ARD ZDF – Unausgewogenheit

Der Rundfunkstaatsvertrag verpflichtet ARD und ZdF zu ausgewogener politischer Berichterstattung. Diese wird derzeit nicht eingehalten, die AfD als drittstärkste Partei ist in News wie Talkshows kaum vertreten. Die Öffentlich-rechtlichen Rundfunksender räumen diese Unausgewogenheit auch ein – mit Hinweis auf die aktuelle Besetzung der Rundfunkräte. Dabei ist es im Interesse unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung,
dass die zwangsfinanzierten ÖR-Medien politisch neutral informieren würden. Auch im Hinblick auf die  folgenden Szenarien:
Die AfD wird bei den nächsten Wahlen hinter der SPD zur zweitgrößten oder gar vor der CDU zur größten Partei. Würde sich die AfD dann genauso verhalten wie CDU, SPD und Grüne derzeit, dann besetzt sie die Intendanzen von ARD und ZdF so, dass der ÖR in Deutschland vom CDUSPDGRÜNE-nahen zum AfD-nahen Informationskanal wird. Beides gleichermaßen traurig und bedenklich. Ein schwacher Trost: Die Einschaltquoten der ÖR sinken – sowohl gegenüber den privaten Sendern also auch vor allem gegenüber dem Info-Plattformen im Internet wie www.achgut.de, www.tichsyeinblick.de, www.cicero.de , www.theeuropean.de, www.baz.ch, www.nzz.ch  .
10.2.2018

Dieser Beitrag wurde unter Bildung, Global, Internet, Kultur, Medien abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort