Aussichtslosigkeit Deutschland

Ein guter Text von Marisa Kurz (s.u.), gibt er doch genau die Verzweiflung wieder, unter der viele zur Zeit leiden. Nie habe ich, noch nicht einmal als politisch Verfolgter in der DDR (zweimal in Haft, freigekauft) diese Aussichtslosigkeit auf eine positive Veränderung in Deutschland empfunden wie heute. Die allumfassende Indoktrination in allen Medien, die Huldigung der Zuwanderer und des Islam, das Nichterkennen oder besser Nichterkennenwollen des fortlaufenden Zerfalls des staatlichen Gewaltmonopols und des Rechts sowie das ewige unsinnige Geschwafle unfähiger Politiker ist einfach unerträglich geworden.
Axel Balster, 5.8.2016

 

Islamkritik kann nicht rassistisch sein
Ich werde bald 28, meine Mutter ist ein Althippie und ich habe drei Uniabschlüsse. Sozial bin ich gut integriert, jedenfalls solange ich meine Klappe halte. Sobald ich meine Meinung sage, werde ich zur Aussätzigen. Ich frage mich, in welches Land ich einmal auswandern werde. …..
Ich verstehe nicht, warum sachliche Islamkritik nicht existieren darf. Der Islam ist kein Mensch. Es kann per definitionem gar nicht rassistisch sein, eine Weltanschauung zu kritisieren. Und Weltanschauungen haben nicht das Grundrecht, immun gegen Kritik zu sein.
Wir leben in einer Zeit, in der man sich sehr leicht Informationen beschaffen kann. Man kann den Koran lesen, man kann sich die zahlreichen Studien über die Einstellungen von Muslimen, die in westlichen Ländern leben, beschaffen, man kann sich ein Bild darüber machen, wie Menschenrechte ganz besonders in islamischen Ländern verletzt werden. Und wie hier vor allem Frauen, Homosexuelle, Transgender und religiöse oder nicht-religiöse Minderheiten behandelt werden. Die meisten meiner Bekannten sind Akademiker. Gerade sie sollten gelernt haben, sich Informationen zu beschaffen und sie kritisch zu reflektieren. Aber gerade bei ihnen setzt diese Fähigkeit bei den „unbeliebten“ Themen wie Islamkritik vollkommen aus. ….
Alles von Marisa Kurz vom 5.8.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/sie_beobachten_mich_wie_gaffer_auf_der_autobahn._ich_bin_der_unfall

 

Unsere Zensur ist schlimmer als damals im Ostblock
Liebe Marisa! Auch ich habe einen Uniabschluss und arbeite sogar seit 12 Jahren in einer deutschen Universität. Ich kenne das befremdliche Gefühl von Leuten umgeben zu sein, die regelrecht zerfressen sind von politischer Korrektheit. Junge Leute, die an das Gute in Menschen glauben, die nie für irgendetwas kämpfen mussten, die in einer idealen Welt geboren wurden und die der festen Überzeugung sind, dass mit ein wenig Anstrengung alles gut sein wird. Ich selber bin vor 28 Jahren aus einem Ostblockland gekommen und war bis vor etwa einem Jahr dankbar in einem Land zu leben, in dem man seine Meinung frei äußern darf ohne Angst haben zu müssen, dass man als Nazi abgestempelt wird. Ich empfinde die Zensur in Deutschland noch schlimmer und deprimierender als damals in Ostblock. Da waren wir uns mindestens alle einig was die Politik und die Regierung anging. Heute und hier muss ich mich mehr in Acht nehmen.
Diane Carmine, 5.8.2016

Du bist also dafür, dass im Mittelmeer Kinder ertrinken
Frau Kurz, grämen Sie sich nicht, tatsächlich sind Sie inzwischen ein Teil einer Mehrheit, wenn sie auch (noch) schweigt. Natürlich gibt es noch zahlreiche Idioten, die auf die Forderung nach irgendwelchen Maßnahmen zur Eindämmung der Immigrantenflut antworten mit “Du bist also dafür, dass im Mittelmeer Kinder ertrinken” oder ähnlichen sentimentalen irrationalen Schwachsinn, während sie auf ihrem IPhone spielen, dass von chinesischen Arbeitern unter unmenschlichen Bedingungen für Hungerlöhne zusammengeschraubt wurde.
Simon Templar, 5.8.2016, AO

Political Correctness als Druckmittel
Der Text wird viele berühren, mich auch, und ich finde mich sehr in ihm wieder. Ich bin auch Akademiker, mit Abschluss und einigermaßen gut bezahltem Beruf. Und nun fühle ich mich in diesem Land seit einigen Jahren wie ein Fremder, und es ist keine dramatische Überspitzung, nein, ich empfinde es genau so. Es gibt fast niemanden, mit dem ich meine besorgten Gefühle über dieses Land besprechen kann, am ehesten mit meiner Partnerin und mit einem guten Freund am Telefon, der weit weg wohnt. Ansonsten Funkstille. Die politische Korrektheit als Druckmittel der Reichen, durchgesetzt durch dümmliche Linke, hat sich weltweit breit gemacht. Aber gerade in Deutschland scheint wieder einmal das Totalitäre besonders perfekt zu sein. Die Nazis waren für westeuropäische Verhältnisse eine negative Ausnahmeerscheinung, und die DDR natürlich anders, aber auch totalitär. Jetzt haben wir Menschen wie Merkel, Ex-DDR, ihr Vater Hardcore Kommunist, freiwillig in den Osten gegangen, sie selbst ehemalige FDJ-Funktionärin, Göring-Eckardt, ex-DDR, ex-FDJ-Funktionärin. Gauck, ex-DDR-Pfarrer, Kahane, ex-Stasi, aber auch opportunistische Schmalspurideologen wie Maas, Beck, Künast und Co. Im wesentlichen alles eher ungebildete, sich selbst stark überschätzende Menschen im berufspolitischen Betrieb, die dort mein Leben steuern. Das versammelte Kleinbürgertum lässt grüßen. Wo ist das gebildete Bürgertum? Wenn es nur noch um Materialismus geht, haben Kultur und Werte keinen Platz mehr. Ich bange um dieses Land, zumal ich weiß, das viele Dinge sich nie wieder werden reparieren lassen. Das ist vielleicht das Schlimmste, dass es eigentlich gar keine Hoffnung gibt, nur die Frage, wie schnell alles passiert. Ich kann mit Überzeugung sagen, das ist nicht mehr mein Deutschland. Sehr, sehr traurig.
Gero P. Micheler, 5.8.2016, AO

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