Basel-Pendler aus D, nicht aus F

Das TriRhena Dreiländereck CH-D-F ist wirtschaftlich fast eine Einheit, politisch nicht und sprachlich noch weniger. Statistiker des Kanton Basel zeigen, dass die Grenzgängerströme von D nach CH in 2003-2013 zunehmen, die von F nach CH jedoch nicht. Begründung: Die Elsässer lernen weniger Deutsch und sprechen weniger Elsässisch – trotz hoher Arbeitslosigkeit gerade bei Jugendlichen im Elsass und Boom im Großraum Basel.

Die Sprache spielt bei Einstellung von Facharbeitern die entscheidende Rolle. Dass nach dem 2.Weltkrieg Deutsch  im Elsass unbeliebt war, ist verständlich. Dass aber heute Französisch als chic und Deutsch als altmodisch und hinterwäldlerisch gilt, ist unverständlich: Elsass plagt eine erschreckend hohe Jugendarbeitslosigkeit – pas de tout chic – , während in CH wie D händeringend Arbeitskräfte mit Deutschen Sprachkenntnissen gesucht werden. Ab den 70er Jahren hatte die Zweisprachigkeit großen Zulauf im Hinblick auf den Pariser Zentralismus, der als Angriff auf die kulturelle Idendität des Elsass und Elsässischen Dialekts empfunden wurde. Heute sollte die Zweisprachigkeit  als wirtschaftliche Chance begriffen werden – im Hinblick auf das Jobangebot in Trirhena wie EU.

 

Deutsche angeln sich die Jobs – Grenzgänger aus dem Elsass haben das Nachsehen
Im Elsass verliert der Dialekt an Boden – deshalb gehen in Basel und der Nordwestschweiz immer mehr Jobs für Grenzgänger an Deutsche. …..
Alles vom 4.4.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/basel/deutsche-angeln-sich-die-jobs-grenzgaenger-aus-dem-elsass-haben-das-nachsehen–82476142.html

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