedanken unerwünscht
Stereotypes Denken in sicheren Umgebungen fördert die Komfortidylle. Die Universität als Ort der Wissensproduktion hingegen scheint vorbei zu sein. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines amerikanischen Philosophieprofessors. Die Jugend ist nicht mehr wie früher: Dieser Satz ist wohl immer wahr. Aber wie genau verändert sie sich? In den USA hat Steven B. Gerrard, Philosophieprofessor am Williams College in Massachusetts, den Kulturwandel im Endstadium der Jugend – an der Universität – unter die Lupe genommen. Sein Fazit: Das zurzeit an höheren Bildungsinstituten herrschende Klima lässt sich am besten mit dem Ausdruck «Comfort College» umschreiben, zu Deutsch: Wohlfühluniversität.
Wer jetzt an «Sicherheitszonen» und «Trigger-Warnungen» vor «Mikro-Aggressionen» denkt, liegt richtig. Der Hintergrund: Vergangenes Jahr hatte Gerrard vorgeschlagen, Studenten zu einem Gelöbnis auf die Redefreiheit an der Universität zu bewegen, da diese Privilegierte wie Minderheiten gleichermassen schütze. Flugs kam die gepfefferte Antwort einiger Studenten:
«Redefreiheit» sei «von rechtsgerichteten und liberalen Gruppen als diskursiver Deckbegriff für Rassismus, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie, Transphobie, Ableismus und Klassismus kooptiert worden». Diese durch Redefreiheit getriggerten Phobien und Ismen (Ableismus ist übrigens Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen) stehen Behaglichkeit und Komfort auf dem Campus im Wege.

Diesen kultischen Wohlfühlglauben stören wissensproduzierende Staubfänger wie Wahrheit, Logos und die Freiheit, Skepsis und kritisches Denken zu äussern, nur noch. Also weg damit, so die studentischen Komfortkunden. Und weil der Kunde König ist, machen die Universitätsleitungen, das Management des «Comfort College», eben brav mit. Sollte Gerrard recht haben, haben unbequeme Dinge wie Forschungs- und Redefreiheit an der Uni bald nichts mehr zu suchen. Nur – wofür braucht’s dann noch Universitäten?
…. Alles vom 24.9.2019 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/an-der-wohlfuehl-universitaet-sind-unbequeme-gedanken-unerwuenscht-ld.1510642

 

Die Unfähigkeit zur Freiheit: In Deutschland herrscht ein zunehmend repressives Klima
Interventionen und administrative Lösungen aus politischen Interessen ersetzen in Deutschlands Hochschul- und Kulturszene zunehmend den demokratischen Diskurs. Über eine Renaissance des Totalitären. …
In Deutschland liebt man es, sich auf die Lehren der Geschichte zu berufen, wenn man den «Anfängen» wehren will. Diejenigen, die sich auf der guten Seite wähnen, glauben daher, über dem Gesetz zu stehen und über die Freiheit anderer entscheiden zu dürfen. Symptomatisch dafür ist, die Demokratie einschränken zu wollen, um sie zu schützen.

Es wäre ein Anfang, wenn man den notwendigen Meinungsstreit in der Demokratie als Streit der Meinungen akzeptieren würde und nicht auf repressive Mittel der Intervention und auf administrative Lösungen setzen würde. Es wäre ein Anfang, wenn man die bürgerlichen Freiheiten respektieren würde, anstatt sie auszuhebeln. Hilfreich wäre es zu verstehen, dass man aus der Geschichte keine Lehren ziehen kann, wohl aber schärft der Blick in die Geschichte die Fertigkeit, Mechanismen zu erkennen. So lässt sich immer wieder beobachten, wie in der Geschichte rationale Ordnungen und Vorstellungen ins Irrationale kippen. Deutschland ist besonders anfällig dafür, weil es einen fatalen Hang zur politischen Romantik hat. Dem ist zu wehren. Kunst soll die Vielfalt der Welt darstellen, nicht die Einfalt der Künstler.
….
Begriffe wie «Aktivist» oder «Intervention» lassen durchaus frösteln. Interventionen haben die deutschen Universitäten mehr als genug erlebt. Gerade in den letzten Jahren wurden in Deutschland Professoren von Studenten gemobbt und bedroht, weil sie in den Augen derer, die doch erst einmal lernen und sich die Urteilsfähigkeit erwerben sollten, angeblich rassistische, militaristische, menschenfeindliche, frauenfeindliche, heterodominante, homophobe, islamophobe, antifeministische Positionen vertreten.
In Frankfurt am Main versuchten Studenten eine Podiumsdiskussion an der Universität über das Kopftuch zu verhindern. Angegriffen wurde die Professorin, die diese Diskussion initiiert hat, die Forderung nach der Entlassung, nach einem Forschungsverbot für diese Professorin wurde erhoben.
In Dresden besetzten am 29. Mai 2019 Studenten der Hochschule für Bildende Künste die Bibliothek, weil die Hochschulleitung der Forderung nicht nachkommt, die Bibliotheksleiterin zu entlassen, die als Parteilose auf der Liste der AfD für die Kommunalwahl kandidiert hatte. Damit pfeifen die Studenten auf das Grundgesetz, das für jeden Bürger das aktive und passive Wahlrecht garantiert. Man verteidigt zu Recht das Grundrecht auf Asyl, das allerdings nur politisch Verfolgten zusteht, und engagiert sich selbst für eine politische Hetzjagd, für eine politische Verfolgung. Die eigene Moral stellt man höher als das Grundgesetz, und im Namen der eigenen politischen Überzeugungen nimmt man sich das Recht heraus, die bürgerliche Existenz des anderen zu vernichten. Die «Dresdner Neuesten Nachrichten» zitierten die Besetzer: «Wir können uns nicht vorstellen, eine Bibliothek weiterhin zu benutzen, die von einer Kandidatin von der AfD-Liste geführt wird.» Man kennt den Ton der Forderung, aus anderen Zeiten, mit anderen Begründungen. Wie lautete doch die Überschrift in einem Artikel der Pionierzeitung der DDR 1967: «Kein Vertrauen zum parteilosen Direktor.»
… Alles vom 12.6.2019 von Klaus-Rüdiger Mai bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/in-deutschland-herrscht-ein-zunehmend-repressives-klima-ld.1487259?mktcid=nled&mktcval=107_2019-06-12&kid=nl107_2019-6-11

 

 

Scientists-for-Future – Parallelnetz zu Fridays-For-Future
Wichtiger Verstärker für die Öffentlichkeit: das fast gleichzeitig entstandene Parallelnetzwerk der „Scientists for Future“ https://fridaysforfuture.de/scientists-for-future/, das für die nötige argumentative Unterfütterung sorgen soll und behauptet, „16 000 namhafte Wissenschaftler“ aus Deutschland, Österreichs und der Schweiz zu vertreten”. Als Initiatoren treten unter anderen der aktivistische Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung Hans-Joachim Schellnhuber auf, dessen Stellvertreter Johan Rockström sich gerade in einem Interview mit frei erfundenen Behauptungen und Zahlensalat („Ein Steak enthält 70 Liter Erdöl“) blamierte und seine Behauptungen zurücknehmen musste.
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/rockstroem-korrigiert-sich-erneut-in-einem-steak-stecken-nicht-70-liter-erdoel/24309734.html
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Außerdem dabei: Der TV-Moderator Ranga Yogeshwar, der Medizinpublizist Eckart von Hirschhausen und die für ihre Falschprognosen bekannte Ökonomin Claudia Kemfert (die 2011 prophezeite, die EEG-Umlage werde bis 2020 nicht über 3,59 Cent pro Kilowattstunde steigen, und andererseits einen schon bald fälligen Ölpreis von bis zu 200 Dollar pro Barrel vorhersagte). Dass die „Scientists for Future“ nicht‚ die „Klimawissenschaft” repräsentieren, sondern ihren hoch aktivistischen Teil, kann jeder erkennen, der beispielsweise das Buch „Die Klimafalle. Die gefährliche Nähe von Politik und Klimaforschung“ von Hans von Storch zur Hand nimmt. https://www.amazon.de/Die-Klimafalle-gef%C3%A4hrliche-Politik-Klimaforschung/dp/3446435077?tag=publico0e-21
Der renommierte Meteorologe und Küstenforscher warnt darin seine Kollegen, sich als Ersatzpolitiker und Chefapokalyptiker aufzuspielen.
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… Alles vom 30.5.2019 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/

 

Kopftuch-Tagung Uni Frankfurt – Linke Unfreiheit gegen Prof Susanne Schröter
Gedanken zu „100 Jahre Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt“
Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Soziologie an der Goethe-Universität 01.04.2019“
https://www.deutschlandfunk.de/jubilaeum-100-jahre-soziologie-an-der-goethe-universitaet.680.de.html?dram:article_id=445206
liegt es nahe, Bedenkliches, wie es gegenwärtig an besagter Universität in Frankfurt offenkundig wurde, daraufhin hin zu überprüfen, ob es nicht einen Vorlauf gibt, der als warnendes Beispiel gelten darf.
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Und man wird fündig. Das „Kesseltreiben“ (Josef Kraus) gegen die Professorin Dr. Schröter an der Goethe-Universität anlässlich einer angekündigten, kritischen Tagung über das muslimische Kopftuch
http://www.ffgi.net/files/konferenz-190508-Das_islamische_Kopftuch.pdf,
mit der Fragestellung „Symbol der Würde oder Unterdrückung?“ rief unter Studenten eine Reaktion hervor, die es verdient, im historischen Kontext interpretiert zu werden. Sie verlautbarten:
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„Wir Studierenden […] sind schockiert, dass Prof. Dr. Susanne Schröter eine Konferenz […] stattfinden lassen kann […].Wir können das nicht weiter dulden und fordern deshalb, dass die Veranstaltung […] abgesagt wird und Prof. Dr. Susanne Schröter ihrer Position enthoben wird.“ (Zitiert nach J.Kraus)

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/susanne-schroeter-kesseltreiben-gegen-eine-islamkritische-frankfurter-professorin/
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In einem Beitrag anlässlich des 100sten Geburtstags des Soziologie-Lehrstuhls berichtet die Deutsche Welle von einem Interview aus dem Jahr 1969 mit dem berühmten Theodor Adorno. Er betonte,
https://www.deutschlandfunk.de/jubilaeum-100-jahre-soziologie-an-der-goethe-universitaet.680.de.html?dram:article_id=445206
er „habe einfach das Glück gehabt, dass ihm nicht schon als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni kritisches Denken abtrainiert worden sei.“ Originalton Adorno: „[…] ich es also nach wie vor riskiere, ungedeckte Gedanken zu denken, die sonst von diesem übermächtigen Kontrollmechanismus, der da Universität heißt, den meisten Menschen schon sehr früh […] abgewöhnt werden. Und es zeigt sich nun dabei, dass die Wissenschaft selber durch diese Kontrollmechanismen in den verschiedensten Bereichen so kastriert und so steril wirkt.“
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Die Studenten einer Universität, die den Namen des größten deutschen Dichters trägt, täten gut daran, sich mit der Geschichte des freien und unfreien Denkens an deutschen Universitäten zu beschäftigen. Die Zeit dafür wäre sinnvoller verwendet als mit dem Verfassen von Protestschriften, die nichts anderes präsentieren als die eigene Intoleranz und Ignoranz.
… Alles vom 28.6.5.2019 von Josef Hueber bitte lesen auf
https://vera-lengsfeld.de/2019/05/29/und-sie-wiederholt-sich-doch/

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