A Stiier fuers Uebernaachte

Fünf Prozent als Uffschlag uff de Netto-Übernaachtungspriis in Beherbergungsbetriebe soll s z Friiburg ab nächscht Johr gen. Aber numme für Tourischte. Wer beruflich unterwegs isch, oder als ambulanter Klinik-Patient, der oder die, zahlt nix. Mit 27 gege 17 Stimme het des de Gemeinderat bschlosse. CDU, FDP un Freii Wähler hen degege gschtimmt. Grüni, SPD, Unabhängigi Liste un Grüni Alternativi defür.  G’werbestiier soll au erhöht were. Also ä Mehrfachbelaschtung für d Hotels. De Deutsche Hotel- und Gaststättenverband wehrt sich zämme mit de Industrie- un Handelskammer un em Einzelhandelsverband aber gege d Stadtverwaltung un de Gemeinderat. Ä Normekontrollklage gege d Bettestiier welle sie bim Verwaltungsg’richtshof in Mannheim aastrenge. D Hotel- un d Gaschtstättebsitzer lehne ab, im Ufftrag vun de Stadt de Geldiitriiber fürs Finanzamt z mache. S Beschte debii isch, dass d Hoteliers noochwiise mien, dass ä Gascht gschäftlig unterwegs isch. Ä Huffe Bürokratiekram also. S git aber no nit ämol Formulare defür. Un Übersetzunge für Ussländer schu gar nitte. Des fangt jo luschtig aa. I kann mir vorstelle, dass do d meischte in Zuekunft als Gschäftslitt iichecke un dennoo ganz privat durchs Städtli schlendere.

Am Daag in de Stadt privat un nachts im Bett gschäftlig.

Demit s nix koscht’. Wenn des kei Gschäft isch! Un dezue noch im Schloof gmacht.
4.12.2013, Stefan Pflaum

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