Bachpaten Nistkasten-Kontrolle

Ab sofort kontrollieren die Freiburger Bachpaten wieder die Nistkästen an den Gewässern der Stadt. Dabei sind ehrenamtliche Helferinnen und Helfer willkommen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Die Koordination übernimmt das Garten- und Tiefbauamt. Gewässer haben häufig angrenzende Ufer mit Gehölzen, die Vögeln Lebensraum bieten. Über die Jahre haben die Freiburger Bachpaten,
die als Verein organisiert sind und 64 Gruppen umfassen, etwa 350 Nistkästen an Bäumen in Wassernähe angebracht.
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Die Nisthilfen am Wasser werden hauptsächlich von Meisen und Sperlingen, aber auch von Rotschwänzen, Zaunkönigen und Kleibern bezogen. Diese Vögel finden – ebenso wie Fledermäuse – kaum noch Bruthöhlen in alten Bäumen mit natürlichen Höhlen. Hier bieten die Nistkästen Ersatz.
Die Bachpaten kontrollieren und reinigen diese Kästen einmal im Jahr nach der Brutperiode, bevor ab Mitte Februar die ersten Vögel wieder mit dem Nestbau beginnen. Aus den beim Nestbau verwendeten Materialien können die Bachpaten auch Rückschlüsse auf die Bewohner ziehen. Besteht das Nest hauptsächlich aus Moos, waren hier Meisen zu Gast. Sperlinge verwenden fast nur trockene Halme, der Kleiber füllt seinen Nistkasten bis obenhin mit feinen Rindenstücken. Teils befinden sich in den Kästen aber auch Wespen- oder Hornissennester oder die Winterquartiere von Gelbhalsmäusen.
Gerne können sich interessierte Bürgerinnen und Bürgern bei Ann Zirker vom Garten- und Tiefbauamt melden, wenn sie die Bachpaten unterstützen möchten: Tel.  0761/201-4656, E-Mail-Adresse ann.zirker@stadt.freiburg.de .
21.11.2018

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/der-bachpaten-foerderverein-kann-immer-wieder-junge-leute-begeistern–150619732.html

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